Never Ending Story

6. März 2006 05:45

Können Sie sich noch an Effe erinnern? Ja der Fußballer, den die Fans für seine sportlichen Leistungen mit lautstarken Pfiffen bedachten und der darauf hin vor laufenden Kameras der Nation den erigierten Mittelfinger ins sportliche Gemüt rammte.
Genau den meine ich.
Für die angebliche Beleidigung eines Polizisten, an dessen Trommelfell das von Effe gesprochene „nen schönen Abend noch“ als „schönes Arschloch“ ankam, wurde Effe zu 90.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Ich hatte darüber berichtet :-)

Nun wurde die damals verhängte Strafe auf 10.000 Euro reduziert, denn Effe hatte seine Einkommensverhältnisse offen gelegt und das Gericht war wohl zu dem Schluss gekommen, dass Effe bei einem Vermögen von 6,1 Millionen Euro und einem daraus errechneten Jahreseinkommen von 183.000 Euro eigentlich eine arme Sau ist. Zumal gegen seine Ehefrau Claudia noch ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wegen uneidlicher Falschaussage läuft, weil sie vor Gericht die Sprachversion ihres Göttergatten unterstützt hatte.
Auch darüber hatte ich berichtet.

So weit, so gut, und die Sache könnte erledigt sein. Doch nun wurde mir aus einer Veröffentlichung bei 123recht.net bekannt, dass die Angelegenheit anscheinend noch ein weiteres juristisches Nachspiel haben wird, denn der Polizist, der mit seinem schlechten Gehör den Fall ausgelöst hatte, hat erneut Strafanzeige erstattet. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft weiter, denn Effe soll in einem Interview mit der BILD-Zeitung über den Polizeibeamten gesagt haben: „Ich weiß nicht, ob er keinen Sex mehr hat, oder welchen sonstigen Frust er schiebt.
Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob diese Äußerung so gemacht wurde und der Strafantrag fristgerecht gestellt worden ist

Also einen guten Rat meinerseits, um solchen langwierigen juristischen Schwierigkeiten bei der nächsten Polizeikontrolle aus dem Weg zu gehen: „Steigen Sie aus dem Wagen, umarmen Sie den Polizisten und küssen ihn auf die Stirn. Erklären Sie ihm nachhaltig Ihr Mitgefühl für seine missliche Lage als Polizeibeamter, in die ihn sicher seine schulische Leistungen gebracht haben und erkundigen Sie sich ausdrücklich und einfühlsam nach seinen Hobby’s und -last but not least- seinem Sexualleben“.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 6. März 2006 um 05:45:02 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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6. März 2006 05:45

Können Sie sich noch an Effe erinnern? Ja der Fußballer, den die Fans für seine sportlichen Leistungen mit lautstarken Pfiffen bedachten und der darauf hin vor laufenden Kameras der Nation den erigierten Mittelfinger ins sportliche Gemüt rammte.
Genau den meine ich.
Für die angebliche Beleidigung eines Polizisten, an dessen Trommelfell das von Effe gesprochene „nen schönen Abend noch“ als „schönes Arschloch“ ankam, wurde Effe zu 90.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Ich hatte darüber berichtet :-)

Nun wurde die damals verhängte Strafe auf 10.000 Euro reduziert, denn Effe hatte seine Einkommensverhältnisse offen gelegt und das Gericht war wohl zu dem Schluss gekommen, dass Effe bei einem Vermögen von 6,1 Millionen Euro und einem daraus errechneten Jahreseinkommen von 183.000 Euro eigentlich eine arme Sau ist. Zumal gegen seine Ehefrau Claudia noch ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wegen uneidlicher Falschaussage läuft, weil sie vor Gericht die Sprachversion ihres Göttergatten unterstützt hatte.
Auch darüber hatte ich berichtet.

So weit, so gut, und die Sache könnte erledigt sein. Doch nun wurde mir aus einer Veröffentlichung bei 123recht.net bekannt, dass die Angelegenheit anscheinend noch ein weiteres juristisches Nachspiel haben wird, denn der Polizist, der mit seinem schlechten Gehör den Fall ausgelöst hatte, hat erneut Strafanzeige erstattet. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft weiter, denn Effe soll in einem Interview mit der BILD-Zeitung über den Polizeibeamten gesagt haben: „Ich weiß nicht, ob er keinen Sex mehr hat, oder welchen sonstigen Frust er schiebt.
Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob diese Äußerung so gemacht wurde und der Strafantrag fristgerecht gestellt worden ist

Also einen guten Rat meinerseits, um solchen langwierigen juristischen Schwierigkeiten bei der nächsten Polizeikontrolle aus dem Weg zu gehen: „Steigen Sie aus dem Wagen, umarmen Sie den Polizisten und küssen ihn auf die Stirn. Erklären Sie ihm nachhaltig Ihr Mitgefühl für seine missliche Lage als Polizeibeamter, in die ihn sicher seine schulische Leistungen gebracht haben und erkundigen Sie sich ausdrücklich und einfühlsam nach seinen Hobby’s und -last but not least- seinem Sexualleben“.

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