Volksabstimmung

5. Januar 2007 05:45

Mein lieber Freund!

Wie die Befindlichkeit und Stimmung beim Volk im Lande ist, interessiert einen Vertreter dieses Volkes meist nur, wenn „dieses Volk“ mal wieder über das weitere Befinden des Volksvertreters abzustimmen hat.
Dann wird mit Engelszungen versprochen, was in den Jahren davor reines Teufelswerk war und man erinnert sich gerne an die alten Tugenden der Demokratie, in der den Gewählten der Wille des Wählers mit auf den langen, dornigen Weg durch die staatlichen und kommunalen Verwaltungsinstanzen gegeben wird um die, für eine im Wandel befindliche gesellschaftliche Gemeinschaft, Verbesserungen herbeizuführen und mit frischem Wind den Muff und Mief der Selbstbereicherung und Selbstbeweihräucherung aus Bürokratie, Wirtschaft und Politik zu blasen.

Doch immer schlägt nach einer solchen Abstimmung der Reformwind um und bläst ausschließlich dem gemeinen Volk eisig in Gesicht, angereichert mit weiteren Ausdünstungen übelster Machart aus allen nur möglichen Körperöffnungen der bürokratischen und juristischen Erbsenzähler, der eigenprofitorientierten Wirtschaftsexperten und dem Heer der sich beliebig prostituierenden Politschergen.

Wendet sich der Souverän nun angewidert ab und sei es nur weil Geruch, Geschmack und Geschwindigkeit der windigen Reformen unerträglich werden, dann wird ihm unterstellt, dass ihm wohl der “wirkliche” Reformwille fehle und er der Demokratie müde sei.
Auch wenn die Wähler diese Art der Reformen wirklich satt haben, so sind sie doch meist weit entfernt von einer Demokratiemüdigkeit. Es ist sicher kein Desinteresse an der Staatsform „Demokratie“, sondern ein Desinteresse an der Abartigkeit der „Parteiendemokartie“, denn wer als Wähler „Ja“ zu A sagt, will sicher nicht B haben!
Wer eine „Maß Bier“ bestellt hat, will sicher kein „Radler“ haben und eine Diskussion über „halb voll“ oder „halb leer“ auch nicht, denn vom „Schankbetrug“ profitiert nur der Wirt.

Und schon gar nicht möchte der Wähler und steuerzahlende Bürger nach der Wahl dastehen wie ein Idiot, der das Programmheft der nächsten Legislaturperiodenoper nicht verstanden haben soll.
Um Programme aktiv mitzugestalten, genügt es nicht zwischen Ouvertüre und Finale einer üblen Politseifenoper mit einhergehender Publikumsbeschimpfung ruhig im Zuschauerbereich zu verweilen, nur weil man für die Teilnahme Eintritt bezahlen musste.

Einige gehen weg und kommen nicht wieder.
Andere müssen zwischendurch mal raus an die frische Luft.
Viel zu wenige bringen ihren Unmut über die Art des Angebotenen durch „Rufe“ und „Pfiffe“ zum Ausdruck.
Insgesamt ist im Zuschauerraum die Stimmung schlecht, während oben auf den Brettern die die Welt bedeuten, die Akteure in einem tragisches Possenspiel als Helden und Bösewichter im Duett, Terzett, Quartett oder Chor von Akt zu Akt, Szene zu Szene und Auftritt zu Auftritt eilen, während die Komponisten, Dirigenten und Souffleure im Dunkeln bleiben und sich immer jemand findet, der sich zum Pausenclown machen lässt.

Von Spielplan zu Spielplan, von Legislaturperiode zu Legislaturperiode werden seit Jahrzehnten am „Bundesdeutschen Politmarionettentheater“ die Inhalte dünner und dürftiger, die Leistungen der Akteure schlechter und der Betrieb des Theaters teurer und teurer.
So mehren sich seit Jahren aus den Reihen der verbliebenen Zuschauer die Rufe nach Beteiligung am politischen Spiel zur Neugestaltung demokratischer Inhalte und Mitbestimmung bei der Wahl der Akteure, und das nicht nur alle paar Jahre.

