Ha zwei Oh zwei

21. September 2007 05:45

Lieber Freund

Die akribische Ermittlungsarbeit der deutschen Sicherheitsbehörden zur Entdeckung neuer Terroristen und die detailgetreue Berichtserstattung in den Medien über die simultane Durchführung der Attentate zeigen bereits nachhaltige Wirkung.

Allein schon die Gewissheit der Bürger, dass die staatlichen Stellen bereit, willens und auch dazu in der Lage sind ihrer verfassungsgemäßen 24/7-Vor- und Fürsorgeverpflichtung zum nachhaltigen Schutz unserer Gesellschaftsordnung vor Terrorismus vollumfänglich nachzukommen, eröffnet vollkommen neue Perspektiven für Personen (umgangssprachliche Bezeichnung für Humanobjekte) wie Susi Sorglos, Sabine Mustermann, Rudi Ratlos und Otto Normalverbraucher.
Sollte eine dieser Personen etwas vermissen, etwas nicht mehr finden, etwas verlegt oder verloren haben, sich nicht mehr an etwas erinnern können oder vergessen haben, so hilft die neue, vom Bundesinnenministerium nach amerikanischem Vorbild eingerichtete bundesweite Notrufnummer 911, über die sich der Bürger unseres Landes seine persönlichen Überwachungsdaten und Bewegungsprofile auf einfache Art und Weise abrufen kann.

So finden sich verlorene Schlüssel in kurzer Zeit wieder, denn irgendeine Videokamera hat Zeitpunkt und Ort des Verlustes sicher festgehalten.
Auch Diskussionen in der Familie „wer wann was gesagt oder gemacht hat“ lassen sich durch einen einfachen Anruf bei der Hotline klären.
Und auch die Behauptungen einer Ehefrau „wir haben doch erst gestern“ oder „wir haben doch diese Woche schon zweimal“ lassen sich mit Hilfe des Bundesinnenministerium beweissicher klären, was allerdings auch für die Dauer und Qualität des (vermutlich) vergeblichen Zeugungsaktes gilt. Entsprechende Videoaufzeichnungen können nach Eingabe der bundeseinheitlichen Steuernummer aus dem Internet auf die Festplatte des heimischen PC heruntergeladen werden und stehen zur Auflockerung von Familienfeierlichkeiten und geselligen Abenden zur Verfügung.
Neigt jemand dazu Termine zu vergessen, so kann er sich für den neuen Terminerinnerungsdienst des Bundesinnenministeriums (Slogan: The Time is Now) registrieren lassen und wird dann rechtzeitig durch einen Anruf von seinem persönlichen Überwachungsbeamten an den Termin erinnert. Auch muss niemand mehr verzagen, nur weil ihm Ort, Uhrzeit, Gesprächspartner und Anlass entfallen sind. Eine kurze Abfrage in den Datenbanken und schon „werden Sie geholfen“.
Stellen Sie sich vor, Sie müssen auch nie mehr irgendwelche Passanten oder völlig Unbekannte nach dem richtige Weg fragen und dabei das Risiko eingehen diesen Personen lang und breit erklären zu müssen, warum und weshalb sie irgendwo hin wollen. Dabei wären Sie doch gezwungen den vollen Umfang Ihrer Ahnungslosigkeit und Ihr Nichtwissen einer wildfremden Person offen legen zu müssen. Das ist doch ein Sicherheitsrisiko, Sie wissen doch überhaupt nicht was Ihr Informant mit diesen Informationen macht. Da ist es doch viel besser, Sie fragen gleich Ihren persönlichen Sicherheitsoffizier.
Denn wenn sich wirklich jemand um Sie sorgt, dann ist es der „Schutzengel Aloisius“ vom BMI oder BND, der dafür sorgt, dass Sie sich mit dem „Rundumsorglos-Paket“ überall wie zu Hause fühlen können.

