Schmierblutung

22. Dezember 2004 05:45

Mein lieber Freund!

Dass sich Politiker mit der Wahrheit, in diesem unserem Lande, der wiedervereinigten BRddr, schwer tun und mit der Wahrheit nur tröpfchenweise herausrücken, erleben wir immer wieder mit Staunen.
Diese Verhaltensweise tritt nicht nur im politischen Leben in Erscheinung, wo es um Taktieren und Durchsetzung eines mehrheitlich vereinbarten politischen Willens geht.
Besonders krass tritt dieses Phänomen des „Sich in die Tasche lügens“ gerade dann auf, wenn es um das Füllen der eigenen Taschen und um eigene Vorteile geht.
So leichtfertig sonst aus Politikermund die Worte vom „Sparen und Gürtel enger schnallen“ und von der „Offenlegung der Managergehälter“ kommen, um so verschlossener bleiben diese Lippen, wenn es um den Inhalt des eigenen Geldbeutels geht und wer da aus welchem Grund Geld und Naturalien einbringt.
Getreu nach dem Motto „Nimm mit was du kriegen kannst“ wird zusammengerafft und mitgenommen was man unter die Finger bekommt.
Das ist eben der Unterschied zwischen „Beuteltieren und „Beutetieren“, zwischen “Politikern” und “Normalos”.

Vermutlich hat der Herr Bundeskanzler daher auch seine Erkenntnisse über die „Mitnahmementalität“ der Deutschen. Der Bundesgerd hat in seiner Ansprache ans gemeine Volk nur vergessen zu sagen, dass er damit den Prototyp des „deutschen Politikers“ gemeint hat.
Die Namen der Erwischten vom Stamme „Raff und Gier“ füllen zwischenzeitlich nicht nur ganze staatsanwaltschaftliche Aktenberge, sondern man könnte damit eine ganze Klagemauer beschriften

Jetzt hat es wieder einen erwischt, der den Hals nicht voll genug bekommen konnte.
Das meldet die Berliner Zeitung, nach dem der CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer von seinem einstigen Arbeitgeber, dem Versorger RWE/VEW, mehr als preislich vergünstigten Strom bezogen hat:
«Auf die Abgeordneten-Grunddiät von damals 8 875 Mark gab es für Meyer einen amtsbezogenen Zuschlag von 4 438 Mark zuzüglich einer Aufwandspauschale von 941 Mark sowie die Bereitstellung eines vom Land finanzierten Dienstwagens samt Fahrer. Damit, so das damalige Kalkül der NRW-Unionisten, sollte auch der durch die Aufgabe des Fraktionsvorsitzes bedingte Einnahmeverlust Meyers halbwegs ausgeglichen werden.
Was die Parteifreunde nicht wussten: Mit dem Verzicht auf den Fraktionsvorsitz hatte Meyer prompt seinen überaus gut dotierten Managervertrag beim Dortmunder Energieversorger VEW wieder aufleben lassen, so dass er mit sofortiger Wirkung neben seinen Präsidial-Bezügen auch sein volles VEW-Gehalt wieder kassieren konnte.»
Soweit die Berliner Zeitung, die sich auf eigene Recherchen beruft.

Neben dem Umstand, dass mit „Laurenz Nimmersatt“ einer der „weinsaufenden Wasserprediger“, der seine eigenen Taschen nicht voll genug bekommen konnte, über seine eigene Gier stürzt, fallen mir im Zusammen mit diesem Skandal mehrere Dinge auf. Wobei ich nicht den Umstand meine, dass Politiker mit ihrem Geld trefflich, mit dem Geld der Steuerzahler aber nur mäßig umgehen können.

Fällt Ihnen auch etwas auf?
Ich sag jetzt einfach mal so vor mich hin und plapper mal ein bisschen ins Blaue.

