Gleichverteilung

15. Februar 2006 05:45

Mein lieber Freund!

Irgendwie ist es schon reichlich ungerecht, dass die einen so viel und die anderen so wenig haben. Würde man das anders machen, dann hätten viele mehr und andere weniger. Und um noch ein bisschen undeutlicher zu werden: „Die meisten hätten dann genug.“

Der Begriff Gleichverteilung stammt übrigens aus der Statistik und beschreibt „eine Wahrscheinlichkeitsverteilung, bei der für jeden möglichen Zustand mit die gleiche Wahrscheinlichkeit bzw. Wahrscheinlichkeitsdichte des Zutreffens besteht.“
Weniger bekannt und von der Bevölkerung anfangs meist ignoriert oder als gottgegeben hingenommen ist die Ungleichverteilung, in honorigen Kreisen auch diskrete bzw. stetige Umverteilung genannt.

Wo nun in Politik und Wirtschaft seit Jahren ganze Heerscharen von Verteilungsbeauftragten durch die Lande ziehen, Reden halten, Gesetze und Ränke schmieden, Verordnungen und Formulare zur Antragsberechtigung auf Ablehnung zur Teilnahme am „Umverteilungsverfahren zur Vermeidung wirtschaftlich gewollter Ungleichverteilung für unter das Gleichbehandlungsgesetz fallende Personen deutscher Nation“ entwerfen, da hat jetzt eine höhere Macht bewiesen, dass dieses ganze Gequatsche von der Gleichverteilung nur irdisches Blendwerk ist.
Denn Frau Holle hat sich, unter völliger Ignoranz der Gleichverteilung, dafür entschieden den einen mehr zu geben als den anderen.
Jetzt haben die einen so viel Schnee, dass sie noch nicht einmal mehr zu den Van Anderen nach Holland fahren können um sich welchen zu holen.

Und so ganz nebenbei, zumindest beobachte ich das, haben sich viele Mitbürger die Denkkapriolen von unserem Arbeitsminister Münte Fering und seinem Parteilkomplizen Ministerpräsident Kurt Beck zu Herzen genommen und sich spontan für einen Job auf dem Dach entschieden. Dennoch ist seitdem die Zahl deren, die mit 67 Jahren von selbigem gefallen nicht sprunghaft angestiegen. Na ja, viele von den Jungs sind ja auch noch nicht lange genug auf dem Dach oder mit 67 noch so rüstig, dass sie den anderen aufs Dach steigen können.

Und wenn es jetzt dann wärmer wird in unserer Republik, die Schneeschmelze einsetzt und die Zahl der offenen und saisonal bereinigten Stellen steigt, dann dürften dort oben auf den Dächern sicher nicht die unsichersten Plätzchen sein. Das gilt sicher nicht nur in Bayern und Schwaben, sondern auch noch ganz anderswo in der Republik durch die großen deutschen Flüsse fluten und zu Strömen strömen.
Aber dazu habe ich mich ja schon mal vor langer Zeit geäußert.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 15. Februar 2006 um 05:45:41 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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15. Februar 2006 05:45

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Irgendwie ist es schon reichlich ungerecht, dass die einen so viel und die anderen so wenig haben. Würde man das anders machen, dann hätten viele mehr und andere weniger. Und um noch ein bisschen undeutlicher zu werden: „Die meisten hätten dann genug.“

Der Begriff Gleichverteilung stammt übrigens aus der Statistik und beschreibt „eine Wahrscheinlichkeitsverteilung, bei der für jeden möglichen Zustand mit die gleiche Wahrscheinlichkeit bzw. Wahrscheinlichkeitsdichte des Zutreffens besteht.“
Weniger bekannt und von der Bevölkerung anfangs meist ignoriert oder als gottgegeben hingenommen ist die Ungleichverteilung, in honorigen Kreisen auch diskrete bzw. stetige Umverteilung genannt.

Wo nun in Politik und Wirtschaft seit Jahren ganze Heerscharen von Verteilungsbeauftragten durch die Lande ziehen, Reden halten, Gesetze und Ränke schmieden, Verordnungen und Formulare zur Antragsberechtigung auf Ablehnung zur Teilnahme am „Umverteilungsverfahren zur Vermeidung wirtschaftlich gewollter Ungleichverteilung für unter das Gleichbehandlungsgesetz fallende Personen deutscher Nation“ entwerfen, da hat jetzt eine höhere Macht bewiesen, dass dieses ganze Gequatsche von der Gleichverteilung nur irdisches Blendwerk ist.
Denn Frau Holle hat sich, unter völliger Ignoranz der Gleichverteilung, dafür entschieden den einen mehr zu geben als den anderen.
Jetzt haben die einen so viel Schnee, dass sie noch nicht einmal mehr zu den Van Anderen nach Holland fahren können um sich welchen zu holen.

Und so ganz nebenbei, zumindest beobachte ich das, haben sich viele Mitbürger die Denkkapriolen von unserem Arbeitsminister Münte Fering und seinem Parteilkomplizen Ministerpräsident Kurt Beck zu Herzen genommen und sich spontan für einen Job auf dem Dach entschieden. Dennoch ist seitdem die Zahl deren, die mit 67 Jahren von selbigem gefallen nicht sprunghaft angestiegen. Na ja, viele von den Jungs sind ja auch noch nicht lange genug auf dem Dach oder mit 67 noch so rüstig, dass sie den anderen aufs Dach steigen können.

Und wenn es jetzt dann wärmer wird in unserer Republik, die Schneeschmelze einsetzt und die Zahl der offenen und saisonal bereinigten Stellen steigt, dann dürften dort oben auf den Dächern sicher nicht die unsichersten Plätzchen sein. Das gilt sicher nicht nur in Bayern und Schwaben, sondern auch noch ganz anderswo in der Republik durch die großen deutschen Flüsse fluten und zu Strömen strömen.
Aber dazu habe ich mich ja schon mal vor langer Zeit geäußert.

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