Wahlparteitag

1. September 2005 05:45

Mein lieber Freund!

In Berlin war Wahlparteitag der SPD und die Genossen hatten ihren besten Clown, den Bundeskasper, aufgeboten um richtig Stimmung zu machen.

Am Ende brüllten sie “Jetzt geht’s los” und “Gerhard für Deutschland”. Der Applaus dauerte fast eine volle Viertelstunde.
Das war mir persönlich etwas viel Begeisterung für einen Genossen, dem die Partei noch vor wenigen Wochen in kollektiven Gehorsam das Vertrauen entzogen hatte, um des Kaspers Forderungen nach Neuwahlen durchsetzen zu können.
Dass es jetzt ganz so aussieht, als würde dieser Schuss nach hinten losgehen, tat der Stimmung aber keinen Abbruch.
Fast könnte man den Eindruck gewinnen, als wären die Genossen auf dem Weg aus der Opposition zur Machtübernahme und die anderen Parteien hätten seit 7 Jahren (in Worten: sieben) Zepter und Keule über die Republik geschwungen.
Der Bundeskasper, Gerhard der Schredder, schoss sich während seiner Rede auf den „Finanzexperten“ der schwarzen Konkurrenzpartei ein und vergaß dabei ganz, welchen „Rechenkünstler“ er selbst mit der Finanzverwaltung der Republik betraut hat. Von den anderen Traumtänzern seiner Regierungsmannschaft erst gar nicht zu reden.
Und nun wankt die Partei wie besoffen hinter ihrem Vortänzer her, der sich aufführt wie der Rattenfänger von Hameln. Nur statt den Flötentönen gibt es bei ihm ein „Tschaaakaaaa“.

Dabei hatte sich das Debakel bereits lange vorher abgezeichnet. Jetzt soll nur keiner von den Genossen behaupten, man hätte ihn nicht gewarnt.
Ich habe ja schon immer gesagt, dass die Partei mit dem Hannoveraner „Schröderer“ auf das falsche Pferd gesetzt hat.

Na ja, sind ja nur noch ein paar Tage bis der Abdecker kommt.
Und wenn die Rappen nicht besser sind, dann könnte die Republik es binnen überschaubaren Zeiträumen schaffen, zum Exportweltmeister in Sachen Pferdewurst zu werden.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 1. September 2005 um 05:45:42 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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1. September 2005 05:45

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In Berlin war Wahlparteitag der SPD und die Genossen hatten ihren besten Clown, den Bundeskasper, aufgeboten um richtig Stimmung zu machen.

Am Ende brüllten sie “Jetzt geht’s los” und “Gerhard für Deutschland”. Der Applaus dauerte fast eine volle Viertelstunde.
Das war mir persönlich etwas viel Begeisterung für einen Genossen, dem die Partei noch vor wenigen Wochen in kollektiven Gehorsam das Vertrauen entzogen hatte, um des Kaspers Forderungen nach Neuwahlen durchsetzen zu können.
Dass es jetzt ganz so aussieht, als würde dieser Schuss nach hinten losgehen, tat der Stimmung aber keinen Abbruch.
Fast könnte man den Eindruck gewinnen, als wären die Genossen auf dem Weg aus der Opposition zur Machtübernahme und die anderen Parteien hätten seit 7 Jahren (in Worten: sieben) Zepter und Keule über die Republik geschwungen.
Der Bundeskasper, Gerhard der Schredder, schoss sich während seiner Rede auf den „Finanzexperten“ der schwarzen Konkurrenzpartei ein und vergaß dabei ganz, welchen „Rechenkünstler“ er selbst mit der Finanzverwaltung der Republik betraut hat. Von den anderen Traumtänzern seiner Regierungsmannschaft erst gar nicht zu reden.
Und nun wankt die Partei wie besoffen hinter ihrem Vortänzer her, der sich aufführt wie der Rattenfänger von Hameln. Nur statt den Flötentönen gibt es bei ihm ein „Tschaaakaaaa“.

Dabei hatte sich das Debakel bereits lange vorher abgezeichnet. Jetzt soll nur keiner von den Genossen behaupten, man hätte ihn nicht gewarnt.
Ich habe ja schon immer gesagt, dass die Partei mit dem Hannoveraner „Schröderer“ auf das falsche Pferd gesetzt hat.

Na ja, sind ja nur noch ein paar Tage bis der Abdecker kommt.
Und wenn die Rappen nicht besser sind, dann könnte die Republik es binnen überschaubaren Zeiträumen schaffen, zum Exportweltmeister in Sachen Pferdewurst zu werden.

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