Ottfried der Fischer

28. Juni 2006 05:45

Der bullige Otter-Stotter Otti von Tölz war fremdficken, ähhhh fremdfischen und die ganze Nation nimmt dank den offenen Worten der Beteiligten und der Berichterstattung in den Medien an dem „Lustspiel“ teil.
Da haben wir in der Hauptrolle natürlich Otti, den spätreuigen Fremdficker mit der ausgekugelten Schulter, die er sich als Folge eines seitlichen Sprungs über die Leitplanke einer Autobahn zugezogen hat.
Dann ist da natürlich sein Gegenpart, Ottis gehörnte (Noch-)Ehefrau Renate, die den seitlichen Sprung ihres Gatten über die Leitplanke und auf die Nebenbuhlerin ganz cool mit dem Satz: „Wenn’s dem Esel zu wohl wird, dann geht er aufs Eis“ kommentierte.

Und last but not least ist da ja noch die blonde Michaela, das Gschpusi aus der Wiener Eden Bar im I. Bezirk, laut eigener Homepage Wiens exklusivster Treff der High Society, wo der Otti gern zu Gaste war, wenn er sich wie andere Gäste auch, in ausgezeichnetem Ambiente, mit Diskretion gegenüber jedermann, zum Entspannen ohne störende Nebeneinflüsse, den schönen Dingen des Lebens widmen wollte.
(So haben andere Gäste die Eden Bar bei www.toptipplokale.at beschrieben.)

Die Geschichte selbst ist einfach und hängt ursächlich mit der Entwicklung des männlichen Menschen und seinen tierischen Instinkten zusammen, die ab einem bestimmten Alter, zeitgleich mit einer Deaktivierung des Verstandes, ein letztes Mal reaktiviert werden.
Experten nennen diese, durch hormonelle Missfunktionen ausgelöste Phase des männlichen Seins die „Midlife Crisis“, raten aber gleichzeitig davon ab aus dieser Bezeichnung auf das zu erwartende Lebensalter der betroffenen Person hochzurechnen.

Warum der Otti fand, dass er im zarten Alter von 52 Jahren mit dem Rüssel noch mal die Sau rauslassen sollte, wird wohl sein Geheimnis bleiben, bis die BILD dieses (exklusiv) lüftet.
Solange niemand etwas von der Brunftspur des Bullen ins Wiener „Milieu“ ahnte oder gar wusste, war ja die Welt zwischen Gauting bei München und dem frivolen Wien auch noch in Ordnung und die Medien hatten Besseres zu schreiben.

Nun ist der Otti, dessen Kopf (zumindest visuell) direkt in den Oberkörper überzugehen scheint, sicher nicht ein BILD von einem Mann und so manche Mitbürgerin würde sich nur durch gutes Zureden und nach vielen, vielen Jahren des Entzugs auf einer einsamen Insel von dem bayerischen „Meat Loaf“ erhaschen und vernaschen lassen.
Denn wer legt sich schon gern freiwillig unter einen paarungswilden 150-Kilo-Bullen?
Vor allem wenn dessen feine Motorik auch noch durch den verkehrsbedingten Sturz über die Leitplanke einer Autobahn gelitten hat. Otti brachte der Sturz nicht nur eine (schwere?) Verletzung der Schulter ein, sondern auch noch eine Ablichtung im (hinten offenen?) Flügelhemdchen in der BILD-Zeitung.

Der Sueddeutschen Zeitung erklärte „der Bulle von Tölz“ er hoffe nach dem Beischlaf mit der Nicht-Mehr-Gespielin Michaela aus der Wiener Eden-Bar nun auf den göttlichen Beistand für die Versöhnung mit seiner Noch-Gattin Renate aus dem bayrischen Gauting.
Er (Otti) stehe sonst vor dem „absoluten Nichts“, was man sich als sein Gegenüber nun überhaupt nicht vorstellen kann.

Also wenn ich ein Drehbuch zu schreiben hätte, dann sicher nicht so eine Beziehungskiste mit der schon der gute alte Willy Millowitsch die Gäste seines Theaters zum Brüllen und zum Röhren brachte.
So fällt mir nur ein Liedtext von Nickerbocker und Biene ein, der es in den Achtziger Jahren mal in die Charts geschafft hat:

I wü nur zruck zu dir,
i wü nur zruck zu dir,
kannst du mir no amoil verzeihn
i hab vü, vü zu bereun
mir is kloar, i war a Noarr
i wü nur zruck zu dir
mehr ..