  1. Die Mehrheit der bundesdeutschen Bevölkerung ist mit der Politik von Rot-Grün nicht sonderlich zufrieden.
  2. Im Jahr 2006 sind die nächsten Bundestagswahlen.
  3. Es ist sicher mit einer weiter abnehmenden Wahlbeteiligung und einer Zunahme der Protestwähler zu rechnen.
  4. Die einzige Partei die Rot-Grün ablösen könnte ist die CDU, evtl. ergänzt durch den einen oder anderen andersfarbigen Kopulationspartner.
  5. Um die Wahl zu gewinnen, muss man nicht gut sein, sondern nur weniger miserabel als die Konkurrenz.
  6. Bezugnehmend auf Punkt 1 wage ich jetzt einfach mal zu behaupten, dass dazu derzeit nicht viel gehört.
  7. Die konservativen Parteien schieben ihre Kanzler-Frage vor sich her und jeder einigermaßen interessierte Bürger kann erkennen, dass hier mehrere Bewerber im Spiel sind. Ich nenn das mal salopp ein „gemischtes Herrengemauschel mit Damenbehinderung“.

Vor diesem Hintergrund ist es ja nun sehr interessant, wessen Vasallen in der CDU da in Kalamitäten geraten und öffentlich gemeuchelt werden.
Denn parteiintern sind doch diese Nebenjobs und die Mitnahmementalität der Abgeordneten längst bekannt und gehören zum normalen Geschäftsgebaren eines bundesdeutschen Parlamentariers. Das ist doch nichts Neues. Nur das vollkommen fehlende Unrechtsbewusstsein der Volksvertreter überrascht den Bürger doch immer wieder.

Jetzt gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten, wer ein Interesse daran haben könnte innerhalb der nächsten 12 Monate den politischen Gegner zu schwächen und die eigene Position zu stärken.

Die FDP?
Wohl kaum! Das ist ihrem Vorsitzenden von der unreinen Haut, der aussieht wie der Bruder von Jürgen Prochnow, nun wirklich nicht zuzutrauen. Möllemännchen, konnte das – aber Warmduscher Guido?

Die Grünen?
Das glaub ich nicht, da ist noch zu viel missionarischer Eifer, dieses Land zu einer atom- und plastikfreien Öko-Multi-Kulti-Kita voll biologisch ernährter, Rad fahrender Gutmenschen zu machen.

Die SPD?
Hmmmh? Spontan würde ich „Jein“ sagen. Gibt eigentlich keinen richtigen Grund, denn man hat sich ja durch gehorsamen Reformeifer rechtzeitig die Gunst des Kapitals und der Wirtschaft gesichert.
Und nachdem es jetzt auch noch gelungen ist, die Gewerkschaften ins Koma verfallen zu lassen, gibt es eigentlich keinen Grund den politischen Gegner in die Bredouille zu bringen. Zumindest solange der das ganz alleine auch noch viel besser kann.

Die CSU?
Unwahrscheinlich, nachdem man sich in der Gesundheitsreform in aller Öffentlichkeit und überwiegend an der Sache vorbei gekeilt hat. Und nachdem der Unruheherd Seehofer, der Erfinder der schwarzen „Krankenhausinstandhaltungspauschale“, die ihre Wiedergeburt in der rot-grünen „Praxisgebühr“ erfahren durfte, auch für’s Erste entsorgt scheint, gibt es eigentlich keinen Grund einzelne CDU-Abgeordnete wegen kollektiver Mitnahmementalität ins öffentliche Tranchiermesser zu schubsen.
Außer es handelt sich um einen privaten Feldzug des Stoiber Ede, denn hinterfotzig könnens ganz schön sein die Bayern. Wenn die erst mal den Hirschfänger aus der Lederhose ziehen – jo mei, dann gibt‘s a Gaudi.

Die CDU?
Puuuuh! Gegenfrage - welche?
Die von Angie „Miss Griff“ Merkel“ oder die vom Hessen-Koch?
Wie sich die Jungs und Mädels da gegenseitig zerfleischen um in die beste Position zum Wahlsieg und um an die Pfründe zu kommen, ist ja schon fast eine Art Bandenkrieg mit Kettensägen und Pump Guns.

