Vadderdagsfeschd

6. Mai 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Laut einer Studie des Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) mussten gestern mindestens 26,3% der zeugungsfähigen deutschen Männer nasebohrend zu Hause sitzen und durften nicht an den Festlichkeiten und Fruchtbarkeitsriten dieses für die männliche Entwicklung so wichtigen Tages teilnehmen.
Denn alljährlich frönen die männlichen Mitglieder unserer Gesellschaft, die ihre Fähigkeit zur Fortpflanzung unserer Art bereits erfolgreich unter Beweis gestellt haben, dem „Vadderdagsfeschd“, einem Männlichkeitsritual kultivierter Mitteleuropäer.


Bild 1:

Unter Experten ist die Entstehung dieses Rituals zwar noch umstritten, doch aus „Männergesprächen“ am Stammtisch lässt sich zumindest eine der möglichen Ursachen zweifelsfrei ableiten, die allerdings vom weiblichen Teil der Bevölkerung auf das Heftigste bestritten wird.

Bild 2
Wenn also für Mann ein Tag mit derart widrigen Umständen beginnt, darf sich Frau nicht wundern, wenn Mann sich anderen männlichen Sinnesfreuden zuwendet und die Gesellschaft gleichgesinnter Geschlechtsgenossen sucht, um sich einen Grund antrinken zu können, der ihm Gelegenheit bietet sich mehrfach am Tag mit seinem „besten Freund“ beschäftigen zu können. Getreu nach dem Motto: „Hart ist der Zahn der Bisamratte, noch härter ist die Wasserlatte“.

Bild 3
Es liegt in der Natur des Mannes, dass derartige Ereignisse ohne weibliche Beteiligung meist etwas von den kulturellen Regeln des Herrn Knigge abzuweichen pflegen. Daher ist es im Interesse einer 100%-igen Zielerreichung notwendig, die Gebrauchsanleitung für Helfer und Notarzt gut sichtbar am Körper (Ranzen) zu tragen.

Bild 4
Aus den Ereignissen vergangener Jahre schlau gewordene Gattinnen und Lebensanschnittsgefährtinnen statten daher ihren Partner an diesem gefährlichen Tag mit einem entsprechenden Notfallausweis aus.
Natürlich nur, sofern ihnen etwas an der Rückgabe ihres Partners gelegen ist.

Dann steht dem Treffen der Männer, die ihre Befruchtungsfähigkeit bereits erfolgreich nachgewiesen haben und –ganz wichtig - die an diesem noch Tag „keinen“ Sex hatten, nichts mehr im Wege.
Übrigens das „Guido“ und den Herrn Wowereit werden sie dort sicher nicht antreffen. Nicht weil die an diesem Tag keinen Sex hatten, sondern weil es mit der Fortpflanzung „so“ nicht klappt.

Übrigens sollen nach einer Studie des Bundesinstituts für Promilleforschung (BiP) mindestens 25% der Teilnehmer am „Vadderdagsfeschd“ dieses (erheblich) alkoholisiert beenden.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 6. Mai 2005 um 05:45:21 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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Vadderdagsfeschd

6. Mai 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Laut einer Studie des Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) mussten gestern mindestens 26,3% der zeugungsfähigen deutschen Männer nasebohrend zu Hause sitzen und durften nicht an den Festlichkeiten und Fruchtbarkeitsriten dieses für die männliche Entwicklung so wichtigen Tages teilnehmen.
Denn alljährlich frönen die männlichen Mitglieder unserer Gesellschaft, die ihre Fähigkeit zur Fortpflanzung unserer Art bereits erfolgreich unter Beweis gestellt haben, dem „Vadderdagsfeschd“, einem Männlichkeitsritual kultivierter Mitteleuropäer.


Bild 1:

Unter Experten ist die Entstehung dieses Rituals zwar noch umstritten, doch aus „Männergesprächen“ am Stammtisch lässt sich zumindest eine der möglichen Ursachen zweifelsfrei ableiten, die allerdings vom weiblichen Teil der Bevölkerung auf das Heftigste bestritten wird.

Bild 2
Wenn also für Mann ein Tag mit derart widrigen Umständen beginnt, darf sich Frau nicht wundern, wenn Mann sich anderen männlichen Sinnesfreuden zuwendet und die Gesellschaft gleichgesinnter Geschlechtsgenossen sucht, um sich einen Grund antrinken zu können, der ihm Gelegenheit bietet sich mehrfach am Tag mit seinem „besten Freund“ beschäftigen zu können. Getreu nach dem Motto: „Hart ist der Zahn der Bisamratte, noch härter ist die Wasserlatte“.

Bild 3
Es liegt in der Natur des Mannes, dass derartige Ereignisse ohne weibliche Beteiligung meist etwas von den kulturellen Regeln des Herrn Knigge abzuweichen pflegen. Daher ist es im Interesse einer 100%-igen Zielerreichung notwendig, die Gebrauchsanleitung für Helfer und Notarzt gut sichtbar am Körper (Ranzen) zu tragen.

Bild 4
Aus den Ereignissen vergangener Jahre schlau gewordene Gattinnen und Lebensanschnittsgefährtinnen statten daher ihren Partner an diesem gefährlichen Tag mit einem entsprechenden Notfallausweis aus.
Natürlich nur, sofern ihnen etwas an der Rückgabe ihres Partners gelegen ist.

Dann steht dem Treffen der Männer, die ihre Befruchtungsfähigkeit bereits erfolgreich nachgewiesen haben und –ganz wichtig - die an diesem noch Tag „keinen“ Sex hatten, nichts mehr im Wege.
Übrigens das „Guido“ und den Herrn Wowereit werden sie dort sicher nicht antreffen. Nicht weil die an diesem Tag keinen Sex hatten, sondern weil es mit der Fortpflanzung „so“ nicht klappt.

Übrigens sollen nach einer Studie des Bundesinstituts für Promilleforschung (BiP) mindestens 25% der Teilnehmer am „Vadderdagsfeschd“ dieses (erheblich) alkoholisiert beenden.

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