Platzwahl

21. Juli 2008 05:45

Lieber Freund

Wer bisher noch versucht hatte, dem Intelligenzquotienten deutscher Politiker eine positive Wertigkeit zuzuordnen, der konnte sich vermutlich nicht vorstellen zu welchem innenpolitischen Possenspiel der Besuch eines amerikanischen Präsidentschaftskandidaten in Berlin einmal werden könnte.
Für Tenzin Gyatso, den 14. Dalai Lama, das politische und religiöse Oberhaupt aller Tibeter, hat sich am 19. Mai des Jahres 2008 ja noch ein völlig unpolitisches Plätzchen am Brandenburger Tor gefunden, das nicht mit nationalsozialistischem Gedankengut befleckt ist.
Jetzt will Barack Obama, der möglicherweise 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, in Berlin ebenfalls einige Worte fallen lassen und die Politiker aller Parteien überbieten sich mit Argumenten und Befürchtungen bei der Platzwahl.
Natürlich hätte man es einfach beim Brandenburger Tor belassen können, denn wo sich einen Tag lang Tunten, Schwule und Lesben tummeln dürfen, würde für ein paar Minuten sicher auch ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat nicht weiter auffallen.
Oder man hätte einfach eine Münze werfen können um sich zwischen Siegessäule und Luftbrückendenkmal zu entscheiden. Tritt der unwahrscheinliche Fall ein, dass die Münze auf der Kante stehen bleibt, so hätte man einfach Bush’s bedenkentragende Busenfreundin Angela auf die Ersatzbank geschickt und Obama hätte einfach unter der gläsernen Kuppel des Reichstags gesprochen, unter der das Jahr über sowieso nur Blech erzählt wird.

Die Mauer in Berlin hat man ja dummerweise schon abgerissen und somit den Gästen Berlins die Möglichkeit genommen ihre Appelle und Botschaften, zusammen mit den Wünschen auf Besserung, hinüber zu den Brüdern im Osten zu rufen.
Ursprünglich wollte der Präsidentschaftskandidat der amerikanischen Demokraten ja am Brandenburger Tor reden, aber die Angela von den christlichen Demokraten Deutschlands war der Meinung, dass dieser geschichtsträchtige Ort nur für Widerstandskämpfer und nicht für Wahlkämpfer geeignet wäre.

Dass Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit den Platz am Brandenburger Tor voll in Ordnung fand, kann man zwar verstehen, muss es aber nicht kommentieren, denn der würde sogar noch die toten Pferde der Quadriga vor seinen Karren spannen um irgendwo vorne mit dabei zu sein.
Vielleicht schwelgt Wowi ja auch nur in Erinnerungen an seinen eigenen Wahlkampf im Jahre 2001 und hofft darauf, dass Barack Obama die wesentlichen Inhalte seiner Politik mit dem Satz „Ich bin schwul und das ist gut so“ zusammenfassen könnte.

Ich hatte ja mal den Berliner Zoo zur Platzwahl gestellt, doch scheint diese Stimme der Vernunft in den Zeiten der rot-schwarzen Pest und Cholera ungehört zu verhallt zu sein, denn jetzt ist wohl endgültig eine Entscheidung für die Siegessäule gefallen.

Andreas Schockenhoff, Vizevorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, gab daher schon mal zu Bedenken, dass “die Berliner Siegessäule auf dem Großen Stern dem Sieg über Nachbarn gewidmet ist, die heute unsere europäischen Freunde und Verbündeten sind. Das halte ich für eine unglückliche Symbolik“.

Nun kann ich den Herrn Schockenhoff beruhigen und ihm versichern, dass zumindest den Franzosen völlig egal ist, an welchem Platz Barack Obama seine Botschaften in Berlin absondern darf, solange er die Deutschen nicht dazu auffordert ihre Truppen wieder mal unter dem „Arc de Triomphe“ durchmarschieren zu lassen.

Zu allem anderen Übel kam jetzt auch noch der stellvertretende FDP-Vorsitzende Rainer Brüderle aus der Versenkung gekrochen und verklickerte der “BLÖD am Sonntag”, dass “die Siegessäule in Berlin von Adolf Hitler vom Reichstag weg auf ihren heutigen Platz gestellt wurde. Sie war für ihn das Symbol deutscher Überlegenheit und siegreicher Kriege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich. Daher stelle sich ihm, Rainer Brüderle heute die Frage, ob Barack Obama richtig beraten war, die Siegessäule als Redeort für seine Visionen einer Welt der Zusammenarbeit zu wählen”.

Vor diesem Hintergrund ist es mir allerdings ein absolutes Rätsel warum der Deutsche Bundestag am 20. Juni 1991 mehrheitlich den Beschluss fasste vom kuscheligen Wasserwerk in Bonn in den geschichtsbelasteten Reichstag nach Berlin umzusiedeln.
War das denn noch Wiedervereinigungstaumel oder schon kollektiver Größenwahn?
Oder war damals noch nicht bekannt, dass dieses Gebäude und der nach 1945 von Berlin übriggebliebene traurige Rest und Trümmerhaufen einst geradezu eine Brutstätte des Nationalsozialismus war?

