Auf der Straße

18. Mai 2009 05:45

Lieber Freund

heute fasse ich mich diplomatisch kurz, denn ich bin diese Woche nicht im Netz unterwegs, sondern auf der Straße.
Zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Souverän und Politik werde ich den direkten Kontakt zu den vom Volk gewählten und hauptberuflich dafür bezahlten Vertreter völkischer Interessen aufnehmen, um ihnen mitzuteilen:

a-tens: wo der Schuh drückt
b-tens: was die Uhr geschlagen hat
c-tens: wo der Hammer hängt und
d-tens: dass nunmehr Schluss mit Lustig ist.

Ausgestattet mit jeder Menge schlagender Argumente, werde ich außerdem dem einen oder anderer Exemplar dieser Spezies die Hand zu geben, wenn es denn sein muss auch mitten ins Gesicht. So kurz vor der Wahl, darf sich das Zielobjekt selbstverständlich zwischen der offenen Hand und der geballten Faust entscheiden.

Bei dieser Gelegenheit fällt mir ein alter Witz ein:
«Sitzen zwei Rentner auf einer Parkbank.
Sagt der Eine zum Anderen: „Hast du den gestern den Minister für Arbeit und Soziales getroffen?“.
Sagt der Andere: „Ja, genau zwischen die Augen!“»

Von dem Witz gibt es noch eine andere Version:
«Sitzen zwei Langzeitarbeitslose auf einer Parkbank.
Sagt der Eine zum Anderen: „Hast du den gestern den Minister für Wirtschaft getroffen?“
Sagt der Andere: „Ja, genau zwischen die Augen!“»

Vor kurzem ist noch eine weitere Version im Internet aufgetaucht, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
«Sitzen zwei Steuerzahler auf einer Parkbank.
Sagt der Eine zum Anderen: „Hast du den gestern den Bundesminister für verschwendete Staatsfinanzen getroffen?“
Sagt der Andere: „Ja, wie es sich gehört, mit einem Dumdum-Geschoss genau da hin wo bei einem normalen Menschen statt dem Großkapital das Großhirn sitzt“.
Sagt der Erste: „Das wäre aber nicht nötig gewesen“.
Sagt der Zweite: „Warum?“
Sagt der Erste: „Weil der Mann sich doch die Kugel schon längst selbst gegeben hat!“.

Und einen habe ich noch!
«Sitzen ein Wessi und ein Ossi auf einer Parkbank.
Sagt der Wessi zu dem Ossi: „Ist dir auch aufgefallen, dass sich 20 Jahre nach dem Mauerfall kein Politiker mehr an der Mauer fotografieren lassen will?“
Sagt der Ossi: „Jetzt wo du es sagt. Die Jungs und Mädels wollen sich eben nicht mit dem Rücken zur Wand ablichten lassen?“
„Nee“, sagt der Wessi, „das ist es nicht. Die haben Angst, dass jemand diese Gelegenheit ausnützen könnte und wer möchte schon gerne als der erste Mauertote nach der Wiedervereinigung in die Geschichte eingehen!“

Und zum Schluss noch einen, ganz aktuellen und realistischen, aber schlechten Witz:
Unterhält sich der behinderte Bundesinnenminister Schäuble vor einer Bundestagssitzung mit einem blinden Bundestagsabgeordneten.
Sagt Schäuble: „Ich werde heute das Grundgesetz ändern“.
Sagt der Blinde: „Und ich werde Ihnen dabei genau auf die Finger schauen“.

Dabei weiß doch jedes Kind, dass man dem Bundesinnenminister nicht nur genau auf die Finger „schauen“ muss, sondern richtig auf die Finger „hauen“ muss.

In diesem Sinne.
Folgen wir dem Ruf der Straße.
Man sieht sich.

Machopan
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Krank

22. September 2008 05:45

Lieber Freund

Der Wirtschaft geht es schlecht.
Die Finanzmärkte haben hohes Fieber.
Die Sozialsysteme siechen vor sich hin.
Das demokratische Gesellschaftssystem ist (fast) tot.

