Entenhausen

17. März 2006 05:45

Kennen Sie den Unterschied zwischen Entenhausen und Mannheim?
Nein?
Dann darf ich Ihnen mal kurz helfen diese Bildungslücke zu schließen!

Die Stadt Entenhausen und ihre Partnerstädte sind weltbekannt.
Entenhausen gibt es überall, als Duckburg in den USA, Ankkalinna in Finnland, Donaldville in Frankreich, Limnoupolis in Griechenland, Duckstad in den Niederlanden, Paperopoli in Italien, Andeby in Norwegen, Kaczogród in Polen, Patópolis in Portugal, Raţburg in Rumänien, Ankeborg in Schweden, Patkovgrad in Serbien, Račjigrad in Slowenien und Patoburgo in Spanien.
In Entenhausen wohnt nicht nur der reichste Mann der Welt, nein, im Stadtpark von Entenhausen steht sogar eine Statue, die Statue von Emil Erasmus Erpel, dem Gründer von Entenhausen.
Denn männliche Enten nennt man Erpel, weibliche Enten dagegen Ente.
Emil Erasmus Erpel hat also offensichtlich die Stadt Entenhausen (einer) seiner Angebeteten gewidmet, bevor er vermutlich trotz Vielweiberei kinderlos verstarb.

Auch die Stadt Mannheim, gegründet so um 766 als „Heim des Manno“ ist weltbekannt.
Nicht nur wegen ihrer Partnerstädte Swansea in England, Toulon in Frankreich, Windsor in Kanada, Zhenjiang in China und Bydgoszcz in Polen, sondern auch weil von dort die Adler, mehrmalige Deutsche Meister im Eishockey (zur Zeit etwas im Tiefflug), kommen.
Auch in Mannheim und Umgebung wohnen reiche Männer, wenn auch nicht ganz so reiche wie in Entenhausen. Und eine Statue hat Mannheim auch, die 3,50 hohe Statue der Amphitrite. Diese Statue steht zwar nicht im Stadtpark wie in Entenhausen, aber das dürfte bei oberflächlicher Betrachtung auch der einzige Unterschied zwischen Mannheim und Entenhausen sein.
Wir gesagt, bei oberflächlicher Betrachtung, denn was denken Sie wohl welches Ereignis in den Medien mehr Beachtung finden würde:
a. wenn im Entenhausen ein Mann tot aufgefunden wird?
b. wenn im Mannheim eine Ente tot aufgefunden wird?

Also mal ganz ehrlich, ein toter Mann in Entenhausen würde es doch sicher nicht einmal auf die Titelseite der „Entenhausener Zeitung“ schaffen.
Aber für eine tote Ente in Mannheim ist das in den deutschen Medien „null problemo“.

Suchen Sie doch einfach mal bei Google nach „+Ente +Mannheim“ und „+Mann +Entenhausen“.

Ach übrigens, falls Sie es interessiert, die Meldung, dass die Ente von Mannheim ein Erpel war, erwies sich als Ente.
Und die Ente auf dem Bild ist der Erpel von Freiburg.
Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten
P.S.
Steigt der Erpel auf den Hahn,
entsteht dabei wohl kaum ein Schwan.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 17. März 2006 um 05:45:57 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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17. März 2006 05:45

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Die Stadt Entenhausen und ihre Partnerstädte sind weltbekannt.
Entenhausen gibt es überall, als Duckburg in den USA, Ankkalinna in Finnland, Donaldville in Frankreich, Limnoupolis in Griechenland, Duckstad in den Niederlanden, Paperopoli in Italien, Andeby in Norwegen, Kaczogród in Polen, Patópolis in Portugal, Raţburg in Rumänien, Ankeborg in Schweden, Patkovgrad in Serbien, Račjigrad in Slowenien und Patoburgo in Spanien.
In Entenhausen wohnt nicht nur der reichste Mann der Welt, nein, im Stadtpark von Entenhausen steht sogar eine Statue, die Statue von Emil Erasmus Erpel, dem Gründer von Entenhausen.
Denn männliche Enten nennt man Erpel, weibliche Enten dagegen Ente.
Emil Erasmus Erpel hat also offensichtlich die Stadt Entenhausen (einer) seiner Angebeteten gewidmet, bevor er vermutlich trotz Vielweiberei kinderlos verstarb.

Auch die Stadt Mannheim, gegründet so um 766 als „Heim des Manno“ ist weltbekannt.
Nicht nur wegen ihrer Partnerstädte Swansea in England, Toulon in Frankreich, Windsor in Kanada, Zhenjiang in China und Bydgoszcz in Polen, sondern auch weil von dort die Adler, mehrmalige Deutsche Meister im Eishockey (zur Zeit etwas im Tiefflug), kommen.
Auch in Mannheim und Umgebung wohnen reiche Männer, wenn auch nicht ganz so reiche wie in Entenhausen. Und eine Statue hat Mannheim auch, die 3,50 hohe Statue der Amphitrite. Diese Statue steht zwar nicht im Stadtpark wie in Entenhausen, aber das dürfte bei oberflächlicher Betrachtung auch der einzige Unterschied zwischen Mannheim und Entenhausen sein.
Wir gesagt, bei oberflächlicher Betrachtung, denn was denken Sie wohl welches Ereignis in den Medien mehr Beachtung finden würde:
a. wenn im Entenhausen ein Mann tot aufgefunden wird?
b. wenn im Mannheim eine Ente tot aufgefunden wird?

Also mal ganz ehrlich, ein toter Mann in Entenhausen würde es doch sicher nicht einmal auf die Titelseite der „Entenhausener Zeitung“ schaffen.
Aber für eine tote Ente in Mannheim ist das in den deutschen Medien „null problemo“.

Suchen Sie doch einfach mal bei Google nach „+Ente +Mannheim“ und „+Mann +Entenhausen“.

Ach übrigens, falls Sie es interessiert, die Meldung, dass die Ente von Mannheim ein Erpel war, erwies sich als Ente.
Und die Ente auf dem Bild ist der Erpel von Freiburg.
Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten
P.S.
Steigt der Erpel auf den Hahn,
entsteht dabei wohl kaum ein Schwan.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 17. März 2006 um 05:45:57 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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