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Kurze Geschichten

Hombostel III


Unkorrigierte Leseprobe
© Rolf Robert
Frankfurt 2003

Am nÀchsten Morgen musste mich der Hahn nicht wecken.
Ich war schon wach und angezogen als er mit dem KrĂ€hen anfing. Wir packten unsere Habseligkeiten in die Ente, die innen immer noch fĂŒrchterlich nach Bitumen stank, verabschiedeten uns von Siggis Familie wobei bei Mama ein paar heimliche TrĂ€nen flossen und Oma versuchte irgendwelche Staubkörner aus den Augen zu reiben.
Wir waren die Ersten bei TÜV und rollten, als sich das Tor endlich öffnete, mit unserer Ente ĂŒber die Grube, damit die Untersuchung von oben und von unten schnell beginnen konnte.
Wir ĂŒbergaben dem untersuchenden Ingenieur den Kraftfahrzeugschein und harrten der die Dinge die da kommen sollten. Und sie kamen, die Dinge. Nach einigem Wackeln an den RĂ€dern meinte der Herr Ingenieur, dass wohl ein Radlager etwas zu viel Spiel hĂ€tte, wir sollten das doch bald reparieren lassen. Nein, das wĂ€re nicht schlimm. Nur sollte es bei nĂ€chster Gelegenheit behoben werden. Die Achsschenkelbolzen wĂ€ren in Ordnung, das Lenkungsspiel ebenfalls, eigentlich erstaunlich bei einem Fahrzeug das, -ein Blick in die Papiere- doch schon fast zwanzig Jahre alt wĂ€re. Scheinwerfereinstellung OK, aber beide ein bisschen zu tief. Ein krĂ€ftiger Ruck an den Scheinwerfern und das Problem ist behoben. Blinker, RĂŒck- und Bremslicht in Ordnung. Neben mir stieß Siggi die Luft hörbar aus. Dann verschwand der Herr Ingenieur ĂŒber ein Leiterchen in der Grube unter dem Fahrzeug und entzog sich unseren Blicken. Ich spĂŒrte wie mir den Schweiß den RĂŒcken hinunter lief und zwischen die Arschbacken sickerte. Aus der Grube klang das Klopfen eines HĂ€mmerchens. Tack, tack, tack machte es. Dann wieder tacktacktack. Unter dem Auto konnte ich das zufriedene Gesicht des Ingenieurs sehen. Noch schien alles OK. Und dann wieder dieses nervtötende tacktacktack. Nein, es machte nicht tacktacktack. Es machte tacktackbong. Der letzte Schlag unterschied sich akustisch erheblich von den beiden ersten.
Siggi sah mich an und ich sah das Entsezen in seinem Gesicht. Er stieß ruckartig die Lunft aus der Lunge und der Schweiß tropfte ihm in die Augen. Bong, bong, bong machte es jetzt unter dem Auto. Und nochmal bong, bong, bong.
Das Gesicht des Herrn Ingenieurs erschien zwischen Fahrzeug und Grubenrand. WÀre ich eine Dame gewesen, hÀtte ich ihn jetzt genau auf meine Slipeinlage schauen lassen und hÀtte ihm schöne Augen gemacht, damit er sein blödsinniges HerumhÀmmern an dem armen Auto sein lÀsst. Aber ich war keine Dame und Siggi schien ihm aus dieser Perspektive auch nicht zu gefallen.
„Haben Sie am Bodenblech Reparaturen machen lassen?“, tönte seine Stimme fragend aus der Grube. „Ja, das hat mich in der Werkstatt eine ganze Stange Geld gekostet. Da hĂ€tte ich mir fast ein neues Auto kaufen können, wenn ich das gewusst hĂ€tte wie teuer mich das kommt“, antwortete Siggi und ging in die Knie um dem Ingenieur treuherzig in die Augen zu sehen.
„Welche Werkstatt war das denn?“, wollte der Ingenieur wissen, „und wer hat denn den ganzen Unterboden mit Teer eingeschmiert. Das ist ja ganz frisch und tropft ja jetzt noch ab.“
