Sparvorschlag

4. September 2006 05:45

Hurra, noch einer, der Zeit und Muse hat sich Gedanken um das Geld anderer Leute zu machen und seine tumben Ratschläge nicht für sich behalten kann.

«Mit Blick auf die Altersvorsorge sollten die Deutschen darauf verzichten, sich ein neues Auto zuzulegen, empfahl der frühere Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) heute in der “Westdeutschen Zeitung”. “Die Deutschen haben zwar eine hohe Sparquote, geben aber das Geld für andere Dinge aus, etwa ein neues Auto. Das sollte sich ändern, wenn sie sich im Alter noch etwas leisten wollen”», schreibt der Spiegel am 24. August.

Dabei haut der Vorgänger von Superwolli Clements mit seinen Äußerungen voll in die gleiche Kerbe wie sein Parteigenosse Peer Steinbrück und der Leser fragt sich, was sich die Jungs von den Red Socks Berlin eigentlich noch alles glauben leisten zu können.

Das Allerletzte, was diese Republik nun wirklich braucht sind solche Dummschwätzer, die

  1. sich nach ihrer Wahl nicht mehr an ihr Gebabbel vor dem Wahlabend erinnern können,
  2. während ihrer Amtszeit jeglichen Bezug zur Realität verlieren und eine lobbygesteuerte Katastrophe nach der anderen anrichten,
  3. hinterher auf ein gut dotierte Honorarpöstchen in Wirtschaft und Lehre entfleuchen
  4. und dann auch noch dumm rumquaken, dass die Menschen sich nicht entsprechend ihren Vorstellungen verhalten würden und tumbe Ratschläge verteilen.

Besonders motivierend und schön sind solche Aussagen von amtierenden und nicht mehr amtierenden Politikern immer dann, wenn in derartigen Äußerungen die geballte Inkompetenz der Person zum Ausdruck kommt.
Auch der ehemalige Bundesarbeitsminister Riester, der uns das bürokratische Konstrukt der nach ihm benannten „Altersvorsorge“ zur ewigen Erinnerung an seine Amtszeit hinterlassen hat, hätte sich vor seiner Äußerung über das Alter der im Privatbesitz befindlichen Pkw zumindest mal informieren können, denn „deutsche PKW sind mit 5,9 Jahren im Durchschnitt älter als PKW aus dem Rest Europas (Durchschnitt 5,2 Jahre) und sogar älter als die PKW in Asien. (5,8 Jahre).
Nun sind die mir vorliegenden Zahlen nicht unbedingt die aktuellsten, denn die Studie des Stern über die „Trends im AfterSales-Markt für PKW“ stammt noch aus dem Jahr 2004, aber ein Blick in den Jahrebericht 2005 des Kraftbundesamtes (www.kba.de) hätte auch einem ehemaligen Minister die notwendige Erleuchtung in seine dunklen Gedankengänge gebracht:
«Das Durchschnittsalter der Autos ist mittlerweile auf 8 Jahre gestiegen. Die fortschreitende Alterung des Fahrzeugbestandes und weitere Einflussfaktoren deuten auf Ersatzbeschaffungen hin. Annähernd 50% der Neuzulassungen bewegen sich unterhalb der Mittelklasse. Tendenz steigend.»

Ahaaaaa!
SPD Lachgas Luftballon Die Bürger fahren also länger mit dem gleichen Auto und wenn sie sich ein neues Gefährt kaufen müssen, dann entscheiden sie sich für ein kleineres Modell. Und das ist nicht erst seit der Amtszeit von dem Herrn Riester so!

Und jetzt sollte man dem Herrn Riester mal die Frage stellen warum denn dem so ist.
Aber die darauf folgende Sprechblase hätte sicher auch nur den Unterhaltungswert eines mit Lachgas aufgeblasenen roten Luftballons ,der als „Give Away“ im SPD Image Shop zum Preis von 26,80 für 500 Stück angeboten wird.

Wenn der Herr Riester allerdings mit seinem Vorschlag die Preissteigerungen für Oldtimer-Modelle als Kompensation zum Werteverfall der staatlichen Altervorsorge gemeint hat, dann könnte er fast Recht haben.


