Geschäftsmodell

19. Dezember 2004 05:45

Mein lieber Freund!

Der Bürger als Geschäftsmodell!
Darauf muss man ja erst mal kommen!
Zuerst erhöht man permanent die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und zur Rentenversicherung, sei es durch Erhöhung des Prozentsatzes oder durch Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze.
Damit einhergehend erhöht man die Steuerlast in immer neuen Variationen und nennt das dann Steuerreform.
Zwischendurch wird noch eine neue Währung eingeführt, die zwangsläufig zu einer stattlichen Teuerungsrate führt, von deren staatlichen Steuermehreinnahmen man mit profitiert.
Dann sorgt man durch verfehlte Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik und durch ständig neue Gesetze und Verordnungen für eine ausufernde Bürokratie und ständige Bevormundung von Bürgern und Wirtschaft.
Zeitgleich wirft man die Steuergelder mit vollen Händen zum Fenster raus, verbuddelt sie in irgendwelchen sinnvollen(?) staatlich/kommunalen Bauvorhaben oder investiert in „zukunftsträchtige“ Technologien.
Geld das man nicht hat, besorgt man sich einfach durch „Neuverschuldung“.
Und da das auch noch nicht reicht, verscherbelt man Vermögensgegenstände auf Teufel komm raus und schreckt selbst vor dem Verkauf zukünftiger Forderungen nicht zurück.
Nebenher plündert man geschickt noch die Rentenkasse auf Kosten der Beitragszahler.
Und jetzt holt man sich das Geld aus der Arbeitslosenversicherung.
Dazu kürzt man zuerst den Bezugszeitraum auf ein zeitlich überschaubares Maß.
Danach steckt man den „Langzeitarbeitslosen“ zu Billiglohn in den „zweiten“ Arbeitsmarkt und – jetzt kommt der Hit …… für alle Arbeitslosen, die nicht innerhalb einer angemessenen Zeit für einen Euro an den Mann gebracht werden können, muss auch noch Strafe an die Verursacher dieser Misere bezahlt werden!!!
Aus den Beiträgen der Versicherten natürlich.

Das ist wirklich die “eierlegende Wollmilchsau in der reitbaren Version“!

Bei Boney M. und Ma Baker hieß das noch „Put your hands up in the air – and give me all your money“

Heute heißt das kurz und zackig „Hartz IV“ oder gefällt Ihnen „Agenda 2010“ besser?

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 19. Dezember 2004 um 05:45:29 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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Darauf muss man ja erst mal kommen!
Zuerst erhöht man permanent die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und zur Rentenversicherung, sei es durch Erhöhung des Prozentsatzes oder durch Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze.
Damit einhergehend erhöht man die Steuerlast in immer neuen Variationen und nennt das dann Steuerreform.
Zwischendurch wird noch eine neue Währung eingeführt, die zwangsläufig zu einer stattlichen Teuerungsrate führt, von deren staatlichen Steuermehreinnahmen man mit profitiert.
Dann sorgt man durch verfehlte Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik und durch ständig neue Gesetze und Verordnungen für eine ausufernde Bürokratie und ständige Bevormundung von Bürgern und Wirtschaft.
Zeitgleich wirft man die Steuergelder mit vollen Händen zum Fenster raus, verbuddelt sie in irgendwelchen sinnvollen(?) staatlich/kommunalen Bauvorhaben oder investiert in „zukunftsträchtige“ Technologien.
Geld das man nicht hat, besorgt man sich einfach durch „Neuverschuldung“.
Und da das auch noch nicht reicht, verscherbelt man Vermögensgegenstände auf Teufel komm raus und schreckt selbst vor dem Verkauf zukünftiger Forderungen nicht zurück.
Nebenher plündert man geschickt noch die Rentenkasse auf Kosten der Beitragszahler.
Und jetzt holt man sich das Geld aus der Arbeitslosenversicherung.
Dazu kürzt man zuerst den Bezugszeitraum auf ein zeitlich überschaubares Maß.
Danach steckt man den „Langzeitarbeitslosen“ zu Billiglohn in den „zweiten“ Arbeitsmarkt und – jetzt kommt der Hit …… für alle Arbeitslosen, die nicht innerhalb einer angemessenen Zeit für einen Euro an den Mann gebracht werden können, muss auch noch Strafe an die Verursacher dieser Misere bezahlt werden!!!
Aus den Beiträgen der Versicherten natürlich.

Das ist wirklich die “eierlegende Wollmilchsau in der reitbaren Version“!

Bei Boney M. und Ma Baker hieß das noch „Put your hands up in the air – and give me all your money“

Heute heißt das kurz und zackig „Hartz IV“ oder gefällt Ihnen „Agenda 2010“ besser?

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