„Das Bodenblech hat eine Firma in MĂŒnchen gemacht. Ich arbeite dort die ganze Woche und komme nur am Wochenende hierher. Meine alte Mutter und mein kranker Vater wohnen hier“, rief Siggi in die Grube hinunter, „das Bodenblech habe ich selbst gestrichen, damit es nicht rostet.“
„Jetzt erst am Wochenende“, fĂŒgte er dann etwas leiser hinzu.
„Ja das stimmt, ich war dabei“, rief ich und suchte Blickkontakt mit Herrn Ingenieur, „das war vielleicht eine Drecksarbeit. Haben sie schon mal einen Unterboden mit Teer gestrichen? Ich kann Ihnen sagen, das sollte man sich vorher gut ĂŒberlegen. Aber er hier..“, dabei deutete ich auf Siggi, „er ist ja verrĂŒckt nach seinem Auto. Jedes Wochenende putzt er und macht an der Kiste herum. Ich habe selten ein so gepflegtes Auto gesehen. Eins A in Schuss und das bei diesem Alter. Da stehen andere schon auf dem Schrottplatz“.
Ich sah wie Siggi bei dem Wort „Schrottplatz“ zusammenzuckte. In der Grube war es seltsam still. Zu still, fĂŒr mein Empfinden. Ich trat einen Schritt zurĂŒck um besser in die Grube sehen zu können. Der Ingenieur stand mit erhobenem Haupt und betrachte sichtlich verwirrt den Boden unsere Autos. In der Hand hatte er einen kleinen Schraubenzieher mit dem er ĂŒber den Boden gekratzt haben musste, denn an seiner Spitze war eine kleine Kugel aus Bitumen.
Unsere Blicke trafen sich, er machte dicke Backen und zuckte dabei mit den Schultern.
Dann hörte ich wie er die Leiter nach oben stieg. „Und“, fragte Siggi, bekam aber keine Antwort. Der Ingenieur stieg in den Wagen, startete den Motor und fuhr einige Meter weiter.
„Was macht er jetzt?“, wollte Siggi wissen, „meinst du er hat was gemerkt?“
„Ich weiß nicht ob er was gemerkt hat, aber jetzt prĂŒft er die Bremsen. Zuerst die Forderbremse, dann die Hinterbremse und die Handbremse. Wenn er da nichts findet, bist du so gut wie durch. Kleine MĂ€ngel vielleicht noch. Aber das Schlimmste hast du hinter dir“, sagte ich.
„Die Bremsen sind Ok. Das weiß ich genau. Die haben ich selbst belegt und eingestellt“, meinte Siggi aufatmend.
„Was hast du gemacht? Du hast die Bremsen selbst belegt und eingestellt. Kennst du dich damit aus?“, fragte ich entsetzt und musste daran denken wie wir mit 120 km/h den Berg heruntergedonnert sind.
Siggi gab mir keine Antwort und starrte stattdessen auf die Messzeiger, die die Bremskraft anzeigten. Vorne schlugen die Zeiger fast gleichmĂ€ĂŸig aus. Siggi holte tief Luft und die Ente fuhr jetzt mit den HinterrĂ€dern auf die Bremswalzen. Wieder schnellten die Zeiger nach oben. Hinten rechts etwas stĂ€rker als links. Kleiner Mangel wĂŒrde ich sagen, der mit Nachstellen der Bremse beim nĂ€chsten Werkstatttermin behoben werden kann. Siggi trabte los und stellte sich neben die FahrertĂŒre.
„Gibt es ein Problem“, hörte ich ihn sagen. Der Ingenieur antwortete etwas was ich nicht verstand.
Siggi steckte den Kopf durch das Fenster, so dass ich auch nicht verstehen konnte was er sagte. Dann zog Siggi den Kopf wieder zurĂŒck, schaute kurz zu mir, holte tief Luft und verzog dann das Gesicht. Diese Grimasse konnte alles bedeuten. Daumen oben oder Daumen unten.
Dann legte der Ingenieur den ersten Gang ein und fuhr langsam aus der Halle. Siggi war einen Schritt zurĂŒckgetreten und sah seinem Auto nach, wie es um die Ecke verschwand.