Auch an Schulen und Universitäten sorgt die schonungslose Aufklärungskampagne der Experten für innere Sicherheit für positive Veränderungen.
So berichten Pädagogen, dass das Interesse der Schüler und Studenten im Chemieunterricht sprunghaft gestiegen ist. Die entsprechenden Studiengänge sind auf Jahre hinaus ausgebucht. Es soll bereits zu Hamsteranmeldungen in großem Stil gekommen sein, weil Eltern schon ihre ungeborenen Kinder für Fachrichtungen wie „Terroristische Elektronik“, „Digitale Standortbestimmung“ und „Biometrische Humankapitalidentifizierung“ registrieren lassen um ihnen die Vorteile einer wirtschaftsnahen Ausbildung zukommen zu lassen.

Bei „TOY’S R US“ sind die Chemiebaukästen für das Vorschulalter auf Monate hinaus vergriffen, weil die chinesischen Lieferanten mit der Produktion nicht mehr nachkommen, obwohl der Handel in Abstimmung mit dem Bundesinnenministerium bei der Planung der Medienkampagne rechtzeitig auf die steigende Nachfrage hingewiesen hat.
Weil es in Kindertagesstätten und Kinderkrippen bereits zu mehreren Unfällen durch von zu Hause mitgebrachte und zum Bombenbau geeignete Lebensmittel gekommen ist, wurden die Kontrollen für den Sicherheitsschleusen durch Leibesvisitationen ergänzt, nachdem die eingesetzten Pampersscanner bei gefüllten Windeln oftmals kläglich versagt hatten.

Durch die schonungslose Berichterstattung in den Medien und den umfassenden Informationen auf den Internetseiten des Bundesministerium für innere Sicherheit weiß nun wirklich jeder Hosenscheißer, dass H2O2 (Wasserstoffperoxyd), eine blassblaue Flüssigverbindung aus gewinkelten H2O2-Molekülen, nicht nur in Werbefilmen für Damenbinden Verwendung findet, sondern sich Blondinen abartigerweise das Zeug in Form von Wasserstoffsuperoxyd auch noch in die Haare schmieren.

Dabei ist Wasserstoffperoxyd scheißgefährlich!
Es hat nur niemand gewusst, bevor die Aufklärungskampagne der Bundesinnenministers der Bevölkerung die Schuppen von den Augen gerissen hat.

Stellen Sie sich mal vor, Sie waschen sich mit Wasserstoffperoxyd (H2O2) die Kopfhaare, geben zur Geruchsverbesserung einige Tropfen Zitronensäure dazu und schlagen sich dann mit einem mittelschweren Hammer kräftig gegen die Schädeldecke …

Genau!
Bumm!

Und davor hat Sie und mich der Wolfgang Schäuble bewahrt.
Wir sollten Ihn unbedingt in unser Nachtgebet einschließen, denn er muss diese Erfahrung schon mal gemacht haben.

Machopan
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Mutterkreuzzug

20. September 2007 05:45

Lieber Freund

Das, zwischenzeitlich zum bundesrepublikanischen Mengenproblem gewordene Peter-Prinzip in Politik und Wirtschaft, gesellt sich jetzt auch noch eine weitere Variante, bei der sich die Inkompetenz mit der Intoleranz zu einer gefährlichen Allianz gegen alles verbündet, das sich als störend für die eigene Gesinnung erweisen könnte.

Nun hat dieses Prinzip der allergischen Reaktion auf „nicht systemkonforme Meinungsäußerungen“ ein neues, diesmal prominentes, Opfer gefunden, denn, wie der SPIEGEL schreibt: „Was zuviel ist, ist zuviel“.

Weil sich die schriftstellerische Ambitionen der Fernsehmoderatorin Eva Herman und ihre öffentlichen Äußerungen zum Thema „Die Rolle von Familie, Müttern und Frauen in unserem Gesellschaft“ nicht (mehr) mit ihrer Tätigkeit als Fernsehmoderatorin für den Norddeutschen Rundfunk vereinbar sind, habe man sich mit sofortiger Wirkung von ihr getrennt“, erklärte Volker Herres, der Fernsehprogrammdirektor des NDR, „dies ist nach ihren Äußerungen anlässlich einer Buchpräsentation in der vergangenen Woche deutlich geworden.
Frau Herman habe dabei erklärt, dass “Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er abgeschafft wurden. Vieles, was in dieser Zeit hochgehalten wurde, wurde danach abgeschafft“.