Und mir ist auch nicht gut.
Angefangen hat es mit leichtem Räuspern.
Die Nase fing an zu jucken.
Dann kam der Husten dazu.
Die Augen begannen zu tränen.
Die Nase war verschnupft und fing an zu laufen.
Im Schädel begann es zu brummen.
Und die Glieder fingen an zu schmerzen.

Diagnose der Besten aller Frauen: Du bist krank und hast eine handfeste Grippe!

Nun bin ich ein Mensch, der nie krank ist, denn ich bin entweder gesund oder tot.
Daher lautete meine Eigendiagnose auf leichte saisonalbedingte Heiserkeit mit einhergehendem Brummschädel nach einem lustigen Abend mit Wein und Gesang.
Also überhaupt kein Grund zur Sorge, selbst die Promille befinden sich wieder im grünen Bereich.

Wenn da nur diese erhöhte Körpertemperatur und die heißen Ohren nicht wären.
Und die Unterlippe, die sich langsam in der Mitte spaltet.
Aber was mir doch ein bißchen zu denken gibt, das ist diese seltsame Appetitlosigkeit, die ich von mir nun überhaupt nicht gewohnt bin.
Und auch das ausgeprägte Schwächegefühl ist selbst in meinem Alter nach einem solch lustigen Abend nicht normal.

Doch es sind immer mehrere Faktoren, die bei einem Mann die Tagesform bestimmen, da kann man(n) solche Kleinigkeiten einfach mal ignorieren und weiter positiv in den Tag hinein leben.

Aber da ist doch etwas, was mir richtig Sorge bereitet.
Es ist der Wein!
Ich habe hier ein Viertel Roten vor mir stehen, der aus der Gegend von Bergerac, exakt aus dem Dörfchen Pécharmant, stammt und mich beim Winzer ein kleines Vermögen gekostet hat.
Und irgendwie schmeckt dieser Wein heute zwischen ganz komisch und gar nicht.

Wenn im Wein die Wahrheit liegt, dann bin ich vielleicht doch nicht so ganz gesund.
Selbst mit rotglühenden Ohren und so kotzübel wie mir ist, würde ich das natürlich nie zugeben.
Aber jetzt leg ich mich zuerst mal hin und zieh mir die Bettdecke über die Ohren.
Eine rein prophylaktische Maßnahme natürlich.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Schöne Bescherung

6. Januar 2008 15:45

Lieber Freund

Nach einer langen Zeit der kommunikativen Enthaltsamkeit und dem stillen Ausklang eines Jahres, in dem man für sich selbst das Ruder herumgerissen und den Kurs weg vom Eisberg auf Süd-West geändert hat, sollte man sich eigentlich der weiteren Kritik an den Leistungen derer enthalten, mit denen man einst, wenn auch ungern, im gleichen Boot sitzen musste.
So war es in den letzten Wochen auch mehr ein, manchmal wehmütiges, über die Schulter zurückschauen, begleitet von in langen Jahren erlerntem ungläubigen Kopfschütteln, mit dem Geist und Körper auf die bundesdeutschen Ereignisse zum Jahreswechsel reagierten.

Was fehlt, und durchaus als angenehm empfunden wird, ist die direkte Betroffenheit und das Gefühl der Machtlosigkeit, denn ich habe dem Land in dem ich geboren wurde endgültig die Freundschaft aufgekündigt und diesem „Vaterland“, das mehr und mehr zum sklavenhaltenden Überwachungsstaat und bürokratischem Umerziehungslager mit zwangshafter Ausländeranbiederung mutierte, den Rücken gekehrt.
Die Gründe sind vielfältig und politischer, wirtschaftlicher, familiärer und persönlicher Natur, wobei deren Reihenfolge und Gewichtung selbstverständlich beliebig verändert werden kann.
Zusammenfassend könnte man es einfach und für jedermann verständlich deftig-derb mit „ich hatte einfach die Schnauze voll“ umschreiben, oder etwas weniger volkstümlich „die wirtschaftliche und bevölkerungspolitische Situation in der widerlich vereinigten BRddr war für mich als Bürger, Wähler, Steuerzahler, Arbeitnehmer, Unternehmer, Vater, Ehemann und Mensch nicht länger hinnehmbar“ und daraus habe ich für mich die Konsequenzen gezogen und hab “rüber gemacht”.