„Was hat er gesagt?“, wollte ich wissen.
„Ach er hatte ein Problem mit der Handbremse. Der Knopf zum Arretieren ging ihm zu schwer. Aber ich habe ihm gesagt, dass das normal ist, man muss nur die Bremshebel etwas rausziehen, dann geht auch der Knopf ganz leicht.“
„Und was macht er jetzt? Wo ist er jetzt hin? Wo kurvt der denn rum? Wir mĂŒssen machen, dass wir hier weg kommen, sonst kommen wir zu spĂ€t nach MĂŒnchen und es gibt dann dort auch noch Ärger.“
„Ach da kommt er ja schon wieder“, unterbrach mich Siggi und starrte dem Ingenieur erwartungsvoll entgegen, der die Ente kurz vor der GebĂ€udewand abstellte und ausstieg. Er nickte uns zu, ging zum hinteren Nummernschild und kratzte mit einem Schaber die alte TÜV-Plakette ab.
„Wir haben es geschafft“, fuhr es mir doch den Kopf und Siggi hatte wohl den gleichen Gedanken gehabt, denn er sah mich erleichtert an.
Doch statt die neue Plakette aufzukleben, stand der Ingenieur auf und sagte zu Siggi:
„Ihr Fahrzeug wird aus dem Verkehr gezogen. Sofort. Nehmen Sie ihre persönlichen Sachen aus dem Wagen. Ich rufe einen Abschleppdienst. Sie können wĂ€hlen, ob sie ihr Auto noch zu einer Werkstatt oder gleich zum Schrottplatz bringen wollen. Ich habe in meiner Laufbahn schon viel erlebt, aber dass jemand das Bodenblech eines Autos betoniert, das ist neu.“
„Warum? Ist das verboten?“, wollte Siggi wissen.
„Nein, das ist nicht verboten. Aber wenn dadurch das zulĂ€ssige Gesamtgewicht des Fahrzeugs ĂŒberschritten wird, dann ist das ein Grund das Fahrzeug aus dem Verkehr zu ziehen. So sind nun mal die Regelwerke.  Ich habe keine Probefahrt gemacht, sondern habe das Fahrzeug drĂŒben bei den Kollegen von der LKW-PrĂŒfung auf die Waage gestellt. Die Augen von denen hĂ€tten Sie sehen sollen. Kompliment, Ihre Ente hat ein Gewicht wie ein Kleinlaster. Das ist beste deutsche QualitĂ€tsarbeit, was ihr Bauhandwerker da geleistet hat. Ich wollte mein Keller wĂ€re so gut betoniert. Kommen Sie mit rein, dann machen wir den Papierkram fertig und Sie mĂŒssen noch die GebĂŒhren fĂŒr die Hauptuntersuchung bezahlen“
Mit diesen Worten ließ er uns stehen und ging lachend davon. „Beton“, hörte ich ihn noch sagen, „da fĂ€llt dir nichts mehr dazu ein.“
Siggi und ich luden unser GepĂ€ck aus der Ente, nahmen unsere persönlichen Sachen mit und  bezahlten die GebĂŒhren fĂŒr den TÜV. Vom Abschleppdienst wĂŒrde Siggi eine Rechnung bekommen und vom SchrotthĂ€ndler vermutlich auch. Der Fahrer des Abschleppwagens fuhr uns noch zum Bahnhof, aber nur weil er da sowieso vorbei musste.
Und da standen wir dann da und warteten auf den nĂ€chsten Zug nach MĂŒnchen. Unser gemeinsames Geld reichte gerade noch fĂŒr zwei Fahrkarten. Einfach, zweiter Klasse.
Als wir im Zug saßen und unsere letzte Zigarette brĂŒderlich teilten, sagte ich zu Siggi: „Danke fĂŒr das schöne Wochenende.“
Siggi sah mich fassungslos an und fragte erstaunt: „Wieso?“
„Weil dieses Wochenende so geil war. Das werde ich in fĂŒnfzig Jahren nicht vergessen. Vielleicht schreib ich ja auch mal ein Buch darĂŒber.“
Dann lachten wir beide ĂŒber diesen Scherz wĂ€hrend der Rauch unserer letzten Zigarette durch das Abteil zog.