Und diese Äußerung hat jetzt den bundesrepublikanischen Meinungs- und Stimmungsmachern den Boden des übergelaufenen Fasses ins Gesicht geschlagen, denn was zuviel ist, ist zuviel.
Frau Herman steht es frei, ihren ‘Mutterkreuzzug’ fortzusetzen, aber mit der Rolle einer NDR-Fernsehmoderatorin ist dies nicht länger zu vereinbaren“, erklärte NDR-Programmdirektor Herres, „das Ergebnis spürt unsere Redaktion: Gäste sagen ihren Auftritt bei ‘Herman und Tietjen’ ab oder stehen von vornherein nicht zur Verfügung. Einer solchen Entwicklung könne man nicht tatenlos zusehen.

Dass aber in der von Frau Christiansen bei der ARD auf Tele-Tappi-Niveau moderierten politischen Talkshow als Gäste auch immer die gleichen Verdächtigen rumhingen, hat der Herr Programmdirektor vom NDR wohl gerade verdrängt.
Und solange sich noch Gesprächspartner für das „Gesabbel und Geseiere“ vom froschäugigen Moderator Friedman auf N24 finden lassen, das sich als Zuschauer ja auch nur in ähnlich alkoholisiertem Zustand ertragen lässt, kann die Lage für die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten ja noch nicht so existenzbedrohend sein.

Nun hat die Frau Herman sicher nicht ganz Unrecht, wenn sie darauf hinweist, dass die Nazis wirklich die „Familie“ gefördert haben, denn es war schließlich Teil ihrer Ideologie die Familie als Mittel zum Zweck und Keimzelle für ein „gesundes Volk“ zu verwenden um den Globus mit möglichst gleich großen, blonden und blauäugigen Menschen zu überschwemmen.
Die Kinderkrippen in der DDR waren übrigens auch besser als das was die Bundesrepublik Deutschland bisher auf diesem Sektor zustande gebracht hat, auch wenn es aus bundesrepublikanischer Einheitssicht nur dazu diente um den Werktätigen die Erfüllung des Plansolls abzuverlangen.

Am Rande erwähnenswert ist vielleicht auch noch die Tatsache, dass sich aus der so viel geschmähten und verdammten NAZI-Zeit, die auch nur zu erwähnen einer Gotteslästerung und Volksverhetzung gleichgesetzt wird, viel mehr Dinge in die bundesrepublikanische Gesellschaft herübergerettet haben, als sich die missionarischen Eiferer mit ihren Totschlagargumenten träumen lassen.
Nein, ich werde jetzt nicht die Autobahn anführen, deren bloße Erwähnung vermutlich als nächstes auf den Index der Selbstverwirklicher und Gutmenschenmacher unserer freiheitlich-demokratischen Republik gesetzt werden wird.
Ich werde auch keine Geschichtsklitterung oder gar Geschichtsverfälschung betreiben und vollen Ernstes behaupten, dass die NAZI’s 1933 den Muttertag zur Ehrung der „Gebärmutter“ und für die „Früchte ihres Leibes“ das Kindergeld erfunden haben.
Aber diesen eifrigen Zeitgenossen, denen die Zeit vor 1945 lediglich als „Geburtsstunde der 1000-jährigen Erblast“ dient, sollten auch mal einen Blick in die aktuelle deutsche Gesetzgebung riskieren. Zum Beispiel in die Eingangsformel für das „Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen (NamÄndG)“ auf den Webseiten des Bundesministeriums der Justiz. Dort heißt es, auch heute noch, wörtlich: „Die Reichsregierung hat das folgende Gesetz beschlossen, das hiermit verkündet wird“.
Und in §14 wird dieses Gesetz „mit Wirkung vom 1. Januar 1938 in Kraft“ gesetzt und daran hat sich seitdem nichts geändert.
Die Frage, ob auch die am 17. August 1938 vom Reichsminister des Innern und vom Reichminister der Justiz unterzeichnete „Zweite Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über die Änderung von Familiennamen und Vornamen“ ebenfalls noch Rechtskraft besitzt, müssten eigentlich die bundesdeutschen Nachfolger im Amte, Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries beantworten können. Natürlich nur, wenn ihnen dazu neben der Bespitzelung der Bürger und der Beschneidung der Bürgerrechte überhaupt noch Zeit verbleibt.

