Duell

17. August 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Es darf wieder gekämpft werden. Es wird wieder Wahl gekämpft und sogar duelliert, obwohl diese Art der Satisfaktion seit Jahren aus der Mode gekommen und in den meisten zivilisierten Ländern sogar verboten ist.
Daher wundert mich der häufige Gebrauch dieses Wortes in den Medien, handelt es sich doch bei der Forderung zum Duell um einen Zweikampf mit potenziell tödlichen Waffen zur Wiederherstellung der Mannesehre, deren Verletzung erst mit dem Tod des Kontrahenten erreicht werden kann.

Daher ist schon die Forderung nach einem zweimaligen Duell mit dem gleichen Gegner nur mit geschichtlicher Unkenntnis zu erklären, die man aber einem Rechtsanwalt aus Hannover durchaus nachsehen kann.

Berühmte Duellopfer waren zum Beispiel der Russe Alexander Puschkin, Erfinder des gleichnamigen Wodkas und der russischen Form des Roulettes, sowie der Arbeiterführer Ferdinand Lasagne.

Männliche Teilnehmer an einem Duell bezeichnet man übrigens als Duellanten und weibliche Teilnehmer als Duellantinnen, wobei beide Begriffe häufig mit dem nicht sprachverwandten Begriff des Dilletanten verwechselt werden.
Trägt der männliche Teilnehmer an einem Duell eine blutende Verletzung davon, so bezeichnet man diese als Mensur.
Beim weiblichen Teilnehmer nennt man das Menstruation.

Machopan

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 17. August 2005 um 05:45:38 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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Mein lieber Freund!

Es darf wieder gekämpft werden. Es wird wieder Wahl gekämpft und sogar duelliert, obwohl diese Art der Satisfaktion seit Jahren aus der Mode gekommen und in den meisten zivilisierten Ländern sogar verboten ist.
Daher wundert mich der häufige Gebrauch dieses Wortes in den Medien, handelt es sich doch bei der Forderung zum Duell um einen Zweikampf mit potenziell tödlichen Waffen zur Wiederherstellung der Mannesehre, deren Verletzung erst mit dem Tod des Kontrahenten erreicht werden kann.

Daher ist schon die Forderung nach einem zweimaligen Duell mit dem gleichen Gegner nur mit geschichtlicher Unkenntnis zu erklären, die man aber einem Rechtsanwalt aus Hannover durchaus nachsehen kann.

Berühmte Duellopfer waren zum Beispiel der Russe Alexander Puschkin, Erfinder des gleichnamigen Wodkas und der russischen Form des Roulettes, sowie der Arbeiterführer Ferdinand Lasagne.

Männliche Teilnehmer an einem Duell bezeichnet man übrigens als Duellanten und weibliche Teilnehmer als Duellantinnen, wobei beide Begriffe häufig mit dem nicht sprachverwandten Begriff des Dilletanten verwechselt werden.
Trägt der männliche Teilnehmer an einem Duell eine blutende Verletzung davon, so bezeichnet man diese als Mensur.
Beim weiblichen Teilnehmer nennt man das Menstruation.

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