Gasangriff

18. Januar 2006 05:45

Mein lieber Freund!

Es ist nach gar nicht so lange her, da wurde in kriegerischen Auseinandersetzungen auch Gas zur Zielerreichung und Vernichtung des Gegners eingesetzt.
Um sich vor solchen Gasangriffen zu schützen erfanden findige Erfinder die „Gasmaske“.
Darunter versteht man eine maskenförmige Schutzbedeckung aus Kunststoff, die Atemwege und Augen vor Gasen, die als Kampfstoff eingesetzt werden, schützt.

Nun ist jedoch eine Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine ausgebrochen in dem keine Gasmasken helfen, denn der Gegner wird nicht mit Gas bombardiert, sondern das Gas wird ihm entzogen. Statt wie früher in Ungarn und der Tschechoslowakei zur solidarischen Befriedung aufmüpfiger Satellitenstaaten einfach Besatzungstruppen zu schicken, hat Russland eine neue Taktik entwickelt um die Ukraine auf Kurs zu bringen.
Russland schickt einfach nichts mehr und dreht der Ukraine das Gas ab. Dagegen hilft auch keine Gasmaske.
«Wenn die Regierungen in der Ukraine oder Georgien frech werden, drehen wir am Gashahn, und in ein paar Tagen haben die eine neue Regierung“, spotten russische Politiker seit Jahren hinter vorgehaltener Hand.» schreibt der Focus.
Das ist auf jeden fall wesentlich effizienter und kostengünstiger als den Irak zu überfallen, um an dessen Ölquellen zu kommen.

Bevor wir uns nun zurücklehnen und die Füße auf die warme Heizung legen, sollten wir vielleicht für einen kleinen Moment der Besinnung innehalten und kurz unsere eigene Situation überdenken.
Hat nicht unser Altbundeskasper, als er noch zum Wohle des deutschen Volkes agieren durfte, alles dafür getan, um den Anteil russischer Gaslieferungen nach Deutschland auf über 30% zu erhöhen?
Haben nicht die Rot-Grünen als eine ihrer ersten Amtshandlungen die Stilllegung der Atomkraftwerke beschlossen?
Hat nicht das Bundeswirtschaftsministerium unter Leitung des Wirtschaftsministers Werner Müller per ministerieller Sondergenehmigung die Übernahme der Ruhrgas AG durch den EON-Konzern genehmigt?
Ist nicht die deutsche Ruhrgas AG der größte ausländische Anteileigner an der russischen Gazprom und hat dort sogar einen Sitz im Aufsichtsrat?
Wurde nicht der ehemalige Wirtschaftsminister Müller nach seiner Amtszeit zum Geschäftsführer der RAG, einer Tochtergesellschaft der Ruhrgas AG, bestellt?
Wechselte mit dem ehemalige Staatssekretär Alfred Tacke im Januar 2005 nicht eben jener Staatsminister, der die Sondergenehmigung zur Übernahme der Ruhrgas AG durch EON unterzeichnete, als Vorstandsvorsitzender zur RAG Tochtergesellschaft STEAG?

Dass der ehemalige Bundeskasper nun auch noch in die Dienste des vom Kreml gesteuerten Gaskonzerns Gazprom getreten ist, könnte man vor einem derartigen Hintergrund durchaus als weitere Maßnahme zur erneuten Machtübernahme in der BRD interpretieren.

Wir tun daher sicher gut daran uns die Strippenzieher um die Vorgänge zwischen Russland und der Ukraine genauer anzusehen und ziehen hurtig die Konsequenzen daraus, bevor wir Gefahr laufen uns einem Netzwerk aus mafiosen Strukturen gegenüberzusehen.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 18. Januar 2006 um 05:45:37 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

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Gasangriff

18. Januar 2006 05:45

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Es ist nach gar nicht so lange her, da wurde in kriegerischen Auseinandersetzungen auch Gas zur Zielerreichung und Vernichtung des Gegners eingesetzt.
Um sich vor solchen Gasangriffen zu schützen erfanden findige Erfinder die „Gasmaske“.
Darunter versteht man eine maskenförmige Schutzbedeckung aus Kunststoff, die Atemwege und Augen vor Gasen, die als Kampfstoff eingesetzt werden, schützt.

Nun ist jedoch eine Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine ausgebrochen in dem keine Gasmasken helfen, denn der Gegner wird nicht mit Gas bombardiert, sondern das Gas wird ihm entzogen. Statt wie früher in Ungarn und der Tschechoslowakei zur solidarischen Befriedung aufmüpfiger Satellitenstaaten einfach Besatzungstruppen zu schicken, hat Russland eine neue Taktik entwickelt um die Ukraine auf Kurs zu bringen.
Russland schickt einfach nichts mehr und dreht der Ukraine das Gas ab. Dagegen hilft auch keine Gasmaske.
«Wenn die Regierungen in der Ukraine oder Georgien frech werden, drehen wir am Gashahn, und in ein paar Tagen haben die eine neue Regierung“, spotten russische Politiker seit Jahren hinter vorgehaltener Hand.» schreibt der Focus.
Das ist auf jeden fall wesentlich effizienter und kostengünstiger als den Irak zu überfallen, um an dessen Ölquellen zu kommen.

Bevor wir uns nun zurücklehnen und die Füße auf die warme Heizung legen, sollten wir vielleicht für einen kleinen Moment der Besinnung innehalten und kurz unsere eigene Situation überdenken.
Hat nicht unser Altbundeskasper, als er noch zum Wohle des deutschen Volkes agieren durfte, alles dafür getan, um den Anteil russischer Gaslieferungen nach Deutschland auf über 30% zu erhöhen?
Haben nicht die Rot-Grünen als eine ihrer ersten Amtshandlungen die Stilllegung der Atomkraftwerke beschlossen?
Hat nicht das Bundeswirtschaftsministerium unter Leitung des Wirtschaftsministers Werner Müller per ministerieller Sondergenehmigung die Übernahme der Ruhrgas AG durch den EON-Konzern genehmigt?
Ist nicht die deutsche Ruhrgas AG der größte ausländische Anteileigner an der russischen Gazprom und hat dort sogar einen Sitz im Aufsichtsrat?
Wurde nicht der ehemalige Wirtschaftsminister Müller nach seiner Amtszeit zum Geschäftsführer der RAG, einer Tochtergesellschaft der Ruhrgas AG, bestellt?
Wechselte mit dem ehemalige Staatssekretär Alfred Tacke im Januar 2005 nicht eben jener Staatsminister, der die Sondergenehmigung zur Übernahme der Ruhrgas AG durch EON unterzeichnete, als Vorstandsvorsitzender zur RAG Tochtergesellschaft STEAG?

Dass der ehemalige Bundeskasper nun auch noch in die Dienste des vom Kreml gesteuerten Gaskonzerns Gazprom getreten ist, könnte man vor einem derartigen Hintergrund durchaus als weitere Maßnahme zur erneuten Machtübernahme in der BRD interpretieren.

Wir tun daher sicher gut daran uns die Strippenzieher um die Vorgänge zwischen Russland und der Ukraine genauer anzusehen und ziehen hurtig die Konsequenzen daraus, bevor wir Gefahr laufen uns einem Netzwerk aus mafiosen Strukturen gegenüberzusehen.

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