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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 4. September 2006 um 05:45:28 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

8 Antworten zu “Sparvorschlag”

  1. mitdenker meint:

    „Hurra, noch einer, der Zeit und Muse hat sich Gedanken um das Geld anderer Leute zu machen und seine tumben Ratschläge nicht für sich behalten kann.“
    Ist das so? Ich meine, er macht sich mehr Gedanken um „sein“ Geld und das Seinesgleichen.
    Denn schließlich wird er bei Pensionseintritt aus einem Topf reichlich genährt, den er nie mit gefüllt hat. Da muss man schon solche Vorschläge machen. Denn schließlich wird der Quell dieses Topfes immer weiter gedrosselt durch steigende Arbeitslosigkeit, Lohndumping, verlängerte Arbeitszeiten (natürlich ohne Lohnausgleich), Verlängerung des Renteneintrittsalters usw. Eigentlich, ja eigentlich wird der Quell nur ein wenig umgeleitet in andere Töpfe, Gewinne oder Dividenden genannt. Da bleiben eben im Rententöpfle nur noch einige Tropfen. Und aus diesem werden dann wegen der fehlenden Rücklagen eben auch die Pensionäre mit versorgt. Egal, das ein Arbeitnehmer bei sagen wir 45 Arbeitsjahren und wegen meiner einem Durchschnittsbrutto von 2000 Teuro nur mal eben 216.000 Teuro in die Rentenkasse eingezahlt hat. Schließlich bekommt er davon monatlich etwa 920 Teuro Rente (wenn man 45% ansetzt). Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 76 Jahren (beim Mann) sind das doch stattliche 121.440 Teuro, also doch nur eine Differenz von 94.560 Teuro.
    Übrigens alles logischerweise unverzinst wegen des Solidarprinzips.
    Wenn man dieses Beispiel betrachtet, wird vielleicht noch deutlicher, wie die Menschen in dieser Bunten Reblubblik Täuschland weiter und weiter verarscht werden.
    Aber nur kein Selbstmitleid oder Bedauern darüber. Sie (wir) wollen es ja so. Weil sonst das heilige Prinzip flöten geht: Wir brauchen sie, die „Leistungsträger“ mit dem 10, 20, 50, 100 oder 2000 fachen Obulus gegenüber den „Immen“, diesen unbedeutenden aber eben ab und zu doch nützlichen Arbeitnehmern.

  2. machopan meint:

    Du meinst wirklich der Herr Riester jammert nur wegen seiner eigenen Rente und macht sich gar keine Sorgen um die Beitragszahler, zu denen er ja nicht gehört? Ja, das wäre ja ein starkes Stück ;-)
    Und bei der Rente die Herr Riester bekommt, muss ja mehr als nur ein Beitragzahler dafür bluten.
    Dann stimmt das ja auch nicht, wenn die Bundesregierung immer behauptet, dass bald ein Arbeitnehmer einen Rentner  ernähren muss, denn für die Rente von dem Herrn Riester müssen doch mindestens Beitragzahler aufkommen.
    Oder wir erhöhen einfach die Beiträge noch ein bisschen!!

  3. mitdenker meint:

    Wieso Beiträge erhöhen? Das fällt doch sofort auf. Es gibt doch Alternativen. Nicht die Beiträge werden erhöht sondern die Steuern beim größeren Teil der Bevölkerung. Wie wäre es denn mit der sogenannten Mehrwertsteuer. Dann sind die Dinge, die man kauft, eben mehr Wert. Und man nimmt Kredite auf. Bei den läppischen 1,6 Billionen geht doch noch was, um dem einen oder anderen Unternehmen die erdrückende Steuerlast senken zu können. Und wir alle erwerben dann von dem, was uns noch am Ende des Geldes, wenn noch so viel Monat übrig ist, Bundesschatzbriefe. Hurra.
    Ach, und von den Erlösen aus den Bundesschatzbriefen werden dann den Unternehmen, die keine Steuern zahlen können, dann Ansiedlungsprämien gezahlt - so wie Samsung oder wie sie so heißen (ach nee, hießen - die sind ja weg).
    So ganz nach dem Prinzip der Marktwirtschaft, wonach ja eigentlich die Unternehmen für ihre Akkumulation verantwortlich sind. Na, die kleinen Ausnahmen sind doch eingeplant. So ganz global. Schließlich haben doch alle etwas davon, wie man in den letzten Jahren deutlich gesehen hat.