So konnte ich die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel in aller Ruhe genießen und die anhaltenden Diskussionen über Managergehälter, Mindestlöhne, Arbeitslosenzahlen, Auf- und Abschwung, gewalttätige Jugendliche, Terrorgefahr, Klimawandel, innerstädtische Schutzzonen, Rauchverbot, Energiepreise, Lokführerstreik, Rechtsradikalismus und dem Ausblick auf die „Reformen“ des Jahres 2008, ebenso gelassen zur Kenntnis nehmen, wie die üblich seichte „Ich und meine Frau“-Weihnachtsansprache von Bundeshotte Köhler und das „Alles wird gut“-Neujahresgesabbere der offensichtlich nicht mehr völlig drogenfreien Bundesangela.

Es ist wirklich erstaunlich, mit welchem Feuereifer rechtsseitig des Rheins die Problemchen vom Zaun gebrochen werden und mit welcher Ausdauer in der Nation darüber debattiert und diskutiert wird. Dabei handelt es sich doch offensichtlich um wirtschaftliche und politische Onaniervorlagen und Ablenkungsmanöver.

Bestes Beispiel ist die vom Hessenkoch geforderte Verschärfung des Jugendstrafrechts, die Ausweisung von ausländischen Gewalttätern und die Forderung nach „Erziehungslagern“. Das ist doch alles Quatsch in einem Land, das sich selbst permanent als „ausländerfeindlich“ bezeichnet und sich der chronischen Erfolglosigkeit bei der Ausländerintegration bezichtigt, aber Schwellentäter mit 30 und mehr Straftaten frei herum laufen lässt und sogar noch durch einen persönlichen Staatsanwalt betreut. Sie können sich als Bürger darauf verlassen, dass nach dem Ende des hessischen Wahlkampfes dieses Thema wieder aus den Medien verschwindet und in bundesdeutschen Großstädten weiterhin Gewalt an der Tagesordnung ist.

Oder lassen Sie doch einfach mal die Debatte über die Gehälter von Managern Revue passieren. Schon die Begrifflichkeit des „Managers“ ist so vage wie die des „Besserverdienenden“. Das ist pure Absicht, denn so lässt sich leicht die „Neiddebatte“ mit Forderungen nach „Reichensteuern“, „Managersteuer“ und dringend notwendiger gesetzlicher Reglementierung anreichern, ohne das eigentliche Problem beim Namen nennen zu müssen. Denn Vorstandsgehälter, und um diese geht es ja im Wesentlichen, werden vom Aufsichtsrat eines Unternehmens in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft mit den Vorständen verhandelt und genehmigt. Sehen Sie sich doch mal die Zusammensetzung der Aufsichtsräte der an der deutschen Börse notierten Aktiengesellschaften an und Sie werden neben vielen Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaftsfunktionären auch viele bekannte Namen aus den Vorstandsetagen anderer Untennehmen finden. Und da bekanntlich eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, wäre es eine einfache gesetzgeberische Maßnahme, die Zahl der Aufsichtsratsmandate jeder natürlichen Person auf maximal drei zu begrenzen um der grassierenden Vetternwirtschaft den Nährboden zu entziehen.
Ähnlich konstruktiv ist die vom „Waschen, Schneiden und Fönen“-Kurti aus rein parteitaktischen Gründen losgetretene Debatte über den Mindestlohn. Oder glauben Sie wirklich, dass der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) nach den sozialpolitischen Raubzügen der vergangenen Jahre nun plötzlich das „Gewissen“ schlägt?
Gewiss nicht! Es geht nur um das Stühlezurechtrücken im nächsten Bundestag und was dem Herrn Koch aus Hessen die „ausländischen Gewalttäter“ sind, sind dem Herrn Beck aus Rheinland-Pfalz nun eben die „deutschen Billiglöhner“.
Dabei hat gerade seine Partei schon vor Jahren den „Mindestlohn“ pro Arbeitstunde mit 1-Euro festgeschrieben und damals herumgetönt, dass dadurch jede Menge Arbeitsplätze geschaffen würden.

