Dreimonatskolik

8. März 2006 05:45

Na, haben Sie auch schon selbst gemerkelt oder mussten Sie es erst aus den Medien erfahren?
Diese Republik hat nun schon 100 Tage im Zeichen des geblähten Merkelismus ertragen und Teile des Volkes winden sich unter den radikalen Veränderungen zur Gesundung unserer Wirtschaft, während sich ein Teil der Wirtschaft unter den Veränderungen des Volkes gesund räkelt.

Doch wir wollen nicht jammern, denn was sind schon 100 Tage in der Geschichte unseres Planeten.
Ein Nichts!
Ein absolutes Nichts!
100 Tage sind noch nicht einmal ein Furz in den fortwährenden Blähungen unseres noch so jungen wiedervereinigten Staates.
Also was erwarten Sie von einem Furz, auch wenn die Backen denen er entweicht anders aussehen, als der Arsch, der in den letzten sieben Jahren den Ton angab und für die schlechte Luft in diesem Land sorgte.

Bei Wikipedia kann man übrigens nachlesen, dass Männer und Frauen beim Verdauungsvorgang die gleiche Menge Gas ausbilden.
Lediglich das Geräusch, das meist mit dem Flatus einhergeht, verändert sich mit der Art des Resonanzkörpers, der Spannung und Form des Schließmuskels und der Geschwindigkeit, mit der der Darmwind ausgestoßen wird.
Also wenn Sie so wollen, dann kann man rückblickend durchaus sagen, das sich Ton und Ausdruckweise der Hirn- und Darmblähungen in den letzten 100 Tagen verändert haben.
Doch die Resultate der „falschen Freunde“ sind die gleichen geblieben und führen am Ende der Peristaltik zum gewohnten Gefühl von Dringlichkeit und Unwohlsein.
Eine wirkliche Erleichterung bringt wohl nur der Abtritt.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 8. März 2006 um 05:45:36 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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Na, haben Sie auch schon selbst gemerkelt oder mussten Sie es erst aus den Medien erfahren?
Diese Republik hat nun schon 100 Tage im Zeichen des geblähten Merkelismus ertragen und Teile des Volkes winden sich unter den radikalen Veränderungen zur Gesundung unserer Wirtschaft, während sich ein Teil der Wirtschaft unter den Veränderungen des Volkes gesund räkelt.

Doch wir wollen nicht jammern, denn was sind schon 100 Tage in der Geschichte unseres Planeten.
Ein Nichts!
Ein absolutes Nichts!
100 Tage sind noch nicht einmal ein Furz in den fortwährenden Blähungen unseres noch so jungen wiedervereinigten Staates.
Also was erwarten Sie von einem Furz, auch wenn die Backen denen er entweicht anders aussehen, als der Arsch, der in den letzten sieben Jahren den Ton angab und für die schlechte Luft in diesem Land sorgte.

Bei Wikipedia kann man übrigens nachlesen, dass Männer und Frauen beim Verdauungsvorgang die gleiche Menge Gas ausbilden.
Lediglich das Geräusch, das meist mit dem Flatus einhergeht, verändert sich mit der Art des Resonanzkörpers, der Spannung und Form des Schließmuskels und der Geschwindigkeit, mit der der Darmwind ausgestoßen wird.
Also wenn Sie so wollen, dann kann man rückblickend durchaus sagen, das sich Ton und Ausdruckweise der Hirn- und Darmblähungen in den letzten 100 Tagen verändert haben.
Doch die Resultate der „falschen Freunde“ sind die gleichen geblieben und führen am Ende der Peristaltik zum gewohnten Gefühl von Dringlichkeit und Unwohlsein.
Eine wirkliche Erleichterung bringt wohl nur der Abtritt.

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