Eines haben die bundesdeutschen Politiker bei der ganzen Debatte über die Platzwahl zu Barack Obamas Rede in Berlin völlig übersehen - der Mann tourt gerade durch die größten Krisengebiete der Welt: Irak, Afghanistan und Berlin.

Machopan
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Tor

14. Juli 2008 05:45

Lieber Freund

Nur ein einfältiger Tor würde auf den Gedanken kommen, dass Gesine Schwan beabsichtigen könnte anlässlich ihrer Kandidatur für das Amt des deutschen Bundespräsidenten, eine Rede am Tor vor dem Weißen Haus in Washington zu halten und mit diesem Wunsch einen heftigen Streit zwischen dem amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, dem Senator von Washington und dem amerikanischen Außenminister auslöst.
Im umgekehrten Fall, zum Beispiel weil Barack Obama, anlässlich seiner Kandidatur für das Amt des amerikanischen Präsidenten, eine Rede vor dem Brandenburger Tor in Berlin zu halten gedenkt, hört man aus der Hauptstadt des Landes mit der unbegrenzten Einfältigkeit, dass sich die mächtigste Kanzlerin der Welt, der regierende Bürgermeister von Berlin und der deutsche Außenminister darüber in die Haare geraten.

Nun war die Angela ja gerade zu dem Zeitpunkt, an dem dieses hochbrisante innenpolitische Problem erstmalig auftauchte, mal wieder nicht da, sondern hockte in Japan beim G8-Gipfel in Toyako, um Verbesserungen für das Klima auszubaldowern. Da wäre sie mal besser zu Hause geblieben und hätte endlich mal dafür gesorgt, dass das von ihr berufene Gruselkabninett nicht noch mehr Unsinn ausheckt und die großkotzige Koalition mit ihren Machtspielchen nicht noch mehr Porzellan im Lande zerschlägt.
Aber so ist sie halt die Angela, permanent unterwegs und in Eile, immer die Lefzen lächelnd verzerrt, immer den Blick im eigenen Spiegel und immer unterwegs in ihrer selbstgesetzten lächerlichen Mission Deutschland zu dienen, während hinter ihr die Pfahlbauten der Ureinwohner des Landes zerfallen und in einem Sumpf aus Bürokratie, Ausbeutung und Bespitzelung versinken.

Unüblich ist es ja nicht, dass Kandidaten, die in ein höheres Amt streben, vor ihrer Wahl schon mal einen Antrittsbesuch bei den zukünftigen Kollegen über dem großen Teich machen. Man muss es ja nicht gleich so übertreiben wie Angela Merkel, die im Wahlkampf 2002 schon mal bei George Bush vorbeischaute, während der amtierende Bundeskanzler Schröder die vorgezogenen Neuwahlen noch für eine seiner cleversten Ideen hielt.
Da die Stelle der Praktikantin im Weißen Haus nach Monica Lewinsky nicht mehr besetzt wurde, musste sich das Angela leider damit begnügen dem größten Lügner aller Zeiten das Rektum zu graulen, konnte aber auch so ganz nebenbei schon mal durchblicken zu lassen, dass für den Fall ihrer Wahl zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland eine Beteiligung deutscher Truppen am Krieg im Irak nicht mehr gänzlich ausgeschlossen werden könne.

Klaus Wowereit, der Regierende Bürgermeister von Berlin, will nun den demokratischen Hoffnungsträger Obama an einer derart symbolträchtigen Stätte wie dem Brandenburger Tor gar eine transatlantische Grundsatzrede halten lassen. “Wir werden ihm ein herzliches Willkommen bereiten und alles unterstützend unternehmen, was notwendig ist, damit er von Berlin aus auch Botschaften senden kann”, sagte der SPD-Politiker dem Fernsehsender N24.

Doch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier fürchtet, dass Obama aufgrund der aktuellen Debatte von einem Deutschlandbesuch abgeschreckt werden könnte: “Die Amerikaner haben entscheidend zur Rettung der Stadt Berlin beigetragen, drum sollten wir ihnen auch ermöglichen, an historischen Stätten wie dem Brandenburger Tor aufzutreten“, sagte er der Frankfurter Rundschau.

