Melkfett für Nessie

19. Oktober 2004 05:45

Mein lieber Freund!

Alles Nessie oder was?Von vielen in unserem Lande kaum beachtet und von der LKW-Maut in den Schatten gestellt, nimmt derzeit ein weiteres Bürgerfleisch fressendes bürokratisch-elektronisches Monster Gestalt an.
Wie das sagenhafte Ungeheuer von Loch Ness, hat es so manch aufmerksame Wanderer durch die Gazetten schon mal hier oder da gesehen oder zumindest im Mediennebel rumoren hören.

Nur damit niemand überrascht ist, wenn Nessie plötzlich aus dem Wasser steigt, hier vorab einige “Fundstücke” eines eifrigen Chronisten.
Möge sich jeder seinen eigenen Reim darauf machen:

Gestern hatte das Statistische Bundesamt die erste bundesweite Krankenkostenrechnung vorgestellt. Mit “Krankenkosten 2002” wurde bekannt, dass die Krankenkosten in Deutschland im Jahre 2002 mit 223,6 Milliarden Euro größer als die Steuereinnahmen des Bundes waren, die rund 192 Milliarden Euro betrugen. Demgegenüber beliefen sich die Einnahmen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen auf rund 160 Milliarden Euro. Die neue Gesundheitskarte soll ab 2005 mit Produkten wie e-Rezept, später e-Arztbrief und e-Patientenakte für jährliche Einsparungen von 500 bis 700 Millionen Euro sorgen. Diesen Einsparungen stehen Einführungskosten von mindestens 1,5 Milliarden bis 1,7 Milliarden Euro gegenüber. Die Gesundheitskarte gilt als derzeit ehrgeizigstes und größtes IT-Projekt der Welt.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) glaubt an ein Einsparpotenzial von einer Milliarde Euro durch die für 2006 geplante Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Die Kosten von schätzungsweise 700 Millionen bis einer Milliarde Euro für die Entwicklung und Einführung der Karte sollen sich spätestens nach zwei Jahren amortisieren, sagte Schmidt.

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK), die 2006 bundesweit eingeführt werden soll, wird von einer massiven Datenflut begleitet. Beim elektronischen Rezept gehen die Planer in ihrer Solution Outline von jährlich 890 Millionen Rezepten in der Größenordnung von 1,53 Terabyte aus, bei vollständiger Erfassung der Arzneimittel kommen sie auf 1,28 Milliarden Positionen und einen Speicherbedarf von 1,4 Terabyte

Mit 11 Milliarden Transaktionen pro Jahr und einem Datenaufkommen von mindestens 23,6 Terabyte pro Jahr (ohne Bilddaten) gehört die Digitalisierung der medizinischen Versorgung in Deutschland zu den anspruchsvollsten IT-Projekten der Welt. Am 1.1.2006 müssen, so sieht es das Sozialgesetz vor, 71 Millionen Versicherte ihre Karte erhalten, auf denen zunächst nur die Grunddaten stehen, auf die dann aber mindestens bei 12 Millionen Versicherten die möglicherweise lebensrettenden Notfalldaten aufgebracht werden sollen. Mit 890 Millionen eRezepten pro Jahr soll sich das 1,7 Milliarden Euro teure Kartenprojekt in wenigen Jahren durch die erzielten Einsparungen im Gesundheitswesen amortisieren. Etwa ab 2012 sollen nach Angaben des bIT4Health-Konsortiums jährlich 350 Millionen eArztbriefe und 1,24 Milliarden ePatientenakten über die Gesundheitskarte abgewickelt werden. Auf diese Patientenakten soll der mündige Patient Zugriff haben, entweder nach dem 4-Augen-Prinzip beim Arzt oder über eine Datenbankabfrage, für die er zusätzlich eine qualifizierte digitale Signatur besitzen muss. Auch hier wird von den Experten der Aufklärungsbedarf der Bevölkerung als “hoch” eingeschätzt.

Die IT-Chefs deutscher Krankenhäuser warnen vor einer Art “Toll-Collect-Desaster” im Gesundheitswesen. Bei einer Tagung der Arbeitsgruppe Archivierung von Krankenunterlagen (AKU) der Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemologie (gmds) wurde auf die vielen blinden Flecken in der Architektur für die Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte hingewiesen. Die Karten sollen laut dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz am 1. Januar 2006 ausgegeben werden.

