Rücktritt

27. Juni 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Einem „erhöhten Erpressungspotential“, sieht sich der Bundesgerd nach eigenen Angaben in seiner eigenen Fraktion gegenüber.
Das hört sich eher nach mafiosen Seilschaften, denn nach politischen Strukturen an, auch wenn man in den letzten Jahren eine gewisse Angleichung nicht verleugnen konnte.
Ist aber kein Wunder wenn man soviel Dreck am Stecken hat.

Die ehrlichste Lösung wäre der Rücktritt des Kanzlers“, meinten dazu vorlaut die im kleinen monetären Grenzverkehr bestens geübten Mitglieder des „Oggersheimer Bimbesvereins“, die ja selbst einige Leichen im Keller haben sollen.

Denn ein Rücktritt ist nach § 323 des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) wegen nicht oder nicht vertragsgemäß erbrachter Leistung jederzeit möglich. Wobei mir persönlich die knappe und einfache Regelung des §349 BGB besonders gut gefällt, da sie auch einem in vierter Ehe lebenden, kinderlosen Juristen mit Hund verständlich sein dürfte.

Jetzt warten wir alle gespannt auf den 1. Juli, wie die kleinen Kinder auf das Christkind. Denn dann wird der Bundesgerd versuchen, seine Kumpels von der rot-grünen Armeefraktion, die zum Staatsfeind Nr. 1 mutiert ist, zu einem konstruktiven Misstrauensvotum zu überreden.

Wenn dieser Coup gelingt, wird der oberste Hüter des längst vergessenen Grundgesetzschatzes mit seinen Jüngern in Klausur gehen und binnen 21 Tagen zu ergründen versuchen, ob der Bundeskasper versucht ihn anzuschmieren. Nach allem was sich der Kasper da so in den letzten Jahren geleistet hat, geht der Bundesköhler wohl recht in der Annahme, dass es sich auch diesmal wieder um ein die Vortäuschung falscher Tatsachen handeln könnte.
Zum Sachverhalt kann sich der Bundeshotte dann bis zum 20. Juli äußern, oder die Klappe halten und den Weg zur Befreiung der Republik freimachen. So könnte dieser geschichtsträchtige Tag auch im Jahre 2005 wieder zu einem wichtigen Datum werden, das in den Geschichtsbüchern der folgenden Generationen lobende Erwähnung finden wird.

Zwischenzeitlich jettet der Bundeskasper auf Staatskosten noch mal rasch zu „Georgie Double U“. Nein, nicht um nach den Wahlen im Iran nun auch dieses Land auf amerikanische Art zu befrieden, sondern um Informationen einzuholen, wie man trotz einer Scheißpolitik vom Volk in einem Land, in dem es keine Wahlmaschinen gibt, wiedergewählt werden kann.

You can go when you will“, wird ihm der Double U mit auf den Weg geben und sich freuen, dass mit Angie „Miss“ Griff Merkel ein Nachfolger in Sicht ist, der im kriechenden Umgang mit dem größten Kriegsherrn aller Zeiten bereits geübt ist.

Doch dass der Bundesschröder freiwillig geht, wird sowohl von selbsternannten Experten als auch von politischen Laien weitgehendst ausgeschlossen. Ist ja auch irgendwie logisch, dass sich der Bundesgerd die Daten in seinem Lebenslauf nicht durch einen weiteren Abtritt innerhalb weniger Monate versauen will.

Deshalb versucht er noch, ähnlich wie der Dicke, der als „Kanzler der widerlichen Vereinigung“, in die Geschichtsbücher einging, noch einen Abgang als „„Kanzler der versiebten Reformen“ hinzubekommen. Sonst bekommt er ja auch keinen Job mehr, denn eine verpflichtende Ausbildung ist in Deutschland für Berufspolitiker nicht vorgesehen.
So jemand kann doch nur noch zum Arbeitsamt, äähhh zur Bundesagentur für arbeitsseitige Ahnungslosigkeit gehen, in der Hoffnung einen Vermittlungsschein als ukrainischer Spargelstecher zu ergattern. Denn ALG II bekommt hier in diesem unseren Lande niemand der in einer Bedarfsgemeinschaft mit Adoptivkind, Hund und pferdegesichtiger Viertfrau lebt.
Das wäre ja noch schöner.

