Commerzbank

28. Juli 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Es gibt wenige Unternehmen, die ihren Firmenzweck so deutlich im Firmennamen führen wie die Commerzbank.

Bei dieser Offenheit wundert man sich dann auch nicht mehr, wenn man aus den Medien erfahren kann mit welchen betrieblichen Aktivitäten dies geschieht. Neben der Reinigung von Schwarzgeld geschieht dies auch durch Abbau personeller Resourcen. So war am 13.07.2005 aus den Tagesschaumeldungen zu entnehmen, dass die Bank mit Gewinnerzielungsabsicht zu diesem Zweck weitere 300 Mitarbeiter entlassen wird.

Dennoch offeriert die Bank auf ihren Internetseiten mit dem Text: „Wer die Augen schließt, sieht mehr. Zum Beispiel, wie das Leben in ein paar Jahren aussehen könnte. Wir sind als Arbeitgeber hier ein Chancengeber. Welche Möglichkeiten wir Ihnen dazu bieten, erfahren Sie auf unseren Karriereseiten.“ neue Jobs für Schüler, Studenten, Absolventen und Berufserfahrene.

Seit 2002 hat die Bank jedoch weltweit rund 6500 Mitarbeiter in den Wald geschickt und beschäftigt derzeit noch etwa 25.000 Mitarbeiter, womit der Spielraum auch für zukünftige personelle Gewinnerzielungsmaßnahmen erhalten bleibt.

Um dieser nun seit Jahren andauernden Tradition von Kommerz und Spiel weiterhin treu zu bleiben und auch zukünftig Mitarbeiter in den Wald schicken zu können, sicherte sich die Commerzbank im Rahmen eines Sponsorenvertrages für 10 Jahre die Namensrechte am ehemaligen Frankfurter Waldstadion.
Obwohl über die finanziellen Einzelheiten des Vertrages einvernehmliches Stillschweigen vereinbart wurde, darf man wohl davon ausgehen, dass der Commerzbank für ihre Mitarbeiter sicher nichts zu teuer war.
Wie auf der Homepage der Commerzbank-Arena (Achtung: Klick nur mit superschnellem Breitbandzugang möglich, Ladezeit sicher nicht unter 5 Minuten) nachzulesen ist, wird durch „die Treue und Leidenschaft der Fans jedes Spiel in der Arena zum Heimspiel. Ohne diese Fans würde die Arena Atmosphäre, Aufregung und Spaß verlieren.“
Da kann man nur hoffen, dass unter den Fans nicht allzu viele (ehemalige) Mitarbeiter der Commerzbank sind.

Jetzt müsste die Bank nur noch ihren Slogan ändern.
Wie wäre es mit „Commerzbank – Die Bank zum Kicken“ oder „Commerzbank – Die Bank für Ihre Pleite“
Und wenn man schon mal am Ändern ist, dann würde ich auch noch gleich ein neues Logo vorschlagen, denn das alte Logo sieht aus wie ein stilisierter Frosch beim Laich abkacken.
Sorry, aber das musste ich jetzt mal so deutlich zum Ausdruck bringen.

Und das nächste Mal schreib ich was über die Deutsche Bank und darüber was an dieser Bank „noch“ deutsch sein könnte.

Machopan

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 28. Juli 2005 um 05:45:21 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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28. Juli 2005 05:45

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Es gibt wenige Unternehmen, die ihren Firmenzweck so deutlich im Firmennamen führen wie die Commerzbank.

Bei dieser Offenheit wundert man sich dann auch nicht mehr, wenn man aus den Medien erfahren kann mit welchen betrieblichen Aktivitäten dies geschieht. Neben der Reinigung von Schwarzgeld geschieht dies auch durch Abbau personeller Resourcen. So war am 13.07.2005 aus den Tagesschaumeldungen zu entnehmen, dass die Bank mit Gewinnerzielungsabsicht zu diesem Zweck weitere 300 Mitarbeiter entlassen wird.

Dennoch offeriert die Bank auf ihren Internetseiten mit dem Text: „Wer die Augen schließt, sieht mehr. Zum Beispiel, wie das Leben in ein paar Jahren aussehen könnte. Wir sind als Arbeitgeber hier ein Chancengeber. Welche Möglichkeiten wir Ihnen dazu bieten, erfahren Sie auf unseren Karriereseiten.“ neue Jobs für Schüler, Studenten, Absolventen und Berufserfahrene.

Seit 2002 hat die Bank jedoch weltweit rund 6500 Mitarbeiter in den Wald geschickt und beschäftigt derzeit noch etwa 25.000 Mitarbeiter, womit der Spielraum auch für zukünftige personelle Gewinnerzielungsmaßnahmen erhalten bleibt.

Um dieser nun seit Jahren andauernden Tradition von Kommerz und Spiel weiterhin treu zu bleiben und auch zukünftig Mitarbeiter in den Wald schicken zu können, sicherte sich die Commerzbank im Rahmen eines Sponsorenvertrages für 10 Jahre die Namensrechte am ehemaligen Frankfurter Waldstadion.
Obwohl über die finanziellen Einzelheiten des Vertrages einvernehmliches Stillschweigen vereinbart wurde, darf man wohl davon ausgehen, dass der Commerzbank für ihre Mitarbeiter sicher nichts zu teuer war.
Wie auf der Homepage der Commerzbank-Arena (Achtung: Klick nur mit superschnellem Breitbandzugang möglich, Ladezeit sicher nicht unter 5 Minuten) nachzulesen ist, wird durch „die Treue und Leidenschaft der Fans jedes Spiel in der Arena zum Heimspiel. Ohne diese Fans würde die Arena Atmosphäre, Aufregung und Spaß verlieren.“
Da kann man nur hoffen, dass unter den Fans nicht allzu viele (ehemalige) Mitarbeiter der Commerzbank sind.

Jetzt müsste die Bank nur noch ihren Slogan ändern.
Wie wäre es mit „Commerzbank – Die Bank zum Kicken“ oder „Commerzbank – Die Bank für Ihre Pleite“
Und wenn man schon mal am Ändern ist, dann würde ich auch noch gleich ein neues Logo vorschlagen, denn das alte Logo sieht aus wie ein stilisierter Frosch beim Laich abkacken.
Sorry, aber das musste ich jetzt mal so deutlich zum Ausdruck bringen.

Und das nächste Mal schreib ich was über die Deutsche Bank und darüber was an dieser Bank „noch“ deutsch sein könnte.

Machopan

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