Abgaser

22. Februar 2007 05:45

Lieber Freund

Kaum gibt es irgendwo und aus irgendeinem Anlass die Möglichkeit in der Öffentlichkeit das Maul aufzureißen, so findet sich sicher der eine oder andere Politiker, der die Gelegenheit nützt seine sachliche Inkompetenz in Worte zu kleiden.

Diesmal hat SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber der „Berliner Zeitung“ die Überlegungen der SPD erläutert, Firmenwagen mit einem hohen Kraftstoffverbrauch steuerlich höher zu belasten um die Unternehmen zum Umstieg auf umweltfreundlichere Modelle zu bewegen.
Heute subventioniert die Allgemeinheit die Spritfresser. Wenn wir eine Obergrenze einführen, ist damit endlich Schluss“, sagte SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber der “Berliner Zeitung”. Die Kosten für den Betrieb der Firmenwagen sollten demnach angesichts des Klimawandels nur noch bis zu einer “vertretbaren” Höhe von der Steuer absetzbar sein.“

Nun ist das Thema der „PKW-Überlassung an Arbeitnehmer“ in den letzten Jahrzehnten von jedem Finanzminister zur Verbesserung seiner bescheidenen Finanzlage ausgelutscht und zu einem verwaltungstechnischen und steuerrechtlichen Drahtseilakt zum ordnungsgemäßen Nachweis des zu versteuernden „geldwerten Vorteils“ verunstaltet worden.

Es gibt kaum einen anderen Bereich im Steuerrecht, der sich so häufig und so einseitig verändert wie der Bereich „Nutzung von Firmen-PKW durch Arbeitnehmer“ und „Fahrten zur Arbeitsstätte mit dem Privat-PKW“. Wer sich als Betroffener oder Verantwortlicher mit diesem Thema beschäftigen muss, bei dem bleibt garantiert kein Auge trocken.

Statt endlich mal Ruhe zu geben und es den Firmen und ihren Mitarbeitern selbst zu überlassen ob und welche Fahrzeuge zu betrieblichen Zwecken eingesetzt oder dem Mitarbeiter überlassen werden, soll nun noch weiter reglementiert, drangsaliert, komplifiziert und natürlich auch abkassiert werden.

SPD-Vize Kelber will dazu das so genannte „Dienstwagenprivileg“ verschärfen, denn Politiker bezeichnen dümmlicherweise die steuerliche Berücksichtigung der Betriebskosten und Anschaffungskosten eines firmeneigenen PKW als „Betriebsmittel“, sehr gerne als „Privileg“ und „Subvention“ eines Statussymbols und „fehlgeleiteten Konsumverhaltens“.
Er möchte daher die Betriebskosten des PKW nur noch in dem Umfang berücksichtigen, wie dies in etwa den neuen Zielwerten der EU für den Ausstoß von Kohlendioxid von Autos entspricht.
Natürlich gilt das nur für die Berechnung der Betriebskosten beim Unternehmen und nicht für die Berechnung zur Versteuerung des geldwerten Vorteils durch den Arbeitnehmer.

Und auch der Fraktionschef der Grünen, der kuhne Fritz, ähhh der Fritze Kuhn, war natürlich auch sofort dafür, „ökologisch kontraproduktive Steuersubventionen rasch abzubauen“. Daher müsse nicht die Absetzbarkeit der Betriebskosten sondern auch die Absetzbarkeit der Anschaffungskosten begrenzt werden. Außerdem forderte Kuhn, dass ab dem Jahr 2008 kein Wagen mehr „steuerlich begünstigt“ wird, der mehr als 140 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstößt.

Bevor Sie jetzt, je nach Standpunkt, als Betroffener losheulen oder als Umweltschützer losjubeln, sollten Sie sich nochmals ins Gedächtnis rufen, dass „nur“ ca. 12% der jährlichen Emissionsmenge an CO2 aus den Auspuffrohren von Personenkraftwagen stammen.
43% jedoch kommen aus der Rohren der Energiewirtschaft, 16% steuert die Industrie bei, 7% Handel und Gewerbe, 8% aus gewerblichem Verkehr und 14% aus den privaten Haushalten.