Es ist dieser typisch-deutsche vorauseilende Gehorsam, der sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik, zuverlässig dafür sorgt, dass angloamerikanische Interessen aus Politik und Wirtschaft artig und wohlwollend bedient werden können.
Sei es die Weitergabe der Flugpassagierdaten an amerikanische Behörden, seien es Aktivitäten amerikanischer Geheimdienstler am Frankfurter Flughafen oder die Entsendung von Kampftruppen in von den USA “erfolgreich befriedete Gebiete”.
Gerüchteweise war es diesmal der Wunsch der republikanischen Bush-Administration, der bei der machtigsten Kanzlerin der Welt “Bedenken” gegen einen Auftritt des Demokraten Obama auslöste. Gut, sie wird sich eben daran, dass ihr George Bush nicht mehr den Nacken massiert, ebenso gewöhnen müssen wie daran, dass ihr der Nachfolger von Jacques Chirac nicht mehr den Handrücken abschleckt.
Doch jetzt sind wir in der Diskussion um die Rede des Präsidentschaftskandidaten Obama am „Brandenburger Tor“ schon nicht mehr weit davon entfernt, dass wir auch die Mauer wieder aufbauen würden, sobald sich jemand aus den USA findet, der davor eine Rede halten möchte.
Noch wissen wir aber nicht einmal, welcher Art denn die Botschaften des Barack Obama denn sein werden, hat doch die Weltöffentlichkeit bei George Bush ja auch ein ganzes Weilchen gebraucht, bis ihr klar wurde welch skrupelloser Lügner die Amerikaner da zum Präsidenten gewählt hatten.

Doch bei näherer Betrachtung gibt es eigentlich keinen Grund, warum ein Amerikaner der sich um das höchste Amt seines Landes bewirbt, nicht von einem Ort aus sprechen kann, an dem die Schwulen und Tunten der Stadt schon seit Jahren bei ihrer „Love Parade“ durchziehen und eine saufende und grölenden Masse ihren Nationalhelden Michael Ballack & Kollegen huldigen darf.

Natürlich könnte man die inhaltsschweren Botschaften des amerikanischen Wahlkampftouristen Barack Obama auch von jeder anderen Lokalität in Berlin in die Welt senden.
Es muss ja nicht gleich eine der No-go-Areas im ausländerfeindlichen Osten der Stadt sein, die Wiese vor dem Reichstag im undemokratischen Westen ist doch auch ganz nett. Sehr symbolträchtig wäre auch der Platz vor dem “hohlen Zahn“, seitdem dort die Turmuhr wegen irreparabler Schäden stillgelegt und die Zeiger auf 12 Uhr gestellt wurden, was aber nichts mit der Tatsache zu tun hat, dass die Politiker in Berlin schon länger nicht mehr wissen was die Stunde geschlagen hat.
Nach dem ganzen Affentheater, das in dieser Republik veranstaltet wird, nur weil ein Kandidat für das Amt des amerikanischen Präsidenten auf seiner Werbetourtour um den Globus in Berlin einen Zwischenstopp machen will, kann es eigentlich nur einen einzigen Ort geben, der der Bedeutung dieses Jahrtausendereignisses gerecht werden kann - “Der Berliner Zoo”.

Um das Interesse der Medien und der Öffentlichkeit an diesem Ereignis ins schier Unerträgliche zu steigern, müsste das Rednerpodium allerdings genau vor Eisbär Knut’s Kerker postiert und exakt Richtung Mekka ausgerichtet werden, damit sich die Muslime Deutschlands nicht schon wieder vor den Kopf gestoßen fühlen und im christlich-naiven Abendland weitere endlose und sinnfreie Debatten über Rassismus und Ausländerfeindlichkeit tunlichst vermieden werden.

Aber sicher wird am Ende alles gut werden und das Angela und ihre Kumpane lassen sich diese Gelegenheit zur Verbesserung ihrer Imagewerte sicher auch nicht entgehen.
Und die Tränen werden rollen, wenn Barack Obama seine Rede, in Anlehnung an ein großes historische Vorbild, ebenfalls mit einem Gruß an den Innungsverband der Berliner Konditoren und Zückerbäcker abschließt und seine Rede mit dem in holperigen Deutsch gesprochenen Satz „isch bin ein Mohrenkopf“ beendet.

Bevor die gesellschaftspolitischen Tore der Nation nun empört aufheulen, ihre Torheiten von der Leine lassen und sich aus der Kurzdistanz ein Eigentor schießen, sollten sie zuerst ein mal, auch wenn es mental besonders schwer fällt, auf Tordistanz zu sich selbst gehen und nachlesen, dass es sich bei einem „Mohrenkopf“ um eine dunkle Schokoladenhülle mit luftiger Schaumfüllung handelt, deren unsäglicher Versuchung voll klebriger Schaummasse viele beim besten Willen nicht wiederstehen können.

Und der Genuss macht dick, egal wo gegessen wird.
Wobei es durchaus auch Menschen gibt, denen wird schon beim Anblick übel.

Machopan
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Endspiel

7. Juli 2008 05:45

Lieber Freund

Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen einem Endspiel und einem Trauerspiel?
Egal was Ihnen dazu spontan einfällt, ich weiß spätestens seit dem letzten Spieltag der Fußball-Europameisterschaft 2008, dass die Schnittmenge beider Ereignisse nahezu bei 100% liegen kann.

