Stosstrupp OST

12. Oktober 2006 05:45

An Interpretationen über die Wahlerfolge der „Braunen“ und der „Gesinnung“ ihrer Wähler hat es in der letzten Zeit sicher nicht gefehlt.
Nun durfte man aus einem Gastbeitrag von “FAZ”-Herausgeber Frank Schirrmacher im Spiegel mit dem Aufmacher „Nackte Äste“ schon im Untertitel eine neuartige Variante erfahren: „Nicht nur politischer Radikalismus, sondern Frauenmangel und Überalterung sind die Motive für dieses Wahlverhalten“.

Wer nun glaubt, dass nun überwiegend einsame alte Männer ohne Geschlechtspartnerin die Wählerschaft der NPD stellen, der irrt gewaltig. Auch wenn der Verfasser dieses Kommentars sich redlich müht, um alles ordentlich zu einem Brei zu verwursteln und so ziemlich jede Schublade zieht, um nach Gründen für den braunen Trend zu suchen, erwähnt er die wichtigsten Faktoren doch nur am Rande.
Oder glauben Sie, dass die Menschen im Osten unseres Landes nur deshalb NPD wählen, weil auf 3 Frauen 4 Männer kommen? In der deutschen Geschichte sind doch die Frauen schon mit ganz anderen Trümmern und Anforderungen fertig geworden.
Dabei ist es eigentlich ganz einfach, denn wo Arbeitslosigkeit, Abwanderung, Alterung, Armut, Aussichtslosigkeit, Ausbeutung zunehmen nimmt auch die Aggression zu und der Wille sich das nicht länger gefallen zu lassen.
Oder sind es etwa nicht die so viel beschworenen „globalen“ Veränderungen, die gerne als Argument für Arbeitslosigkeit, Ausbeutung und Armut verwendet werden um den eigenen Profit zu maximieren?

So wie die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft in den letzten Jahren mit dem größten Teil unserer Bevölkerung umgesprungen sind, können wir doch noch froh sein, dass erste zwangsläufige Abwehrreaktionen noch mit demokratischen Mitteln erfolgen. Ohne ein erhöhtes Bodyguardkontingent könnten sich doch die politisch Verantwortlichen nicht einmal mehr im Westen auf die Straße wagen.

Die grassierende Angst um die eigene Existenz und Zukunft bringt zwangsläufig auch „Futter für die Braunen“ wie die Frankfurter Rundschau schreibt: «Dieser Entwicklung sehen Politik und Medien zwischen den Wahlen meistens schweigend zu – sie und alle anderen die an Wahlabenden erschrecken, kümmern sich im Alltag so gut wie gar nicht um den Stoff, aus dem braune Wählerstimmen werden.»

Doch wir brauchen keine Initiativen gegen Rechts, wir brauchen Initiativen für die Mitte.
Wir brauchen auch keine hektischen Kampagnen gegen die Radikalen, sondern eine vernünftige Politik für die Gemäßigten.
Wir müssen die NPD nicht verbieten lassen, wir müssen ihr nur die Grundlage, den Nachwuchs und den Nachschub entziehen.
Politiker der „etablierten“ Parteien müssen nicht Brandreden gegen die Nazis halten und ihre Verfassungsfeindlichkeit anprangern, sondern nur mit dem Verscheißern der Bürger dieses Landes aufhören und sich in Art und Umgang mit dem Souverän von den Regelwerken des Grundgesetzes leiten lassen.
Wer wie unter Politikern üblich geworden, den „Reformkritikern“ entgegenhält „sie hätten den Sinn der Reformen nur (noch) nicht richtig verstanden“, der erzeugt nicht nur Frust, sondern verspielt auch noch leichtfertig die Möglichkeit zum demokratischen Dialog mit den politisch
Andersdenkenden.
Längst sind es nicht nur Menschen am unteren Rande unserer Gesellschaft, die sich durch Politik und Parteien in ihrer Existenz extremst bedroht sehen. Die Zahl der Langzeitarbeitlosen, Billiglöhner, Dauerpraktikanten, Geringverdiener, Unqualifizierten und Armen nimmt seit Jahren genauso drastisch zu wie die Zahl der Nichtwähler und nicht integrierbaren Migranten.

