Lebensarbeitszeit

17. November 2004 05:45

Mein lieber Freund!

Nach der Mehrarbeit ist jetzt die Lebensarbeitszeit dran.
Wenn man der Financial Times Deutschland vom 14.11.2004 Glauben schenken darf, dann haben die üblichen übelsten Übeltäter ihre Contergangedanken in eine Art kollektivem Abgesang zelebriert. Allen voran musste natürlich Superwolli Clement, der Minister für Arbeit und Wirtschaft seinen Schnabel aufreißen:
Superminister Wolfgang Clement bei Messen der  Lebensarbeitszeit«Die Deutschen sollten aus Sicht von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement früher in den Beruf starten und später in Rente gehen. Clement setzte sich für eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit ein. “Gemessen an der Lebensarbeitszeit arbeiten wir so wenig wie nie zuvor”, sagte er am Sonntag in Tutzing. Von 250 Mrd. Euro im Bundeshaushalt würden derzeit 80 Mrd. Euro für die Rente ausgegeben. “Wir investieren nicht in die Zukunft, sondern in die Vergangenheit”, sagte er. Ein Lehrling in Deutschland sei beim Eintritt in den Arbeitsmarkt im Schnitt 18,9 Jahre, in Österreich dagegen nur 16 Jahre, sagte Clement. Von den über 55-Jährigen arbeiten dem Minister zufolge nur 39 Prozent, in Schweden dagegen rund 60 Prozent. Das gesetzliche Renteneintrittsalter liege zwar bei 65 Jahren, das tatsächliche aber bei 60 Jahren.»

Eigentlich ist das eine Frechheit und für (fast) jeden Bürger unseres Landes eine Beleidigung.

  • Für jeden Lehrling, der ohne Abitur froh sein muss, wenn er noch eine Lehrstelle als Schreiner bekommt. Dumme Leute gab es früher auch, aber nicht so viele die in der Schule nichts gelernt haben und nach dem Schulabschluss als ausbildungsunfähig galten.
  • Guenter Merzky seine Frage beantwortet bekommt. Mehrere hunderttausend Betroffene der 58-Regelung warten da sehnsüchtig darauf.
  • Für jeden Rentner und ehemaligen Beitragszahler, der heute als sozialer Schmarotzer hingestellt wird, weil man sich jetzt aus dem Generationenvertrag verdrücken will, nachdem man das Geld aus den guten Tagen mit vollen Händen zum Fenster rausgeworfen hat.

Norbi Blüm, das ist der, dem am Wochenende bei Uri Geller die Löffel leider nicht so verbogen wurden, wie er es verdient hätte „Rente mit 55 und die Rente ist sischer!“, so hat er getönt als er noch Minister war. Dass er damit nur seine eigene Rente gemeint und sich heute „ohne Asche auf dem Haupt“ sogar noch ins Fernsehen traut um dort „Asche“ zu machen, zeigt wie wenig er sich selbst als Mitverursacher sieht.

Und, das muss auch mal gesagt werden, gemessen an seiner Amtszeit hat der Herr Superminister Clement noch weniger Brauchbares abgeliefert als seine Vorgänger. Da dürfte auch eine Verlängerung seiner Amtszeit nichts daran ändern.

Der Zweite im Bunde der Sangesbrüder ist der Chef-Ökonom der Deutschen Bank Prof. Dr. Norbert Walter:
Chefökonom Norbert Walter während einer Zigarettenpause an seinem Arbeitsplatz bei der Deutschen Bank«Der Deutsche-Bank-Chefökonom Norbert Walter regte in der Diskussion um Arbeitszeitverlängerungen an, Raucher- und Teepausen vom Gehalt abzuziehen. Walter sagte der “Bild am Sonntag”, dass Arbeitnehmer, die im Job Rauchen und Tee trinken wollten, dies auch weiterhin tun dürften. “Aber keiner kann verlangen, dass Arbeitgeber Zigaretten- und Teepausen auch noch bezahlen.” Unterstützung bekam er vom CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Fuchs: “Es ist ungerecht gegenüber Nichtrauchern, wenn Raucher in ihren Pausen bezahlt werden. Wo es möglich ist, sollten sich Raucher vor ihren Pausen per Stechkarte abmelden.”»

