liebetiger - Das Buch

Rolf Robert

liebetiger

Erinnerungen an einen geliebten Menschen

Erschienen bei Books-on-Demand (BOD)im September 2002

ISBN 3-8311-3963-6

 

www.liebetiger.de

Machopan Rauchzeichen Stories Gedichte Buecher Interaktiv Links Privat Impressum

The making of ....

liebetiger
Erinnerungen an einen geliebten Menschen

liebetiger

In jedem Leben gibt es Ereignisse, die nicht geplant sind, oder an die der Mensch nicht gedacht hat.
Nicht dass er sich manche Ereignisse nicht erhofft oder gar ertr├Ąumt h├Ątte, wie zum Beispiel einen Lottogewinn.
Aber an andere Ereignisse hat der Mensch nicht gedacht, obwohl er wei├č, dass sie existieren und auch ihn selbst treffen k├Ânnen und vielleicht auch werden.
Mich traf die Nachricht vom Unfalltod meines Sohnes Ingo, zu einem Zeitpunkt, als ich glaubte mein Leben, nach den schmutzigen Grabenk├Ąmpfen einer Ehescheidung, wieder einigerma├čen in den Griff bekommen zu haben.

Dieser Tiefschlag des Schicksals, verursacht durch die Unachtsamkeit eines Lastwagenfahrers, hat mich in die Knie gezwungen und mein Leben radikal ver├Ąndert.
Meine Gef├╝hle und Erinnerungen habe ich damals aufgeschrieben. Zuerst nur f├╝r mich. Vom Schicksal gezwungen. Gegen den Schmerz und das eigene Vergessen.
Dann f├╝r meinen Sohn. Zur wehm├╝tigen Erinnerung an meinen besten Freund.
Wie zur eigenen Therapie schrieb ich ├╝ber Gedanken und Erinnerungen, die mich sonst zerfetzt h├Ątten. Gedanken, die mich nachts aus dem Schlaf rissen, schwei├čgebadet, mit rasendem Puls. Hochgeschreckt in panischer Angst, den ausgesto├čenen Schrei noch halb auf den Lippen h├Ąngen. Orientierungslos, nur langsam erkennend, dass es wieder nur ein Traum war.

Was als loses, teilweise wirres, unstrukturiertes Geschreibsel begann, bekam nach einigen Wochen eine neue Ausrichtung.
Ich begriff, dass mein Leben eine dramatische Ver├Ąnderung erfuhr, denn ich hatte nicht nur meinen Sohn, sondern auch einen Teil meiner geplanten Zukunft, verloren.

Mein Sohn Ingo w├╝rde nicht mehr wiederkommen; auch nicht nur zu Besuch. 
Er w├╝rde sich nicht verlieben, irgendwann eine Familie gr├╝nden und mich in dieser Reihenfolge zum Gro├čvater machen. Nie w├╝rde ich Enkel haben, die auf meinen  Knien schaukeln, Opa zu mir sagen und einige Ferientage oder Wochenenden bei mir verbringen.
Eine Schwiegertochter w├╝rde ich nie kennen und lieben lernen.
Und an meinem eigenen Grab w├╝rden keine Kinder stehen, selbstgepfl├╝ckte Blumen bringen und um mich weinen.

Aus meinen Aufzeichnungen ist ein Buch geworden.

liebetiger - Erinnerungen an einen geliebten Menschen
 

Leseproben

Zum ersten Mal

Schulprobleme

Motorrad

Wochenende

Zum letzten Mal