Nachdem wir den allgemeinen Hohn unserer lieben Projektkollegen erduldet hatten und die Geschichte vom betonierten Bodenblech auch in der Firma ihren Reiz verloren hatte, schmiedeten wir PlĂ€ne fĂŒr unsere Zukunft.
Zusammen waren wir ein gutes Team und ergĂ€nzten uns ideal. Wir blieben abends lĂ€nger in der Firma und lernten Assembler-Programmierung. Ich hatte ein paar gute Ideen wie man Programme strukturiert und Siggi war der TĂŒftler fĂŒr besonders schwierige Programmstellen. Nach etwa einem weiteren Jahr und zwei weiteren Projekten auf denen wir uns gemeinsam gelangweilt hatten, waren wir soweit und sahen uns nach einem neuen Job um. Jetzt hatten wir etwas Beruferfahrung und wollten Geld verdienen. Siggi dachte Tag und Nacht nur noch an den Porsche, zuerst natĂŒrlich nur gebraucht, den er sich kaufen wollte. 

Und ich wollte immer noch ein Haus bauen.
Und Kinder wollte ich haben, mindestens zwei.
Ein Junge und ein MĂ€dchen.
Ein Junge wie ich einer war, einfach ein richtiger Lausbub halt, dem ich Vater und Freund sein kann
Das MÀdchen wie seine Mutter, fröhlich und neugierig. Dunkelhaarig, schlank und sportlich.
Und eine Frau möchte ich haben, fĂŒr mich. Eine, die ich lieben kann und die mich liebt und versteht. Eine Partnerin und Freundin fĂŒrs tĂ€gliche Leben und Überleben, zum Zuhören und Trösten, zum Lachen und Weinen und gegen das Alleinsein. Eine frauliche, zĂ€rtliche und erotische Frau.
Einfach eine Frau, die gerne Frau ist.
Warm und weiblich weich sollte sie sein. Und ehrliche freundliche Augen, bei denen man bis auf den Grund der Seele sehen kann, sollte sie haben.
Und Nachts war er wieder da.
Mein Lieblingstraum.
Ein großer, grĂŒner Rasen vor einem wunderschönen weißen Haus im strahlenden Sonnenschein. Lachende Kinder, ein Junge und ein MĂ€dchen, rennen mit einem Ball ĂŒber den Rasen und winken mir dabei zu. Eine schöne, schlanke Frau mit dunklem halblangen Haar tritt aus dem Haus. Sie hat eine frauliche Figur aber kein Gesicht. Ich gehe auf sie zu und nehme sie in den Arm. Sie schmiegt sich an mich und dreht sich dann in meinen Armen, bis ich hinter ihr stehe. Gemeinsam stehen wir und sehen den spielenden Kindern zu.
 Nach einigen Monaten kam die Chance auf die wir gewartet hatten. Ich war auf ein neues Projekt nach Hamburg zugeordnet worden. Ohne Siggi, der mir unendlich fehlte. Siggi war noch in DĂŒsseldorf und an den Wochenenden trafen wir uns irgendwo. Entweder in der  Mitte oder in Villingen, wo wir beide jeder noch eine kleine Wohnung hatten.
Manchmal fuhren wir noch zu wilden Partys in der Oberpfalz, aber der Reiz ließ allmĂ€hlich nach. Die MĂ€dchen wurden jĂŒnger, der Altersunterschied zu uns wurde zu groß. Die MĂ€dchen, mit denen wir damals die Nacht verbracht hatten, wĂ€hrend der betonierte Unterboden der Ente trocknete, waren verheiratet und hatten schon Kinder. Auch Franz, den Juniorchef hatte es ereilt. Bald nach unserem ersten Treffen hatte er, vermutlich nicht mehr ganz nĂŒchtern, ein Ă€ltliches MĂ€dchen aus dem Nachbarort geschwĂ€ngert und sein Vater bestand auf einer Heirat. Vielleicht spielte auch eine Rolle, dass es die einzige Tochter eines BaustoffhĂ€ndlers war und eine Verbindung der beiden GeschĂ€fte sinnvoll erschien. Wie auch immer, Franz hat sich gefĂŒgt und wie wir spĂ€ter feststellen konnten, hatte er es nicht schlecht getroffen.

