Fastnacht

11. November 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Gerade rechtzeitig zum Beginn der Fastenzeit gehen die Koalitionsverhandlungen zwischen den Rotgenossigen und Schwarzchristlichen in die heiße Phase.
Ging es bisher nur um Personen, Pöstchen und Pamphlete soll es jetzt nach Berichten der Medien ums „Eingemachte“ gehen.

So wie es aussieht sind sich die Parteien weitgehendst einig, dass sich an die rot-grüne „Fastnachtszeit“ eine rot-schwarze „Ganznachtszeit“ anschließen muss, um mit dem Ruf „Carne vale“ die Fastenzeit auszurufen und Deutschland aus dem Tal des kollektiven Jammers zu führen.

Ob sich das Wort „Karneval“ nun aus dem lateinischen „Carne vale“ (Fleisch lebe wohl) oder aus dem mittellateinischen „carnelevale“ (Fleischwegnahme) oder aus dem römisch-vorchristlichen „carrus navalis“ (Schiffskarren) ableitet, kann den Passagieren eines solchen Narrenschiffes, auf dem es kaum etwas richtiges zu Beißen gibt, letztlich egal sein.

Viel wichtiger ist, dass mit der Narrenzeit die Narren das Ruder übernehmen.
Historiker stellten unlängst die Behauptung auf, das die politische Narrenzeit in der BRD bereits seit knapp 25 Jahren andauere und ihre Ursprünge schon in der Ära Kohl nachgewiesen werden konnten.
Unter der Regentschaft des Bundeskaspers Gerhard Schröder liefen dann neben den politischen Narren auch die wirtschaftlichen Narren zur Höchstform auf und können heute von sich zu Fug und Recht behaupten weltweit die größten Narren zu sein.

Offiziell beginnt die Narrenzeit jedes Jahr am 11.11. um 11:11 Uhr und endet mit dem Aschermittwoch. Das könnte seinen Grund darin haben, dass Narren meist 1 und 1 nicht zusammenzählen können und Gefahr laufen würden jeden anderen Termin und jede andere Uhrzeit zu vergessen und –fast noch schlimmer – auch nicht merken würden, was die Uhr geschlagen hat.
Heutzutage beginnt die Narrenzeit meist mit Neuwahlen und endet irgendwann mit dem Verarschungsmittwoch.
Doch wir wollen jetzt mal nicht zu karnevalistisch gestimmt sein und warten einfach mal ab, bis das Funkenmariechen Angie mitsamt ihrem pappnasigen Elferrat samt Narrenkappen auf der politischen Bühne dieses Landes ihre Spagate zwischen Wahlprogramm und Koalitionsvertrag vorführen und die Ganznachtszeit eröffnen.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 11. November 2005 um 05:45:32 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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Gerade rechtzeitig zum Beginn der Fastenzeit gehen die Koalitionsverhandlungen zwischen den Rotgenossigen und Schwarzchristlichen in die heiße Phase.
Ging es bisher nur um Personen, Pöstchen und Pamphlete soll es jetzt nach Berichten der Medien ums „Eingemachte“ gehen.

So wie es aussieht sind sich die Parteien weitgehendst einig, dass sich an die rot-grüne „Fastnachtszeit“ eine rot-schwarze „Ganznachtszeit“ anschließen muss, um mit dem Ruf „Carne vale“ die Fastenzeit auszurufen und Deutschland aus dem Tal des kollektiven Jammers zu führen.

Ob sich das Wort „Karneval“ nun aus dem lateinischen „Carne vale“ (Fleisch lebe wohl) oder aus dem mittellateinischen „carnelevale“ (Fleischwegnahme) oder aus dem römisch-vorchristlichen „carrus navalis“ (Schiffskarren) ableitet, kann den Passagieren eines solchen Narrenschiffes, auf dem es kaum etwas richtiges zu Beißen gibt, letztlich egal sein.

Viel wichtiger ist, dass mit der Narrenzeit die Narren das Ruder übernehmen.
Historiker stellten unlängst die Behauptung auf, das die politische Narrenzeit in der BRD bereits seit knapp 25 Jahren andauere und ihre Ursprünge schon in der Ära Kohl nachgewiesen werden konnten.
Unter der Regentschaft des Bundeskaspers Gerhard Schröder liefen dann neben den politischen Narren auch die wirtschaftlichen Narren zur Höchstform auf und können heute von sich zu Fug und Recht behaupten weltweit die größten Narren zu sein.

Offiziell beginnt die Narrenzeit jedes Jahr am 11.11. um 11:11 Uhr und endet mit dem Aschermittwoch. Das könnte seinen Grund darin haben, dass Narren meist 1 und 1 nicht zusammenzählen können und Gefahr laufen würden jeden anderen Termin und jede andere Uhrzeit zu vergessen und –fast noch schlimmer – auch nicht merken würden, was die Uhr geschlagen hat.
Heutzutage beginnt die Narrenzeit meist mit Neuwahlen und endet irgendwann mit dem Verarschungsmittwoch.
Doch wir wollen jetzt mal nicht zu karnevalistisch gestimmt sein und warten einfach mal ab, bis das Funkenmariechen Angie mitsamt ihrem pappnasigen Elferrat samt Narrenkappen auf der politischen Bühne dieses Landes ihre Spagate zwischen Wahlprogramm und Koalitionsvertrag vorführen und die Ganznachtszeit eröffnen.

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