Ehescheidung

13. September 2004 05:45


Haben Sie gewusst, dass auf eine geschiedene Frau ein geschiedener Mann kommt?
Und dass die meisten geschiedenen Paare vorher verheiratet waren?
Zumindest statistisch kann man zwischen der geschiedenen männlichen Bevölkerungsgruppe und der geschiedenen weiblichen Bevölkerungsgruppe eine gewisse Korrelation ableiten.

Für Großbritannien -das ist die Insel, die immer zwischen Europa und USA hin- und herschwimmt, zumindest politisch-, hat jetzt die Partnerschaftsberaterin Christine Northam das Phänomen der Ehescheidungen untersucht, wissenschaftlich bewertet und dem Guardian Erstaunliches mitgeteilt:

Die höchste Scheidungsrate liege bei Männern in der Altersklasse von 30 bis 34 Jahren, bei Frauen bei 25 bis 29 Jahren. Als einen Faktor für die Entwicklung hat die Partnerschaftsberaterin Christine Northam das Internet ausgemacht. So sei es beispielsweise einfach, dem Alltagstrott der Ehe zu entkommen, indem man über das Netz frühere Bekanntschaften oder Klassenkameraden ausfindig macht. Viele Menschen hätten verklärte Erinnerungen an frühere Beziehungen und wenn sie in ihrer Ehe unglücklich sind, könnten sie heute einfach frühere Freunde oder andere mögliche Bekanntschaften aufspüren, anstatt mit dem Partner über Probleme zu sprechen. Mancher Mann würde zu Hause vortäuschen, dass er am Computer noch arbeiten müsse, während er tatsächlich nach anderen Frauen Ausschau halten würde.

Also diese Engländer! Das ist schon ein komisches Inselvölkchen.
Eine Evolutionsgeschichte wie die der Kängurus!

Männliche Evolution

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das mit den weiblichen Bekanntschaften im Internet auch nicht der große Hit ist. Das muss eine ganze Clique von Frauen sein, die nie arbeiten müssen, sondern sich immer nur vor der Kamera rumlümmeln. Und, das hab ich auch schon gemerkt, die heißen mit Nachnamen alle .JPG oder .MPG oder .WMV und wollen alle nur das Eine: Meine Kreditkartennummer.

Da lob ich mir doch die “Beste aller Frauen” die in der Küche rumwerkelt seit sie von der Arbeit zurück ist und sich um das Essen kümmert, während ich hier durchs Internet surfe. Jetzt muss “sie” nur noch schnell in den Keller und den Müll runterbringen, die Wäsche in den Trockner stopfen und ein paar Flaschen Bier mit hochbringen. Und wenn “wir” dann mit Essen fertig sind und “sie” den Tisch abgeräumt hat, dann warte “ich” schon auf der Couch auf “sie” und “wir” machen “uns” einen “schönen” Abend.

Aber jetzt surf ich noch ein bisschen im Internet rum. Muss mal gucken was aus der “flotten Tina” aus der Abi-Abschlussklasse geworden ist.
Die hat mich damals beim Abschlussball über drei Tische hinweg vielleicht angeguckt – “mein lieber Schwan” kann ich da nur sagen. Mir ist dabei ganz anders geworden.

Was da hätte draus werden können?
Ich darf gar nicht daran denken!


Copyright (c) Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 13. September 2004 um 05:45:06 und abgelegt unter Rauchzeichen, Gesellschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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13. September 2004 05:45


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Und dass die meisten geschiedenen Paare vorher verheiratet waren?
Zumindest statistisch kann man zwischen der geschiedenen männlichen Bevölkerungsgruppe und der geschiedenen weiblichen Bevölkerungsgruppe eine gewisse Korrelation ableiten.

Für Großbritannien -das ist die Insel, die immer zwischen Europa und USA hin- und herschwimmt, zumindest politisch-, hat jetzt die Partnerschaftsberaterin Christine Northam das Phänomen der Ehescheidungen untersucht, wissenschaftlich bewertet und dem Guardian Erstaunliches mitgeteilt:

Die höchste Scheidungsrate liege bei Männern in der Altersklasse von 30 bis 34 Jahren, bei Frauen bei 25 bis 29 Jahren. Als einen Faktor für die Entwicklung hat die Partnerschaftsberaterin Christine Northam das Internet ausgemacht. So sei es beispielsweise einfach, dem Alltagstrott der Ehe zu entkommen, indem man über das Netz frühere Bekanntschaften oder Klassenkameraden ausfindig macht. Viele Menschen hätten verklärte Erinnerungen an frühere Beziehungen und wenn sie in ihrer Ehe unglücklich sind, könnten sie heute einfach frühere Freunde oder andere mögliche Bekanntschaften aufspüren, anstatt mit dem Partner über Probleme zu sprechen. Mancher Mann würde zu Hause vortäuschen, dass er am Computer noch arbeiten müsse, während er tatsächlich nach anderen Frauen Ausschau halten würde.

Also diese Engländer! Das ist schon ein komisches Inselvölkchen.
Eine Evolutionsgeschichte wie die der Kängurus!

Männliche Evolution

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das mit den weiblichen Bekanntschaften im Internet auch nicht der große Hit ist. Das muss eine ganze Clique von Frauen sein, die nie arbeiten müssen, sondern sich immer nur vor der Kamera rumlümmeln. Und, das hab ich auch schon gemerkt, die heißen mit Nachnamen alle .JPG oder .MPG oder .WMV und wollen alle nur das Eine: Meine Kreditkartennummer.

Da lob ich mir doch die “Beste aller Frauen” die in der Küche rumwerkelt seit sie von der Arbeit zurück ist und sich um das Essen kümmert, während ich hier durchs Internet surfe. Jetzt muss “sie” nur noch schnell in den Keller und den Müll runterbringen, die Wäsche in den Trockner stopfen und ein paar Flaschen Bier mit hochbringen. Und wenn “wir” dann mit Essen fertig sind und “sie” den Tisch abgeräumt hat, dann warte “ich” schon auf der Couch auf “sie” und “wir” machen “uns” einen “schönen” Abend.

Aber jetzt surf ich noch ein bisschen im Internet rum. Muss mal gucken was aus der “flotten Tina” aus der Abi-Abschlussklasse geworden ist.
Die hat mich damals beim Abschlussball über drei Tische hinweg vielleicht angeguckt – “mein lieber Schwan” kann ich da nur sagen. Mir ist dabei ganz anders geworden.

Was da hätte draus werden können?
Ich darf gar nicht daran denken!


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