Auch wenn offensichtlich die Vorteile der „Repräsentationsdemokratie“ längst zu Schall und Rauch wurden und die Realität der Nachteile in Unzahl zur täglichen Normalität geworden ist, tun sich doch die Volksvertreter als Bestandteil eines kollaborierenden Staatssystems schwer dies zugeben zu müssen.
Sie sind Teil des Problems und wollen -bis auf wenige Ausnahmen vielleicht- auch nicht Teil einer Lösung sein.
Da Demokratie schon immer eine Staatsform von unten, bei der die Macht vom Volke ausgeht, war und auch bleiben soll, wird der Souverän wohl nicht umhin können, endlich einige Dinge selbst in die Hand zu nehmen oder gar selbst Hand anzulegen, wo es sein muss.

Man könnte zum Beispiel mal den von Politik und Wirtschaft getriebenen Reformwindmacher etwas anders positionieren, damit endlich auch mal anderen Personen in dieser Republik die Hosen zu flattern beginnen.
Oder man stellt den Vertretern der „Repräsentationsdemokratie“ bei jedem öffentlichen Auftreten die Frage: „Was halten Sie persönlich denn von Volksabstimmungen?“

Dem Deutschen VoleÜber dem Eingang zum Deutschen Reichtag steht nicht umsonst mit „DEM DEUTSCHEN VOLKE“ in drei knappen Worten die Zweckbestimmung, an der sich alle unter der Kuppel getroffenen Entscheidungen orientieren sollten.
Und jeder, der dieses Gebäude betritt um an derartigen Entscheidungen mitzuwirken, sollte sich dieser Bedeutung Tag und Nacht bewusst sein, auch wenn er sich von unten den Hals etwas verrenken muss, um die Schrift oben lesen zu können.

Man muss kein Radialdemokrat sein, um „Volksabstimmungen“ zur nachhaltigen Verbesserung des Stimmungsverhaltens des Volkes in dieser Republik für besser geeignet zu halten als „Brot und Spiele - Sommermärchen“.

Wandeln wir daher das Neujahrsmotto unserer Kanzlerin ab, nehmen wir sie an der Hand, führen wir ihr die Feder zu einer klitzekleinen Korrektur und machen aus „überraschen wir uns damit, was möglich ist“ durch das Verschieben eines Kommas „überraschen wir uns, damit was möglich ist“.

Manchmal ist es schon was Kleines, was des Volkes Stimmung hebt.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 5. Januar 2007 um 05:45:43 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

4 Antworten zu “Volksabstimmung”

  1. Zweckoptimist meint:

    Lieber Machopan,

    ich bin sehr beeindruckt von ihrer Webseite. Da ich selber ein politisches Blog (Restless in Europe) betreibe, weiß ich wie schwierig es ist, gleichzeitig Aktualität und Originalität zu wahren und gleichzeitig auch noch inhaltliche und qualitative Mindeststandards einzuhalten. Mir zumindest fällt es schwer, in derselben Frequenz Beiträge zu erstellen, so wie Ihnen das gelingt. Ich möchte deshalb einmal nachfragen, wie Sie das denn überhaupt schaffen.

    Viele Grüße und weiter so …

    Zweckoptimist

  2. MaxG meint:

    Danke für diesen tollen Eintrag, war eine Freude zu lesen! :-)

  3. Machopan meint:

    Wie ich das schaffe?
    Das frage ich mich manchmal auch!
    Da ich viel unterwegs bin, ergibt sich immer die Gelegenheit zum Lesen.
    Und da ich außerdem noch ein Nachtmensch bin, ergibt sich dadurch die zwangsläufige Möglichkeit zum Schreiben.
    Da ich immer einen gewissen “Vorrat” an Postings vor mir her schiebe und aus Sicherheitsgründen für einige Tage im Voraus poste, leidet phasenweise die Aktualität der Beiträge etwas, wenn ein aktuelles Thema ein unvorhersehbare Wende nimmt. Jüngstes Beispiel war der angekündigte Rücktritt von Stoiber. Ich hatte damit gerechnet, dass er sich mit den Zähnen in der Tischplatte seines Schreibtisches verbeißt und sich mit Händen und Füßen gegen die drohende Entfernung aus dem Amte wehrt.
    Den zugehörigen, bereits geschriebenen Artikel wollte ich deshalb schon in die Tonne treten, aber dann kam ein Hinweise, dass …, denn bei den Bayern weiß man ja nie :-)
    Die politischen Posting mische ich je nach Bedarf mit der Schilderung persönlicher Ereignisse, die sich irgendwann ergeben haben und bei denen es mir ein Herzensanliegen ist, sie für die Nachwelt aufzubewahren, damit die nachfolgenden Generationen später mal einen Eindruck davon bekommen, wie das vor dem Bürokratieabbau mal war.