Und unseren abgasenden Politikern, denen die Flatulenz aus jeder Körperöffnung quillt, fällt nun nichts besseres ein, als ihren absolut unnötigen Anteil an diesen Abgasen weiter zu erhöhen, statt einfach zuerst mal die „Dienstfahrzeuge“ der Politiker und ihrer Bewacher auf 3-Liter Autos umzustellen, denn zumindest mir fällt noch auf, dass ich dort noch keine Fahrzeuge in der Fahrzeugklasse unterhalb eines Audi A6 und 5-er BMW gesehen habe.
Und gerade die gehören im gerade vom DAT herausgegebenen „Leitfaden zu Kraftstoffverbrauch und CO2 -Emission aller neuen Personenkraftwagenmodelle die in Deutschland zum Kauf angeboten werden (PDF)“ zu den größten Abgasern.
Vom Sprit wollen wir ja gar nicht erst reden, denn den bezahlt sowieso der Steuerzahler.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 22. Februar 2007 um 05:45:16 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

7 Antworten zu “Abgaser”

  1. Karl-Heinz meint:

    Wieviel Prozent am CO2-Aufkommen verursacht die lebende Biomasse wohl global, inklusive der heißen Luft unserer Politiker?
    Und nur noch stille Selters trinken!

  2. Machopan meint:

    Es gibt dazu leider (noch) keine exakten und wissenschaftlich fundierten Aussagen, aber es kann wohl davon ausgegangen werden, dass der Schadstoffausstoß eines Politikers unter Berücksichtigung eines parteiunabhängigen Blubberblasenfaktors das Vielfache einer westeuropäischen Kleinstadt beträgt.
    Vom angerichteten Schaden innerhalb einer Legislaturperiode wollen wir erst mal gar nicht reden. Dagegen ist der großflächige Befall mit Borkenkäfer, Wanderheuschrecken und Termiten das reinste Vergnügen.

  3. André Zechbauer meint:

    Interessant wäre, welche Quelle der, von dir genannten, prozentualen Verteilung zu Grunde liegt? Bei den Verkehrsmitteln machen rund 75 Prozent des CO2-Ausstoßes die Schwer- und Leichtkraftfahrzeuge aus, wenngleich auch die rasante Erhöhung durch den Flugverkehr nicht unerwähnt bleiben sollte (Quelle: Germanwatch). Letztendlich ist dieses “Wieviel?” und “Woher?” sekundär, denn ist in jedem Fall “ZUVIEL”.
    Bemerkenswert ist allerdings, welchen Unfug die Damen und Herren Politiker (und letztlich auch die Medien) so verzapfen: So sind zum Beispiel die osteuropäischen Staaten aufgrund ihrer wirtschaftlichen Umstrukturierung beinahe vorbildlich in Sachen Reduzierung von CO2-Emissionen, im Gegensatz zu Staaten wie den USA, Kanada, Australien und sogar Luxemburg, vom Verschmutzungs-Tourismus westlicher Industrienationen mal ganz abgesehen.
    Und dass ausgerechnet Dreckschleuder Australien mit dem Auswechseln von Glühbirnen “voran schreitet”, ist purer Zynismus.

    Um aber bei deinem Thread zu bleiben: Eine veränderte Besteuerung wird natürlich auf Kosten und zu Lasten derer stattfinden, die aufgrund ihres Einkommens kaum die Möglichkeit haben, sich schadstoffreduzierte (neue) Fahrzeuge zu beschaffen. Die Damen und Herren Parlamentarier rollen aber weiterhin im PS-starken Audi zum Nulltarif von Termin zu Termin. Ob wir angesichts der Rasanz des Fortschreitens eines ökologischen Kollaps noch Zeit finden, das Ganze sozialverträglich zu gestalten, mag ich bezweifeln. Schön wäre jedoch, wenn man sich auf ALLE Bereiche mit gleicher Intensität konzentrieren würde, statt nur über Autoabgase und Glühbirnen zu diskutieren.