Seit ich in einem Land wohne, in dem man sein Auto mit laufendem Motor vor der „Boulangerie“ stehen lässt, während man sein „Baguette“ kauft, lassen mich auch die in bundesdeutschen Städten eingerichteten „Schutzzonen“ kalt, die man nur noch mit Sondergenehmigung und Plakette befahren darf.
Und über die in der BRddr ständig wiederkehrende Debatte zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf völlig überlasteten Autobahnen kann ich angesichts des in Frankreich geltenden Limits von 130 km/h auf der fast leeren „autoroute“ nur lächeln. Gleiches gilt auch für die PKW-Maut auf Autobahnen und die Abschaffung der KFZ-Steuer, denn beides ist hier bereits Realität.
Hier weiß ich auch, dass Atomstrom aus der Steckdose kommt und muss mich nicht von einem skrupellosen Stadtwerk mit getürktem Öko-Strom verarschen lassen, den man mir auch noch zu einem weit höheren Preis andreht.

Bevor ich jetzt in Versuchung geraten könnte, die in Frankreich bestehenden Verhältnisse zu glorifizieren, möchte ich dieses Thema mit dem Hinweis abschließen, dass hier viele Dinge wirklich „erfrischend einfach“ sind.
So erfrischend einfach wie die neue „Liebschaft” des französischen Staatspräsidenten Nikolas Sarkozy mit Carla Bruni, die nun doch schon einige Armbanduhren wichtiger Männer auf dem Nachttisch liegen hatte. Sarkozy ist dabei sicher nicht der Letzte in ihrer Sammlung, doch für die deutsche Presse ist das so immens wichtig wie die ungewollte Schwangerschaft von Britneys Spear’s 16-jähriger Schwester und auf dem selben Niveau wird auch darüber berichtet.
Auch wenn in den deutschen Medien der Eindruck erweckt wird, so regt sich hier in Frankreich, außer der politischen Opposition, kein Mensch darüber auf.

Wobei, das möchte ich jetzt nicht ganz unerwähnt lassen, die Schwangerschaft einer 16-Jährigen in den USA durchaus eine nationale Katastrophe sein kann und das in 2008 in der BRddr Erstgeborene einer 14-Jährigen wohl nur eine erste nationale Maßnahme zur bundesdeutschen Demographieverbesserung sein wird.
Aber selbst mir als Ausländer im Linksrheinischen ist rasch klargeworden, dass der öffentliche Wangenkuss eines Franzosen zu den guten Umgangsformen des „faire la bise” gehört.
Und das gilt auch für einen von ungarischen Migranten abstammenden französischen Staatspräsidenten, selbst dann, wenn er sich weiterhin beharrlich weigert vor der Bundesangela auf die Knie zu fallen und ihr die Hand zu küssen. Dafür hat der Präsident mein vollstes Verständnis. Wenig Verständnis gibt es aber darüber, dass deutsche Medien so gerne aus französischen Medien zitieren, während sich diese mehr über die bundesdeutsche Aufregung und Behauptung wundern, dass „alle Franzosen“ mit dem Latin-Lover Präsidenten unzufrieden sind, während „alle Deutschen“ mit der moppeligen Bundesangela rundum und vollauf glücklich scheinen.

Ach ja, da war ja noch die Meldung, dass der aus dem Leben geschossene „JJ1“, bekannt als „Bruno der Bär“, nun in ausgestopftem Zustand im Münchner Museum für Mensch und Natur bewundert werden darf, während sein weißhaariges Gegenstück „Ede“, bekannt als der Stoibär nach Brüssel gerufen wurde, um dort die Bürokratie zu bekämpfen.
Im Interesse der Sache wäre es sicher besser gewesen, den aus dem Amt geschossenen „Stoibär“ ausgestopft ins Museum zu stellen, während „Bruno Braunbär“ zwecks Bürokratieabbau in Brüssel jeden Tag einen Beamten oder Politiker gefressen hätte.

Eine schöne Bescherung, die da angerichtet wurde.

Machopan
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Entenleberpastete Plus

29. Oktober 2007 05:45

Lieber Freund

Was denken Sie wohl welche Zutaten in 125g „Entenleberpastete“ von Jean Luc enthalten sind?