    Ein letzter Satz noch zu den Kommentaren:
    Aus zeitlichen Gründen tue ich mir hier schwer und von Aktualität kann nun wirklich keine Rede sein. Aber ich sehe auch nicht unbedingt die Notwendigkeit alle Postings zu diskutieren, denn sie stellen meine Sicht der Dinge dar und sind, mancher Leser merkt es nicht (sofort), satirisch oder eben nicht ganz tierisch ernst gemeint.

  4. Zweckoptimist meint:

    Vielen Dank für die Infos. Ich brauche leider aufgrund des teilweise beträchtlichen Rechercheaufwands erheblich länger als 1 Tag an Vorlauf. Lediglich die “ad-hoc-News” kann ich spontant schreiben, weshalb die dann auch aktueller sind. Andererseits ist es immer wieder erstaunlich, wie sich bestimmte Dinge ganz von allein wieder “aktualisieren”. So weiß man z. B. jetzt schon ganz genau, dass die Europäische Zentralbank im März (!) bei den anstehenden Tarifverhandlungen den Gewerkschaften wieder eine Breitseite auf die 12 geben wird, weshalb ich ja schon mal Polemik, Spott und Satire ansammeln kann.

    Glücklicherweise hängt ja keine Existenz daran, und manchmal (?) denke ich mir auch, dass es ja doch eigentlich eine Art Hobby bleiben soll, seriös zwar aber eben doch nicht kein “Haupterwerb.

    Herzliche Grüße

    Zweckoptimist

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Volksabstimmung

5. Januar 2007 05:45

Mein lieber Freund!

Wie die Befindlichkeit und Stimmung beim Volk im Lande ist, interessiert einen Vertreter dieses Volkes meist nur, wenn „dieses Volk“ mal wieder über das weitere Befinden des Volksvertreters abzustimmen hat.
Dann wird mit Engelszungen versprochen, was in den Jahren davor reines Teufelswerk war und man erinnert sich gerne an die alten Tugenden der Demokratie, in der den Gewählten der Wille des Wählers mit auf den langen, dornigen Weg durch die staatlichen und kommunalen Verwaltungsinstanzen gegeben wird um die, für eine im Wandel befindliche gesellschaftliche Gemeinschaft, Verbesserungen herbeizuführen und mit frischem Wind den Muff und Mief der Selbstbereicherung und Selbstbeweihräucherung aus Bürokratie, Wirtschaft und Politik zu blasen.

Doch immer schlägt nach einer solchen Abstimmung der Reformwind um und bläst ausschließlich dem gemeinen Volk eisig in Gesicht, angereichert mit weiteren Ausdünstungen übelster Machart aus allen nur möglichen Körperöffnungen der bürokratischen und juristischen Erbsenzähler, der eigenprofitorientierten Wirtschaftsexperten und dem Heer der sich beliebig prostituierenden Politschergen.

Wendet sich der Souverän nun angewidert ab und sei es nur weil Geruch, Geschmack und Geschwindigkeit der windigen Reformen unerträglich werden, dann wird ihm unterstellt, dass ihm wohl der “wirkliche” Reformwille fehle und er der Demokratie müde sei.
Auch wenn die Wähler diese Art der Reformen wirklich satt haben, so sind sie doch meist weit entfernt von einer Demokratiemüdigkeit. Es ist sicher kein Desinteresse an der Staatsform „Demokratie“, sondern ein Desinteresse an der Abartigkeit der „Parteiendemokartie“, denn wer als Wähler „Ja“ zu A sagt, will sicher nicht B haben!
Wer eine „Maß Bier“ bestellt hat, will sicher kein „Radler“ haben und eine Diskussion über „halb voll“ oder „halb leer“ auch nicht, denn vom „Schankbetrug“ profitiert nur der Wirt.