Stosstrupp OSTDas ist nicht nur ein gefährlicher Gesellschaftsmix, sondern vor allem ein katastrophales Armutszeugnis für die „Reformen“ und „Erfolge“ von Politik und Wirtschaft.
„Nur weiter so“, kann man da nur sagen.

Aber wenn man dem “FAZ”-Herausgeber Frank Schirrmacher glauben will, dann genügt es ja schon einige geschlechtsreife und paarungswillige Mädels als Stoßtrupp gen Osten zu karren, um das Problem der „braunen“ Herren in den Griff zu bekommen.


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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 12. Oktober 2006 um 05:45:27 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

9 Antworten zu “Stosstrupp OST”

  1. xy12 meint:

    30%! Ich sach nur dreissig Prozent.

    Sinkt die Wahlbeteiligung unter diesen Wert, wird die Wahl ungültig. Das könnte spannend werden. Ist übrigens auch eine demokratische Alternative zu den Braunen.

  2. Machopan meint:

    Ich hätte den Wert lieber schon bei 50% oder wie in Russland bei 70%.
    Solange Nichtwähler als nicht existent betrachtet werden, bleibt dem Protestwähler nur die Möglichkeit seinen Wahlzettel ungültig zu machen.
    Oder die bösen Parteien zu wählen …

  3. xy12 meint:

    Ja - aber die 30% sind gesetzlich festgeschrieben. Rutscht die Wahlbeteiligung unter 30% fliegt ihnen der Käse hier um die Ohren. Spätestens dann MÜSSEN sie was tun - oder die Wahlgesetze brechen. Was zwingendermassen zu einer Verfassungsklage und zum Vollchaos führen würde. (Ich habe das mit den 30% erst kürzellich erfahren. So was sagt man einem ja nicht.)

    Und ja - ich stimme dir zu. Man sollte den Wert schnellstens erhöhen. 50% wäre ok. Die Erhöhung kann aber nur von den Leuten beschlossen werden, die die Folgen dieses Beschlusses spüren wurden. Damit bleibt es nur ein fromer Wunsch. Wenn ich aber noch mal eine Demokratie eröffnen würde, dann würde ich den Wert ungefähr in dieser Höhe festschreiben. Wenn ich hingegen Politiker wäre - dann würde ich diese Klausel komplett streichen. Nichtwähler würden dann nicht zählen…

  4. Minotaurus meint:

    xy12 meint:
    “Spätestens dann MÜSSEN sie was tun - oder die Wahlgesetze brechen.”
    Ich würde behaupten (oder vielmehr befürchten):
    Spätestens dann MÜSSEN sie was tun - UND die Wahlgesetze brechen.
    Politiker haben noch in jeder Staatsform einen Weg gefunden, um ihre Machtstrukturen zu sichern.
    Linksextreme oder rechtsextreme Parteien zu wählen, scheint eine verlockende Alternative zu sein, aber man sollte sich der Gefahr bewußt sein, daß durch ein solches Wahlverhalten der Schuß auch nach hinten losgehen kann. Gerade wir in Deutschland können ein Lied davon singen, etwas schon vergessen?
    Außerdem dauert es nur wenige Jahre und dieses Gesindel hat sich in den bestehenden Machtstrukturen so gut akklimatisiert, daß man sie von den “etablierten” Parteien nicht mehr unterscheiden kann.
    Wer´s nicht glaubt, der sollte sich den Werdegang der GRÜNEN etwas genauer anschauen. Dieses Thema ist derzeit gerade wieder aktuell.

    Wie bitte, eine Lösung?
    Ich bin doch hier nicht der Zauberer, der einfach ein weißes Karnickel aus seinem Hut zaubern kann!