Dennoch gibt es auch für Abtrittsexperten und Erfinder von Latrinengerüchten noch Hoffnung auf dem Arbeitsmarkt.
Zum Beispiel als Vertreter der Welttoilettenorganisation, die in der wiedervereinigten BRddr noch auf die Gründung einer bundesdeutschen Landesniederlassung harrt. Bei der Scheiße, die in unserem Lande durch Politik und Bürokratie angerichtet wird, dürfte das nur eine Frage der Zeit sein.
Der letzte Welttoilettengipfel fand übrigens in China statt, einem Land, in dem sich unser Nochkanzler während seiner Amtszeit im Gegenzug zur Abschaffung der Menschenrechte mit Abrüstungsraketen und abgewrackten Atomkraftwerken beliebt machen wollte. Da das, wie so manche andere zur Chefsache erklärte Angelegenheit, in die Hose gegangen ist, soll ihm jetzt beim nächsten Welttoillettentag am 19. November, das Logo der WTO - eine blaue Klobrille – mit Schwertern und Brillianten verliehen werden.

Ironie der Geschichte: Im Jahre 1972 wurde am 19. November bei vorgezogenen Parlamentswahlen die SPD unter Willy Brandt erstmals zur stärkste Bundestagsfraktion gewählt. Wie sich die Zeiten ändern!

Aber jetzt warten wir erst mal bis der Mattenrichter Köhler bis zum 20. Juli ausgedacht hat. Es muss ja nicht gleich eine Bombe sein, die da im Führerbunker als sichtbares Zeichen von Deutschen gegen das herrschende Regime hochgeht.
Ein bisschen weißer Rauch, als Zeichen der Veränderung, tut’s sicher auch

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 27. Juni 2005 um 05:45:31 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

Eine Nachricht hinterlassen

*Notwendig
*Notwendig (wird nicht veröffentlicht)
 

Rücktritt

27. Juni 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Einem „erhöhten Erpressungspotential“, sieht sich der Bundesgerd nach eigenen Angaben in seiner eigenen Fraktion gegenüber.
Das hört sich eher nach mafiosen Seilschaften, denn nach politischen Strukturen an, auch wenn man in den letzten Jahren eine gewisse Angleichung nicht verleugnen konnte.
Ist aber kein Wunder wenn man soviel Dreck am Stecken hat.

Die ehrlichste Lösung wäre der Rücktritt des Kanzlers“, meinten dazu vorlaut die im kleinen monetären Grenzverkehr bestens geübten Mitglieder des „Oggersheimer Bimbesvereins“, die ja selbst einige Leichen im Keller haben sollen.

Denn ein Rücktritt ist nach § 323 des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) wegen nicht oder nicht vertragsgemäß erbrachter Leistung jederzeit möglich. Wobei mir persönlich die knappe und einfache Regelung des §349 BGB besonders gut gefällt, da sie auch einem in vierter Ehe lebenden, kinderlosen Juristen mit Hund verständlich sein dürfte.

Jetzt warten wir alle gespannt auf den 1. Juli, wie die kleinen Kinder auf das Christkind. Denn dann wird der Bundesgerd versuchen, seine Kumpels von der rot-grünen Armeefraktion, die zum Staatsfeind Nr. 1 mutiert ist, zu einem konstruktiven Misstrauensvotum zu überreden.

Wenn dieser Coup gelingt, wird der oberste Hüter des längst vergessenen Grundgesetzschatzes mit seinen Jüngern in Klausur gehen und binnen 21 Tagen zu ergründen versuchen, ob der Bundeskasper versucht ihn anzuschmieren. Nach allem was sich der Kasper da so in den letzten Jahren geleistet hat, geht der Bundesköhler wohl recht in der Annahme, dass es sich auch diesmal wieder um ein die Vortäuschung falscher Tatsachen handeln könnte.
Zum Sachverhalt kann sich der Bundeshotte dann bis zum 20. Juli äußern, oder die Klappe halten und den Weg zur Befreiung der Republik freimachen. So könnte dieser geschichtsträchtige Tag auch im Jahre 2005 wieder zu einem wichtigen Datum werden, das in den Geschichtsbüchern der folgenden Generationen lobende Erwähnung finden wird.