Und schon gar nicht möchte der Wähler und steuerzahlende Bürger nach der Wahl dastehen wie ein Idiot, der das Programmheft der nächsten Legislaturperiodenoper nicht verstanden haben soll.
Um Programme aktiv mitzugestalten, genügt es nicht zwischen Ouvertüre und Finale einer üblen Politseifenoper mit einhergehender Publikumsbeschimpfung ruhig im Zuschauerbereich zu verweilen, nur weil man für die Teilnahme Eintritt bezahlen musste.

Einige gehen weg und kommen nicht wieder.
Andere müssen zwischendurch mal raus an die frische Luft.
Viel zu wenige bringen ihren Unmut über die Art des Angebotenen durch „Rufe“ und „Pfiffe“ zum Ausdruck.
Insgesamt ist im Zuschauerraum die Stimmung schlecht, während oben auf den Brettern die die Welt bedeuten, die Akteure in einem tragisches Possenspiel als Helden und Bösewichter im Duett, Terzett, Quartett oder Chor von Akt zu Akt, Szene zu Szene und Auftritt zu Auftritt eilen, während die Komponisten, Dirigenten und Souffleure im Dunkeln bleiben und sich immer jemand findet, der sich zum Pausenclown machen lässt.

Von Spielplan zu Spielplan, von Legislaturperiode zu Legislaturperiode werden seit Jahrzehnten am „Bundesdeutschen Politmarionettentheater“ die Inhalte dünner und dürftiger, die Leistungen der Akteure schlechter und der Betrieb des Theaters teurer und teurer.
So mehren sich seit Jahren aus den Reihen der verbliebenen Zuschauer die Rufe nach Beteiligung am politischen Spiel zur Neugestaltung demokratischer Inhalte und Mitbestimmung bei der Wahl der Akteure, und das nicht nur alle paar Jahre.

Auch wenn offensichtlich die Vorteile der „Repräsentationsdemokratie“ längst zu Schall und Rauch wurden und die Realität der Nachteile in Unzahl zur täglichen Normalität geworden ist, tun sich doch die Volksvertreter als Bestandteil eines kollaborierenden Staatssystems schwer dies zugeben zu müssen.
Sie sind Teil des Problems und wollen -bis auf wenige Ausnahmen vielleicht- auch nicht Teil einer Lösung sein.
Da Demokratie schon immer eine Staatsform von unten, bei der die Macht vom Volke ausgeht, war und auch bleiben soll, wird der Souverän wohl nicht umhin können, endlich einige Dinge selbst in die Hand zu nehmen oder gar selbst Hand anzulegen, wo es sein muss.

Man könnte zum Beispiel mal den von Politik und Wirtschaft getriebenen Reformwindmacher etwas anders positionieren, damit endlich auch mal anderen Personen in dieser Republik die Hosen zu flattern beginnen.
Oder man stellt den Vertretern der „Repräsentationsdemokratie“ bei jedem öffentlichen Auftreten die Frage: „Was halten Sie persönlich denn von Volksabstimmungen?“

Dem Deutschen VoleÜber dem Eingang zum Deutschen Reichtag steht nicht umsonst mit „DEM DEUTSCHEN VOLKE“ in drei knappen Worten die Zweckbestimmung, an der sich alle unter der Kuppel getroffenen Entscheidungen orientieren sollten.
Und jeder, der dieses Gebäude betritt um an derartigen Entscheidungen mitzuwirken, sollte sich dieser Bedeutung Tag und Nacht bewusst sein, auch wenn er sich von unten den Hals etwas verrenken muss, um die Schrift oben lesen zu können.

Man muss kein Radialdemokrat sein, um „Volksabstimmungen“ zur nachhaltigen Verbesserung des Stimmungsverhaltens des Volkes in dieser Republik für besser geeignet zu halten als „Brot und Spiele - Sommermärchen“.