Die „Beste aller Frauen“ war beim letzten Einkauf der Meinung, sich etwas Gutes tun zu müssen und entschied sich beim Griff ins Regal spontan für ein „Feines Pasteten-Spitzenprodukt, zartschmelzend und abgerundet im Geschmack“.
Dazu „original“ französisches Baguette und ein Fläschchen Rotwein aus der Gegend von Bergerac, der die Jahre im Keller trotz mehrerer berufsbedingter Umzüge überdauert hatte, denn es sollte ein schöner, gemütlicher Abend werden, auch wenn es nichts Besonderes zu feiern gab, außer der Tatsache dass man sich in diesen schweren Zeiten ein weiteres Jahr über Wasser und am Leben halten konnte.

Nun bin ich selbst nicht unbedingt ein Liebhaber von Entenleber und stelle an die Tiere in meiner Nahrungskette nur die Bedingung nicht mehr als vier Beine, aber auch nicht weniger als zwei Beine haben zu müssen, wobei mir, wenn es denn mal wirklich sein muss, ein gut durchgebratenes Lendenstück vom argentinischen Rind am liebsten ist.

So war von vorne herein klar, wer die „Entenleberpastete“ verspeisen würde und so war ich doch sehr verwundert, dass die „Beste aller Frauen“ nach dem ersten Biss in das Baguette mit Entenleberpastete angewidert das Gesicht verzog und völlig undamenhaft das angebissene Stück in die Serviette würgte.

Pfui Teufel, was ist denn das, das schmeckt ja wie …….“, war zu hören und ich erlaube es mir die exakten Worte nicht zu wiederholen, denn die Firma Jean Luc könnte diese Äußerungen durchaus als schwerwiegende Geschäftsschädigung betrachten.

Dennoch war sofort klar, dass mit der französischen Delikatesse etwas nicht in Ordnung sein konnte, denn von dem Baguette hatte ich vorher schon gegessen, als ich den überaus köstlichen Rotwein „ausgiebig vorkosten“ musste, um sicherzustellen, dass die Jahre ihm nicht geschadet hatten.
Um auch das kurz zu machen - sie hatten nicht!

Und da im Wein die Wahrheit liegt, war es mir vorbehalten der Sache mit der Entenleberpastete auf den Grund zu gehen.
Ich hatte bereits erwähnt, dass ich nicht zu deren Liebhabern zähle und begnügte mich bei den Ermittlungen daher auf die aus dem Mülleimer gefischte Verpackung dieses „feinen Pasteten-Spitzenprodukts“ von dem 125 Gramm enthalten:

  • Entenleberpastete40% Putenfleisch
  • 21% Schweineleber
  • 17% Schweinefleisch
  • 13% Entenleber
  • Speck
  • jodiertes Speisesalz
  • Milcheiweiß
  • Zucker
  • Gewürzextrakte
  • Hefeextrakte
  • Vollei
  • Dextrose
  • Weinbrand
  • Verdickungsmittel Guarkernmehl
  • Antioxidationsmittel
  • Natriumascorbat
  • Konservierungsstoff Natriumnitrit
  • Aspikspiegel (Trinkwasser, Orangensaft, Karottensaft, Speisegelatine)

Vertrieben wird diese Mixtur, von der Cavelli Boutique GmbH in Mülheim an der Ruhr.
Und diese Ruhr wird man wohl auch bekommen, wenn man es geschafft hat die ganzen 125g dieses „feinen Pasteten-Spitzenprodukts“ herunterzuwürgen.

Der „Besten aller Frauen“ geht es zwischenzeitlich wieder besser, auch wenn ich sie nur mit sanfter Gewalt davon abhalten konnte, nach Mülheim zu fahren und blutige Rache für diese „französische Spezialität“ zu nehmen.
Mit ausschlaggebend war dabei, dass diese Firma anscheinend auch Klopapier mit Spekulatiusgeschmack vertreibt und sich dabei wohl offensichtlich mit der Verpackung geirrt hat.

Nicht unbedingt ein Plus für „Plus“.

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Familienfeierlichkeiten

24. Oktober 2007 05:45

Lieber Freund

Wegen immens wichtigen und wirklich einmaligen Familienfeierlichkeiten gibt es heute, am 24. Oktober 2007, nichts zu schreiben, nichts zu lesen und nichts zu meckern.

Heute ist alles supi - oder so.

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