Sicher unstrittig und sogar bei Wikipedia nachlesbar, ist aber, dass die Parteileitung der NSDAP, ebenfalls im Jahre 1938 das „Mutterkreuz“, als Auszeichnung für kinderreiche „arische“ Mütter gestiftet hat: „Es (das Mutterkreuz) wurde in drei Stufen verliehen: Stufe 3 in Bronze ab 4 Kinder, Stufe 2 in Silber ab 6 Kinder und Stufe 1 in Gold ab 8 Kinder. Schon 1939 gab es für 3 Millionen Frauen diese Auszeichnung. Das Kreuz wurde an einem Band getragen und brachte für die Trägerin einige Vorteile im öffentlichen Leben mit sich. So musste ihr in den öffentlichen Verkehrsmitteln ein Sitzplatz angeboten werden. Auf Ämtern und Behörden wurde sie bevorzugt behandelt.

Ist die bloße Erwähnung dieser Tatsache etwa schlecht und zeigt den tiefbraunen Abgrund nationalsozialistischen Gedankenguts?
Ist nicht ein viel diskutiertes und staatsgefährdendes Problem unserer Gesellschaft, dass sich die meisten Frauen heute nicht mehr für die Medaillenränge qualifizieren (wollen) und sogar im staatlichen Interesse mit stattlichen Geldprämien zur Vermehrung animiert werden müssen.
Muss man die gesellschaftliche Bedeutung von Familien, Kindern und damit auch von Müttern immer wieder in die Hirne der „Feministinnen“ und „Frauenrechtlerinnen“ trommeln, damit auch von diesen verstanden werden kann, dass „Kinderlosigkeit“ kein Zeichen von „Selbstverwirklichung“ ist?
Solange das „Klonen“ noch nicht die „Entbindung“ ersetzt hat, wird sich das Problem der „Kinderlosen“ samt ihrer irrigen Lebensphilosophie der Selbstverwirklichung nach spätestens einer Generation selbst erledigt.

Ist es verboten, auf diese Tatsache hinzuweisen und die Würdigung einzufordern, die der Rolle der Mutter, der Kinder und der Familie zusteht und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung entspricht?
Ist es falsch dazu eine eigene Meinung zu haben und diese auch zu äußern?
Sicher nicht!
Und eine demokratisch-freiheitliche Gesellschaftsordnung wird durch derartige Äußerungen sicher auch nicht in ihrer Existenz gefährdet.

Eher scheint Frau Herman mit ihren vergleichenden Rollenspielen einen empfindlichen Nerv der Mainstreamideologen getroffen zu haben. Denn nur so sind doch die heftigen Reaktionen zu erklären, die der „Mutterkreuzzug“ der Eva Herman in einigen Bevölkerungsbereichen ausgelöst hat.
Nun kann nun wirklich niemand guten Gewissens behaupten, dass es mit der Situation der Familie und Mutter und Kind in unserer Gesellschaft zum Besten bestellt ist.
Natürlich kann man die Fakten ignorieren und die Situation schönreden, wie das von den Verantwortlichen gerne getan wird um sich aus der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verantwortung zu stehlen.