Vor einiger Zeit warnten die Zahnärzte durch ihre Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) davor, dass mit der Chipkarte die Gefahr des Datenmissbrauchs groß ist. “Denn wenn Daten einmal gesammelt und auf zentralen Servern gespeichert werden, sind Sicherheitslücken und Datenmissbrauch nicht mehr auszuschließen”, erklärten die Zahnärzte.
Diese Darstellung beschrieb das Bundesgesundheitsministerium in einer Mitteilung als falsch und unbegründet. Es sei unmoralisch und unverantwortlich “mit falschen Argumenten Angst zu schüren, denn allein die Patientinnen und Patienten besitzen über diese Dokumentation die Verfügungsgewalt“, reagierte das Ministerium leicht verschnupft.

In einer Pressemitteilung hat Bundesministerin Ulla Schmidt betont, dass die Gesundheitskarte allen Zwistigkeiten zum Trotz kommen wird. Wie gemeldet, platzte der Termin zum 1. Oktober, an dem die so genannte Selbstverwaltung der Leistungserbringer und die Krankenkassen ihr eigenes Konzept zur elektronischen Gesundsheitskarte vorlegen sollten.

Was auf der eGK gespeichert wird und was die Versicherten als Hoheitsträger ihrer Karte löschen können, darüber streiten sich seit einiger Zeit Ministerium und Arztverbände. Jürgen Fedderwitz, der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereingigung, hat nun die Kritik an dem Speicherkonzept der eGK bekräftigt: “Der behandelnde Arzt kann sich auf die Vollständigkeit der hier gespeicherten Daten in keiner Weise verlassen”, meinte Fedderwitz. Das Argument, kostentreibende Doppeluntersuchungen und Verschreibungen könnten vermieden werden, stimme einfach nicht

Auf die anonymisierten Daten der Gesundheitskarte hatte unlängst Bernd Wegener vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie den Zugriff für seine Branche gefordert, damit sie die Wirkungen von Arzneimitteln verfolgen könne. Thomas Wolf vom Bundesverband Managed Care hatte zuvor auf dem Deutschen Ärztekongress erklärt, dass ein Szenario denkbar wäre, bei dem eine Versicherung keine Policen ausstelle, wenn die Kunden ihre Akte nicht öffneten. Kartenkritische Patientenvertreter kamen entgegen der Programm-Ankündigung in Darmstadt übrigens nicht zu Wort.

Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland nimmt die Finanzierung der elektronischen Gesundheitskarte Form an. So sollen die Krankenkassen bereit sein, die Kosten für die Ausgabe der neuen Karten und für die zentralen Rechner zu zahlen, auf denen die Daten liegen. Sie betragen nach Angabe der Zeitung zwischen 500 und 850 Millionen Euro.

Möglicherweise wird die elektronische Gesundheitskarte wesentlich mehr kosten als bisher angenommen wird. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das Kritiker der Karte und der dahinter stehenden Architektur an die Bundesärztekammer geschickt haben. In diesem Schreiben ist davon die Rede, dass das Projekt der elektronischen Gesundheitskarte beste Chancen hat, zu einem “gigantischen Toll Collect II” zu werden, weil die Preise falsch kalkuliert seien.

Eine im Frühjahr 2004 veröffentlichte Analystenstudie von Soreon Research hat die verschiedenen Gratifikationsmodelle für die deutsche Gesundheitskarte durchgerechnet. Die Analysten kamen zu der mit einer guten Amortisationschance bezeichneten Empfehlung, den Ärzten und Apothekern auf 10 Jahre hinaus 28 Cents für das e-Rezept zu vergüten und gleichzeitig bei den Versicherten eine Kartengebühr von 5 Euro pro Quartal zu erheben. Diese Gebühr sollte nach den Empfehlungen der Studie über die ersten drei Jahre nicht erhoben werden, um die Einführung der Gesundheitskarte nicht zu gefährden.

Also doch, das “Melkfett für Nessie” wird von den Kassen nicht übernommen, sondern per zusätzlichen Gebühren und über Umlageverfahren beim Beitragszahler abgesahnt.

Etwas ganz Lustiges habe ich bei den Recherchen in einem Artikel bei Heise Online gefunden.
Es geht dabei um das Verfahren, wie HEUTE im Jahre des Herrn 2004 die Gebühren für die informationstechnologische Verarbeitung der Rezeptformulare (gedruckt, gestempelt und unterschrieben) abgerechnet werden:
In der Regel wiegen heute die Rechenzentren der Apotheker die eingegangenen Rezeptbündel einer Apotheke mit einer Feinwaage und errechnen daraus die von der Apotheke zu zahlende Gebühr für die digitale Verarbeitung des Papierrezeptes. Sie beträgt derzeit 0,269% vom Rezeptumsatz»

Ist eigentlich die Frau Ulla Schmidt genetisch mit dem Herrn Manfred Stolpe verwandt?

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 19. Oktober 2004 um 05:45:35 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

Eine Nachricht hinterlassen

*Notwendig
*Notwendig (wird nicht veröffentlicht)
 

Melkfett für Nessie

19. Oktober 2004 05:45

Mein lieber Freund!

