Frauenmangel

13. Oktober 2004 05:45

Mein lieber Freund!
«Die Gruppe “Corporate Women Directors International“, hat in New York eine Untersuchung veröffentlicht, nach der in den Vorstandsetagen der weltweit 200 größten Unternehmen Frauen stark unterrepräsentiert sind. Nur jeder zehnte Posten sei von einer Frau besetzt.
Am schlechtesten von den insgesamt 200 untersuchten Unternehmen aus 21 Ländern schneidet dabei die Firma DaimlerChrysler ab. Das größte deutsche und nach Umsatz weltweit siebtgrößte Unternehmen hat bis Ende Juni 2004 noch nie eine Frau im Aufsichtsrat gehabt.
Die Organisation, die den Anteil von Frauen in Führungsetagen erhöhen will, verweist auf Studien, wonach ein direkter Zusammenhang zwischen gut gemischten Aufsichtsräten und der Schaffung von Mehrwert für die Aktionäre besteht. Sie fordert Unternehmen auf, das Anforderungsprofil für Führungskräfte zu verändern. Von allein ändere sich in den obersten Etagen nichts, weil Frauen gar nicht die Chance bekämen, die verlangte Erfahrung für Führungspositionen zu erwerben

Das wäre doch was für die Frau Antje Vollmer, die kulturpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfarktion, nachdem es mit der Quotenregelung für das Dampfradio nicht geklappt hat.

Wenn nicht genügend weiblicher Managementnachwuchs vorhanden sein sollte, könnte man ja für eine Übergangsphase auch Geschlechtsumwandlungen in Betracht ziehen.
Also ich könnte mal –ganz unverbindlich natürlich- eine Liste bundesdeutscher Topmanager zusammenstellen, bei denen die Entfernung der Hoden fast eine Art Gnadenakt darstellen würde.
Die Sorte kennen Sie auch – kein Stehvermögen, keine Eier, können nix befruchten, bekommen nix hin was Arme und Beine hat, haben keine Haare auf der Brust, keinen Knackarsch in der Hose, aber 10 Semester Kamasutra (Wie fick ich meinen Nächsten) mit Summa cum Laude studiert.

Sophia Loren als Vorsitzende der DaimlerChrysler AGWenn ich allerdings dran denke, dass bei DaimlerChrysler eine Frau im Vorstand für die Produktentwicklung verantwortlich sein könnte, dann müsste da schon mehr rüberkommen als nur beleuchtete Schminkspiegel auf der Fahrerseite der S-Klasse und extragroße Aufbewahrungsbehälter für diese weißen Steine, die Frauen bei jeder sich bietenden Gelegenheit aus Körpersekreten und Papiertaschentüchern herstellen und in Aschenbecher und Türablagen stopfen.

Haben Sie sich mal die Homepage von diesen Corporate Women Directors International angesehen?
Dann stellen Sie sich mal einen deutschen Sportwagen in dieser Farbe vor. Würde ja aussehen eine Telefonzelle von der Deutschen Telekom auf Reisen.

Und so schlecht wie es auf den ersten Blick aussieht schneiden deutsche Firmen bei der Hodenregelung nun auch nicht ab, denn 10,3% der deutschen Führungskräfte sind Frauen. In den Niederlanden sind es nur 8,6%, in der Schweiz 7,7%, in Frankreich 7,2% und in Italien nur 1,8%. Nur das “United Kingdom” schneidet mit 12,5% besser ab, aber da wurde vermutlich noch das englische Königshaus samt Queen Mom mitgerechnet.

Und außerdem ist DaimlerChrysler in guter Gesellschaft, denn bei Toyota in Japan gibt es auch nur Dreibeiner in führenden Positionen.
Aber - das wissen wir doch aus der Werbung: “Nichts ist unmöglich – Toyota”.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 13. Oktober 2004 um 05:45:36 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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13. Oktober 2004 05:45

Mein lieber Freund!
«Die Gruppe “Corporate Women Directors International“, hat in New York eine Untersuchung veröffentlicht, nach der in den Vorstandsetagen der weltweit 200 größten Unternehmen Frauen stark unterrepräsentiert sind. Nur jeder zehnte Posten sei von einer Frau besetzt.
Am schlechtesten von den insgesamt 200 untersuchten Unternehmen aus 21 Ländern schneidet dabei die Firma DaimlerChrysler ab. Das größte deutsche und nach Umsatz weltweit siebtgrößte Unternehmen hat bis Ende Juni 2004 noch nie eine Frau im Aufsichtsrat gehabt.
Die Organisation, die den Anteil von Frauen in Führungsetagen erhöhen will, verweist auf Studien, wonach ein direkter Zusammenhang zwischen gut gemischten Aufsichtsräten und der Schaffung von Mehrwert für die Aktionäre besteht. Sie fordert Unternehmen auf, das Anforderungsprofil für Führungskräfte zu verändern. Von allein ändere sich in den obersten Etagen nichts, weil Frauen gar nicht die Chance bekämen, die verlangte Erfahrung für Führungspositionen zu erwerben

Das wäre doch was für die Frau Antje Vollmer, die kulturpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfarktion, nachdem es mit der Quotenregelung für das Dampfradio nicht geklappt hat.

Wenn nicht genügend weiblicher Managementnachwuchs vorhanden sein sollte, könnte man ja für eine Übergangsphase auch Geschlechtsumwandlungen in Betracht ziehen.
Also ich könnte mal –ganz unverbindlich natürlich- eine Liste bundesdeutscher Topmanager zusammenstellen, bei denen die Entfernung der Hoden fast eine Art Gnadenakt darstellen würde.
Die Sorte kennen Sie auch – kein Stehvermögen, keine Eier, können nix befruchten, bekommen nix hin was Arme und Beine hat, haben keine Haare auf der Brust, keinen Knackarsch in der Hose, aber 10 Semester Kamasutra (Wie fick ich meinen Nächsten) mit Summa cum Laude studiert.

Sophia Loren als Vorsitzende der DaimlerChrysler AGWenn ich allerdings dran denke, dass bei DaimlerChrysler eine Frau im Vorstand für die Produktentwicklung verantwortlich sein könnte, dann müsste da schon mehr rüberkommen als nur beleuchtete Schminkspiegel auf der Fahrerseite der S-Klasse und extragroße Aufbewahrungsbehälter für diese weißen Steine, die Frauen bei jeder sich bietenden Gelegenheit aus Körpersekreten und Papiertaschentüchern herstellen und in Aschenbecher und Türablagen stopfen.

Haben Sie sich mal die Homepage von diesen Corporate Women Directors International angesehen?
Dann stellen Sie sich mal einen deutschen Sportwagen in dieser Farbe vor. Würde ja aussehen eine Telefonzelle von der Deutschen Telekom auf Reisen.

Und so schlecht wie es auf den ersten Blick aussieht schneiden deutsche Firmen bei der Hodenregelung nun auch nicht ab, denn 10,3% der deutschen Führungskräfte sind Frauen. In den Niederlanden sind es nur 8,6%, in der Schweiz 7,7%, in Frankreich 7,2% und in Italien nur 1,8%. Nur das “United Kingdom” schneidet mit 12,5% besser ab, aber da wurde vermutlich noch das englische Königshaus samt Queen Mom mitgerechnet.

Und außerdem ist DaimlerChrysler in guter Gesellschaft, denn bei Toyota in Japan gibt es auch nur Dreibeiner in führenden Positionen.
Aber - das wissen wir doch aus der Werbung: “Nichts ist unmöglich – Toyota”.

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