An der quantitativen personellen Besetzung der Tribünen hat es sicher nicht gelegen, denn das Haus war voll und die Stimmung war auch nicht schlecht, wobei aus Sicht der deutschen Mannschaft mit zunehmender Spieldauer das Endspiel zu einem Trauerspiel mutierte. Als Zuschauer musste man nur ab und zu einen Blick auf die eingefrorenen Lefzen der Bundesangela werfen, um zu erkennen, dass es nicht gut um Deutschland stand und die Rechnung mit dem Sommermärchen 2008 nicht aufging.
Dabei hatte die Angela aus Berlin ja noch extra Jubelverstärkung mitgebracht, sogar Horst “meine- Frau-und-ich” war da, allerdings musste die Gattin des Bundespräsidenten in der zweiten Reihe Platz nehmen, während beim Spiel Deutschland gegen die Türkei die Frau Erdogan, sogar mit Kopftuch, neben ihrem Göttergatten sitzen durfte. Derartige Beobachtungen sollte man sich gut merken, um sie ann bei zukünftigen Diskussionen über die Unterdrückung kopftuchtragender Frauen in der türkischen Kultur als Stein des Anstoßes ins Spiel zu werfen.

Wie bereits im Jahr 2006, während der Fußballweltmeisterschaft, hat die Bundesregierung die Zeit der nationalen Freude und Glückseligkeit wiederum geschickt genutzt um, weitgehendst unbeachtet vom Volk, einige weitreichende Gesetze zu beschließen.
War es in 2006 mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer die unverschämteste Steuererhöhung der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte, so war es diesmal noch viel schlimmer. Aber wen interessiert das schon, angesichts der “Erfolge” der deutschen Fußballnationalmannschaft, die es diesmal sogar bis ins Endspiel geschafft hat. Dagegen kommt bei Menschen, die nicht nur den Sportnachrichten lauschen, sich keine Nationalfarben ins Gesicht schmieren und vom Deutschlandlied nicht nur die dritten Strophe singen können, so langsam Endzeitstimmung auf.

So weit, so gut, kommen wir daher zum Schluss dieses Trauerspiels und zum Spielverlauf des Endspiels aus deutscher Sicht.
Der ist rasch erzählt, denn statt langer Pässe auf dem Spielfeld, gab es am Ende lange Gesichter auf der Tribüne.
“Selten war eine 0:1-Niederlage so deutlich”, schrieb die Presse tags darauf, denn erst schoss Metzfelder nach einem Ballverlust von Hitzsperger fast ein Eigentor, das von Lehmann auf der Linie gerade noch verhindert werden konnte. Dann bediente Mertesacker per Fehlpass die Spanier, anschließend ließ sich Metzfelder von Torres tunneln, der dann gleich darauf höher stieg als Mertesacker, aber da noch nicht ins Tor von Lehmann traf, sondern nur den Pfosten.
Von diesem Schock in der 16ten Minute erholte sich das deutsche Team bis zum Spielende nicht mehr und wagte sich bis zum Schlußpfiff kaum noch über die Mittellinie, geschweige denn in den Strafraum vor dem gegnerischen Tor.

Jetzt einzelne Spieler wegen ihrer Leistungen aus dem bundesdeutschen Herumgekicke herauszugreifen macht wenig Sinn, auch wenn es mich schon jucken würde, solchen Spielfiguren wie „Schweini“ mal die gegeelten Blondborsten ordentlich gegen den Strich zu bürsten.

Und Ballack?
Who the fuck is Ballack?
Ach, Sie meinen den Dressman der Nation mit dem Lockenköpfchen über den traurigen Augen und der Unglücksnummer 13 auf dem Rücken, dessen Wade vor dem Spiel für so viele Schlagzeilen sorgte?
Also die Schmarre über die Auge ist neu, aber die Wade hatte schon bei der Weltmeisterschaft im Jahr 2006, fast auf den Tag genau, Angst vor einer Teilnahme am Endspiel und krampfte sich in weiser Voraussicht auf den ebenfalls verkrampften Spielverlauf ebenfalls schon mal vorsorglich zusammen.
Same procedure as 2006, Mr. Ballack?
Oder auf gut Deutsch, was will man mit einem Mannschaftskapitän, den jedesmal in Erfolgsnähe eine körperliche Unpässlichkeit befällt.
Für mich als ehemaligen aktiven und passiven Fußballjunkie sind jedoch zwischenzeitlich nicht die Ereignisse auf dem Spielfeld der Höhepunkt, sondern die Kommentare und Analysen des Günter Netzer, ehemaliger Mittelfeldspieler bei Borrusia Mönchenglapptnix, der einst mit weiten Pässen und Vorstößen “aus der Tiefe des Raums” für Aufsehen auf dem Spielfeld sorgte.
Das war jedoch noch bevor er sich offensichtlich das Hirn weggeköpft hat, denn in seiner heutigen Funktion als “Standfußballer” bei der ARD, sorgt er mit weitschweifigen Kommentaren „aus der Leere des Raums“, zumindest bei mir, nur noch fürs Weghören vor der Glotze.

