Frühwarnsystem

12. Juli 2006 05:45

Ein Frühwarnsystem gegen Überschuldung hat der bayerische Ministerpräsident Stoiber gefordert: „Es müsse Alarm schlagen, wenn ein Land zuviel Schulden macht“.

Die Idee ist nicht schlecht. Zumindest für jemand der nicht die geringste Ahnung von Finanzcontrolling zu haben scheint.

Wer auf den Alarm nicht reagiere, müsse mit Strafen rechnen“, forderte Stoiber weiter.

Auch dagegen ist im Prinzip nichts einzuwenden. Allerdings hat der Politiker Stoiber vollkommen offen gelassen, wer denn bei Alarm bestraft wird.
Wenn es nach wie vor nicht die Verantwortlichen, sondern die kleinen Leute in diesem Land sind, dann kann sich der Stoiber dieses Alarmsystem allerdings in die spärlichen Haare schmieren.

Ich persönlich tendiere ja schon längere Zeit für ein solches Alarmsystem, bevorzuge jedoch im offensichtlichen Gegensatz zu Herrn Stoiber ein Verfahren bei dem der kausale Zusammenhang zum Auslöser des Alarms nicht verloren geht.

Um schon frühzeitig mit der Erkennung von Schadensursachen zu beginnen, sollte jedem Politiker schon vor der Wahl, spätestens aber bei der Vereidigung im Amt, eine Art Lügendetektor oder Glaubwürdigkeitssensor unter dem Haupthaar implantiert werden, denn bei den meisten Politikern ist dort -auch für größerer Geräte- genügend Platz.

Schon die Messung dreier Grundwerte wie Urteilsfähigkeit, Wahrheitsliebe und Erinnerungsvermögen sowie deren optische Anzeige unter Ausnutzung des Pinocchio-Effekts würde die Republik sicher nachhaltig vor Schäden bewahren.
Dann wäre für Otto Normalverbraucher endlich mal ersichtlich, warum Politiker immer die Nase vorne haben, sich nie an die eigene Nase fassen oder gar auf die Nase fallen.
Auch wenn der eine oder andere Politiker sicher versuchen könnte, sich durch vorgetäuschte Unfälle seiner langen Nase zu entledigen, die er den Bürgern vorher gedreht hat.

Und wenn es dann noch nötig sein sollte, wie der Nasenbär Stoibär fordert, dass dieses Frühwarnsystem auch Alarm schlägt, dann am besten brutalmöglichst seinem Träger mitten ins Gesicht.
Notfalls könnten dazu auch in der Stärke variierbare Stromschläge Verwendung finden, werden doch derartige Systeme zur Steuerung und Erforschung des Sozialverhaltens bei Ratten bereits erfolgreich eingesetzt.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 12. Juli 2006 um 05:45:23 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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Frühwarnsystem

12. Juli 2006 05:45

Ein Frühwarnsystem gegen Überschuldung hat der bayerische Ministerpräsident Stoiber gefordert: „Es müsse Alarm schlagen, wenn ein Land zuviel Schulden macht“.

Die Idee ist nicht schlecht. Zumindest für jemand der nicht die geringste Ahnung von Finanzcontrolling zu haben scheint.

Wer auf den Alarm nicht reagiere, müsse mit Strafen rechnen“, forderte Stoiber weiter.

Auch dagegen ist im Prinzip nichts einzuwenden. Allerdings hat der Politiker Stoiber vollkommen offen gelassen, wer denn bei Alarm bestraft wird.
Wenn es nach wie vor nicht die Verantwortlichen, sondern die kleinen Leute in diesem Land sind, dann kann sich der Stoiber dieses Alarmsystem allerdings in die spärlichen Haare schmieren.

Ich persönlich tendiere ja schon längere Zeit für ein solches Alarmsystem, bevorzuge jedoch im offensichtlichen Gegensatz zu Herrn Stoiber ein Verfahren bei dem der kausale Zusammenhang zum Auslöser des Alarms nicht verloren geht.

Um schon frühzeitig mit der Erkennung von Schadensursachen zu beginnen, sollte jedem Politiker schon vor der Wahl, spätestens aber bei der Vereidigung im Amt, eine Art Lügendetektor oder Glaubwürdigkeitssensor unter dem Haupthaar implantiert werden, denn bei den meisten Politikern ist dort -auch für größerer Geräte- genügend Platz.

Schon die Messung dreier Grundwerte wie Urteilsfähigkeit, Wahrheitsliebe und Erinnerungsvermögen sowie deren optische Anzeige unter Ausnutzung des Pinocchio-Effekts würde die Republik sicher nachhaltig vor Schäden bewahren.
Dann wäre für Otto Normalverbraucher endlich mal ersichtlich, warum Politiker immer die Nase vorne haben, sich nie an die eigene Nase fassen oder gar auf die Nase fallen.
Auch wenn der eine oder andere Politiker sicher versuchen könnte, sich durch vorgetäuschte Unfälle seiner langen Nase zu entledigen, die er den Bürgern vorher gedreht hat.

Und wenn es dann noch nötig sein sollte, wie der Nasenbär Stoibär fordert, dass dieses Frühwarnsystem auch Alarm schlägt, dann am besten brutalmöglichst seinem Träger mitten ins Gesicht.
Notfalls könnten dazu auch in der Stärke variierbare Stromschläge Verwendung finden, werden doch derartige Systeme zur Steuerung und Erforschung des Sozialverhaltens bei Ratten bereits erfolgreich eingesetzt.

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