Die K-Kandidaten?
Ich glaub die Frage hat sich schon beantwortet und die Vendetta wurde so richtig losgetreten, als der CDU-Vize Merz (vereinbarungsgemäß) das Betttuch mit Angie zerschnitten und das Handtuch geworfen hat. Der Junge kommt sicher wieder, wenn nach der Wahl die Zinsen aus dem Judaslohn fällig werden.

Wir dürfen gespannt sein, wer als nächstes zum Hammelsprung ansetzt und ausgezählt wird!
Auch wenn der Unions-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach seinem Parteikollegen Laurenz Meyer noch mal eine Chance geben will, damit sich die CDU wieder den Problemen des Landes und seiner Zukunft zuwenden kann.
Also scheinen aus Sicht von Herrn Bosbach Politiker, die in finanziellen Dingen nicht immer so ganz die Übersicht behalten - Hauptsache die Kasse stimmt - nicht zu einem Problem unseres wiedervereinigten Landes zu gehören. Aber mit der schonungslosen Aufarbeitung eigener erklärungsbedürftiger Finanztransaktionen hat sich die CDU ja schon immer etwas schwer getan.

Jetzt werden halt zur Besänftigung der aufgebrachten Volksseele einige Euro an die SOS-Kinderdörfer gespendet.
Getreu nach der Devise: Schmieren, weiterschwindeln und periodisch halt etwas bluten und so tun als ob!

Das könnte doch schon mal eine Lösungsmöglichkeit für die anderen, auf der Gehaltsliste von RWE stehenden, Berufspolitiker sein. Das heißt, wenn sich ab Januar 2005 überhaupt noch jemand für mehrfachverdienende Oppositionspolitiker interessiert.
Denn schließlich treten ja pünktlich zum Beginn des neuen Jahres umwälzende technologische und gesellschaftliche Neuerungen der Bundesregierung in Kraft, die die geballte Aufmerksamkeit der Bürger dieser Republik erfordern werden.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

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22. Dezember 2004 05:45

Mein lieber Freund!

Dass sich Politiker mit der Wahrheit, in diesem unserem Lande, der wiedervereinigten BRddr, schwer tun und mit der Wahrheit nur tröpfchenweise herausrücken, erleben wir immer wieder mit Staunen.
Diese Verhaltensweise tritt nicht nur im politischen Leben in Erscheinung, wo es um Taktieren und Durchsetzung eines mehrheitlich vereinbarten politischen Willens geht.
Besonders krass tritt dieses Phänomen des „Sich in die Tasche lügens“ gerade dann auf, wenn es um das Füllen der eigenen Taschen und um eigene Vorteile geht.
So leichtfertig sonst aus Politikermund die Worte vom „Sparen und Gürtel enger schnallen“ und von der „Offenlegung der Managergehälter“ kommen, um so verschlossener bleiben diese Lippen, wenn es um den Inhalt des eigenen Geldbeutels geht und wer da aus welchem Grund Geld und Naturalien einbringt.
Getreu nach dem Motto „Nimm mit was du kriegen kannst“ wird zusammengerafft und mitgenommen was man unter die Finger bekommt.
Das ist eben der Unterschied zwischen „Beuteltieren und „Beutetieren“, zwischen “Politikern” und “Normalos”.

Vermutlich hat der Herr Bundeskanzler daher auch seine Erkenntnisse über die „Mitnahmementalität“ der Deutschen. Der Bundesgerd hat in seiner Ansprache ans gemeine Volk nur vergessen zu sagen, dass er damit den Prototyp des „deutschen Politikers“ gemeint hat.
Die Namen der Erwischten vom Stamme „Raff und Gier“ füllen zwischenzeitlich nicht nur ganze staatsanwaltschaftliche Aktenberge, sondern man könnte damit eine ganze Klagemauer beschriften