    Bezaubernde Grüße vom Minotaurus

  5. Bollermann meint:

    Etwas zu F.Schirrmacher:

    Er war vor ein paar Monaten Gast bei Beckmann. Dort gab der ledige Kinderlose sein Gedankengut zu den heutigen Familienproblemen bekannt. Ich hörte niemals zuvor einen derartig tendenziösen und nicht durchdachten Nonsense. Sowohl der Redaktion wie auch Schirrmacher persönlich schrieb ich daraufhin mit der Bitte einmal Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Auf eine Antwort warte ich noch heute.

    Der Feldzug der FAZ gegen G. Grass ist für mich heute die Bestätigung dafür, auf welches Niveau die FAZ abgesackt ist.

  6. Hansi meint:

    Natürlich würde es genügen entsprechende geschlechtsreife und paarungswillige Mädels dort hin zu schicken, die sich explizit um die Jungs kümmern. Nur gibt es diese Frauen nicht! Woher also nehmen und nicht stehlen? Im übrigen wäre das Problem damit nur aufgeschoben, da es an der entsprechenden Politik mangelt.

    Eine Änderung der Politik zugunsten der Deutschen wäre zwar möglich, würde aber zu Konfrontationen führen, die natürlich keiner will.

  7. Machopan meint:

    Na, unter den 1-Euro-Jobberinen werden sich bestimmt einige finden lassen, die selbst diese “Arbeit” als zumutbar annehmen müssen.
    Das ist sicher nicht das Problem.
    Viel schwieriger ist es da mit der Änderung der deutschen Politik zu Gunsten der Deutschen. Aber damit steigt eben auch die Zahl deren, denen zwischenzeitlich auch vor Konfrontationen nicht mehr bange ist.

  8. Hansi meint:

    Ein amüsanter Gedanke. Flugs eine Firma zu gründen und ein paar Hundert Teuros für die Vermittlung einzustreichen. Dabei kann man den Mädels auch noch erzählen, daß sie für den multikulturellen Frieden poppen.
    Apropos hatte ich vorhin ein paar Jungesellen am Tisch, die den Mädels die kalte Schulter zeigen. Nicht weil sie schwul sind, sondern … Auf die Frage, wer denn die Rente bezahlen würde, folgte ein paar Russen und Türken würden dies schon tun.
    Wie ich gerade in einem anderen Forum gelesen habe, bin auch ich Ausländern gegenüber unvoreingenommen, da ich ja einige postive Beispiele kenne. Leider bestätigen die meisten die stereotypen Vorurteile. Da dies in 90 % der Fälle so ist, weiß dies auch das gemeine Volk. Nur dies will keine Konfrontation.
    Natürlich ist die Manipulation der Frau der Nagel am Sarg. Aber solange die der Meinung sind, daß es genügt in eine Lebensversicherung etc. einzubezahlen, wird das nix werden.

    Jenen, denen nicht bange ist, werden natürlich immer mehr. Nur gehts den Meisten noch zu gut.

  9. Minotaurus meint:

    Sowohl Machopan, als auch Herr Schirrmacher haben völlig Recht:
    Nachdem (unter anderem Namen und der Mitwirkung von “sozialdemokratischen” Politikern) bereits der Reichsarbeitsdienst wieder zu vollen Ehren gekommen ist, dürfte es überhaupt kein Problem sein, auch den Lebensborn wieder neu aus der Taufe zu heben.
    Die nötigen Ein-Euro-Jobberinnen - ääh, ich meinte natürlich: Entwicklungshelferinnen dafür werden sich bestimmt bei den Arbeitsagenturen zwangsverpfl - ääh, ich meinte natürlich: “finden” lassen? Eine Ablehnung von solchen Jobs ist - aus bekannten Gründen - kaum zu befürchten.
    Die braunen Herren wird es freuen. In JEDER Hinsicht!