Ach ja, in zwei Jahren ist schon wieder Weltmeisterschaft.
Schaun wir mal, ob dann die Angela und der Horst “meine-Frau-und-ich” beim Endspiel noch auf der Ehrentribüne sitzen.

Machopan
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Bedarfsgewichteter Käse

30. Juni 2008 05:45

Lieber Freund

“Das schwarze Schaf” und “Er kann’s nicht lassen” waren Filme in denen der Schauspieler Heinz Rühmann die Rolle des “Pater Brown” spielte, der neben seiner Tätigkeit als Geistlicher auch noch einen unverbesserlichen Drang zur Aufklärung von Straftaten hatte.
Scharfsinn, Humor und verschmitztes Verstehen in einer originellen Verbindung” bescheinigten ihm damals die Kritiker.

Exakt diese Eigenschaften kann man einem anderen Aufklärer nicht zukommen lassen, auch wenn man bei seiner Predigten den Eindruck hat im Kino zu sitzen. Auch dieses schwarze Schaf kann es nicht lassen und zeigt bei seinen wortstarken und sinnentleerten Sonntagsschriften einen unverbesserlichen Hang zur geistigen Verklärung seiner unseligen Tätigkeit. Nun kann man nicht behaupten, dass er diesem Drang ohne Sinn und Verstand nachgeht, denn ab und an gelingt es ihm tatsächlich die Wertigkeit seiner Mission zur staatlich finanzierten Volksverarschung treffend mit Worten “bedarfsgewichteter Käse” zu beschreiben.

HansMinusWerner SinnDie Rede ist von HansMinusWerner Sinn, dem unermüdlichen Prediger wider den gesunden Menschenverstand, dem schon seit vielen Jahren kein Trick zu billig, kein Argument zu fadenscheinig und keine Formulierung zu windig ist, um sich und die Interessen seiner Auftraggeber meinungsbildend unters tumbe Volk zu bringen.

Diesmal hat sich HansMinusWerner Sinn in der für ihn typischen Art der Weismachung zum Armutsbericht der Bundesregierung geäußert und wie üblich die Lage pseudowissenschaftlich “zurecht” gerechnet.

So hat nach HansMinusWerner Sinn “ein Niedriglöhner, der 2005 für nur vier Euro die Stunde Vollzeit arbeitete, bei normalen Wohn- und Heizkosten ein Nettoeinkommen von etwa 910 Euro!“.
Ein bisschen Kopfrechnen oder, wenn das hinter der hohen Stirn auch nicht mehr so richtig klappt, ein einfacher Taschenrechner hätte genügt um zu dem Ergebnis zu kommen, dass der Vollzeit arbeitende Niedriglöhner am Monatsende ca. 640 Euro BRUTTO auf dem Lohnzettel stehen hat.
Staatliche Aufstockung über HARTZ IV, den Klebstoff für die bedürftigen Bedarfsgemeinschaften der Nation, bekommt er selbstverständlich nur, wenn er selbst kein nennenswertes Vermögen mehr besitzt, also auf gut Deutsch eine “arme Sau” ist, die vom eigenen Einkommen nicht mehr leben kann.

Laut HansMinusWerner Sinn ist es auch völliger Unsinn, dass jeder “achte Deutsche arm ist” dennoch gebe es “Indikatoren, die auf mehr Ungleichheit hindeuten. So hat sich der Anteil der Bruttolöhne am Volkseinkommen verringert. Die Spreizung der Bruttolöhne hat wie in anderen Industriestaaten zugenommen, wenngleich sie hier noch lange nicht so groß ist wie in angelsächsischen Ländern und auch nicht so schnell ansteigt. Die wachsende Ungleichheit der Markteinkommen ist das Ergebnis der Niedriglohnkonkurrenz aus den ex-kommunistischen Gebieten der Welt. Auf die Gefahren für die soziale Kohärenz der Gesellschaft und die nötigen Reformen des Sozialstaates weise ich seit anderthalb Jahrzehnten hin. Dennoch finde ich die Alarmrufe, die derzeit aus den Medien zu hören sind, unangebracht und übertrieben. Die öffentliche Diskussion leidet unter einer Begriffsverwirrung, negiert die Existenz des deutschen Sozialstaates, bezieht sich auf veraltete Zahlen und wird durch ein statistisches Artefakt in die Irre geführt.

Es ist wirklich einmalig, wie es HansMinusWerner Sinn immer wieder gelingt, seinen gequirlten Schwachsinn in hehre Worte zu fassen und ihm einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben.