Jetzt hat es wieder einen erwischt, der den Hals nicht voll genug bekommen konnte.
Das meldet die Berliner Zeitung, nach dem der CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer von seinem einstigen Arbeitgeber, dem Versorger RWE/VEW, mehr als preislich vergünstigten Strom bezogen hat:
«Auf die Abgeordneten-Grunddiät von damals 8 875 Mark gab es für Meyer einen amtsbezogenen Zuschlag von 4 438 Mark zuzüglich einer Aufwandspauschale von 941 Mark sowie die Bereitstellung eines vom Land finanzierten Dienstwagens samt Fahrer. Damit, so das damalige Kalkül der NRW-Unionisten, sollte auch der durch die Aufgabe des Fraktionsvorsitzes bedingte Einnahmeverlust Meyers halbwegs ausgeglichen werden.
Was die Parteifreunde nicht wussten: Mit dem Verzicht auf den Fraktionsvorsitz hatte Meyer prompt seinen überaus gut dotierten Managervertrag beim Dortmunder Energieversorger VEW wieder aufleben lassen, so dass er mit sofortiger Wirkung neben seinen Präsidial-Bezügen auch sein volles VEW-Gehalt wieder kassieren konnte.»
Soweit die Berliner Zeitung, die sich auf eigene Recherchen beruft.

Neben dem Umstand, dass mit „Laurenz Nimmersatt“ einer der „weinsaufenden Wasserprediger“, der seine eigenen Taschen nicht voll genug bekommen konnte, über seine eigene Gier stürzt, fallen mir im Zusammen mit diesem Skandal mehrere Dinge auf. Wobei ich nicht den Umstand meine, dass Politiker mit ihrem Geld trefflich, mit dem Geld der Steuerzahler aber nur mäßig umgehen können.

Fällt Ihnen auch etwas auf?
Ich sag jetzt einfach mal so vor mich hin und plapper mal ein bisschen ins Blaue.

  1. Die Mehrheit der bundesdeutschen Bevölkerung ist mit der Politik von Rot-Grün nicht sonderlich zufrieden.
  2. Im Jahr 2006 sind die nächsten Bundestagswahlen.
  3. Es ist sicher mit einer weiter abnehmenden Wahlbeteiligung und einer Zunahme der Protestwähler zu rechnen.
  4. Die einzige Partei die Rot-Grün ablösen könnte ist die CDU, evtl. ergänzt durch den einen oder anderen andersfarbigen Kopulationspartner.
  5. Um die Wahl zu gewinnen, muss man nicht gut sein, sondern nur weniger miserabel als die Konkurrenz.
  6. Bezugnehmend auf Punkt 1 wage ich jetzt einfach mal zu behaupten, dass dazu derzeit nicht viel gehört.
  7. Die konservativen Parteien schieben ihre Kanzler-Frage vor sich her und jeder einigermaßen interessierte Bürger kann erkennen, dass hier mehrere Bewerber im Spiel sind. Ich nenn das mal salopp ein „gemischtes Herrengemauschel mit Damenbehinderung“.

Vor diesem Hintergrund ist es ja nun sehr interessant, wessen Vasallen in der CDU da in Kalamitäten geraten und öffentlich gemeuchelt werden.
Denn parteiintern sind doch diese Nebenjobs und die Mitnahmementalität der Abgeordneten längst bekannt und gehören zum normalen Geschäftsgebaren eines bundesdeutschen Parlamentariers. Das ist doch nichts Neues. Nur das vollkommen fehlende Unrechtsbewusstsein der Volksvertreter überrascht den Bürger doch immer wieder.

Jetzt gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten, wer ein Interesse daran haben könnte innerhalb der nächsten 12 Monate den politischen Gegner zu schwächen und die eigene Position zu stärken.

Die FDP?
Wohl kaum! Das ist ihrem Vorsitzenden von der unreinen Haut, der aussieht wie der Bruder von Jürgen Prochnow, nun wirklich nicht zuzutrauen. Möllemännchen, konnte das – aber Warmduscher Guido?