Und durch ihre „Aussagen zur NAZI-Zeit“ (Orginalton Spiegel-Online) hat Frau Herman nun das Fass zum Überlaufen gebracht und wie es scheint „die Furien in Rage“ versetzt, wobei auffällt, dass die kinderlosen unter den Furien auf lautesten aufheulen.
Frauenpolitikerinnen begrüßen die Kündigung und geißeln Hermans Geschichtsklitterung“, schreibt der Spiegel weiter und zitiert ausgerechnet die selbsternannte Frauenrechtlerin und Fraktionsvorsitzende der Grünen, Renate Künast mit den Worten „bei Eva Herman wünscht man sich selbst als Frauenrechtlerin, sie möge doch bitte heim an den Herd gehen.
Nun ist ja Frau Künast ja genau eine dieser ledigen und kinderlosen Familien- und Mutterschaftsexpertinnen, die sich so große Sorgen um die Rolle der Frau in einer modernen Industriegesellschaft machen.

Familiär ähnlich erfolgreich ist die Schriftstellerin und Moderatorin Thea Dorn, die von sich selbst sagt, sie „habe schlicht null mütterliche Gefühle und finde die Vorstellung mich an ein Wesen zu binden, das rationaler Ansprache mehrere Jahre nicht zugänglich ist, befremdlich“, was sie als Frau vom Fach jedoch nicht daran hindert, sich mit ihren Beiträgen „zu einer neuen, ideologiefreien Geschlechter- und Feminismusdebatte“ in die vermeintliche Bresche der Geschlechter zu werfen. Auch lässt ihr im Spiegel als Abgesang auf Eva Herman erschienenes Essay mit dem Titel „Zeit für Apfelkuchen“, im Stile einer geifernden „Steinigt-Sie-Ruferin“ deutliche Mangelerscheinungen an freiheitlich-demokratischen Denkens und Toleranz gegenüber anderen Meinungen erkennen.

Die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, Elke Ferner, nahm den familienpolitischen Vergleich der Eva Herman postwendend zum Anlass, an das Schicksal jüdischer Familien und anderer Verfolgter während der NS-Zeit zu erinnern, denn „in dieser Zeit der verquasten Mütterideologie wurde den Frauen das passive Wahlrecht genommen und sie wurden aus den Universitäten getrieben“.
Dabei muss ihr allerdings entgangen sein, dass die von den Rot-Grünen und Schwarz-Roten betriebene Politik in ihren Auswirkungen auf Familien mit Kindern nun wirklich um kein Haar besser ist.

Die NDR-Rundfunkrätin Sara-Ruth Schumann, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Oldenburg, sagte, von einer “intelligenten Moderatorin erwarte ich, dass sie sauber formuliert. Für jüdische Mütter und Frauen, die mit jüdischen Männern verheiratet gewesen seien, habe das damals alles nicht gegolten.
Und von der Rundfunkrätin einer öffentlich-rechtlichen Medienanstalt darf man sicher erwarten, dass sie genau zuhört und auch klarstellt in welcher ihrer Funktionen sie sich zur Sache äußert. Möglichst bevor sie Dinge aus dem geschichtlichen Zusammenhang nimmt und „Geschichtsverfälschung“ betreibt, denn alle Frauen und Mütter, die mit „nichtarischen“ Männern verheiratet waren, haben unter dem damaligen System schwer gelitten.

Das Verwaltungsratsmitglied des NDR, Michael Fürst, zugleich Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hannover, sagte: „Wenn sie (Frau Herman) diesen verquasten Unsinn so gesagt hat, spricht das für ein sehr schlichtes Gemüt und ist historisch unverantwortlich.

Wie es einem solch „schlichten Gemüt“ aber mehr als 20 Jahre gelang, als Sprecherin der Tagesschau und beliebte Moderatorin ihre wahre politische Gesinnung vor dem Verwaltungsrat zu verbergen, wird wohl noch die Geschichtsschreiber kommender Generationen beschäftigen und die vorwurfsvolle Frage aufwerfen „Warum habt Ihr denn damals nicht bemerkt, dass ihr eine Mutterkreuznatter an eurem Busen hegt?