Genauso werthaltig sind seine weiteren Ausführungen zur Armut in Deutschland, denn laut dem Unsinn des HansMinusWerner Sinn liegt “der durchschnittliche monatliche Hartz-IV-Anspruch eines Einpersonenhaushalts bei 700 Euro, wobei die freie Krankenversicherung im Wert von 200 Euro noch nicht eingerechnet ist. Die Armutsgrenze lag bei 520 Euro.

Auch hier wird vom HansMinusWerner wieder getrickst und getäuscht, dass sich die Balken biegen, denn die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen weisen schon für das Jahr 2002 eine Armutsgrenze von etwa 730 € für die alten Bundesländer und 605 € für die neuen Bundesländer aus.
Und ganz besonders lustig ist die “freie Krankenversicherung im Wert von 200 Euro monatlich“, denn tatsächlich zahlt die Bundesagentur pro ALGII-Empfänger nur 120 Euro an die GKV, was letztendlich bedeutet dass die Krankenversicherung für jeden ALGII von den beitragzahlenden Arbeitnehmern mit 80 Euro pro Monat bezuschusst wird. Nur dadurch wird es möglich, dass die Bundesagentur für Arbeit die so von ihr “erwirtschafteten Überschüsse” an die Staatskasse abführen kann, denn 3 Mio. Arbeitslose mal 80 Euro mal 12 Monate macht nun mal satte 2,88 Mrd. Euro im Jahr, die einfach so aus den Taschen der Beitragszahler abgezwickt werden.

Doch wenden wir uns wieder dem Wahrheitsgehalt der Bergpredigt von HansMinusWerner Sinn zu, der mit zunehmender Dauer seines Vortrags zu neuen Höhen aufläuft, denn

  • weil wir einen Sozialstaat haben, signalisiert es auch nicht Armut, wenn der Anteil der Geringverdiener mit einem Stundenlohn von weniger als zwei Drittel des Mittelwertes bald so hoch ist wie in den USA, denn Lohn und Einkommen sind nicht dasselbe.
  • dass die Bruttolohnspreizung in beiden Ländern ähnlich hoch ist, erklärt sich durch das Gesetz des Faktorpreisausgleichs, das man nur um den Preis einer Massenarbeitslosigkeit unterlaufen kann.
  • in Ländern, die miteinander Handel treiben und zwischen denen Kapital frei fließen kann, müssen sich die Lohnstrukturen bezüglich der Qualifikationsstufen tendenziell angleichen, sodass Unterschiede nur noch aus der unterschiedlichen Streuung der Bildung resultieren.

Lassen wir mal die Erkenntnisse des Herrn Sinn und die anhaltende Debatte um den Mindestlohn und Langzeitarbeitslosigkeit an uns abtropfen und wenden wir uns statt dessen der Angleichung der Lohnstrukturen in Ländern zu, die miteinander Handel treiben. Denn darauf, dass das Absinken des Lohnniveaus in Deutschland etwas mit dem steigenden Bildungsniveau in China zu tun hat, darauf muss man erst mal kommen, denn sicher habe nicht nur ich gedacht, dass dies eher etwas mit dem globalisierten Gierfaktor der Unternehmen zu hat.
Aber so kann man sich halt täuschen!

Wie gut ist es da, wenn ein so schrecklich gelehrter Prediger wie der HansMinusWerner Sinn seine Gedanken in Worte fasst, den fassungslosen Zuhörern das Wort zum Sonntag erzählt und erklärt wie es kommt, dass “der Anteil der Mittelschicht an der Bevölkerung (Grenze: 150 bis 70 Prozent vom Median) von 2002 bis 2005 um fast vier Prozentpunkte abgenommen hat und nach den Daten des sozioökonomischen Panels der Anteil der Armutsgefährdeten um zwei Punkte stieg“.
Sie werden es nicht glauben, aber es ist ein statistischer Sondereffekt, “der unmittelbar nach den Hartz-Reformen im Berichtsjahr 2005 zum Tragen kam. Durch Hartz IV wurden etwa zwei Millionen Deutsche von der Arbeitslosenhilfe auf die Sozialhilfe heruntergestuft, was das Armutsrisiko zunächst in der Tat vergrößerte. Inzwischen hat Hartz IV aber gewirkt. Allein in Westdeutschland hat der jüngste Konjunkturaufschwung mindestens 1,1 Millionen Stellen über das Maß hinaus gebracht, das man nach einer Fortschreibung früherer Konjunkturmuster erwarten konnte. Der Arbeitsplatzgewinn hat – zusammen mit Lohnzuschüssen für Niedrigverdiener – erheblich zum Rückgang der Armutsgefährdung und zur Stabilisierung der Mittelschicht beigetragen – nur sieht man das nicht in der Statistik des Jahres 2005.