Das neue Projekt war hochinteressant.
Es ging um die EinfĂŒhrung einer komplett neuen Software fĂŒr Materialwirtschaft bei einem großen internationalen Elektronikkonzern in Hamburg. Die Struktur der eingesetzten Software Ă€hnelte dem was sich Siggi und ich an langen Abenden ausgedacht und realisiert hatten. Die Software war von einer kleinen Firma bei Heidelberg entwickelt worden und die Entwickler installierten die Software beim Kunden selbst. Das war ein ganz anderer Menschenschlag als unsere Arbeitskollegen. Diese Entwickler gingen nicht nach einem Achtstundentag nach Hause. Die saßen bis tief in der Nacht und arbeiteten wie die VerrĂŒckten. Sie hatten ein TeamverstĂ€ndnis, wie ich es noch nie erlebt hatte. Ihr Umgangston war direkt und klar, untereinander fast heftig im Ausdruck. Den Mitarbeitern des Kunden gegenĂŒber bestimmend und deutlich. Und sie liefen nicht im Anzug und Krawatte durch die Gegend, kochten ihren Kaffee selbst, rauchten wie die Schlote und wenn es sein musste, dann soffen sie wie die Hunnen. Aber egal, wie spĂ€t es Abends geworden war und wie hoch der Alkoholpegel auch immer gewesen war, am nĂ€chsten Morgen waren sie da. Wie eine Eins.
Auf meine Frage, warum sie so viel arbeiten, zuckten sie die Schultern, lachten und machten Witze.
Und dann lernte ich durch einen Zufall einen der FirmengrĂŒnder kennen. Er war nur wenige Jahre Ă€lter als ich und wurde von seinen Mitarbeitern geduzt. Er hatte einen Großteil der Programme selbst geschrieben und verstand wirklich was von der Materie. Ich war tief beeindruckt von Dietmar und erzĂ€hlte am Wochenende Siggi davon. Siggi hörte aufmerksam zu und sah sich lange die Liste mit dem Programmcode an, den ich mitgebracht hatte. Dann nickte er mit Kopf, blickte mir in die Augen, lachte und sagte: „Das ist es. Genauso muss man es machen um effizient schnelle Programme schreiben zu können. Ich habe zwar nicht alles verstanden, aber sie verwenden eine Technik der wiederverwendbaren Programmroutinen die einfach Klasse ist. Da wirfst du alles andere weg.“
Siggi lehnte sich in seinem Stuhl zurĂŒck und zĂŒndete sich eine Zigarette an. „Brauchen die noch VerstĂ€rkung? Hast du schon mal gefragt?“
Ich schĂŒttelte den Kopf, „ich wollte erst mal mit dir sprechen, bevor ich frage. Gehst du mit? Ich hĂ€tte dich gerne dabei.“
Siggi griff ĂŒber den Tisch und packte meinen Unterarm. „NatĂŒrlich bin ich dabei. Lass uns das zusammen machen, wenn die uns nehmen. Ich habe nichts zu verlieren und du doch auch nicht, oder?“
„Also gut ich gehe nĂ€chste Woche fragen, rufe dich dann an und sage dir Bescheid. Dann können wir vielleicht sogar noch diesen Monat kĂŒndigen und in spĂ€testens drei Monaten hier unsere Zelte abbrechen.“

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Die Verlobte

Zimbes

Harry

Johnny I

Johnny II

Johnny III

Hombostel I

Hombostel II

Hombostel III

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