Die Grünen?
Das glaub ich nicht, da ist noch zu viel missionarischer Eifer, dieses Land zu einer atom- und plastikfreien Öko-Multi-Kulti-Kita voll biologisch ernährter, Rad fahrender Gutmenschen zu machen.

Die SPD?
Hmmmh? Spontan würde ich „Jein“ sagen. Gibt eigentlich keinen richtigen Grund, denn man hat sich ja durch gehorsamen Reformeifer rechtzeitig die Gunst des Kapitals und der Wirtschaft gesichert.
Und nachdem es jetzt auch noch gelungen ist, die Gewerkschaften ins Koma verfallen zu lassen, gibt es eigentlich keinen Grund den politischen Gegner in die Bredouille zu bringen. Zumindest solange der das ganz alleine auch noch viel besser kann.

Die CSU?
Unwahrscheinlich, nachdem man sich in der Gesundheitsreform in aller Öffentlichkeit und überwiegend an der Sache vorbei gekeilt hat. Und nachdem der Unruheherd Seehofer, der Erfinder der schwarzen „Krankenhausinstandhaltungspauschale“, die ihre Wiedergeburt in der rot-grünen „Praxisgebühr“ erfahren durfte, auch für’s Erste entsorgt scheint, gibt es eigentlich keinen Grund einzelne CDU-Abgeordnete wegen kollektiver Mitnahmementalität ins öffentliche Tranchiermesser zu schubsen.
Außer es handelt sich um einen privaten Feldzug des Stoiber Ede, denn hinterfotzig könnens ganz schön sein die Bayern. Wenn die erst mal den Hirschfänger aus der Lederhose ziehen – jo mei, dann gibt‘s a Gaudi.

Die CDU?
Puuuuh! Gegenfrage - welche?
Die von Angie „Miss Griff“ Merkel“ oder die vom Hessen-Koch?
Wie sich die Jungs und Mädels da gegenseitig zerfleischen um in die beste Position zum Wahlsieg und um an die Pfründe zu kommen, ist ja schon fast eine Art Bandenkrieg mit Kettensägen und Pump Guns.

Die K-Kandidaten?
Ich glaub die Frage hat sich schon beantwortet und die Vendetta wurde so richtig losgetreten, als der CDU-Vize Merz (vereinbarungsgemäß) das Betttuch mit Angie zerschnitten und das Handtuch geworfen hat. Der Junge kommt sicher wieder, wenn nach der Wahl die Zinsen aus dem Judaslohn fällig werden.

Wir dürfen gespannt sein, wer als nächstes zum Hammelsprung ansetzt und ausgezählt wird!
Auch wenn der Unions-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach seinem Parteikollegen Laurenz Meyer noch mal eine Chance geben will, damit sich die CDU wieder den Problemen des Landes und seiner Zukunft zuwenden kann.
Also scheinen aus Sicht von Herrn Bosbach Politiker, die in finanziellen Dingen nicht immer so ganz die Übersicht behalten - Hauptsache die Kasse stimmt - nicht zu einem Problem unseres wiedervereinigten Landes zu gehören. Aber mit der schonungslosen Aufarbeitung eigener erklärungsbedürftiger Finanztransaktionen hat sich die CDU ja schon immer etwas schwer getan.

Jetzt werden halt zur Besänftigung der aufgebrachten Volksseele einige Euro an die SOS-Kinderdörfer gespendet.
Getreu nach der Devise: Schmieren, weiterschwindeln und periodisch halt etwas bluten und so tun als ob!

Das könnte doch schon mal eine Lösungsmöglichkeit für die anderen, auf der Gehaltsliste von RWE stehenden, Berufspolitiker sein. Das heißt, wenn sich ab Januar 2005 überhaupt noch jemand für mehrfachverdienende Oppositionspolitiker interessiert.
Denn schließlich treten ja pünktlich zum Beginn des neuen Jahres umwälzende technologische und gesellschaftliche Neuerungen der Bundesregierung in Kraft, die die geballte Aufmerksamkeit der Bürger dieser Republik erfordern werden.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 22. Dezember 2004 um 05:45:05 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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