Außerdem, so HansMinusWerner Sinn, würde sich die im Armutsbericht der Bundesregierung dargestellte Entwicklung nicht auf das Pro-Kopf-Einkommen, sondern auf das “bedarfsgewichtete Einkommen” beziehen und “dabei wird unterstellt, dass zwei Singles zusammen ein Drittel mehr Einkommen brauchen als ein Paar. Das ist nicht unplausibel, impliziert aber, dass die zitierten Verteilungsmaße eher die Ausweitung gesellschaftlicher Wunschvorstellungen als ökonomisch bedingte Versorgungsdefizite widerspiegeln.

Daraus folgt für die Gedankenwelt des HansMinusWerner Sinn, dass der Grund allen Übels die Einpersonenhaushalte sind, denn “wohnen beide Partner zusammen, gehören sie zur Mittelschicht und gelten nicht als armutsgefährdet. Deklarieren sie getrennte Haushalte, um mehr Geld vom Staat zu bekommen, zählt der arbeitslose Partner plötzlich als armutsgefährdet. Es ist offenkundig, dass die Bedarfsgewichtung bei der Berechnung der Verteilungsmaße zu keinen sinnvoll interpretierbaren Ergebnissen führt, wenn die Familie erodiert und der Staat diese Erosion finanziell fördert. Verhaltensänderungen, für die Menschen sich entscheiden, um ihre ökonomische Situation zu verbessern, werden als Verschlechterung der Lebenslage in den Statistiken erfasst und führen zu Alarmrufen der Politik. Dazu kann ich nur sagen: bedarfsgewichteter Käse, mehr nicht.

Da hat er allerdings mal ausnahmsweise Recht, der HansMinusWerner Sinn, der Spezialist für „bedarfsgewichteten Käse“ vom Ifo-Institut in München!

Jetzt muss man ihm nur noch verklickern, dass der offensichtlich steigendenden Armutsgefährdung allein lebender Personen durch zwangsweise Kasernierung und/oder Barackenunterbringung in Arbeitslagern erfolgreich entgegengewirkt werden könnte
Und wenn man sich über dem Eingangstor dann noch eine schöne Überschrift wie “Arbeit macht (zwar arm aber) frei” vorstellt, dann wirkt das Ganze schon fast wie eine sozialstaatliche Vorsorgemaßnahme, die man dem tumben Volk unter dem Arbeitstitel “Hartz V” verkaufen könnte.

Mir persönlich hat allerdings in dem “bedarfsgewichteten Käse” der Satz “die öffentliche Diskussion leidet unter einer Begriffsverwirrung, negiert die Existenz des deutschen Sozialstaates, bezieht sich auf veraltete Zahlen und wird durch ein statistisches Artefakt in die Irre geführt” ganz besonders angetan, sind doch darin die wichtigsten Elemente der von HansMinusWerner Sinn seit Jahren betriebenen pseudowissenschaftlichen Täuschung der Öffentlichkeit zusammengefasst:

a-tens: Ihr seid alle ziemlich dämlich und
b-tens: es geht es euch noch nicht dreckig genug und
c-tens: ihr habt keine Ahnung was hier wirklich läuft und
d-tens: kann man euch mit jeder zusammengetricksten Statistik ein X für ein U vormachen

Ich bin nicht etwa der Einzige, der dem HansMinusWerner Sinn und seinem Institut für Wirtschaftsforschung geistige Bedürftigkeit gepaart mit Auftragspopulismus vorwirft, denn schon 2006 haben 15 deutsche Ökonomen deutliche Kritik an der Forschungsqualität des Ifo-Instituts geäußert und bezweifelt, “ob alle politischen Ratschläge des Ifo-Instituts auf ausreichend rigoroser, empirischer Forschung basieren“.
Die eklatanten Schwächen seien nicht zu übersehen, kritisieren damals die Juroren, deren Votum für die weitere Finanzierung des IFO-Instituts durch Bund und Länder entscheidend ist.

Übrigens wurde Pater Brown wegen seiner Vorliebe fürs Kriminelle von seinem Bischof auf eine einsame Insel versetzt.
Für den von HansMinusWerner Sinn verzapften “bedarfsgewichteten Käse”, den dann zu allem Überfluss auch noch die Wirtschaftswoche abdruckt, wäre das jedoch schon fast ein Gnadenakt.
Statt dessen sollten wir den HansMinusWerner Sinn, wie es sich für einen richtigen Propheten gehört, einfach in die Wüste schicken und das am besten ohne Kompass.
Machopan
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Harte Arbeitswoche

23. Juni 2008 05:45

Lieber Freund

Hätte am Montag den 16. Juni 2008 während des Spiels der Deutschen Fußballnationalmannschaft im Wiener Ernst-Happel-Stadion eine Bombe eingeschlagen …
dann hätte die deutsche Nation nicht nur ihre mächtigste Bundeskanzlerin verloren, sondern auch noch das halbe schwarz-rot-senffarbige Kabinett, denn die Financial Times Deutschland meldete (für terroristische Vorbereitungen leider zu spät) …