Sicher eine gute Frage, der wir uns aber nur stellen müssen, wenn die gebärfähigen Frauen der Nation zukünftig ihrer biologischen Aufgabe gemäß Herman nachkommen.

Machopan
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Abschuss

19. September 2007 05:45

Lieber Freund

Zur Verhinderung einer Straftat müsste man jetzt eigentlich dem Bundesverteidigungsminister Jung die Immunität aberkennen und ihn vorsorglich in Haft nehmen.
Man könnte ihn aber auch gleich in eine geschlossene Anstalt für seinesgleichen einweisen, denn der Herr hält den Abschuss eines von Terroristen gekaperten Flugzeugs samt Passagieren für zulässig „um unsere Bürger zu schützen“.
Auch wenn das Bundesverfassungsgericht in der Sache bereits anders entschieden hat, würde Jung den Abschussbefehl geben, wenn die „freiheitlich-demokratische Grundordnung gefährdet ist , denn dann gelten andere Regeln“ verklickerte er dem Magazin Focus.

Man sollte dem Herrn Verteidigungsminister diese schwere Entscheidung über die „Gefährdung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ erst gar nicht zumuten, sondern ihn jetzt gleich durch mechanische Einwirkung auf seinen verlängerten Rücken aus dem Amt und der Verantwortung, der er offensichtlich nicht gewachsen ist, kicken.
Dann könnte er beim Abflug auch gleich noch seinen Kollegen Schäuble mitsamt seinen atomaren Horrorszenarien mitnehmen. Zusammen mit einer dritten Pappnase aus dem Merkelschen Gruselkabinett, könnten sie dann wenigsten Skat oder Schafskopf spielen, sofern sie damit nicht intellektuell überfordert wären.

In jeder mittelmäßigen Diktatur werden, um wenigstens noch den Anschein von Recht und Ordnung zu wahren, noch Gesetze gemacht, die es zulassen dass man die Leute einfach umlegt oder aus dem Verkehr zieht.
Diese Phase haben wir wohl schon hinter uns gelassen oder es noch nicht einmal mehr nötig so zu tun als ob.
Man kommt sich in diesem Land langsam vor wie Amerikaner die einige kritische Anmerkungen zum Irakkrieg an die New York Times schickten und kurze Zeit später die Heimreise in einem Sarg antreten, weil ihr Lastwagen von der Straße abkam und 10 Meter in die Tiefe stürzte.
Wollen wir wirklich warten, bis der Herr Schäuble in seinen terroristischen Fieberphantasien halluzioniert, dass der Flug LH 123 von Terroristen gekapert wurde und Jung in seinem Eifer zur Verteidigung des Vaterlandes wegen Gefährdung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung den Abschussbefehl gibt?

Und über welchem Gebiet der dichtbesiedelten Bundesrepublik Deutschland in den Grenzen von 1989 würde denn der Bundesverteidigungsminister Jung abschießen lassen? Oder glaubt er die Terroristen würden extra wegen ihm eine Ehrenrunde über den Bayerischen Wald oder die Nordsee fliegen?
Aus Sicht der Bürger wäre der Schaden, der durch einen gezielten Absturz auf den Reichstag entstehen würde, jedoch wesentlich geringer als den Tod einiger vom Aussterben bedrohten Seehunde im Wattenmeer.

Hilfe vom Bundesverfassungsgericht wird es wohl nicht geben, denn das ist vollauf damit beschäftigt nach Gründen zu suchen, warum die Kappung der Pendlerpauschale für die ersten 20 Kilometer der Fahrt zur Arbeitsstätte verfassungskonform sein muss.
Und die Pippi Langstrumpf bei der Bundesanwaltschaft hat jetzt auch was anderes zu tun, wo doch zum Islam übergelaufene Deutsche und die Linken und die Rechten unseren Staat bedrohen.
Wer hat da noch Zeit einem aus dem Ruder gelaufenen Verteidigungsminister in den Arm oder ins Wort zu fallen. Schade ist eigentlich nur, dass er nicht gesagt hat, das Abschießen von Flugzeugen wäre schon bei den Nazis üblich gewesen, was zwar sachlich richtig aber heute ideologisch nicht mehr opportun ist.