Ich hab den Song noch irgendwo auf einer alten Schelllackplatte und würde ihn dem Ottfried sogar zum Üben zur Verfügung stellen.
Wenn ich mir das so vorstelle, der Bulle von Tölz mit einer Gitarre in der Hand und einer Rose hinter dem Ohr unter dem Balkon vor seinem Wohnhaus in Gauting:
Hallo Renate – i wü nur zruck zu dir …

Für so ein BILD von „Johnny Cash“ Fischer würden sich doch sicher die Medien cash erkenntlich zeigen.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 28. Juni 2006 um 05:45:21 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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Ottfried der Fischer

28. Juni 2006 05:45

Der bullige Otter-Stotter Otti von Tölz war fremdficken, ähhhh fremdfischen und die ganze Nation nimmt dank den offenen Worten der Beteiligten und der Berichterstattung in den Medien an dem „Lustspiel“ teil.
Da haben wir in der Hauptrolle natürlich Otti, den spätreuigen Fremdficker mit der ausgekugelten Schulter, die er sich als Folge eines seitlichen Sprungs über die Leitplanke einer Autobahn zugezogen hat.
Dann ist da natürlich sein Gegenpart, Ottis gehörnte (Noch-)Ehefrau Renate, die den seitlichen Sprung ihres Gatten über die Leitplanke und auf die Nebenbuhlerin ganz cool mit dem Satz: „Wenn’s dem Esel zu wohl wird, dann geht er aufs Eis“ kommentierte.

Und last but not least ist da ja noch die blonde Michaela, das Gschpusi aus der Wiener Eden Bar im I. Bezirk, laut eigener Homepage Wiens exklusivster Treff der High Society, wo der Otti gern zu Gaste war, wenn er sich wie andere Gäste auch, in ausgezeichnetem Ambiente, mit Diskretion gegenüber jedermann, zum Entspannen ohne störende Nebeneinflüsse, den schönen Dingen des Lebens widmen wollte.
(So haben andere Gäste die Eden Bar bei www.toptipplokale.at beschrieben.)

Die Geschichte selbst ist einfach und hängt ursächlich mit der Entwicklung des männlichen Menschen und seinen tierischen Instinkten zusammen, die ab einem bestimmten Alter, zeitgleich mit einer Deaktivierung des Verstandes, ein letztes Mal reaktiviert werden.
Experten nennen diese, durch hormonelle Missfunktionen ausgelöste Phase des männlichen Seins die „Midlife Crisis“, raten aber gleichzeitig davon ab aus dieser Bezeichnung auf das zu erwartende Lebensalter der betroffenen Person hochzurechnen.

Warum der Otti fand, dass er im zarten Alter von 52 Jahren mit dem Rüssel noch mal die Sau rauslassen sollte, wird wohl sein Geheimnis bleiben, bis die BILD dieses (exklusiv) lüftet.
Solange niemand etwas von der Brunftspur des Bullen ins Wiener „Milieu“ ahnte oder gar wusste, war ja die Welt zwischen Gauting bei München und dem frivolen Wien auch noch in Ordnung und die Medien hatten Besseres zu schreiben.

Nun ist der Otti, dessen Kopf (zumindest visuell) direkt in den Oberkörper überzugehen scheint, sicher nicht ein BILD von einem Mann und so manche Mitbürgerin würde sich nur durch gutes Zureden und nach vielen, vielen Jahren des Entzugs auf einer einsamen Insel von dem bayerischen „Meat Loaf“ erhaschen und vernaschen lassen.
Denn wer legt sich schon gern freiwillig unter einen paarungswilden 150-Kilo-Bullen?
Vor allem wenn dessen feine Motorik auch noch durch den verkehrsbedingten Sturz über die Leitplanke einer Autobahn gelitten hat. Otti brachte der Sturz nicht nur eine (schwere?) Verletzung der Schulter ein, sondern auch noch eine Ablichtung im (hinten offenen?) Flügelhemdchen in der BILD-Zeitung.

Der Sueddeutschen Zeitung erklärte „der Bulle von Tölz“ er hoffe nach dem Beischlaf mit der Nicht-Mehr-Gespielin Michaela aus der Wiener Eden-Bar nun auf den göttlichen Beistand für die Versöhnung mit seiner Noch-Gattin Renate aus dem bayrischen Gauting.
Er (Otti) stehe sonst vor dem „absoluten Nichts“, was man sich als sein Gegenüber nun überhaupt nicht vorstellen kann.

Also wenn ich ein Drehbuch zu schreiben hätte, dann sicher nicht so eine Beziehungskiste mit der schon der gute alte Willy Millowitsch die Gäste seines Theaters zum Brüllen und zum Röhren brachte.
So fällt mir nur ein Liedtext von Nickerbocker und Biene ein, der es in den Achtziger Jahren mal in die Charts geschafft hat:

I wü nur zruck zu dir,
i wü nur zruck zu dir,
kannst du mir no amoil verzeihn
i hab vü, vü zu bereun
mir is kloar, i war a Noarr
i wü nur zruck zu dir
mehr ..

Ich hab den Song noch irgendwo auf einer alten Schelllackplatte und würde ihn dem Ottfried sogar zum Üben zur Verfügung stellen.
Wenn ich mir das so vorstelle, der Bulle von Tölz mit einer Gitarre in der Hand und einer Rose hinter dem Ohr unter dem Balkon vor seinem Wohnhaus in Gauting:
Hallo Renate – i wü nur zruck zu dir …

Für so ein BILD von „Johnny Cash“ Fischer würden sich doch sicher die Medien cash erkenntlich zeigen.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 28. Juni 2006 um 05:45:21 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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