Jetzt ist es ja ganz schön, wenn sich der Chef-Ökonom einer deutschen Bank in der Rechtsform eine Aktiengesellschaft Gedanken über die Wirtschaft in diesem unseren Lande macht, während sein Arbeitgeber (auch Ökonomen sind Arbeitnehmer) laut über den Abbau von Arbeitsplätzen oder deren Verlagerung ins Ausland nachdenkt und mit dem Bundeskasper schon mal über die Verlegung des Firmensitzes bzw. den Verkauf der Gesellschaft an ausländische Investoren gefachsimpelt hat. Aber warum er sich ausgerechnet die Raucher und Teetrinker dazu aussucht, muss wohl irgendwas mit dem Sichtwinkel (sprachlich nah verwandt mit dem Ertragswinkel) eines Chef-Ökonomen (dem Ökonom, dem Ökonom – dem fehlt ein wicht’ges Chromosom) zu tun haben, denn er hat die Kaffeetrinker, die Lakritzesser, die Butterstullenverzehrer, die Ausdemfenstergucker und die Nasenbohrer vergessen. Genau so gut hätte sich der Chef-Ökonom während seiner bezahlten Arbeitszeit auch über längere Grünphasen an den Ampelanlagen und deren Auswirkungen auf das zukünftige Wirtschaftswachstum der BRddr auslassen können. Egal welcher Hirnriss in dieser Republik auch verkündet wird, es finden sich immer ein paar Brüder im Geiste der unbefleckten geistigen Empfängnis die ihr „Hosianna“ hinterher posaunen, wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Fuchs.

Ebenfalls in der FTD vom 14.11.2004 äußerte sich der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt zum Thema:
BDA-Präsident Dieter Hundt beim Messen einer tarifvertraglichen Arbeitswoche«Wir haben die kürzesten Wochenarbeitszeiten, den längsten Urlaub und eine hohe Zahl von Feiertagen. Diesen Luxus können wir uns auf Dauer nicht leisten”, sagte er dem “Tagesspiegel”. Hundt nannte die 35-Stunden-Woche in manchen Branchen einen “der größten tarifpolitischen Fehler, die wir begangen haben”. Er plädiere aber nicht für eine generelle Arbeitszeiterhöhung für alle, “sondern für tarifvertraglich festgelegte Korridore, innerhalb derer die Betriebsparteien die Arbeitszeiten festlegen können”

Jetzt muss ich zugeben, dass der Herr Hundt nicht gerade zu meinen größten Freunden gehört. Ich bin zwar nicht seiner Meinung, halte ihn aber für einen Überzeugungstäter, der zumindest weitgehendst an das glaubt, was er erzählt. An dem, aus seiner Sicht, tarifpolitischen Fehler der 35-Stunden-Woche waren aber nicht nur die Gewerkschaften beteiligt, höchstens die Forderung nach vollem Lohnausgleich ging dabei auf ihre Kappe. Und die vielen (manch einem ist das noch zu wenig) Urlaubstage sind ein Überbleibsel aus besseren Tagen, über die sich, in vernünftigem Ton, sicher auch mit den Gewerkschaften und den Arbeitnehmern verhandeln lässt.
Wie wäre es denn mit einer Umwandlung des Urlaubanspruchs gegen eine Job-Garantie? Das kostet nicht viel, erhöht die Lebensarbeitszeit und ist ohne großen Verwaltungsaufwand im laufenden Kalenderjahr für die Unternehmen ergebniswirksam.
Es erhöht die Produktivität, ist sofort wirksam, und was mir persönlich am besten gefällt: „Man braucht keinen Politiker dazu und kein neues Gesetz und keine Agentur und kein gar nix.“

Man braucht dazu nur etwas guten Willen, ein paar gestandene Männer (das meine ich jetzt nicht im biologischen Sinne) und einen runden Tisch, an dem keiner versucht den anderen drüber zu ziehen.
Wie wäre es mit einem Deal: „Jeder Arbeitnehmer der auf einen Urlaubstag verzichtet, bekommt eine Beschäftigungsgarantie für ein Jahr. Bei Verzicht auf zwei Urlaubstage gibt es im Gegenzug die Beschäftigungsgarantie für zwei Jahre. Und so weiter und so fort.
Ich kenne Arbeitnehmer, die würden für so ein Geschäft glatt 10 Urlaubstage auf den Tisch legen.

Aber gehen Sie doch selbst mal raus auf die Straße, wenn sie sich noch trauen, und fragen Sie die Menschen dort, was die von einer solchen Idee halten.

Und wenn es dann noch gemeinsam gelingen würde einem Großteil der Arbeitslosen wieder die Möglichkeit zu geben durch eigener Hände Arbeit den Lebensunterhalt für ihre Familien verdienen zu können, statt Formulare für ALGII ausfüllen zu müssen und … und … und …

Aber jetzt fange ich an zu schwärmen und erwarte soviel Vernunft und Kooperation von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gewerkschaften, dass es schon fast wieder ein Märchen „Made in Germany“ werden würde, an das sich unsere Urenkel noch erinnern könnten:
„Wisst ihr noch, damals im Jahr 2004, zu Zeiten der großen Arbeitslosigkeit und Not, da begab es sich, dass ein paar beherzte Männer …“

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 17. November 2004 um 05:45:30 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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17. November 2004 05:45

Mein lieber Freund!

