Gen

7. Juni 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Ich gebe es zu!
Ja, auch ich bin nicht ohne Fehl und Tadel. Das ist vermutlich gen-etisch bedingt. In meinen Erbanlagen muss irgendwann in grauer Vorzeit ein Gen mutiert sein. Vielleicht hat sich das Gen gedacht: „ich will jetzt mal woanders hin gen und nicht nur immer mit den anderen Genen hier rum hän-gen. Ist ja voll tote Hose so“.

Ja und das hat das Gen dann offensichtlich gemacht, denn ich scheine einen Gen-Defekt zu haben. Das haben übrigens viele Menschen, manche haben zum Beispiel einen überstarken Gen-italtrieb, andere sind besonders photo-gen. Solche Abartigkeiten findet man nicht nur bei Individuen, sondern bei ganzen Gen-erationen. Nicht nur bei Erdenbürgern sondern auch bei den Heili-gen.

Gen-erell besonders schlimm dran sind ja die Scheinheili-gen.
Von dieser Sorte dem irdischen Geschehen entfremdeter Außerirdischer kennen sie doch sicher auch welche, oder?
Na klar, denken sich doch mal nur an den chronisch blanken Hans mit der hohen Stirn, mit dem Nachnamen eines männlichen Körperteils, das ich in Anbetracht der möglicherweise sehr zahlreichen jugendlichen Leser meiner Briefe hier jetzt nicht nennen möchte.

Selber Herr hat der Presse erzählt wie er sich die Stopfung seiner Löcher im Haushalt vorstellt.
Einfach gen-ial: “Ohne mich vor der Steuerschätzung auf Zahlen festle-gen zu wollen: Wir werden weniger Steuern einnehmen, weil die Wirtschaft langsamer wächst. Hinzu kommt, dass we-gen der hohen Arbeitslosigkeit, der Zusatzkosten beim Arbeitslosengeld II und der schleppend anlaufenden Vermittlung von Arbeitslosen mehr Geld für den Arbeitsmarkt nötig sei. Außerdem solle die private Finanzierung von Fernstraßen erleichtert werden. Künftig sollten Firmen, die Straßen bauen und betreiben, die Höhe der Nutzungsgebühren für Autofahrer selbst festle-gen können. Die Tarife müssten sie nur noch von den obersten Landesstraßenbaubehörden mit Zustimmung des Bundesverkehrsministeriums gen-ehmigen lassen. Durch Partnerschaften könnten Effizienzgewinne und damit Kosteneinsparun-gen zwischen 10 bis 20 Prozent erzielt werden.“

Also gen-erell oder so, könnte ich solche Dummschwätzer ja umbrin-gen doch spontan fällt mir da der Götz von Berlichin-gen ein.
Aber der Vergleich hinkt, weil dem Götz hat ja nur eine Hand gefehlt, ansonsten war der ja gesund.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 7. Juni 2005 um 05:45:57 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

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7. Juni 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Ich gebe es zu!
Ja, auch ich bin nicht ohne Fehl und Tadel. Das ist vermutlich gen-etisch bedingt. In meinen Erbanlagen muss irgendwann in grauer Vorzeit ein Gen mutiert sein. Vielleicht hat sich das Gen gedacht: „ich will jetzt mal woanders hin gen und nicht nur immer mit den anderen Genen hier rum hän-gen. Ist ja voll tote Hose so“.

Ja und das hat das Gen dann offensichtlich gemacht, denn ich scheine einen Gen-Defekt zu haben. Das haben übrigens viele Menschen, manche haben zum Beispiel einen überstarken Gen-italtrieb, andere sind besonders photo-gen. Solche Abartigkeiten findet man nicht nur bei Individuen, sondern bei ganzen Gen-erationen. Nicht nur bei Erdenbürgern sondern auch bei den Heili-gen.

Gen-erell besonders schlimm dran sind ja die Scheinheili-gen.
Von dieser Sorte dem irdischen Geschehen entfremdeter Außerirdischer kennen sie doch sicher auch welche, oder?
Na klar, denken sich doch mal nur an den chronisch blanken Hans mit der hohen Stirn, mit dem Nachnamen eines männlichen Körperteils, das ich in Anbetracht der möglicherweise sehr zahlreichen jugendlichen Leser meiner Briefe hier jetzt nicht nennen möchte.

Selber Herr hat der Presse erzählt wie er sich die Stopfung seiner Löcher im Haushalt vorstellt.
Einfach gen-ial: “Ohne mich vor der Steuerschätzung auf Zahlen festle-gen zu wollen: Wir werden weniger Steuern einnehmen, weil die Wirtschaft langsamer wächst. Hinzu kommt, dass we-gen der hohen Arbeitslosigkeit, der Zusatzkosten beim Arbeitslosengeld II und der schleppend anlaufenden Vermittlung von Arbeitslosen mehr Geld für den Arbeitsmarkt nötig sei. Außerdem solle die private Finanzierung von Fernstraßen erleichtert werden. Künftig sollten Firmen, die Straßen bauen und betreiben, die Höhe der Nutzungsgebühren für Autofahrer selbst festle-gen können. Die Tarife müssten sie nur noch von den obersten Landesstraßenbaubehörden mit Zustimmung des Bundesverkehrsministeriums gen-ehmigen lassen. Durch Partnerschaften könnten Effizienzgewinne und damit Kosteneinsparun-gen zwischen 10 bis 20 Prozent erzielt werden.“

Also gen-erell oder so, könnte ich solche Dummschwätzer ja umbrin-gen doch spontan fällt mir da der Götz von Berlichin-gen ein.
Aber der Vergleich hinkt, weil dem Götz hat ja nur eine Hand gefehlt, ansonsten war der ja gesund.

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