Alles Nessie oder was?Von vielen in unserem Lande kaum beachtet und von der LKW-Maut in den Schatten gestellt, nimmt derzeit ein weiteres Bürgerfleisch fressendes bürokratisch-elektronisches Monster Gestalt an.
Wie das sagenhafte Ungeheuer von Loch Ness, hat es so manch aufmerksame Wanderer durch die Gazetten schon mal hier oder da gesehen oder zumindest im Mediennebel rumoren hören.

Nur damit niemand überrascht ist, wenn Nessie plötzlich aus dem Wasser steigt, hier vorab einige “Fundstücke” eines eifrigen Chronisten.
Möge sich jeder seinen eigenen Reim darauf machen:

Gestern hatte das Statistische Bundesamt die erste bundesweite Krankenkostenrechnung vorgestellt. Mit “Krankenkosten 2002” wurde bekannt, dass die Krankenkosten in Deutschland im Jahre 2002 mit 223,6 Milliarden Euro größer als die Steuereinnahmen des Bundes waren, die rund 192 Milliarden Euro betrugen. Demgegenüber beliefen sich die Einnahmen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen auf rund 160 Milliarden Euro. Die neue Gesundheitskarte soll ab 2005 mit Produkten wie e-Rezept, später e-Arztbrief und e-Patientenakte für jährliche Einsparungen von 500 bis 700 Millionen Euro sorgen. Diesen Einsparungen stehen Einführungskosten von mindestens 1,5 Milliarden bis 1,7 Milliarden Euro gegenüber. Die Gesundheitskarte gilt als derzeit ehrgeizigstes und größtes IT-Projekt der Welt.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) glaubt an ein Einsparpotenzial von einer Milliarde Euro durch die für 2006 geplante Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Die Kosten von schätzungsweise 700 Millionen bis einer Milliarde Euro für die Entwicklung und Einführung der Karte sollen sich spätestens nach zwei Jahren amortisieren, sagte Schmidt.

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK), die 2006 bundesweit eingeführt werden soll, wird von einer massiven Datenflut begleitet. Beim elektronischen Rezept gehen die Planer in ihrer Solution Outline von jährlich 890 Millionen Rezepten in der Größenordnung von 1,53 Terabyte aus, bei vollständiger Erfassung der Arzneimittel kommen sie auf 1,28 Milliarden Positionen und einen Speicherbedarf von 1,4 Terabyte

Mit 11 Milliarden Transaktionen pro Jahr und einem Datenaufkommen von mindestens 23,6 Terabyte pro Jahr (ohne Bilddaten) gehört die Digitalisierung der medizinischen Versorgung in Deutschland zu den anspruchsvollsten IT-Projekten der Welt. Am 1.1.2006 müssen, so sieht es das Sozialgesetz vor, 71 Millionen Versicherte ihre Karte erhalten, auf denen zunächst nur die Grunddaten stehen, auf die dann aber mindestens bei 12 Millionen Versicherten die möglicherweise lebensrettenden Notfalldaten aufgebracht werden sollen. Mit 890 Millionen eRezepten pro Jahr soll sich das 1,7 Milliarden Euro teure Kartenprojekt in wenigen Jahren durch die erzielten Einsparungen im Gesundheitswesen amortisieren. Etwa ab 2012 sollen nach Angaben des bIT4Health-Konsortiums jährlich 350 Millionen eArztbriefe und 1,24 Milliarden ePatientenakten über die Gesundheitskarte abgewickelt werden. Auf diese Patientenakten soll der mündige Patient Zugriff haben, entweder nach dem 4-Augen-Prinzip beim Arzt oder über eine Datenbankabfrage, für die er zusätzlich eine qualifizierte digitale Signatur besitzen muss. Auch hier wird von den Experten der Aufklärungsbedarf der Bevölkerung als “hoch” eingeschätzt.

Die IT-Chefs deutscher Krankenhäuser warnen vor einer Art “Toll-Collect-Desaster” im Gesundheitswesen. Bei einer Tagung der Arbeitsgruppe Archivierung von Krankenunterlagen (AKU) der Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemologie (gmds) wurde auf die vielen blinden Flecken in der Architektur für die Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte hingewiesen. Die Karten sollen laut dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz am 1. Januar 2006 ausgegeben werden.