  4. synchrono meint:

    Die Jungs von der SPD “Rote Socken” zu nennen (Red Socks Berlin), grenzt ja nun schon fast an Blasphemie… ;-) Das sind sie ja schon lange nicht mehr!

  5. machopan meint:

    Die “Roten Socken” hat der Generalsekretär der CDU, Peter Hintze im Wahlkampf 1994 eingesetzt. Mir gefällt der Begriff irgendwie, auch wenn ich das vom Peter Hintze nicht unbedingt sagen kann.
    “Rote Socken” hört sich wie “Rote Brigade” an, könnte aber auch die Bezeichnung für eine kriminelle Vereinigung, einen Spielmannszug oder einen Karnevalsverein sein. Oder von allem etwas. Nix genaues weiß man nicht ;-)

  6. synchrono meint:

    Hinze wollte die Sozis zu Wahlkampfzwecken eben in eine Ecke stellen, in der sie schon lange nicht mehr stehen… Und das weiß man schon ziemlich genau! :-]

  7. mitdenker meint:

    @synchrono & machopan
    Wie geht das Lied von den Prinzen?
    “Das ist alles nur geklaut…”?
    Die Rote-Socken-Kampagne gab es als gedachtes Schimpfwort im “legendären Wahlkampf” zu den letzten Wahlen in der Vineta-DDR gegenüber der damals schon umbenannten PDS und wurde als Schimpfwort gegenüber den mehr oder weniger Ex-SED-Genossen benutzt. Manchmal auch Wendehals, je nach Stellung (einige waren nämlich da schon Geschäftsführer oder ähnliches).
    Nur so mal nebenbei. Allerdings könnte es durchaus sein, dass die Wortkreation auf einen westlichen “Wahlkampfhelfer” zurückgeht.

  8. synchrono meint:

    [sic!]

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Sparvorschlag

4. September 2006 05:45

Hurra, noch einer, der Zeit und Muse hat sich Gedanken um das Geld anderer Leute zu machen und seine tumben Ratschläge nicht für sich behalten kann.

«Mit Blick auf die Altersvorsorge sollten die Deutschen darauf verzichten, sich ein neues Auto zuzulegen, empfahl der frühere Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) heute in der “Westdeutschen Zeitung”. “Die Deutschen haben zwar eine hohe Sparquote, geben aber das Geld für andere Dinge aus, etwa ein neues Auto. Das sollte sich ändern, wenn sie sich im Alter noch etwas leisten wollen”», schreibt der Spiegel am 24. August.

Dabei haut der Vorgänger von Superwolli Clements mit seinen Äußerungen voll in die gleiche Kerbe wie sein Parteigenosse Peer Steinbrück und der Leser fragt sich, was sich die Jungs von den Red Socks Berlin eigentlich noch alles glauben leisten zu können.

Das Allerletzte, was diese Republik nun wirklich braucht sind solche Dummschwätzer, die

  1. sich nach ihrer Wahl nicht mehr an ihr Gebabbel vor dem Wahlabend erinnern können,
  2. während ihrer Amtszeit jeglichen Bezug zur Realität verlieren und eine lobbygesteuerte Katastrophe nach der anderen anrichten,
  3. hinterher auf ein gut dotierte Honorarpöstchen in Wirtschaft und Lehre entfleuchen
  4. und dann auch noch dumm rumquaken, dass die Menschen sich nicht entsprechend ihren Vorstellungen verhalten würden und tumbe Ratschläge verteilen.