Zwischenzeitlich jettet der Bundeskasper auf Staatskosten noch mal rasch zu „Georgie Double U“. Nein, nicht um nach den Wahlen im Iran nun auch dieses Land auf amerikanische Art zu befrieden, sondern um Informationen einzuholen, wie man trotz einer Scheißpolitik vom Volk in einem Land, in dem es keine Wahlmaschinen gibt, wiedergewählt werden kann.

You can go when you will“, wird ihm der Double U mit auf den Weg geben und sich freuen, dass mit Angie „Miss“ Griff Merkel ein Nachfolger in Sicht ist, der im kriechenden Umgang mit dem größten Kriegsherrn aller Zeiten bereits geübt ist.

Doch dass der Bundesschröder freiwillig geht, wird sowohl von selbsternannten Experten als auch von politischen Laien weitgehendst ausgeschlossen. Ist ja auch irgendwie logisch, dass sich der Bundesgerd die Daten in seinem Lebenslauf nicht durch einen weiteren Abtritt innerhalb weniger Monate versauen will.

Deshalb versucht er noch, ähnlich wie der Dicke, der als „Kanzler der widerlichen Vereinigung“, in die Geschichtsbücher einging, noch einen Abgang als „„Kanzler der versiebten Reformen“ hinzubekommen. Sonst bekommt er ja auch keinen Job mehr, denn eine verpflichtende Ausbildung ist in Deutschland für Berufspolitiker nicht vorgesehen.
So jemand kann doch nur noch zum Arbeitsamt, äähhh zur Bundesagentur für arbeitsseitige Ahnungslosigkeit gehen, in der Hoffnung einen Vermittlungsschein als ukrainischer Spargelstecher zu ergattern. Denn ALG II bekommt hier in diesem unseren Lande niemand der in einer Bedarfsgemeinschaft mit Adoptivkind, Hund und pferdegesichtiger Viertfrau lebt.
Das wäre ja noch schöner.

Dennoch gibt es auch für Abtrittsexperten und Erfinder von Latrinengerüchten noch Hoffnung auf dem Arbeitsmarkt.
Zum Beispiel als Vertreter der Welttoilettenorganisation, die in der wiedervereinigten BRddr noch auf die Gründung einer bundesdeutschen Landesniederlassung harrt. Bei der Scheiße, die in unserem Lande durch Politik und Bürokratie angerichtet wird, dürfte das nur eine Frage der Zeit sein.
Der letzte Welttoilettengipfel fand übrigens in China statt, einem Land, in dem sich unser Nochkanzler während seiner Amtszeit im Gegenzug zur Abschaffung der Menschenrechte mit Abrüstungsraketen und abgewrackten Atomkraftwerken beliebt machen wollte. Da das, wie so manche andere zur Chefsache erklärte Angelegenheit, in die Hose gegangen ist, soll ihm jetzt beim nächsten Welttoillettentag am 19. November, das Logo der WTO - eine blaue Klobrille – mit Schwertern und Brillianten verliehen werden.

Ironie der Geschichte: Im Jahre 1972 wurde am 19. November bei vorgezogenen Parlamentswahlen die SPD unter Willy Brandt erstmals zur stärkste Bundestagsfraktion gewählt. Wie sich die Zeiten ändern!

Aber jetzt warten wir erst mal bis der Mattenrichter Köhler bis zum 20. Juli ausgedacht hat. Es muss ja nicht gleich eine Bombe sein, die da im Führerbunker als sichtbares Zeichen von Deutschen gegen das herrschende Regime hochgeht.
Ein bisschen weißer Rauch, als Zeichen der Veränderung, tut’s sicher auch

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 27. Juni 2005 um 05:45:31 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

Eine Nachricht hinterlassen

*Notwendig
*Notwendig (wird nicht veröffentlicht)