Womanizer

24. Februar 2006 05:45

Dass der Mann irgendwann Zugang zu Drogen, Alkohol und sonstigen Stimulanzien gehabt haben muss, vermutete ich ja schon länger. Genauer, seit ich eines seiner Interviews zur Lage des Gesundheitsunwesens in der BRddr gesehen habe. Nicht nur inhaltlich, sondern auch mimisch „poor“ und im Vortrag nach schwachem Beginn stark abfallend.

Jetzt konnte ich im Spiegel unter dem Titel „LAUTERBACHS MEMOIREN“ die Bestätigung lesen. “Ich habe gesoffen und gehurt” soll Lauterbach erzählt haben und mir zuckt die Erkenntnis durch das Hirn, dass er nicht nur genau so irr und wirr aussieht, sondern mir das auch seine sprachlichen Probleme erklärt.
Warum ich da nicht schon früher drauf gekommen bin.

«“Bordellbesuche habe er in der Vergangenheit vor allem deshalb geschätzt, weil man da “mit Kumpels im Whirlpool liegt und ein paar aufgeschlossene Mädels dabei hat. Da kriegt man wahnsinnig viel zu lachen” » schreibt der Spiegel. «Mit nur einer Frau zu schlafen habe ihn allerdings zu Tode gelangweilt: „Das musste immer irgendwas Abgefahrenes sein.
Ob Berichte über einen Blow-Job während des Telefonierens zwingend in eine Biografie gehörten, konnte Lauerbach dem Stern nicht beantworten. Er sei eben ein “rheinländischer Hallodri”, für den das Fremdgehen “eher so eine Art Sidestep ist”, erklärte der Womanizer dem Magazin, das die Zahl seiner Sexualpartnerinnen vierstellig veranschlagte.
Ebenso offen und ungeschönt spricht Lauterbach über seine 25-jährige Alkoholsucht. “Ich bin morgens um elf in die Kneipe gegangen und habe zwölf Stunden lang gesoffen. Das war teilweise extrem amüsant und teilweise ziemlich stumpfsinnig.” Das Trinken sei schlicht und einfach eine “banale Beschäftigung”, sein Motiv Langeweile gewesen.
Zudem habe der exzessive Alkoholgenuss seine Hemmschwellen gesenkt. Das Trinken half dem “von Haus aus zurückhaltenden” Lauterbach, mit Frauen in Kontakt zu kommen. Um “eine ununterbrochene Hardcore-Druckbetankung” zu vermeiden habe er sich allerdings gelegentliche Auszeiten gegönnt. Seit zwei Jahren trinke er überhaupt nicht mehr, sagte Lauterbach dem “Stern”.
Lustig sei es gewesen, in Swingerclubs nackt an der Theke zu sitzen. Gruppensex allerdings sei “eine Sache, die man lernen muss.”»

Aber mal ganz ehrlich, können Sie sich den Herrn Lauterbach (Spitzname „Valium“) nackt wie Gott ihn schuf an der Bar eines Swinger-Clubs vorstellen?
Also ich tue mich da unheimlich schwer.
Genau so schwer wie mit seinen Statements zur Lage des Gesundheitsunwesen in der BRddr.
Das ist wie beim Gruppensex, das funktioniert auch nur, wenn man an nix denkt.

Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Herr Lauterbach einen Doppelgänger hat.
Oder glauben Sie wirklich, dass dieser Mann mehr als eintausend Frauen vernascht hat.
Wo er doch die ganze Zeit im Berliner Swingerclub „Zur gläsernen Kuppel“ mit der Gesundheitsulla zusammensteckt!

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 24. Februar 2006 um 05:45:04 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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Womanizer

24. Februar 2006 05:45

Dass der Mann irgendwann Zugang zu Drogen, Alkohol und sonstigen Stimulanzien gehabt haben muss, vermutete ich ja schon länger. Genauer, seit ich eines seiner Interviews zur Lage des Gesundheitsunwesens in der BRddr gesehen habe. Nicht nur inhaltlich, sondern auch mimisch „poor“ und im Vortrag nach schwachem Beginn stark abfallend.

Jetzt konnte ich im Spiegel unter dem Titel „LAUTERBACHS MEMOIREN“ die Bestätigung lesen. “Ich habe gesoffen und gehurt” soll Lauterbach erzählt haben und mir zuckt die Erkenntnis durch das Hirn, dass er nicht nur genau so irr und wirr aussieht, sondern mir das auch seine sprachlichen Probleme erklärt.
Warum ich da nicht schon früher drauf gekommen bin.

«“Bordellbesuche habe er in der Vergangenheit vor allem deshalb geschätzt, weil man da “mit Kumpels im Whirlpool liegt und ein paar aufgeschlossene Mädels dabei hat. Da kriegt man wahnsinnig viel zu lachen” » schreibt der Spiegel. «Mit nur einer Frau zu schlafen habe ihn allerdings zu Tode gelangweilt: „Das musste immer irgendwas Abgefahrenes sein.
Ob Berichte über einen Blow-Job während des Telefonierens zwingend in eine Biografie gehörten, konnte Lauerbach dem Stern nicht beantworten. Er sei eben ein “rheinländischer Hallodri”, für den das Fremdgehen “eher so eine Art Sidestep ist”, erklärte der Womanizer dem Magazin, das die Zahl seiner Sexualpartnerinnen vierstellig veranschlagte.
Ebenso offen und ungeschönt spricht Lauterbach über seine 25-jährige Alkoholsucht. “Ich bin morgens um elf in die Kneipe gegangen und habe zwölf Stunden lang gesoffen. Das war teilweise extrem amüsant und teilweise ziemlich stumpfsinnig.” Das Trinken sei schlicht und einfach eine “banale Beschäftigung”, sein Motiv Langeweile gewesen.
Zudem habe der exzessive Alkoholgenuss seine Hemmschwellen gesenkt. Das Trinken half dem “von Haus aus zurückhaltenden” Lauterbach, mit Frauen in Kontakt zu kommen. Um “eine ununterbrochene Hardcore-Druckbetankung” zu vermeiden habe er sich allerdings gelegentliche Auszeiten gegönnt. Seit zwei Jahren trinke er überhaupt nicht mehr, sagte Lauterbach dem “Stern”.
Lustig sei es gewesen, in Swingerclubs nackt an der Theke zu sitzen. Gruppensex allerdings sei “eine Sache, die man lernen muss.”»

Aber mal ganz ehrlich, können Sie sich den Herrn Lauterbach (Spitzname „Valium“) nackt wie Gott ihn schuf an der Bar eines Swinger-Clubs vorstellen?
Also ich tue mich da unheimlich schwer.
Genau so schwer wie mit seinen Statements zur Lage des Gesundheitsunwesen in der BRddr.
Das ist wie beim Gruppensex, das funktioniert auch nur, wenn man an nix denkt.

Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Herr Lauterbach einen Doppelgänger hat.
Oder glauben Sie wirklich, dass dieser Mann mehr als eintausend Frauen vernascht hat.
Wo er doch die ganze Zeit im Berliner Swingerclub „Zur gläsernen Kuppel“ mit der Gesundheitsulla zusammensteckt!

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 24. Februar 2006 um 05:45:04 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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