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Stosstrupp OST

12. Oktober 2006 05:45

An Interpretationen über die Wahlerfolge der „Braunen“ und der „Gesinnung“ ihrer Wähler hat es in der letzten Zeit sicher nicht gefehlt.
Nun durfte man aus einem Gastbeitrag von “FAZ”-Herausgeber Frank Schirrmacher im Spiegel mit dem Aufmacher „Nackte Äste“ schon im Untertitel eine neuartige Variante erfahren: „Nicht nur politischer Radikalismus, sondern Frauenmangel und Überalterung sind die Motive für dieses Wahlverhalten“.

Wer nun glaubt, dass nun überwiegend einsame alte Männer ohne Geschlechtspartnerin die Wählerschaft der NPD stellen, der irrt gewaltig. Auch wenn der Verfasser dieses Kommentars sich redlich müht, um alles ordentlich zu einem Brei zu verwursteln und so ziemlich jede Schublade zieht, um nach Gründen für den braunen Trend zu suchen, erwähnt er die wichtigsten Faktoren doch nur am Rande.
Oder glauben Sie, dass die Menschen im Osten unseres Landes nur deshalb NPD wählen, weil auf 3 Frauen 4 Männer kommen? In der deutschen Geschichte sind doch die Frauen schon mit ganz anderen Trümmern und Anforderungen fertig geworden.
Dabei ist es eigentlich ganz einfach, denn wo Arbeitslosigkeit, Abwanderung, Alterung, Armut, Aussichtslosigkeit, Ausbeutung zunehmen nimmt auch die Aggression zu und der Wille sich das nicht länger gefallen zu lassen.
Oder sind es etwa nicht die so viel beschworenen „globalen“ Veränderungen, die gerne als Argument für Arbeitslosigkeit, Ausbeutung und Armut verwendet werden um den eigenen Profit zu maximieren?

So wie die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft in den letzten Jahren mit dem größten Teil unserer Bevölkerung umgesprungen sind, können wir doch noch froh sein, dass erste zwangsläufige Abwehrreaktionen noch mit demokratischen Mitteln erfolgen. Ohne ein erhöhtes Bodyguardkontingent könnten sich doch die politisch Verantwortlichen nicht einmal mehr im Westen auf die Straße wagen.

Die grassierende Angst um die eigene Existenz und Zukunft bringt zwangsläufig auch „Futter für die Braunen“ wie die Frankfurter Rundschau schreibt: «Dieser Entwicklung sehen Politik und Medien zwischen den Wahlen meistens schweigend zu – sie und alle anderen die an Wahlabenden erschrecken, kümmern sich im Alltag so gut wie gar nicht um den Stoff, aus dem braune Wählerstimmen werden.»

Doch wir brauchen keine Initiativen gegen Rechts, wir brauchen Initiativen für die Mitte.
Wir brauchen auch keine hektischen Kampagnen gegen die Radikalen, sondern eine vernünftige Politik für die Gemäßigten.
Wir müssen die NPD nicht verbieten lassen, wir müssen ihr nur die Grundlage, den Nachwuchs und den Nachschub entziehen.
Politiker der „etablierten“ Parteien müssen nicht Brandreden gegen die Nazis halten und ihre Verfassungsfeindlichkeit anprangern, sondern nur mit dem Verscheißern der Bürger dieses Landes aufhören und sich in Art und Umgang mit dem Souverän von den Regelwerken des Grundgesetzes leiten lassen.
Wer wie unter Politikern üblich geworden, den „Reformkritikern“ entgegenhält „sie hätten den Sinn der Reformen nur (noch) nicht richtig verstanden“, der erzeugt nicht nur Frust, sondern verspielt auch noch leichtfertig die Möglichkeit zum demokratischen Dialog mit den politisch
Andersdenkenden.
Längst sind es nicht nur Menschen am unteren Rande unserer Gesellschaft, die sich durch Politik und Parteien in ihrer Existenz extremst bedroht sehen. Die Zahl der Langzeitarbeitlosen, Billiglöhner, Dauerpraktikanten, Geringverdiener, Unqualifizierten und Armen nimmt seit Jahren genauso drastisch zu wie die Zahl der Nichtwähler und nicht integrierbaren Migranten.

