Bundeshaushalt 2006

4. Juli 2006 05:45

Eine „behutsame Konsolidierung“ nannte der Finanzminister Steinbrück die im Bundeshaushalt 2006 mit 38,2 Milliarden (schreib: 38.200.000.000) vorgesehene höchste Neuverschuldung seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland.

Wer gehofft hatte, dass mit dem Abgang von Finanzhans Eichel und angesichts dessen was uns der Studienrat aus Kassel an Altlasten hinterlassen hat, nun endlich finanztechnisches Sachverständnis gepaart mit volkswirtschaftlichen Grundkenntnissen, kaufmännischer Ordentlichkeit und viel Vernunft ins Finanzministerium einziehen würde, sieht sich nun getäuscht.

Statt dessen kam Peer Steinbrück und bringt mit „Eichel II – Das Grauen kommt zurück“ eine Neuauflage des Kassenschlagers ins bundesdeutsche Finanztheater. Mit dem zwangsweisen Kartenvorverkauf an die Bevölkerung wurde bereits begonnen.
Von Steinbrück war bei der Vorstellung des Spielplans für 2006 zu hören, dass „die Neuverschuldung benötigt werde um Wachstumsimpulse geben zu können und um anschließend die Neuverschuldung drastisch auf 21 bis 22 Milliarden zurückführen zu können“.

Angesichts einer Staatsverschuldung von ca. 1,5 Billionen Euro fällt jedem normalen Menschen dazu nichts mehr ein.
Jeder Unternehmer würde sich angesichts einer solchen Lage die Kugel geben und um wirklich sicher zu gehen, gleichzeitig aus dem obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers hüpfen.

Aber Steinbrück, Eichel und Kumpane sind sich ja sicher, dass sie diese Schulden nicht zurückbezahlen müssen. Auf jeden Fall nicht persönlich. Da lässt es sich leicht flotte Sprüche klopfen und frech in die Kamera grinsen.
Steinbrück und Eichel sind jeder für sich ein finanzielles Naturereignis.
Beide zusammen und in Folge sind eine Katastrophe.
Dabei soll bei der dramatischen Haushaltslage die Bewährungsprobe für die Bundesregierung erst im Jahre 2007 kommen, denn die „Staatsfinanzen stehen an der Wand“.

Es wird sich sicher noch zeigen müssen, wer bei der weiteren Vorgehensweise der Bundesregierung im Jahr 2007 an der Wand stehen wird.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 4. Juli 2006 um 05:45:34 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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4. Juli 2006 05:45

Eine „behutsame Konsolidierung“ nannte der Finanzminister Steinbrück die im Bundeshaushalt 2006 mit 38,2 Milliarden (schreib: 38.200.000.000) vorgesehene höchste Neuverschuldung seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland.

Wer gehofft hatte, dass mit dem Abgang von Finanzhans Eichel und angesichts dessen was uns der Studienrat aus Kassel an Altlasten hinterlassen hat, nun endlich finanztechnisches Sachverständnis gepaart mit volkswirtschaftlichen Grundkenntnissen, kaufmännischer Ordentlichkeit und viel Vernunft ins Finanzministerium einziehen würde, sieht sich nun getäuscht.

Statt dessen kam Peer Steinbrück und bringt mit „Eichel II – Das Grauen kommt zurück“ eine Neuauflage des Kassenschlagers ins bundesdeutsche Finanztheater. Mit dem zwangsweisen Kartenvorverkauf an die Bevölkerung wurde bereits begonnen.
Von Steinbrück war bei der Vorstellung des Spielplans für 2006 zu hören, dass „die Neuverschuldung benötigt werde um Wachstumsimpulse geben zu können und um anschließend die Neuverschuldung drastisch auf 21 bis 22 Milliarden zurückführen zu können“.

Angesichts einer Staatsverschuldung von ca. 1,5 Billionen Euro fällt jedem normalen Menschen dazu nichts mehr ein.
Jeder Unternehmer würde sich angesichts einer solchen Lage die Kugel geben und um wirklich sicher zu gehen, gleichzeitig aus dem obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers hüpfen.

Aber Steinbrück, Eichel und Kumpane sind sich ja sicher, dass sie diese Schulden nicht zurückbezahlen müssen. Auf jeden Fall nicht persönlich. Da lässt es sich leicht flotte Sprüche klopfen und frech in die Kamera grinsen.
Steinbrück und Eichel sind jeder für sich ein finanzielles Naturereignis.
Beide zusammen und in Folge sind eine Katastrophe.
Dabei soll bei der dramatischen Haushaltslage die Bewährungsprobe für die Bundesregierung erst im Jahre 2007 kommen, denn die „Staatsfinanzen stehen an der Wand“.

Es wird sich sicher noch zeigen müssen, wer bei der weiteren Vorgehensweise der Bundesregierung im Jahr 2007 an der Wand stehen wird.

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