Lorbeer im November

15. Dezember 2006 05:45

Eigentlich war ich im November aus aktuellem Anlass im Netz auf der Suche nach den Regierungserklärungen vom Altbundeskasper Schröder und bin dabei zufälligerweise auf die Webseiten der Neubundeskanzlerin Merkel geraten.

Nicht dass ich dort erwartet hätte auch nur den Hauch einer Spur vom Bundeskasper zu finden. Auch wenn er mal sieben Jahre lang Bundeskanzler dieser Republik war, so hat doch sein Gebabbel auf den Webseiten der mächtigsten Merkelin aller Zeiten nichts verloren.
Dort musste Platz für neues Gebabbel geschaffen werden.

Und so hatte ich Gelegenheit zu erfahren, wo sich das Mädchen aus der Uckermark am 14. November 2006 herumgetrieben hat.
Zuerst hat sie das Gefechtsübungszentrum des Heeres in Letzlingen, nördlich von Magdeburg, besucht. Die Kanzlerin hat sich dort über die Leistungsfähigkeit und das Fähigkeitsspektrum der größten Teilstreitkraft der Bundeswehr informiert.
Wir werden bald wissen warum! Merkel

Gegen Nachmittag reiste die Bundeskanzlerin dann nach Luxemburg und „dort wurde ihr im Grand Théâtre der Preis der Edmond Israel Stiftung ‘Vision for Europe’ verliehen. Die Kanzlerin wurde wegen ihres außergewöhnlichen Beitrags zur Entwicklung der europäischen Zukunft ausgezeichnet.”

Und seitdem überlege ich krampfhaft, ob dieser „außergewöhnlichen Beitrag zur Entwicklung der europäischen Zukunft“ vielleicht der Betrag von 2 Milliarden Euro gewesen ist, mit dem sich das Angela im Dezember 2005 bei den Finanzverhandlungen zum Haushalt der Europäischen Union ihre ersten europäischen Lorbeeren erkauft hat.


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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 15. Dezember 2006 um 05:45:09 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

2 Antworten zu “Lorbeer im November”

  1. Bollermann meint:

    Genau das ist der Punkt: wenn wir die Milliarden abliefern sind wir willkommen, ansonsten wird fein säuberlich über Deutschlands Entwicklung Buch geführt, immer in der (nicht unberechtigten) Sorge darüber, dass hier wieder einmal etwas aus dem Ruder läuft.

    Jetzt sind nach den vielen Maßnahmen der Familienvernichtungspolitik, des Renten-, Bildungs-, KV- und allgemeinen Staatsdesasters, mal wieder die Ausbeuter am Zuge.

    Nach Welteke, der mal soeben seine Pension von 8.000 auf 12.000 Euro aufbesserte ist nun Eichel der arme Pensionär. Er hat quasi denselben Rentensprung wie Welteke zu erwarten.

    Bezahlen müssen das alles andere: die nachfolgenden Generationen die ja wohl kaum noch vorhanden sind.

  2. xy12 meint:

    Na ja - so bekommt man Ehrungen und Medallien. Einfach dafür bezahlen. Ist ein todsicheres Konzept.

    Am cleversten ist es natürlich, wenn man sich den Krempel mit dem Geld anderer Menschen erkauft.

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Lorbeer im November

15. Dezember 2006 05:45

Eigentlich war ich im November aus aktuellem Anlass im Netz auf der Suche nach den Regierungserklärungen vom Altbundeskasper Schröder und bin dabei zufälligerweise auf die Webseiten der Neubundeskanzlerin Merkel geraten.

Nicht dass ich dort erwartet hätte auch nur den Hauch einer Spur vom Bundeskasper zu finden. Auch wenn er mal sieben Jahre lang Bundeskanzler dieser Republik war, so hat doch sein Gebabbel auf den Webseiten der mächtigsten Merkelin aller Zeiten nichts verloren.
Dort musste Platz für neues Gebabbel geschaffen werden.

Und so hatte ich Gelegenheit zu erfahren, wo sich das Mädchen aus der Uckermark am 14. November 2006 herumgetrieben hat.
Zuerst hat sie das Gefechtsübungszentrum des Heeres in Letzlingen, nördlich von Magdeburg, besucht. Die Kanzlerin hat sich dort über die Leistungsfähigkeit und das Fähigkeitsspektrum der größten Teilstreitkraft der Bundeswehr informiert.
Wir werden bald wissen warum! Merkel

Gegen Nachmittag reiste die Bundeskanzlerin dann nach Luxemburg und „dort wurde ihr im Grand Théâtre der Preis der Edmond Israel Stiftung ‘Vision for Europe’ verliehen. Die Kanzlerin wurde wegen ihres außergewöhnlichen Beitrags zur Entwicklung der europäischen Zukunft ausgezeichnet.”

Und seitdem überlege ich krampfhaft, ob dieser „außergewöhnlichen Beitrag zur Entwicklung der europäischen Zukunft“ vielleicht der Betrag von 2 Milliarden Euro gewesen ist, mit dem sich das Angela im Dezember 2005 bei den Finanzverhandlungen zum Haushalt der Europäischen Union ihre ersten europäischen Lorbeeren erkauft hat.


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2 Antworten zu “Lorbeer im November”

  1. Bollermann meint:

    Genau das ist der Punkt: wenn wir die Milliarden abliefern sind wir willkommen, ansonsten wird fein säuberlich über Deutschlands Entwicklung Buch geführt, immer in der (nicht unberechtigten) Sorge darüber, dass hier wieder einmal etwas aus dem Ruder läuft.

    Jetzt sind nach den vielen Maßnahmen der Familienvernichtungspolitik, des Renten-, Bildungs-, KV- und allgemeinen Staatsdesasters, mal wieder die Ausbeuter am Zuge.

    Nach Welteke, der mal soeben seine Pension von 8.000 auf 12.000 Euro aufbesserte ist nun Eichel der arme Pensionär. Er hat quasi denselben Rentensprung wie Welteke zu erwarten.

    Bezahlen müssen das alles andere: die nachfolgenden Generationen die ja wohl kaum noch vorhanden sind.

  2. xy12 meint:

    Na ja - so bekommt man Ehrungen und Medallien. Einfach dafür bezahlen. Ist ein todsicheres Konzept.

    Am cleversten ist es natürlich, wenn man sich den Krempel mit dem Geld anderer Menschen erkauft.

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