Stosstrupp OSTDas ist nicht nur ein gefährlicher Gesellschaftsmix, sondern vor allem ein katastrophales Armutszeugnis für die „Reformen“ und „Erfolge“ von Politik und Wirtschaft.
„Nur weiter so“, kann man da nur sagen.

Aber wenn man dem “FAZ”-Herausgeber Frank Schirrmacher glauben will, dann genügt es ja schon einige geschlechtsreife und paarungswillige Mädels als Stoßtrupp gen Osten zu karren, um das Problem der „braunen“ Herren in den Griff zu bekommen.


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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 12. Oktober 2006 um 05:45:27 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

9 Antworten zu “Stosstrupp OST”

  1. xy12 meint:

    30%! Ich sach nur dreissig Prozent.

    Sinkt die Wahlbeteiligung unter diesen Wert, wird die Wahl ungültig. Das könnte spannend werden. Ist übrigens auch eine demokratische Alternative zu den Braunen.

  2. Machopan meint:

    Ich hätte den Wert lieber schon bei 50% oder wie in Russland bei 70%.
    Solange Nichtwähler als nicht existent betrachtet werden, bleibt dem Protestwähler nur die Möglichkeit seinen Wahlzettel ungültig zu machen.
    Oder die bösen Parteien zu wählen …

  3. xy12 meint:

    Ja - aber die 30% sind gesetzlich festgeschrieben. Rutscht die Wahlbeteiligung unter 30% fliegt ihnen der Käse hier um die Ohren. Spätestens dann MÜSSEN sie was tun - oder die Wahlgesetze brechen. Was zwingendermassen zu einer Verfassungsklage und zum Vollchaos führen würde. (Ich habe das mit den 30% erst kürzellich erfahren. So was sagt man einem ja nicht.)

    Und ja - ich stimme dir zu. Man sollte den Wert schnellstens erhöhen. 50% wäre ok. Die Erhöhung kann aber nur von den Leuten beschlossen werden, die die Folgen dieses Beschlusses spüren wurden. Damit bleibt es nur ein fromer Wunsch. Wenn ich aber noch mal eine Demokratie eröffnen würde, dann würde ich den Wert ungefähr in dieser Höhe festschreiben. Wenn ich hingegen Politiker wäre - dann würde ich diese Klausel komplett streichen. Nichtwähler würden dann nicht zählen…

  4. Minotaurus meint:

    xy12 meint:
    “Spätestens dann MÜSSEN sie was tun - oder die Wahlgesetze brechen.”
    Ich würde behaupten (oder vielmehr befürchten):
    Spätestens dann MÜSSEN sie was tun - UND die Wahlgesetze brechen.
    Politiker haben noch in jeder Staatsform einen Weg gefunden, um ihre Machtstrukturen zu sichern.
    Linksextreme oder rechtsextreme Parteien zu wählen, scheint eine verlockende Alternative zu sein, aber man sollte sich der Gefahr bewußt sein, daß durch ein solches Wahlverhalten der Schuß auch nach hinten losgehen kann. Gerade wir in Deutschland können ein Lied davon singen, etwas schon vergessen?
    Außerdem dauert es nur wenige Jahre und dieses Gesindel hat sich in den bestehenden Machtstrukturen so gut akklimatisiert, daß man sie von den “etablierten” Parteien nicht mehr unterscheiden kann.
    Wer´s nicht glaubt, der sollte sich den Werdegang der GRÜNEN etwas genauer anschauen. Dieses Thema ist derzeit gerade wieder aktuell.

    Wie bitte, eine Lösung?
    Ich bin doch hier nicht der Zauberer, der einfach ein weißes Karnickel aus seinem Hut zaubern kann!