  4. Machopan meint:

    Die Daten zur prozentualen Verteilung stammen aus dem “Leitfaden zu Kraftstoffverbrauch und CO2 -Emission aller neuen Personenkraftwagenmodelle die in Deutschland zum Kauf angeboten werden”, auf den im Posting selbst Bezug genommen und verlinkt wird.
    Auf Seite 4 dieses Leitfadens wird in einem Schaubild (Tortendiagramm) auch der “Anteil der CO2-Emmissionen in Deutschland 2002″ dargestellt und als Datenquelle der “Nationale Allokationsplan der Bundesregierung” angegeben.
    Also müssten zumindest die Jungs und Mädels der Bundesregierung wissen über was sie eigentlich rumpalavern.

    Auch wenn das Thema viel zu ernst ist, um sich darüber lustig zu machen, bin ich persönlich jedoch nicht mehr in der Lage, mich mit dem abgesonderten Schwachfug bundesdeutscher Politiker ernsthaft auseinander setzen zu können.
    Die unterscheiden sich nur noch im Niveau ihres närrischen Unterhaltungswertes und man kann alle von A-Z ohne weitere Kenntnis des Namens in den Mülleimer treten.

    So wahr uns Gott helfe :-)

  5. pathologe meint:

    Meinst Du wirklich, Gott hilft uns, die uns Regierenden in die Mülltonne zu treten?

  6. Machopan meint:

    Wenn er persönlich keine Zeit hat, kann er uns ja mal kurz die “linke und die rechte Hand Gottes” zur Verfügung stellen.
    Und wenn die keine Zeit haben - dann müssen wir es halt selbst machen.
    Früher gab es mal Kurse in “Do it yourself”.
    Ich müsste mal im Keller nach ein paar alten Exemplaren suchen, vielliecht ist irgendwo eine Anleitung zum Bau einer neuen Regierung drin.
    Oder zum Bau einer Bombe, damit die Stimmung im Lande noch “bombiger” wird.

  7. Joachim Rüdiger meint:

    Ihr scheiß öko freaks geht doch wieder Bäume knutschen!!!!!!!! oder geht doch wieder in die steinzeit wenn ihr kein CO2 haben wollt!

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Abgaser

22. Februar 2007 05:45

Lieber Freund

Kaum gibt es irgendwo und aus irgendeinem Anlass die Möglichkeit in der Öffentlichkeit das Maul aufzureißen, so findet sich sicher der eine oder andere Politiker, der die Gelegenheit nützt seine sachliche Inkompetenz in Worte zu kleiden.

Diesmal hat SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber der „Berliner Zeitung“ die Überlegungen der SPD erläutert, Firmenwagen mit einem hohen Kraftstoffverbrauch steuerlich höher zu belasten um die Unternehmen zum Umstieg auf umweltfreundlichere Modelle zu bewegen.
Heute subventioniert die Allgemeinheit die Spritfresser. Wenn wir eine Obergrenze einführen, ist damit endlich Schluss“, sagte SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber der “Berliner Zeitung”. Die Kosten für den Betrieb der Firmenwagen sollten demnach angesichts des Klimawandels nur noch bis zu einer “vertretbaren” Höhe von der Steuer absetzbar sein.“

Nun ist das Thema der „PKW-Überlassung an Arbeitnehmer“ in den letzten Jahrzehnten von jedem Finanzminister zur Verbesserung seiner bescheidenen Finanzlage ausgelutscht und zu einem verwaltungstechnischen und steuerrechtlichen Drahtseilakt zum ordnungsgemäßen Nachweis des zu versteuernden „geldwerten Vorteils“ verunstaltet worden.

Es gibt kaum einen anderen Bereich im Steuerrecht, der sich so häufig und so einseitig verändert wie der Bereich „Nutzung von Firmen-PKW durch Arbeitnehmer“ und „Fahrten zur Arbeitsstätte mit dem Privat-PKW“. Wer sich als Betroffener oder Verantwortlicher mit diesem Thema beschäftigen muss, bei dem bleibt garantiert kein Auge trocken.

Statt endlich mal Ruhe zu geben und es den Firmen und ihren Mitarbeitern selbst zu überlassen ob und welche Fahrzeuge zu betrieblichen Zwecken eingesetzt oder dem Mitarbeiter überlassen werden, soll nun noch weiter reglementiert, drangsaliert, komplifiziert und natürlich auch abkassiert werden.

