Riss im Hirn

22. August 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Frei nach Ingrid Steeger’s „Dann mach ich mir nen Schlitz ins Kleid und find das wunderbar“, scheint sich der für seinen tumben Sprüche bekannte Bajuware und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber für „dann mach ich mir nen Riss ins Hirn und find das wunderbar“ entschieden zu haben.

“Ich akzeptiere es nicht, dass letzten Endes erneut der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird”, hat der Stoiber Edmund seinen Zuhörern von der bayrischen Landsmannschaft erzählt. Einer Landsmannschaft die sich im Rahmen ihrer Männlichkeitsrituale gestrickte Wadenwärmer über die strammen Haxen zieht und sich die Haare eines brünftigen Gebirgsgeißbock an die Mütze stecken.

Nicht dass ich jetzt etwas gegen spätpubertäres Gockelgehabe hätte, auch wenn den Teilnehmern an diesen Ritualen schon die ergrauten Schamhaare auszufallen drohen zu deren jederzeitigem Zugang sie sich in der Krachledernen eine extra große Klappe anstelle eines Hosenschlitzes einbauen lassen.

Aber eigentlich habe ich geglaubt, dass Kanzler irgendwie von Mehrheiten gewählt werden, auch wenn mancher Kandidat behauptet „Kanzler“ wäre seine von Gott gewollte Bestimmung oder zumindest von einer höheren Macht für gut befunden worden. Wegen dieser Nähe zum Allmächtigen versprechen die Kanzlerkandidaten ja dem Wählervolk das Blaue vom Himmel.

Ich dreh den Spieß jetzt mal um und teile dem bundesdeutschen Wählervolke folgendes mit:
“Ich akzeptiere es nicht, dass letzten Endes erneut ein spätpubertärer Lederhosenträger im Süden bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird”.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 22. August 2005 um 05:45:02 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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22. August 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Frei nach Ingrid Steeger’s „Dann mach ich mir nen Schlitz ins Kleid und find das wunderbar“, scheint sich der für seinen tumben Sprüche bekannte Bajuware und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber für „dann mach ich mir nen Riss ins Hirn und find das wunderbar“ entschieden zu haben.

“Ich akzeptiere es nicht, dass letzten Endes erneut der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird”, hat der Stoiber Edmund seinen Zuhörern von der bayrischen Landsmannschaft erzählt. Einer Landsmannschaft die sich im Rahmen ihrer Männlichkeitsrituale gestrickte Wadenwärmer über die strammen Haxen zieht und sich die Haare eines brünftigen Gebirgsgeißbock an die Mütze stecken.

Nicht dass ich jetzt etwas gegen spätpubertäres Gockelgehabe hätte, auch wenn den Teilnehmern an diesen Ritualen schon die ergrauten Schamhaare auszufallen drohen zu deren jederzeitigem Zugang sie sich in der Krachledernen eine extra große Klappe anstelle eines Hosenschlitzes einbauen lassen.

Aber eigentlich habe ich geglaubt, dass Kanzler irgendwie von Mehrheiten gewählt werden, auch wenn mancher Kandidat behauptet „Kanzler“ wäre seine von Gott gewollte Bestimmung oder zumindest von einer höheren Macht für gut befunden worden. Wegen dieser Nähe zum Allmächtigen versprechen die Kanzlerkandidaten ja dem Wählervolk das Blaue vom Himmel.

Ich dreh den Spieß jetzt mal um und teile dem bundesdeutschen Wählervolke folgendes mit:
“Ich akzeptiere es nicht, dass letzten Endes erneut ein spätpubertärer Lederhosenträger im Süden bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird”.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 22. August 2005 um 05:45:02 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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