Finanzminister Peer Steinbrück ist Montagmorgen von Bonn über Frankfurt nach Wien geflogen. Er wird begleitet von der Sicherheit, einem Kollegen aus dem Protokoll und seinem Sprecher. Die Berliner kamen aus Berlin geflogen. Seit 12.40 sind wir in Wien. Aktuell findet ein Arbeitsessen mit dem österreichischen Finanzminister Molterer statt. Dem folgt ein Gespräch im Wiener Finanzministerium, ein Empfang in der Botschaft, eine Podiumsdiskussion unter anderem mit der Wirtschaftsweisen Weder di Mauro und Minister Molterer zur ‘Perspektive Österreich’. Danach kommt es zum gemeinsamen Besuch des Spiels Österreich- Deutschland. Dienstagfrüh nimmt Minister Steinbrück an einer Sitzung des Präsidiums der Deutschen Handelskammer in Österreich teil, bevor er mittags mit Linie zurück nach Berlin fliegt.”

Außenminister Frank-Walter Steinmeier wohnt auf Einladung seiner österreichischen Kollegin Ursula Plassnik dem Fußballspiel bei. Er kommt vom Ministerrat aus Luxemburg und nimmt Frau Plassnik in seiner Luftwaffenmaschine mit nach Wien.”

Umweltminister Sigmar Gabriel ist auf Einladung seines österreichischen Amtskollegen in Wien. Sie treffen sich zu einem Austausch über Fragen der europäischen Umweltpolitik und gehen anschließend zum Fußballspiel. Zurück fliegt Gabriel gemeinsam mit der Kanzlerin in ihrer Regierungsmaschine.”

Verteidigungsminister Franz Josef Jung trifft am Montag, den 16. Juni 2008, seinen österreichischen Amtskollegen Norbert Darabos zu einem Informations- und Meinungsaustausch über die deutsch-österreichischen sicherheitspolitischen Beziehungen in Wien. Im Anschluss an das Treffen werden sich beide Minister gemeinsam das Fußballspiel Deutschland gegen Österreich im Ernst-Happel-Stadion in Wien anschauen.”

Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee ist zu bilateralen Gesprächen in Wien. Dass er anschließend zum Fußballspiel geht, ergibt sich am Rande.”

Innen- und Sportminister Wolfgang Schäuble entschied sich am Montag kurzfristig, nicht wie geplant nach Österreich zu fahren, um sich dort das Spiel anzuschauen. Er hat eine harte Arbeitswoche vor sich und wird sich das Spiel im Fernsehen ansehen, sagte eine Sprecherin Schäubles.”

Dann hat er bestimmt auch noch die Bundesangela gesehen, die nach dem Schlusspfiff die Frage nach dem Spielverlauf des eher mäßige Spiels mit den Worten kommentierte: “Es ist effizient gespielt worden. Das Resultat stimmt.”

Leider hat sie niemand danach gefragt ob es auch effizient ist wegen einem mäßigen Fußballspiel eigens mit einer Regierungsmaschine von Berlin nach Wien und zurück zu fliegen. Ach, fast hätte ich es ja vergessen, sie musste ja den dicken Bundesumweltengel Gabriel in Wien abholen.

Am besten fand ich persönlich die Ausrede von Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der auf Einladung seiner österreichischen Kollegin Ursula Plassnik auf der Tribüne saß und deshalb mit “seiner” Luftwaffenmaschine nicht von Luxemburg direkt nach Berlin flog, sondern einen kleinen Umweg über Wien machte. Wenn man bedenkt, was ein Linienflug von Luxemburg nach Wien kostet, so war das ein gutes Geschäft für die Österreicherin.
Und als deutscher Steuerzahler mag man bei den heutigen Spritpreisen gar nicht daran denken, was der steinmeiersche Umweg mit so einer Luftwaffenmaschine gekostet hat.
Ach übrigens, der Mann möchte mal Bundeskanzler werden

Da lob ich mir doch die harte Arbeitswoche des IM Zweirad, wobei ich mir wirklich nicht sicher bin ob der Schaden nicht größer ist, wenn man den Innenwolfgang so ganz ohne Aufsicht alleine zu Hause lässt.

Also hoffen wir, dass das nächste Mal das ganze Kabinett in EINER Maschine fliegt und der exakte Terminplan rechtzeitig in der Presse breitgetreten wird, denn auf den Internetseiten des Bundesinnenministeriums habe ich irgendwo gelesen, dass die Zahl deutschsprachiger Terroristen täglich zunimmt.
Kleiner Tipp noch am Rande - man sollte mit entsprechenden Aktionen nicht bis zum Endspiel warten, denn es ist durchaus möglich, dass sich deutsche Politiker ein Endspiel mit deutscher Beteiligung unter Umständen noch nicht einmal im Fernsehen ansehen können.
Und das nicht wegen einer „harten Arbeitswoche“.

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