Nach der Mehrarbeit ist jetzt die Lebensarbeitszeit dran.
Wenn man der Financial Times Deutschland vom 14.11.2004 Glauben schenken darf, dann haben die üblichen übelsten Übeltäter ihre Contergangedanken in eine Art kollektivem Abgesang zelebriert. Allen voran musste natürlich Superwolli Clement, der Minister für Arbeit und Wirtschaft seinen Schnabel aufreißen:
Superminister Wolfgang Clement bei Messen der  Lebensarbeitszeit«Die Deutschen sollten aus Sicht von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement früher in den Beruf starten und später in Rente gehen. Clement setzte sich für eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit ein. “Gemessen an der Lebensarbeitszeit arbeiten wir so wenig wie nie zuvor”, sagte er am Sonntag in Tutzing. Von 250 Mrd. Euro im Bundeshaushalt würden derzeit 80 Mrd. Euro für die Rente ausgegeben. “Wir investieren nicht in die Zukunft, sondern in die Vergangenheit”, sagte er. Ein Lehrling in Deutschland sei beim Eintritt in den Arbeitsmarkt im Schnitt 18,9 Jahre, in Österreich dagegen nur 16 Jahre, sagte Clement. Von den über 55-Jährigen arbeiten dem Minister zufolge nur 39 Prozent, in Schweden dagegen rund 60 Prozent. Das gesetzliche Renteneintrittsalter liege zwar bei 65 Jahren, das tatsächliche aber bei 60 Jahren.»

Eigentlich ist das eine Frechheit und für (fast) jeden Bürger unseres Landes eine Beleidigung.

  • Für jeden Lehrling, der ohne Abitur froh sein muss, wenn er noch eine Lehrstelle als Schreiner bekommt. Dumme Leute gab es früher auch, aber nicht so viele die in der Schule nichts gelernt haben und nach dem Schulabschluss als ausbildungsunfähig galten.
  • Guenter Merzky seine Frage beantwortet bekommt. Mehrere hunderttausend Betroffene der 58-Regelung warten da sehnsüchtig darauf.
  • Für jeden Rentner und ehemaligen Beitragszahler, der heute als sozialer Schmarotzer hingestellt wird, weil man sich jetzt aus dem Generationenvertrag verdrücken will, nachdem man das Geld aus den guten Tagen mit vollen Händen zum Fenster rausgeworfen hat.

Norbi Blüm, das ist der, dem am Wochenende bei Uri Geller die Löffel leider nicht so verbogen wurden, wie er es verdient hätte „Rente mit 55 und die Rente ist sischer!“, so hat er getönt als er noch Minister war. Dass er damit nur seine eigene Rente gemeint und sich heute „ohne Asche auf dem Haupt“ sogar noch ins Fernsehen traut um dort „Asche“ zu machen, zeigt wie wenig er sich selbst als Mitverursacher sieht.

Und, das muss auch mal gesagt werden, gemessen an seiner Amtszeit hat der Herr Superminister Clement noch weniger Brauchbares abgeliefert als seine Vorgänger. Da dürfte auch eine Verlängerung seiner Amtszeit nichts daran ändern.

Der Zweite im Bunde der Sangesbrüder ist der Chef-Ökonom der Deutschen Bank Prof. Dr. Norbert Walter:
Chefökonom Norbert Walter während einer Zigarettenpause an seinem Arbeitsplatz bei der Deutschen Bank«Der Deutsche-Bank-Chefökonom Norbert Walter regte in der Diskussion um Arbeitszeitverlängerungen an, Raucher- und Teepausen vom Gehalt abzuziehen. Walter sagte der “Bild am Sonntag”, dass Arbeitnehmer, die im Job Rauchen und Tee trinken wollten, dies auch weiterhin tun dürften. “Aber keiner kann verlangen, dass Arbeitgeber Zigaretten- und Teepausen auch noch bezahlen.” Unterstützung bekam er vom CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Fuchs: “Es ist ungerecht gegenüber Nichtrauchern, wenn Raucher in ihren Pausen bezahlt werden. Wo es möglich ist, sollten sich Raucher vor ihren Pausen per Stechkarte abmelden.”»

