
„Manche mögen’s heiß“ auch wenn augenscheinlich ist, dass sie schon als Kleinkind zu heiß gebadet wurden.
Die heiße Diskussion um den „von den Menschen“ verursachten Klimawandel ist nun wirklich für jeden besserwissenden Hosenscheißer zur Pflichtübung geworden, mit der er seinen unverdauten Zwiebackstaub ungefiltert an die Umwelt abgeben darf.
Man muss nun wirklich keine Namen nennen, denn es sind die üblichen Übeltäter, die auch zu diesem Thema ihre inhaltsleeren und nichtssagenden Phrasen abgeben müssen, ohne dazu jemals auch nur den Funken einer eigenen Meinung besessen oder gar das Problem zumindest in seinen Grundzügen intellektuell erfasst zu haben.
Somit sind von diesen Personen auch keine Lösungen zu erwarten.
Zumindest keine vernünftigen Lösungen und schon gar keine machbare Vorschläge zu deren Umsetzung.
Statt dessen werden sie einen weiteren Berg von Gesetzen, Vorschriften, Regelwerken, Gutachten, Auslegungen und Expertisen erzeugen, in denen sich keine Sau (Entschuldigung) ohne kostenpflichtige Assistenz eines Berater mehr zurecht finden kann.
Wir werden also weiter nach einer Reise ins Ausland unseren Plastikmüll und pfandpflichtiges Leergut reimportieren um für eine sachgerechte Beseitigung Sorge zu tragen, für die wir bereits beim Erwerb der Ware zur Kasse gebeten wurden.
Wir werden den „Autofahrern“ schon beim kostenpflichtigen Erwerb des Führerscheins beibringen, wie durch Abschalten des Motors und „energiesparendes Rollen“ wichtige fossile Brennstoffe „gespart“ und die Umwelt geschont werden kann.
Wir werden den „Energieverbrauchern“ in den privaten Haushalten einhämmern, dass durch die optimale Befüllungsstrategie der Waschmaschine, der Herabsetzung der Vorlauftemperatur der Zentralheizung und einem auf den persönlichen Verschmutzungsgrad abgestimmten Waschverhalten je bundesdeutschem Durchschnittshaushalt per anno mindestens 96,79 Euro, exklusive Mehrwert- und Ökosteuer, eingespart werden könnten.
Gleichzeitig werden wir nicht müde zu wiederholen, dass mit dem Abschalten der „Stand-By-Funktion“ an elektronischen Geräten volkswirtschaftliche Folgekosten in Milliardenhöhe vermieden werden können, sind aber wundersamerweise natürlich nicht in der Lage den Verkauf derartiger Geräte per Gesetz einfach zu verbieten.
Wir werden weiter unserer immer kleiner werdenden Kinderschar die Geschichte von der „globalen“ Erwärmung, den Gesetzen der Natur und der unerbittlichen Konsequenz mit der sie immer über die kleinen Leute herfällt, erzählen und ihnen dann beibringen, wie man den Laich des letzten Urmelmolchs einzeln über eine 6-spurige Autobahn oder ICE-Trasse zu den angestammten Laichplätzen hinter dem Kohlekraftwerk am Großflughafen trägt, ohne dass dabei das genetische Urmaterial des Einzellers zu Schaden kommt.
Um den Rahmen der Umweltschutzmaßnahmen voll auszuschöpfen, sollten wir auch noch die Nestwärme für unseren Nachwuchs und die uns Menschen körpereigene Temperatur um einige Grad absenken, um die Welt vor einer weiteren globalen Erwärmung und ihren Folgen zu schützen.
Und wenn wir dann noch die heißen Miezen aus Funk und Fernsehen verbannen, dann dürfte eigentlich nichts mehr die Gletscher dieser Erde am Wachsen hindern.
„Ich hoffe darauf, dass unser Bericht die Menschen und Regierungen so aufrütteln wird, dass sie entschlossen handeln“, hatte der Chef der internationalen Forschergruppe, R. K. Pachauri, bei der Vorstellung des Weltklimaberichts der Vereinten Nationen, in Paris gesagt.
Statt dessen wird nur die „geistige Windstille“ durch „operative Hektik“ in Verbindung mit „geistiger Flatulenz“ ersetzt, denn „manche mögen’s heiß“ auch wenn es augenscheinlich ist, dass sie schon als Kleinkind zu heiß gebadet wurden.
So kämpft Merkel für die CO2-Werte der deutschen Autobauer, die Industrie bekommt die Verschmutzungsrechte weiterhin kostenlos, während die Energieversorger diese kostenlosen Rechte längst in ihre Produkte eingepreist haben und die Rückversicherer sich um den Klimawandel und ihre Profite sorgen.
Und Australien ächtet die Glühbirne!
Na, das ist doch schon mal ein Anfang für ein Land, das nach den USA weltweit zu den größten Dreckschleudern und Heißlufterzeugern zählt, da ist die Ächtung der Glühbirne wohl gleichbedeutend mit öffentlichem Onanieren und einem mühsamst hervorgequälten Lusttropfen auf dem heißen Stein.
Derweil denken in Deutschland die „Experten“ über mehr „Benzinspartechnik“ bei Autos nach und befruchten uns schon mal mit der Erkenntnis, dass dadurch das Enderzeugnis so um die 1500 Euro teurer werden wird.
Ist das nicht schön?
Man hat zwar noch keine brauchbare Lösung, weiß aber schon mal was sie kostet!
Dass der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) in der BLÖD-Zeitung davor warnte, dass „die Deutschen nicht zu einem Volk von Kleinwagenfahrern degradiert werden dürften“, kann für Fahrer von Opel Coma, Ford Fiasko, Fiat Bravo und Smart nur ein schwacher Trost sein.
Und Otto Ebnet von der CDU gab sicherheitshalber schon mal zu Protokoll, dass „ein viel gefahrener Kleinwagen in seiner Schadstoffbilanz schlechter abschneide als ein kaum gefahrener Wagen der Oberklasse“.
Aber wer weiß, was den „Experten“ für Klimaschutz in ihrem missio“narrischen“ Eifer zur Rettung der Erde noch alles einfallen wird. Wir können als Alleinschuldige für den hohen CO2-Ausstoß ja schon mal damit beginnen flacher zu atmen oder jeden zweiten Atemzug ausfallen zu lassen.
Auf jeden Fall mal bis zum letzten Schnaufer.
Denn für deutsche Politiker fängt Klimaschutz noch immer bei den Kleinen an und es ist was Kleines, was Kinder freut.
Auch wenn der Zwiebackstaub die Sicht vernebelt.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten