Reichensteuer

14. Juli 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Es ist echt erstaunlich, was den rot-grünen Jungs und Mädels so alles einfällt, wenn es eng wird.
Da hatten die doch sieben Jahre Zeit diese Republik auf Vordermann und Recht und Ordnung unter das wiedervereinigte Volk zu bringen. Und was haben sie gemacht?
Nur Schwachfug. Eine heimliche Steuer- und Gebührenerhöhung jagte die andere, neue Steuern für jeden an den Haaren herbeigezogenen Zweck, vom Tabak über den Hund und die Ökologie, eine „gefühlte“ Teuerungsrate dass es der Sau graust, Arbeitslosenzahlen verdoppelt, eklatanter Anstieg der Armut, Energiekosten so hoch wie nie zuvor, Kostensteigerungen im kranken Gesundheitswesen, Nullrunden für Rentner, Maut für Straßen, die aus Steuergeldern finanziert wurden, kein Geld für Bildung und Forschung, aber eine aufgeblähte ausufernde Bürokratie, die sich in jeden Winkel des bürgerlichen Lebens einmischt und rumschnüffelt.

Doch jetzt gibt sich die SPD einen Ruck!
Nach links!
Wegen dem Wahlkampf!
Etwa 20 Ziele hätten sie im Wahlmanifest, sagte der Münte Fehring, Chief Scout der roten Korsaren mit den Augenklappen über beiden Augen.
Eine Reichensteuer sei auch dabei, denn das käme bei den Wählern gut an.
Außerdem will man jetzt Mindestlöhne festschreiben
Steuerliche Erleichterungen soll es bei der Beschäftigung von Haushaltshilfen geben. Handwerkerrechnungen sollten künftig zu 20 Prozent steuerlich absetzbar sein, um die Schwarzarbeit zu reduzieren und die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt anzukurbeln.
Dazu sollen dann noch mehr Arbeitsplätze kommen und natürlich der Aufbau Ost.
Mehr Familienfreundlichkeit und soziale Gerechtigkeit soll es auch geben
Die Themen reichen von der inneren Sicherheit, die noch besser werden soll, bis zur neuen Rolle Deutschlands in der Welt.

Das diese Rolle unter Rot-Grün bisher eine Rolle rückwärts war, spielt jetzt keine Rolle mehr, denn diesmal plant man den dreifachen eingesprungen Rittberger mit ganzer Drehung.
Besonders die Reichensteuer hat es den Genossen angetan.
«”Wenn wir allen etwas wegnehmen, dann muss klar sein, dass wirklich alle dabei sind”, hatte etwa Bundesfinanzminister Hans Eichel zur “Welt am Sonntag” gesagt, “Es fällt keinem ein Zacken dadurch aus der Krone, dass er ein bisschen mehr für die Gesellschaft beiträgt, wenn er als Lediger ein Einkommen von 250.000 Euro hat.”»
Das muss ausgerechnet Einer sagen, der nur zur Verbesserung seines bescheidenen Image 670.000 Euro ausgibt, die wirkungslos verpufft sind.

Der Spiegel schreibt: «Die Mehrheit der Deutschen unterstützt SPD und Grüne in ihrem Bestreben, hohe Einkommen gesondert zu belasten. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid zufolge befürworteten 69 Prozent der Befragten eine solche Millionärssteuer. 27 Prozent lehnten sie ab. Die Umfrage wurde im Auftrag der Nachrichtenagentur ddp durchgeführt. Dabei zeigten sich zwischen Ost und West sowie bei den Parteipräferenzen der Befragten nur geringe Unterschiede. 69 Prozent der West- und 71 Prozent der Ostdeutschen wären dafür, Spitzenverdiener steuerlich stärker zu belasten. Bei den SPD-Wählern sprachen sich 72 Prozent und bei den Wählern der Union immerhin noch 62 Prozent für eine so genannte Millionärssteuer aus. Die Zustimmung zu einer solchen Steuer nimmt mit höherer Schulbildung leicht ab und steigt mit zunehmendem Alter der Befragten leicht an. Für die Erhebung befragte TNS Emnid im Auftrag von ddp am 23. Juni 502 Personen.»

Jaaaaaa, mein lieber Freund, Sie haben richtig gelesen – 502 Personen wurden befragt.
Das sind exakt 0,00061% von 82.431.390 Einwohnern.
Das reicht hinten und vorne nicht für eine Wiederwahl – das sollte man bei aller Euphorie über die hohe Akzeptanz des roten Wahlmanifests dann doch nicht vergessen.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 14. Juli 2005 um 05:45:40 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

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Reichensteuer

14. Juli 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Es ist echt erstaunlich, was den rot-grünen Jungs und Mädels so alles einfällt, wenn es eng wird.
Da hatten die doch sieben Jahre Zeit diese Republik auf Vordermann und Recht und Ordnung unter das wiedervereinigte Volk zu bringen. Und was haben sie gemacht?
Nur Schwachfug. Eine heimliche Steuer- und Gebührenerhöhung jagte die andere, neue Steuern für jeden an den Haaren herbeigezogenen Zweck, vom Tabak über den Hund und die Ökologie, eine „gefühlte“ Teuerungsrate dass es der Sau graust, Arbeitslosenzahlen verdoppelt, eklatanter Anstieg der Armut, Energiekosten so hoch wie nie zuvor, Kostensteigerungen im kranken Gesundheitswesen, Nullrunden für Rentner, Maut für Straßen, die aus Steuergeldern finanziert wurden, kein Geld für Bildung und Forschung, aber eine aufgeblähte ausufernde Bürokratie, die sich in jeden Winkel des bürgerlichen Lebens einmischt und rumschnüffelt.

Doch jetzt gibt sich die SPD einen Ruck!
Nach links!
Wegen dem Wahlkampf!
Etwa 20 Ziele hätten sie im Wahlmanifest, sagte der Münte Fehring, Chief Scout der roten Korsaren mit den Augenklappen über beiden Augen.
Eine Reichensteuer sei auch dabei, denn das käme bei den Wählern gut an.
Außerdem will man jetzt Mindestlöhne festschreiben
Steuerliche Erleichterungen soll es bei der Beschäftigung von Haushaltshilfen geben. Handwerkerrechnungen sollten künftig zu 20 Prozent steuerlich absetzbar sein, um die Schwarzarbeit zu reduzieren und die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt anzukurbeln.
Dazu sollen dann noch mehr Arbeitsplätze kommen und natürlich der Aufbau Ost.
Mehr Familienfreundlichkeit und soziale Gerechtigkeit soll es auch geben
Die Themen reichen von der inneren Sicherheit, die noch besser werden soll, bis zur neuen Rolle Deutschlands in der Welt.

Das diese Rolle unter Rot-Grün bisher eine Rolle rückwärts war, spielt jetzt keine Rolle mehr, denn diesmal plant man den dreifachen eingesprungen Rittberger mit ganzer Drehung.
Besonders die Reichensteuer hat es den Genossen angetan.
«”Wenn wir allen etwas wegnehmen, dann muss klar sein, dass wirklich alle dabei sind”, hatte etwa Bundesfinanzminister Hans Eichel zur “Welt am Sonntag” gesagt, “Es fällt keinem ein Zacken dadurch aus der Krone, dass er ein bisschen mehr für die Gesellschaft beiträgt, wenn er als Lediger ein Einkommen von 250.000 Euro hat.”»
Das muss ausgerechnet Einer sagen, der nur zur Verbesserung seines bescheidenen Image 670.000 Euro ausgibt, die wirkungslos verpufft sind.

Der Spiegel schreibt: «Die Mehrheit der Deutschen unterstützt SPD und Grüne in ihrem Bestreben, hohe Einkommen gesondert zu belasten. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid zufolge befürworteten 69 Prozent der Befragten eine solche Millionärssteuer. 27 Prozent lehnten sie ab. Die Umfrage wurde im Auftrag der Nachrichtenagentur ddp durchgeführt. Dabei zeigten sich zwischen Ost und West sowie bei den Parteipräferenzen der Befragten nur geringe Unterschiede. 69 Prozent der West- und 71 Prozent der Ostdeutschen wären dafür, Spitzenverdiener steuerlich stärker zu belasten. Bei den SPD-Wählern sprachen sich 72 Prozent und bei den Wählern der Union immerhin noch 62 Prozent für eine so genannte Millionärssteuer aus. Die Zustimmung zu einer solchen Steuer nimmt mit höherer Schulbildung leicht ab und steigt mit zunehmendem Alter der Befragten leicht an. Für die Erhebung befragte TNS Emnid im Auftrag von ddp am 23. Juni 502 Personen.»

Jaaaaaa, mein lieber Freund, Sie haben richtig gelesen – 502 Personen wurden befragt.
Das sind exakt 0,00061% von 82.431.390 Einwohnern.
Das reicht hinten und vorne nicht für eine Wiederwahl – das sollte man bei aller Euphorie über die hohe Akzeptanz des roten Wahlmanifests dann doch nicht vergessen.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 14. Juli 2005 um 05:45:40 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

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