Besonders motivierend und schön sind solche Aussagen von amtierenden und nicht mehr amtierenden Politikern immer dann, wenn in derartigen Äußerungen die geballte Inkompetenz der Person zum Ausdruck kommt.
Auch der ehemalige Bundesarbeitsminister Riester, der uns das bürokratische Konstrukt der nach ihm benannten „Altersvorsorge“ zur ewigen Erinnerung an seine Amtszeit hinterlassen hat, hätte sich vor seiner Äußerung über das Alter der im Privatbesitz befindlichen Pkw zumindest mal informieren können, denn „deutsche PKW sind mit 5,9 Jahren im Durchschnitt älter als PKW aus dem Rest Europas (Durchschnitt 5,2 Jahre) und sogar älter als die PKW in Asien. (5,8 Jahre).
Nun sind die mir vorliegenden Zahlen nicht unbedingt die aktuellsten, denn die Studie des Stern über die „Trends im AfterSales-Markt für PKW“ stammt noch aus dem Jahr 2004, aber ein Blick in den Jahrebericht 2005 des Kraftbundesamtes (www.kba.de) hätte auch einem ehemaligen Minister die notwendige Erleuchtung in seine dunklen Gedankengänge gebracht:
«Das Durchschnittsalter der Autos ist mittlerweile auf 8 Jahre gestiegen. Die fortschreitende Alterung des Fahrzeugbestandes und weitere Einflussfaktoren deuten auf Ersatzbeschaffungen hin. Annähernd 50% der Neuzulassungen bewegen sich unterhalb der Mittelklasse. Tendenz steigend.»

Ahaaaaa!
SPD Lachgas Luftballon Die Bürger fahren also länger mit dem gleichen Auto und wenn sie sich ein neues Gefährt kaufen müssen, dann entscheiden sie sich für ein kleineres Modell. Und das ist nicht erst seit der Amtszeit von dem Herrn Riester so!

Und jetzt sollte man dem Herrn Riester mal die Frage stellen warum denn dem so ist.
Aber die darauf folgende Sprechblase hätte sicher auch nur den Unterhaltungswert eines mit Lachgas aufgeblasenen roten Luftballons ,der als „Give Away“ im SPD Image Shop zum Preis von 26,80 für 500 Stück angeboten wird.

Wenn der Herr Riester allerdings mit seinem Vorschlag die Preissteigerungen für Oldtimer-Modelle als Kompensation zum Werteverfall der staatlichen Altervorsorge gemeint hat, dann könnte er fast Recht haben.


(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 4. September 2006 um 05:45:28 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

8 Antworten zu “Sparvorschlag”

  1. mitdenker meint:

    „Hurra, noch einer, der Zeit und Muse hat sich Gedanken um das Geld anderer Leute zu machen und seine tumben Ratschläge nicht für sich behalten kann.“
    Ist das so? Ich meine, er macht sich mehr Gedanken um „sein“ Geld und das Seinesgleichen.
    Denn schließlich wird er bei Pensionseintritt aus einem Topf reichlich genährt, den er nie mit gefüllt hat. Da muss man schon solche Vorschläge machen. Denn schließlich wird der Quell dieses Topfes immer weiter gedrosselt durch steigende Arbeitslosigkeit, Lohndumping, verlängerte Arbeitszeiten (natürlich ohne Lohnausgleich), Verlängerung des Renteneintrittsalters usw. Eigentlich, ja eigentlich wird der Quell nur ein wenig umgeleitet in andere Töpfe, Gewinne oder Dividenden genannt. Da bleiben eben im Rententöpfle nur noch einige Tropfen. Und aus diesem werden dann wegen der fehlenden Rücklagen eben auch die Pensionäre mit versorgt. Egal, das ein Arbeitnehmer bei sagen wir 45 Arbeitsjahren und wegen meiner einem Durchschnittsbrutto von 2000 Teuro nur mal eben 216.000 Teuro in die Rentenkasse eingezahlt hat. Schließlich bekommt er davon monatlich etwa 920 Teuro Rente (wenn man 45% ansetzt). Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 76 Jahren (beim Mann) sind das doch stattliche 121.440 Teuro, also doch nur eine Differenz von 94.560 Teuro.
    Übrigens alles logischerweise unverzinst wegen des Solidarprinzips.
    Wenn man dieses Beispiel betrachtet, wird vielleicht noch deutlicher, wie die Menschen in dieser Bunten Reblubblik Täuschland weiter und weiter verarscht werden.
    Aber nur kein Selbstmitleid oder Bedauern darüber. Sie (wir) wollen es ja so. Weil sonst das heilige Prinzip flöten geht: Wir brauchen sie, die „Leistungsträger“ mit dem 10, 20, 50, 100 oder 2000 fachen Obulus gegenüber den „Immen“, diesen unbedeutenden aber eben ab und zu doch nützlichen Arbeitnehmern.