Wandeln wir daher das Neujahrsmotto unserer Kanzlerin ab, nehmen wir sie an der Hand, führen wir ihr die Feder zu einer klitzekleinen Korrektur und machen aus „überraschen wir uns damit, was möglich ist“ durch das Verschieben eines Kommas „überraschen wir uns, damit was möglich ist“.

Manchmal ist es schon was Kleines, was des Volkes Stimmung hebt.

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 5. Januar 2007 um 05:45:43 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

4 Antworten zu “Volksabstimmung”

  1. Zweckoptimist meint:

    Lieber Machopan,

    ich bin sehr beeindruckt von ihrer Webseite. Da ich selber ein politisches Blog (Restless in Europe) betreibe, weiß ich wie schwierig es ist, gleichzeitig Aktualität und Originalität zu wahren und gleichzeitig auch noch inhaltliche und qualitative Mindeststandards einzuhalten. Mir zumindest fällt es schwer, in derselben Frequenz Beiträge zu erstellen, so wie Ihnen das gelingt. Ich möchte deshalb einmal nachfragen, wie Sie das denn überhaupt schaffen.

    Viele Grüße und weiter so …

    Zweckoptimist

  2. MaxG meint:

    Danke für diesen tollen Eintrag, war eine Freude zu lesen! :-)

  3. Machopan meint:

    Wie ich das schaffe?
    Das frage ich mich manchmal auch!
    Da ich viel unterwegs bin, ergibt sich immer die Gelegenheit zum Lesen.
    Und da ich außerdem noch ein Nachtmensch bin, ergibt sich dadurch die zwangsläufige Möglichkeit zum Schreiben.
    Da ich immer einen gewissen “Vorrat” an Postings vor mir her schiebe und aus Sicherheitsgründen für einige Tage im Voraus poste, leidet phasenweise die Aktualität der Beiträge etwas, wenn ein aktuelles Thema ein unvorhersehbare Wende nimmt. Jüngstes Beispiel war der angekündigte Rücktritt von Stoiber. Ich hatte damit gerechnet, dass er sich mit den Zähnen in der Tischplatte seines Schreibtisches verbeißt und sich mit Händen und Füßen gegen die drohende Entfernung aus dem Amte wehrt.
    Den zugehörigen, bereits geschriebenen Artikel wollte ich deshalb schon in die Tonne treten, aber dann kam ein Hinweise, dass …, denn bei den Bayern weiß man ja nie :-)
    Die politischen Posting mische ich je nach Bedarf mit der Schilderung persönlicher Ereignisse, die sich irgendwann ergeben haben und bei denen es mir ein Herzensanliegen ist, sie für die Nachwelt aufzubewahren, damit die nachfolgenden Generationen später mal einen Eindruck davon bekommen, wie das vor dem Bürokratieabbau mal war.

    Ein letzter Satz noch zu den Kommentaren:
    Aus zeitlichen Gründen tue ich mir hier schwer und von Aktualität kann nun wirklich keine Rede sein. Aber ich sehe auch nicht unbedingt die Notwendigkeit alle Postings zu diskutieren, denn sie stellen meine Sicht der Dinge dar und sind, mancher Leser merkt es nicht (sofort), satirisch oder eben nicht ganz tierisch ernst gemeint.

  4. Zweckoptimist meint:

    Vielen Dank für die Infos. Ich brauche leider aufgrund des teilweise beträchtlichen Rechercheaufwands erheblich länger als 1 Tag an Vorlauf. Lediglich die “ad-hoc-News” kann ich spontant schreiben, weshalb die dann auch aktueller sind. Andererseits ist es immer wieder erstaunlich, wie sich bestimmte Dinge ganz von allein wieder “aktualisieren”. So weiß man z. B. jetzt schon ganz genau, dass die Europäische Zentralbank im März (!) bei den anstehenden Tarifverhandlungen den Gewerkschaften wieder eine Breitseite auf die 12 geben wird, weshalb ich ja schon mal Polemik, Spott und Satire ansammeln kann.

    Glücklicherweise hängt ja keine Existenz daran, und manchmal (?) denke ich mir auch, dass es ja doch eigentlich eine Art Hobby bleiben soll, seriös zwar aber eben doch nicht kein “Haupterwerb.

    Herzliche Grüße

    Zweckoptimist

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