SPD-Vize Kelber will dazu das so genannte „Dienstwagenprivileg“ verschärfen, denn Politiker bezeichnen dümmlicherweise die steuerliche Berücksichtigung der Betriebskosten und Anschaffungskosten eines firmeneigenen PKW als „Betriebsmittel“, sehr gerne als „Privileg“ und „Subvention“ eines Statussymbols und „fehlgeleiteten Konsumverhaltens“.
Er möchte daher die Betriebskosten des PKW nur noch in dem Umfang berücksichtigen, wie dies in etwa den neuen Zielwerten der EU für den Ausstoß von Kohlendioxid von Autos entspricht.
Natürlich gilt das nur für die Berechnung der Betriebskosten beim Unternehmen und nicht für die Berechnung zur Versteuerung des geldwerten Vorteils durch den Arbeitnehmer.

Und auch der Fraktionschef der Grünen, der kuhne Fritz, ähhh der Fritze Kuhn, war natürlich auch sofort dafür, „ökologisch kontraproduktive Steuersubventionen rasch abzubauen“. Daher müsse nicht die Absetzbarkeit der Betriebskosten sondern auch die Absetzbarkeit der Anschaffungskosten begrenzt werden. Außerdem forderte Kuhn, dass ab dem Jahr 2008 kein Wagen mehr „steuerlich begünstigt“ wird, der mehr als 140 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstößt.

Bevor Sie jetzt, je nach Standpunkt, als Betroffener losheulen oder als Umweltschützer losjubeln, sollten Sie sich nochmals ins Gedächtnis rufen, dass „nur“ ca. 12% der jährlichen Emissionsmenge an CO2 aus den Auspuffrohren von Personenkraftwagen stammen.
43% jedoch kommen aus der Rohren der Energiewirtschaft, 16% steuert die Industrie bei, 7% Handel und Gewerbe, 8% aus gewerblichem Verkehr und 14% aus den privaten Haushalten.

Und unseren abgasenden Politikern, denen die Flatulenz aus jeder Körperöffnung quillt, fällt nun nichts besseres ein, als ihren absolut unnötigen Anteil an diesen Abgasen weiter zu erhöhen, statt einfach zuerst mal die „Dienstfahrzeuge“ der Politiker und ihrer Bewacher auf 3-Liter Autos umzustellen, denn zumindest mir fällt noch auf, dass ich dort noch keine Fahrzeuge in der Fahrzeugklasse unterhalb eines Audi A6 und 5-er BMW gesehen habe.
Und gerade die gehören im gerade vom DAT herausgegebenen „Leitfaden zu Kraftstoffverbrauch und CO2 -Emission aller neuen Personenkraftwagenmodelle die in Deutschland zum Kauf angeboten werden (PDF)“ zu den größten Abgasern.
Vom Sprit wollen wir ja gar nicht erst reden, denn den bezahlt sowieso der Steuerzahler.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 22. Februar 2007 um 05:45:16 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

7 Antworten zu “Abgaser”

  1. Karl-Heinz meint:

    Wieviel Prozent am CO2-Aufkommen verursacht die lebende Biomasse wohl global, inklusive der heißen Luft unserer Politiker?
    Und nur noch stille Selters trinken!

  2. Machopan meint:

    Es gibt dazu leider (noch) keine exakten und wissenschaftlich fundierten Aussagen, aber es kann wohl davon ausgegangen werden, dass der Schadstoffausstoß eines Politikers unter Berücksichtigung eines parteiunabhängigen Blubberblasenfaktors das Vielfache einer westeuropäischen Kleinstadt beträgt.
    Vom angerichteten Schaden innerhalb einer Legislaturperiode wollen wir erst mal gar nicht reden. Dagegen ist der großflächige Befall mit Borkenkäfer, Wanderheuschrecken und Termiten das reinste Vergnügen.