Vor einiger Zeit warnten die Zahnärzte durch ihre Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) davor, dass mit der Chipkarte die Gefahr des Datenmissbrauchs groß ist. “Denn wenn Daten einmal gesammelt und auf zentralen Servern gespeichert werden, sind Sicherheitslücken und Datenmissbrauch nicht mehr auszuschließen”, erklärten die Zahnärzte.
Diese Darstellung beschrieb das Bundesgesundheitsministerium in einer Mitteilung als falsch und unbegründet. Es sei unmoralisch und unverantwortlich “mit falschen Argumenten Angst zu schüren, denn allein die Patientinnen und Patienten besitzen über diese Dokumentation die Verfügungsgewalt“, reagierte das Ministerium leicht verschnupft.

In einer Pressemitteilung hat Bundesministerin Ulla Schmidt betont, dass die Gesundheitskarte allen Zwistigkeiten zum Trotz kommen wird. Wie gemeldet, platzte der Termin zum 1. Oktober, an dem die so genannte Selbstverwaltung der Leistungserbringer und die Krankenkassen ihr eigenes Konzept zur elektronischen Gesundsheitskarte vorlegen sollten.

Was auf der eGK gespeichert wird und was die Versicherten als Hoheitsträger ihrer Karte löschen können, darüber streiten sich seit einiger Zeit Ministerium und Arztverbände. Jürgen Fedderwitz, der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereingigung, hat nun die Kritik an dem Speicherkonzept der eGK bekräftigt: “Der behandelnde Arzt kann sich auf die Vollständigkeit der hier gespeicherten Daten in keiner Weise verlassen”, meinte Fedderwitz. Das Argument, kostentreibende Doppeluntersuchungen und Verschreibungen könnten vermieden werden, stimme einfach nicht

Auf die anonymisierten Daten der Gesundheitskarte hatte unlängst Bernd Wegener vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie den Zugriff für seine Branche gefordert, damit sie die Wirkungen von Arzneimitteln verfolgen könne. Thomas Wolf vom Bundesverband Managed Care hatte zuvor auf dem Deutschen Ärztekongress erklärt, dass ein Szenario denkbar wäre, bei dem eine Versicherung keine Policen ausstelle, wenn die Kunden ihre Akte nicht öffneten. Kartenkritische Patientenvertreter kamen entgegen der Programm-Ankündigung in Darmstadt übrigens nicht zu Wort.

Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland nimmt die Finanzierung der elektronischen Gesundheitskarte Form an. So sollen die Krankenkassen bereit sein, die Kosten für die Ausgabe der neuen Karten und für die zentralen Rechner zu zahlen, auf denen die Daten liegen. Sie betragen nach Angabe der Zeitung zwischen 500 und 850 Millionen Euro.

Möglicherweise wird die elektronische Gesundheitskarte wesentlich mehr kosten als bisher angenommen wird. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das Kritiker der Karte und der dahinter stehenden Architektur an die Bundesärztekammer geschickt haben. In diesem Schreiben ist davon die Rede, dass das Projekt der elektronischen Gesundheitskarte beste Chancen hat, zu einem “gigantischen Toll Collect II” zu werden, weil die Preise falsch kalkuliert seien.

Eine im Frühjahr 2004 veröffentlichte Analystenstudie von Soreon Research hat die verschiedenen Gratifikationsmodelle für die deutsche Gesundheitskarte durchgerechnet. Die Analysten kamen zu der mit einer guten Amortisationschance bezeichneten Empfehlung, den Ärzten und Apothekern auf 10 Jahre hinaus 28 Cents für das e-Rezept zu vergüten und gleichzeitig bei den Versicherten eine Kartengebühr von 5 Euro pro Quartal zu erheben. Diese Gebühr sollte nach den Empfehlungen der Studie über die ersten drei Jahre nicht erhoben werden, um die Einführung der Gesundheitskarte nicht zu gefährden.

Also doch, das “Melkfett für Nessie” wird von den Kassen nicht übernommen, sondern per zusätzlichen Gebühren und über Umlageverfahren beim Beitragszahler abgesahnt.

Etwas ganz Lustiges habe ich bei den Recherchen in einem Artikel bei Heise Online gefunden.
Es geht dabei um das Verfahren, wie HEUTE im Jahre des Herrn 2004 die Gebühren für die informationstechnologische Verarbeitung der Rezeptformulare (gedruckt, gestempelt und unterschrieben) abgerechnet werden:
In der Regel wiegen heute die Rechenzentren der Apotheker die eingegangenen Rezeptbündel einer Apotheke mit einer Feinwaage und errechnen daraus die von der Apotheke zu zahlende Gebühr für die digitale Verarbeitung des Papierrezeptes. Sie beträgt derzeit 0,269% vom Rezeptumsatz»

Ist eigentlich die Frau Ulla Schmidt genetisch mit dem Herrn Manfred Stolpe verwandt?

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 19. Oktober 2004 um 05:45:35 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

Eine Nachricht hinterlassen

*Notwendig
*Notwendig (wird nicht veröffentlicht)