  2. machopan meint:

    Du meinst wirklich der Herr Riester jammert nur wegen seiner eigenen Rente und macht sich gar keine Sorgen um die Beitragszahler, zu denen er ja nicht gehört? Ja, das wäre ja ein starkes Stück ;-)
    Und bei der Rente die Herr Riester bekommt, muss ja mehr als nur ein Beitragzahler dafür bluten.
    Dann stimmt das ja auch nicht, wenn die Bundesregierung immer behauptet, dass bald ein Arbeitnehmer einen Rentner  ernähren muss, denn für die Rente von dem Herrn Riester müssen doch mindestens Beitragzahler aufkommen.
    Oder wir erhöhen einfach die Beiträge noch ein bisschen!!

  3. mitdenker meint:

    Wieso Beiträge erhöhen? Das fällt doch sofort auf. Es gibt doch Alternativen. Nicht die Beiträge werden erhöht sondern die Steuern beim größeren Teil der Bevölkerung. Wie wäre es denn mit der sogenannten Mehrwertsteuer. Dann sind die Dinge, die man kauft, eben mehr Wert. Und man nimmt Kredite auf. Bei den läppischen 1,6 Billionen geht doch noch was, um dem einen oder anderen Unternehmen die erdrückende Steuerlast senken zu können. Und wir alle erwerben dann von dem, was uns noch am Ende des Geldes, wenn noch so viel Monat übrig ist, Bundesschatzbriefe. Hurra.
    Ach, und von den Erlösen aus den Bundesschatzbriefen werden dann den Unternehmen, die keine Steuern zahlen können, dann Ansiedlungsprämien gezahlt - so wie Samsung oder wie sie so heißen (ach nee, hießen - die sind ja weg).
    So ganz nach dem Prinzip der Marktwirtschaft, wonach ja eigentlich die Unternehmen für ihre Akkumulation verantwortlich sind. Na, die kleinen Ausnahmen sind doch eingeplant. So ganz global. Schließlich haben doch alle etwas davon, wie man in den letzten Jahren deutlich gesehen hat.

  4. synchrono meint:

    Die Jungs von der SPD “Rote Socken” zu nennen (Red Socks Berlin), grenzt ja nun schon fast an Blasphemie… ;-) Das sind sie ja schon lange nicht mehr!

  5. machopan meint:

    Die “Roten Socken” hat der Generalsekretär der CDU, Peter Hintze im Wahlkampf 1994 eingesetzt. Mir gefällt der Begriff irgendwie, auch wenn ich das vom Peter Hintze nicht unbedingt sagen kann.
    “Rote Socken” hört sich wie “Rote Brigade” an, könnte aber auch die Bezeichnung für eine kriminelle Vereinigung, einen Spielmannszug oder einen Karnevalsverein sein. Oder von allem etwas. Nix genaues weiß man nicht ;-)

  6. synchrono meint:

    Hinze wollte die Sozis zu Wahlkampfzwecken eben in eine Ecke stellen, in der sie schon lange nicht mehr stehen… Und das weiß man schon ziemlich genau! :-]

  7. mitdenker meint:

    @synchrono & machopan
    Wie geht das Lied von den Prinzen?
    “Das ist alles nur geklaut…”?
    Die Rote-Socken-Kampagne gab es als gedachtes Schimpfwort im “legendären Wahlkampf” zu den letzten Wahlen in der Vineta-DDR gegenüber der damals schon umbenannten PDS und wurde als Schimpfwort gegenüber den mehr oder weniger Ex-SED-Genossen benutzt. Manchmal auch Wendehals, je nach Stellung (einige waren nämlich da schon Geschäftsführer oder ähnliches).
    Nur so mal nebenbei. Allerdings könnte es durchaus sein, dass die Wortkreation auf einen westlichen “Wahlkampfhelfer” zurückgeht.

  8. synchrono meint:

    [sic!]

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