In Berlin wird übrigens gerade ein interessanter Film mit Tom Cruise in der Hauptrolle gedreht. Der darin gezeigte Problemlösungsansatz ist nicht schlecht, hat aber 1944, bedingt durch widrige Umstände, leider nicht zum gewünschten Erfolg geführt.
Soweit muss es nicht kommen, denn vielleicht genügt dem Volk die Verweigerung der Gefolgschaft und dem Militär die Verweigerung des Befehls um diese beiden Herren in den Mülleimer der Geschichte zu treten.
Leider fehlt in unserer Verfassung sowohl die Volksabstimmung als auch das vom Volk betriebene Amtsenthebungsverfahren. Aber in zwei Jahren sind Wahlen und wenn die Angela merkt, dass es eng wird, dann wird sie spätestens dann Ballast abwerfen, wenn sie schon jetzt nicht die Eier hat die Böcke, die sie zu Gärtnern gemacht hat, zum Abschuss freizugeben.

Machopan
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Terrorcamp

18. September 2007 05:45

Lieber Freund

Die führenden christlich-demokratischen Experten für innerdeutsche Sicherheit, der Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und sein Parteikollege, der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, Wolfgang Bosbach haben sich dafür ausgesprochen, den Besuch von Terrorcamps unter Strafe zu stellen.

Es müsse schnell ein Straftatbestand für sogenannte terroristische Vorbereitungshandlungen geschaffen werden, sagte Parteiwolli Bosbach der Netzeitung, denn „die dramatischen Ereignisse der letzten Stunden zeigen, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Das betrifft insbesondere die Bereiche Ausbildung in einem Terrorlager und das Verbreiten von Anleitungen zum Bombenbau via Internet oder in anderer Form.

Und der Bundesinnenwolli Schäuble hatte sich schon 24 Stunden vorher dafür ausgesprochen den Aufenthalt in einem „Terrorcamp“ unter Strafe zu stellen. „Es wäre jedenfalls erfreulich, wenn wir die Strafbarkeit weiter ins Vorfeld verlagern könnten“, sagte Schäuble, ließ dabei aber offen, ob er bei einem mutmaßlichen Terroristen darunter bereits der Besuch eines konfessionellen Kindergartens versteht.

Das Problem scheint doch wohl zu sein, dass mutmaßliche Terroristen in pakistanischen Terrorcamps nicht für Anschläge in Deutschland ausgebildet werden dürfen, während es deutschen Soldaten in Afghanistan aber erlaubt ist für die Verteidigung ihres Heimatlandes zu üben.
Da auch amerikanische Truppen im Irak bei ihrer Schnitzeljagd nach Saddams Waffendepots noch immer ungestraft ihre Sandkastenspielchen machen dürfen, erscheint der Ruf nach der Strafbarkeit eines Terrorcampbesuchs nun doch etwas überzogen.

Richtig ist allerdings, dass vom Zentralrat der Muslime (in Deutschland) spontane Zustimmung und Unterstützung für die Schaffung des Straftatbestandes „Terrorcamp“ kam, denn „dies könnte die Abschreckung erhöhen“, sagte der Generalsekretär des Zentralrats, Aiman Mazyek im Südwestrundfunk, „denkbar wäre auch, dass bereits der Aufruf, in solche Trainingszentren zu kommen oder gewalttätig zu werden, Strafen nach sich ziehe.
Falsch ist allerdings, dass darunter bereits der „Adhan“ falle, mit dem der „Muezzin“ die Gläubigen fünf mal am Tag zum Gebet rufe, obwohl dieser „Ruf“ von den meisten Ungläubigen und vielen Anwohnern anderer Konfessionen wirklich als der reinste Terror empfunden wird.