  3. André Zechbauer meint:

    Interessant wäre, welche Quelle der, von dir genannten, prozentualen Verteilung zu Grunde liegt? Bei den Verkehrsmitteln machen rund 75 Prozent des CO2-Ausstoßes die Schwer- und Leichtkraftfahrzeuge aus, wenngleich auch die rasante Erhöhung durch den Flugverkehr nicht unerwähnt bleiben sollte (Quelle: Germanwatch). Letztendlich ist dieses “Wieviel?” und “Woher?” sekundär, denn ist in jedem Fall “ZUVIEL”.
    Bemerkenswert ist allerdings, welchen Unfug die Damen und Herren Politiker (und letztlich auch die Medien) so verzapfen: So sind zum Beispiel die osteuropäischen Staaten aufgrund ihrer wirtschaftlichen Umstrukturierung beinahe vorbildlich in Sachen Reduzierung von CO2-Emissionen, im Gegensatz zu Staaten wie den USA, Kanada, Australien und sogar Luxemburg, vom Verschmutzungs-Tourismus westlicher Industrienationen mal ganz abgesehen.
    Und dass ausgerechnet Dreckschleuder Australien mit dem Auswechseln von Glühbirnen “voran schreitet”, ist purer Zynismus.

    Um aber bei deinem Thread zu bleiben: Eine veränderte Besteuerung wird natürlich auf Kosten und zu Lasten derer stattfinden, die aufgrund ihres Einkommens kaum die Möglichkeit haben, sich schadstoffreduzierte (neue) Fahrzeuge zu beschaffen. Die Damen und Herren Parlamentarier rollen aber weiterhin im PS-starken Audi zum Nulltarif von Termin zu Termin. Ob wir angesichts der Rasanz des Fortschreitens eines ökologischen Kollaps noch Zeit finden, das Ganze sozialverträglich zu gestalten, mag ich bezweifeln. Schön wäre jedoch, wenn man sich auf ALLE Bereiche mit gleicher Intensität konzentrieren würde, statt nur über Autoabgase und Glühbirnen zu diskutieren.

  4. Machopan meint:

    Die Daten zur prozentualen Verteilung stammen aus dem “Leitfaden zu Kraftstoffverbrauch und CO2 -Emission aller neuen Personenkraftwagenmodelle die in Deutschland zum Kauf angeboten werden”, auf den im Posting selbst Bezug genommen und verlinkt wird.
    Auf Seite 4 dieses Leitfadens wird in einem Schaubild (Tortendiagramm) auch der “Anteil der CO2-Emmissionen in Deutschland 2002″ dargestellt und als Datenquelle der “Nationale Allokationsplan der Bundesregierung” angegeben.
    Also müssten zumindest die Jungs und Mädels der Bundesregierung wissen über was sie eigentlich rumpalavern.

    Auch wenn das Thema viel zu ernst ist, um sich darüber lustig zu machen, bin ich persönlich jedoch nicht mehr in der Lage, mich mit dem abgesonderten Schwachfug bundesdeutscher Politiker ernsthaft auseinander setzen zu können.
    Die unterscheiden sich nur noch im Niveau ihres närrischen Unterhaltungswertes und man kann alle von A-Z ohne weitere Kenntnis des Namens in den Mülleimer treten.

    So wahr uns Gott helfe :-)

  5. pathologe meint:

    Meinst Du wirklich, Gott hilft uns, die uns Regierenden in die Mülltonne zu treten?

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    Wenn er persönlich keine Zeit hat, kann er uns ja mal kurz die “linke und die rechte Hand Gottes” zur Verfügung stellen.
    Und wenn die keine Zeit haben - dann müssen wir es halt selbst machen.
    Früher gab es mal Kurse in “Do it yourself”.
    Ich müsste mal im Keller nach ein paar alten Exemplaren suchen, vielliecht ist irgendwo eine Anleitung zum Bau einer neuen Regierung drin.
    Oder zum Bau einer Bombe, damit die Stimmung im Lande noch “bombiger” wird.

  7. Joachim Rüdiger meint:

    Ihr scheiß öko freaks geht doch wieder Bäume knutschen!!!!!!!! oder geht doch wieder in die steinzeit wenn ihr kein CO2 haben wollt!

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