Jetzt ist es ja ganz schön, wenn sich der Chef-Ökonom einer deutschen Bank in der Rechtsform eine Aktiengesellschaft Gedanken über die Wirtschaft in diesem unseren Lande macht, während sein Arbeitgeber (auch Ökonomen sind Arbeitnehmer) laut über den Abbau von Arbeitsplätzen oder deren Verlagerung ins Ausland nachdenkt und mit dem Bundeskasper schon mal über die Verlegung des Firmensitzes bzw. den Verkauf der Gesellschaft an ausländische Investoren gefachsimpelt hat. Aber warum er sich ausgerechnet die Raucher und Teetrinker dazu aussucht, muss wohl irgendwas mit dem Sichtwinkel (sprachlich nah verwandt mit dem Ertragswinkel) eines Chef-Ökonomen (dem Ökonom, dem Ökonom – dem fehlt ein wicht’ges Chromosom) zu tun haben, denn er hat die Kaffeetrinker, die Lakritzesser, die Butterstullenverzehrer, die Ausdemfenstergucker und die Nasenbohrer vergessen. Genau so gut hätte sich der Chef-Ökonom während seiner bezahlten Arbeitszeit auch über längere Grünphasen an den Ampelanlagen und deren Auswirkungen auf das zukünftige Wirtschaftswachstum der BRddr auslassen können. Egal welcher Hirnriss in dieser Republik auch verkündet wird, es finden sich immer ein paar Brüder im Geiste der unbefleckten geistigen Empfängnis die ihr „Hosianna“ hinterher posaunen, wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Fuchs.

Ebenfalls in der FTD vom 14.11.2004 äußerte sich der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt zum Thema:
BDA-Präsident Dieter Hundt beim Messen einer tarifvertraglichen Arbeitswoche«Wir haben die kürzesten Wochenarbeitszeiten, den längsten Urlaub und eine hohe Zahl von Feiertagen. Diesen Luxus können wir uns auf Dauer nicht leisten”, sagte er dem “Tagesspiegel”. Hundt nannte die 35-Stunden-Woche in manchen Branchen einen “der größten tarifpolitischen Fehler, die wir begangen haben”. Er plädiere aber nicht für eine generelle Arbeitszeiterhöhung für alle, “sondern für tarifvertraglich festgelegte Korridore, innerhalb derer die Betriebsparteien die Arbeitszeiten festlegen können”

Jetzt muss ich zugeben, dass der Herr Hundt nicht gerade zu meinen größten Freunden gehört. Ich bin zwar nicht seiner Meinung, halte ihn aber für einen Überzeugungstäter, der zumindest weitgehendst an das glaubt, was er erzählt. An dem, aus seiner Sicht, tarifpolitischen Fehler der 35-Stunden-Woche waren aber nicht nur die Gewerkschaften beteiligt, höchstens die Forderung nach vollem Lohnausgleich ging dabei auf ihre Kappe. Und die vielen (manch einem ist das noch zu wenig) Urlaubstage sind ein Überbleibsel aus besseren Tagen, über die sich, in vernünftigem Ton, sicher auch mit den Gewerkschaften und den Arbeitnehmern verhandeln lässt.
Wie wäre es denn mit einer Umwandlung des Urlaubanspruchs gegen eine Job-Garantie? Das kostet nicht viel, erhöht die Lebensarbeitszeit und ist ohne großen Verwaltungsaufwand im laufenden Kalenderjahr für die Unternehmen ergebniswirksam.
Es erhöht die Produktivität, ist sofort wirksam, und was mir persönlich am besten gefällt: „Man braucht keinen Politiker dazu und kein neues Gesetz und keine Agentur und kein gar nix.“

Man braucht dazu nur etwas guten Willen, ein paar gestandene Männer (das meine ich jetzt nicht im biologischen Sinne) und einen runden Tisch, an dem keiner versucht den anderen drüber zu ziehen.
Wie wäre es mit einem Deal: „Jeder Arbeitnehmer der auf einen Urlaubstag verzichtet, bekommt eine Beschäftigungsgarantie für ein Jahr. Bei Verzicht auf zwei Urlaubstage gibt es im Gegenzug die Beschäftigungsgarantie für zwei Jahre. Und so weiter und so fort.
Ich kenne Arbeitnehmer, die würden für so ein Geschäft glatt 10 Urlaubstage auf den Tisch legen.

Aber gehen Sie doch selbst mal raus auf die Straße, wenn sie sich noch trauen, und fragen Sie die Menschen dort, was die von einer solchen Idee halten.

Und wenn es dann noch gemeinsam gelingen würde einem Großteil der Arbeitslosen wieder die Möglichkeit zu geben durch eigener Hände Arbeit den Lebensunterhalt für ihre Familien verdienen zu können, statt Formulare für ALGII ausfüllen zu müssen und … und … und …

Aber jetzt fange ich an zu schwärmen und erwarte soviel Vernunft und Kooperation von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gewerkschaften, dass es schon fast wieder ein Märchen „Made in Germany“ werden würde, an das sich unsere Urenkel noch erinnern könnten:
„Wisst ihr noch, damals im Jahr 2004, zu Zeiten der großen Arbeitslosigkeit und Not, da begab es sich, dass ein paar beherzte Männer …“

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 17. November 2004 um 05:45:30 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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