Dennoch sprach sich der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, im ARD-Morgenmagazin dafür aus, „um die Terrorgefahr in Deutschland zu senken weiterhin aufmerksam zu sein und den Dialog mit der muslimischen Gemeinde zu suchen. Die Anschlagsvorbereitungen seien ein teuflischer Plan gewesen, hinter denen ein unfassbarer Hass auf Amerikaner gestanden habe.

Wofür man aber, angesichts der Kriegsberichterstattung aus dem Irak, durchaus Verständnis haben könnte.
Warum sich aber ausgerechnet zum Islam übergelaufene Deutsche dazu berufen fühlten, diesen „teuflischen Plan“ in die Tat umzusetzen, konnte Bayerns Innenminister und designierter bayerischer Ministerpräsident, Günther Beckstein, dem Handelsblatt verklickern, denn „Konvertiten neigen eindeutig dazu, sich durch besonderen Fanatismus der neuen Religion als würdig erweisen zu wollen.
Beckstein plädierte daher dafür religiöse Richtungswechsler den Behörden anzuzeigen, damit diese feststellen können, ob es sich um eine liberale und humane Richtung handelt oder um eine radikale.

August Hanning, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, hat dann auch richtig erkannt, dass nach dem jüngsten Fahndungserfolg „von dieser konkreten Zelle keine Gefahr mehr ausgehe, es bleibe jedoch der Auftrag, in Deutschland Anschläge durchzuführen, und dieser Auftrag beunruhigt uns“.

Da geht es ihm sicher wie vielen anderen Menschen in unserem Lande auch, die weitere Anschläge radikalfanatischer Reformer auf das Sozial- und Gesellschaftssystem befürchten und den Glauben auf Besinnung und Besserung verloren haben.
Und diese Konvertiten sind massenhaft unter uns!
Deshalb brauchen wir zur Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit neben der „Anti-Terror-Datei“ sicher bald auch noch ein „Konvertiten-Register“.
Und da kommen dann nicht nur die Konfessionswechsler und Atheisten rein, sondern auch die, denen der Glaube an diesen Staat schon lange abhanden gekommen ist.

Machopan
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Softwaregiganten

17. September 2007 05:45

Lieber Freund

Sie haben sicher in der Presse verfolgt, dass die Firma SAP von der Firma Oracle verklagt wurde - wegen „Diebstahl geistigen Eigentums“.

Kennern der Szene kostet diese Meldung ein müdes Lächeln, denn im Kampf um Platz 1 der Softwaregiganten ist dem Verfolger Oracle schon seit Jahren jedes Mittel recht, um den Gegner zu Fall oder in Verruf zu bringen.

Man muss auch gar nicht auf die Geschehnisse eingehen und etwa versuchen einem Laien oder gar einem Juristen zu erklären, was da konkret eigentlich passiert ist, denn er würde die Zusammenhänge und wer da welches “geistige Eigentum” von wem und in wessen Auftrag von wo und warum und überhaupt … vorsichtig ausgedrückt „nicht verstehen“.

Es macht daher durchaus Sinn, diesen überaus komplizierten Fall der „Industriespionage“ nach amerikanischem Vorbild auf die wesentlichen Dinge zu reduzieren und das führt automatisch zu der Frage: „Welches geistige Eigentum kann man Larry Joseph Ellison, dem Gründer und Präsidenten des US-Softwarekonzerns Oracle und einem der reichsten Menschen der Welt, überhaupt stehlen?“

Die Antwort fällt, auch bei längerem Nachdenken, nicht leicht.
Sobald sich mir dazu der intellektuelle Zugang erschlossen hat, werde ich hier wieder berichten.

Zwischenzeitlich empfehle ich Ihnen zur Einarbeitung in die Materie das Buch von Mike Wilson mit dem Titel „The Difference Between God and Larry Ellison“, ISBN 0060008768,
gebraucht schon ab 7,55 Euro bei Amazon erhältlich.

Wem das zu teuer ist, dem sei schon mal verraten dass „”God doesn’t think he’s Larry Ellison“.

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