    Bezaubernde Grüße vom Minotaurus

  5. Bollermann meint:

    Etwas zu F.Schirrmacher:

    Er war vor ein paar Monaten Gast bei Beckmann. Dort gab der ledige Kinderlose sein Gedankengut zu den heutigen Familienproblemen bekannt. Ich hörte niemals zuvor einen derartig tendenziösen und nicht durchdachten Nonsense. Sowohl der Redaktion wie auch Schirrmacher persönlich schrieb ich daraufhin mit der Bitte einmal Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Auf eine Antwort warte ich noch heute.

    Der Feldzug der FAZ gegen G. Grass ist für mich heute die Bestätigung dafür, auf welches Niveau die FAZ abgesackt ist.

  6. Hansi meint:

    Natürlich würde es genügen entsprechende geschlechtsreife und paarungswillige Mädels dort hin zu schicken, die sich explizit um die Jungs kümmern. Nur gibt es diese Frauen nicht! Woher also nehmen und nicht stehlen? Im übrigen wäre das Problem damit nur aufgeschoben, da es an der entsprechenden Politik mangelt.

    Eine Änderung der Politik zugunsten der Deutschen wäre zwar möglich, würde aber zu Konfrontationen führen, die natürlich keiner will.

  7. Machopan meint:

    Na, unter den 1-Euro-Jobberinen werden sich bestimmt einige finden lassen, die selbst diese “Arbeit” als zumutbar annehmen müssen.
    Das ist sicher nicht das Problem.
    Viel schwieriger ist es da mit der Änderung der deutschen Politik zu Gunsten der Deutschen. Aber damit steigt eben auch die Zahl deren, denen zwischenzeitlich auch vor Konfrontationen nicht mehr bange ist.

  8. Hansi meint:

    Ein amüsanter Gedanke. Flugs eine Firma zu gründen und ein paar Hundert Teuros für die Vermittlung einzustreichen. Dabei kann man den Mädels auch noch erzählen, daß sie für den multikulturellen Frieden poppen.
    Apropos hatte ich vorhin ein paar Jungesellen am Tisch, die den Mädels die kalte Schulter zeigen. Nicht weil sie schwul sind, sondern … Auf die Frage, wer denn die Rente bezahlen würde, folgte ein paar Russen und Türken würden dies schon tun.
    Wie ich gerade in einem anderen Forum gelesen habe, bin auch ich Ausländern gegenüber unvoreingenommen, da ich ja einige postive Beispiele kenne. Leider bestätigen die meisten die stereotypen Vorurteile. Da dies in 90 % der Fälle so ist, weiß dies auch das gemeine Volk. Nur dies will keine Konfrontation.
    Natürlich ist die Manipulation der Frau der Nagel am Sarg. Aber solange die der Meinung sind, daß es genügt in eine Lebensversicherung etc. einzubezahlen, wird das nix werden.

    Jenen, denen nicht bange ist, werden natürlich immer mehr. Nur gehts den Meisten noch zu gut.

  9. Minotaurus meint:

    Sowohl Machopan, als auch Herr Schirrmacher haben völlig Recht:
    Nachdem (unter anderem Namen und der Mitwirkung von “sozialdemokratischen” Politikern) bereits der Reichsarbeitsdienst wieder zu vollen Ehren gekommen ist, dürfte es überhaupt kein Problem sein, auch den Lebensborn wieder neu aus der Taufe zu heben.
    Die nötigen Ein-Euro-Jobberinnen - ääh, ich meinte natürlich: Entwicklungshelferinnen dafür werden sich bestimmt bei den Arbeitsagenturen zwangsverpfl - ääh, ich meinte natürlich: “finden” lassen? Eine Ablehnung von solchen Jobs ist - aus bekannten Gründen - kaum zu befürchten.
    Die braunen Herren wird es freuen. In JEDER Hinsicht!

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