Geschäftsidee

26. Februar 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Manchmal bekommt man(n) Post. Elektronische Post!
Nein, kein Spam, sondern Post mit einer Geschäftsidee.
Aber was soll ich das lange beschreiben, lesen Sie doch einfach selbst:

Sehr geehrte( r) Herr Machopan,
nach Durchsicht Ihres Lebenslaufs in der StepStone Datenbank, möchte das
Unternehmen:
Kurt Wilke www.wilke-beratung.de Ihr Personalberater für kleinere und mittlere Unternehmen gerne direkten Kontakt zu Ihnen aufnehmen und hat Ihnen folgende Nachricht zukommen lassen:

Sehr geehrte Bewerberin,
sehr geehrter Bewerber,
Sie haben SAP-Erfahrung, wir haben ein Produkt für SAP-Anwender.
Unser Angebot: Sie nennen uns ein Unternehmen, das mindestens 500 SAP user
hat und wir können dort ein Verkaufsgespräch führen. Wenn wir den Auftrag
erhalten, zahlen wir Ihnen eine Provision.
Falls Sie grundsätzlich Interesse haben, bitten wir kurzfristig um Ihre
Rückanwort. Die Einzelheiten werden wir dann besprechen.
Mit einem freundlichen Gruß
Kurt Wilke

Clevere Idee von dem Herrn Wilke, die Geschäftskontakte anderer Leute zum Einstieg ins Verkaufsgespräch zu nützen und im Erfolgsfall (bei Auftragserteilung) eine Provision zu zahlen. So spart er sich die Kaltakquise und den mühsamen Aufwand bis zum ersten Gespräch mit dem möglichen Kunden. So stellt sich das der Herr Wilke vor.

Schreiben Sie doch einfach an den Herrn Wilke und schicken ihm ein paar Adressen von Firmen aus dem Branchenfernsprechbuch die Software von SAP einsetzen und melden gleichzeitig Anspruch auf die im Erfolgsfall zu zahlende Provision an.
Ich gebe Ihnen noch einen Tipp. Kostenlos natürlich, unter Freunden.
Sie brauchen gar nicht zu wissen, ob die Firmen Software von SAP einsetzen. Nennen Sie einfach die Firmen, die Ihnen spontan einfallen, die haben sicher fast alle SAP im Einsatz.
Und vergessen Sie die Energieversorger inklusive Stadtwerke nicht, die haben auch alle SAP im Einsatz.
Dann machen Sie weiter mit den Versicherungen, den Maschinen- und Werkzeugbauern.

Warum ich das Geschäft mit Herrn Wilke nicht selbst mache?
Weil ich Kontakte zu Firmen mit Software von SAP habe und ich weiß was diese Beziehung wert ist, denn das Wichtigste an einem Vertriebsprofi ist sein Beziehungsnetzwerk und das wird er nicht für lau auf’s Spiel setzen.
Und das auch nur für den Fall, wenn es Herrn Wilke gelingen sollte einen Auftrag zu akquirieren.

Übrigens kann man(n) Adressen bestimmter Zielgruppen bei Adressverlagen in unterschiedlicher Qualität und Aktualität käuflich erwerben.
Für viel Geld und nicht für „lau“.
Bezahlen muss man allerdings bevor man die Adresse bekommt und der Verkäufer gibt keine Erfolgsgarantie.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 26. Februar 2005 um 05:45:49 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

Eine Nachricht hinterlassen

*Notwendig
*Notwendig (wird nicht veröffentlicht)
 

Geschäftsidee

26. Februar 2005 05:45

Mein lieber Freund!

Manchmal bekommt man(n) Post. Elektronische Post!
Nein, kein Spam, sondern Post mit einer Geschäftsidee.
Aber was soll ich das lange beschreiben, lesen Sie doch einfach selbst:

Sehr geehrte( r) Herr Machopan,
nach Durchsicht Ihres Lebenslaufs in der StepStone Datenbank, möchte das
Unternehmen:
Kurt Wilke www.wilke-beratung.de Ihr Personalberater für kleinere und mittlere Unternehmen gerne direkten Kontakt zu Ihnen aufnehmen und hat Ihnen folgende Nachricht zukommen lassen:

Sehr geehrte Bewerberin,
sehr geehrter Bewerber,
Sie haben SAP-Erfahrung, wir haben ein Produkt für SAP-Anwender.
Unser Angebot: Sie nennen uns ein Unternehmen, das mindestens 500 SAP user
hat und wir können dort ein Verkaufsgespräch führen. Wenn wir den Auftrag
erhalten, zahlen wir Ihnen eine Provision.
Falls Sie grundsätzlich Interesse haben, bitten wir kurzfristig um Ihre
Rückanwort. Die Einzelheiten werden wir dann besprechen.
Mit einem freundlichen Gruß
Kurt Wilke

Clevere Idee von dem Herrn Wilke, die Geschäftskontakte anderer Leute zum Einstieg ins Verkaufsgespräch zu nützen und im Erfolgsfall (bei Auftragserteilung) eine Provision zu zahlen. So spart er sich die Kaltakquise und den mühsamen Aufwand bis zum ersten Gespräch mit dem möglichen Kunden. So stellt sich das der Herr Wilke vor.

Schreiben Sie doch einfach an den Herrn Wilke und schicken ihm ein paar Adressen von Firmen aus dem Branchenfernsprechbuch die Software von SAP einsetzen und melden gleichzeitig Anspruch auf die im Erfolgsfall zu zahlende Provision an.
Ich gebe Ihnen noch einen Tipp. Kostenlos natürlich, unter Freunden.
Sie brauchen gar nicht zu wissen, ob die Firmen Software von SAP einsetzen. Nennen Sie einfach die Firmen, die Ihnen spontan einfallen, die haben sicher fast alle SAP im Einsatz.
Und vergessen Sie die Energieversorger inklusive Stadtwerke nicht, die haben auch alle SAP im Einsatz.
Dann machen Sie weiter mit den Versicherungen, den Maschinen- und Werkzeugbauern.

Warum ich das Geschäft mit Herrn Wilke nicht selbst mache?
Weil ich Kontakte zu Firmen mit Software von SAP habe und ich weiß was diese Beziehung wert ist, denn das Wichtigste an einem Vertriebsprofi ist sein Beziehungsnetzwerk und das wird er nicht für lau auf’s Spiel setzen.
Und das auch nur für den Fall, wenn es Herrn Wilke gelingen sollte einen Auftrag zu akquirieren.

Übrigens kann man(n) Adressen bestimmter Zielgruppen bei Adressverlagen in unterschiedlicher Qualität und Aktualität käuflich erwerben.
Für viel Geld und nicht für „lau“.
Bezahlen muss man allerdings bevor man die Adresse bekommt und der Verkäufer gibt keine Erfolgsgarantie.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 26. Februar 2005 um 05:45:49 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

Eine Nachricht hinterlassen

*Notwendig
*Notwendig (wird nicht veröffentlicht)