Heiße Luft und Zwiebackstaub

27. Februar 2007 05:45

Lieber Freund

„Manche mögen’s heiß“ auch wenn augenscheinlich ist, dass sie schon als Kleinkind zu heiß gebadet wurden.
Die heiße Diskussion um den „von den Menschen“ verursachten Klimawandel ist nun wirklich für jeden besserwissenden Hosenscheißer zur Pflichtübung geworden, mit der er seinen unverdauten Zwiebackstaub ungefiltert an die Umwelt abgeben darf.

Man muss nun wirklich keine Namen nennen, denn es sind die üblichen Übeltäter, die auch zu diesem Thema ihre inhaltsleeren und nichtssagenden Phrasen abgeben müssen, ohne dazu jemals auch nur den Funken einer eigenen Meinung besessen oder gar das Problem zumindest in seinen Grundzügen intellektuell erfasst zu haben.

Somit sind von diesen Personen auch keine Lösungen zu erwarten.
Zumindest keine vernünftigen Lösungen und schon gar keine machbare Vorschläge zu deren Umsetzung.

Statt dessen werden sie einen weiteren Berg von Gesetzen, Vorschriften, Regelwerken, Gutachten, Auslegungen und Expertisen erzeugen, in denen sich keine Sau (Entschuldigung) ohne kostenpflichtige Assistenz eines Berater mehr zurecht finden kann.

Wir werden also weiter nach einer Reise ins Ausland unseren Plastikmüll und pfandpflichtiges Leergut reimportieren um für eine sachgerechte Beseitigung Sorge zu tragen, für die wir bereits beim Erwerb der Ware zur Kasse gebeten wurden.

Wir werden den „Autofahrern“ schon beim kostenpflichtigen Erwerb des Führerscheins beibringen, wie durch Abschalten des Motors und „energiesparendes Rollen“ wichtige fossile Brennstoffe „gespart“ und die Umwelt geschont werden kann.

Wir werden den „Energieverbrauchern“ in den privaten Haushalten einhämmern, dass durch die optimale Befüllungsstrategie der Waschmaschine, der Herabsetzung der Vorlauftemperatur der Zentralheizung und einem auf den persönlichen Verschmutzungsgrad abgestimmten Waschverhalten je bundesdeutschem Durchschnittshaushalt per anno mindestens 96,79 Euro, exklusive Mehrwert- und Ökosteuer, eingespart werden könnten.

Gleichzeitig werden wir nicht müde zu wiederholen, dass mit dem Abschalten der „Stand-By-Funktion“ an elektronischen Geräten volkswirtschaftliche Folgekosten in Milliardenhöhe vermieden werden können, sind aber wundersamerweise natürlich nicht in der Lage den Verkauf derartiger Geräte per Gesetz einfach zu verbieten.

Wir werden weiter unserer immer kleiner werdenden Kinderschar die Geschichte von der „globalen“ Erwärmung, den Gesetzen der Natur und der unerbittlichen Konsequenz mit der sie immer über die kleinen Leute herfällt, erzählen und ihnen dann beibringen, wie man den Laich des letzten Urmelmolchs einzeln über eine 6-spurige Autobahn oder ICE-Trasse zu den angestammten Laichplätzen hinter dem Kohlekraftwerk am Großflughafen trägt, ohne dass dabei das genetische Urmaterial des Einzellers zu Schaden kommt.

Um den Rahmen der Umweltschutzmaßnahmen voll auszuschöpfen, sollten wir auch noch die Nestwärme für unseren Nachwuchs und die uns Menschen körpereigene Temperatur um einige Grad absenken, um die Welt vor einer weiteren globalen Erwärmung und ihren Folgen zu schützen.

Und wenn wir dann noch die heißen Miezen aus Funk und Fernsehen verbannen, dann dürfte eigentlich nichts mehr die Gletscher dieser Erde am Wachsen hindern.

Ich hoffe darauf, dass unser Bericht die Menschen und Regierungen so aufrütteln wird, dass sie entschlossen handeln“, hatte der Chef der internationalen Forschergruppe, R. K. Pachauri, bei der Vorstellung des Weltklimaberichts der Vereinten Nationen, in Paris gesagt.

Statt dessen wird nur die „geistige Windstille“ durch „operative Hektik“ in Verbindung mit „geistiger Flatulenz“ ersetzt, denn „manche mögen’s heiß“ auch wenn es augenscheinlich ist, dass sie schon als Kleinkind zu heiß gebadet wurden.

So kämpft Merkel für die CO2-Werte der deutschen Autobauer, die Industrie bekommt die Verschmutzungsrechte weiterhin kostenlos, während die Energieversorger diese kostenlosen Rechte längst in ihre Produkte eingepreist haben und die Rückversicherer sich um den Klimawandel und ihre Profite sorgen.
Und Australien ächtet die Glühbirne!
Na, das ist doch schon mal ein Anfang für ein Land, das nach den USA weltweit zu den größten Dreckschleudern und Heißlufterzeugern zählt, da ist die Ächtung der Glühbirne wohl gleichbedeutend mit öffentlichem Onanieren und einem mühsamst hervorgequälten Lusttropfen auf dem heißen Stein.

Derweil denken in Deutschland die „Experten“ über mehr „Benzinspartechnik“ bei Autos nach und befruchten uns schon mal mit der Erkenntnis, dass dadurch das Enderzeugnis so um die 1500 Euro teurer werden wird.
Ist das nicht schön?
Man hat zwar noch keine brauchbare Lösung, weiß aber schon mal was sie kostet!

Dass der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) in der BLÖD-Zeitung davor warnte, dass „die Deutschen nicht zu einem Volk von Kleinwagenfahrern degradiert werden dürften“, kann für Fahrer von Opel Coma, Ford Fiasko, Fiat Bravo und Smart nur ein schwacher Trost sein.
Und Otto Ebnet von der CDU gab sicherheitshalber schon mal zu Protokoll, dass „ein viel gefahrener Kleinwagen in seiner Schadstoffbilanz schlechter abschneide als ein kaum gefahrener Wagen der Oberklasse“.

Aber wer weiß, was den „Experten“ für Klimaschutz in ihrem missio“narrischen“ Eifer zur Rettung der Erde noch alles einfallen wird. Wir können als Alleinschuldige für den hohen CO2-Ausstoß ja schon mal damit beginnen flacher zu atmen oder jeden zweiten Atemzug ausfallen zu lassen.
Auf jeden Fall mal bis zum letzten Schnaufer.

Denn für deutsche Politiker fängt Klimaschutz noch immer bei den Kleinen an und es ist was Kleines, was Kinder freut.
Auch wenn der Zwiebackstaub die Sicht vernebelt.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 27. Februar 2007 um 05:45:44 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

14 Antworten zu “Heiße Luft und Zwiebackstaub”

  1. mitdenker meint:

    “Denn für deutsche Politiker fängt Klimaschutz noch immer bei den Kleinen an und es ist was Kleines, was Kinder freut.”
    Mag sein. Ist so. Und so kann man getrost und mit der Gewissheit, das es mich nicht mehr (be)trifft, die Prognose wagen: es werden auch “die Kleinen” sein, die die Auswirkungen als Erstes zu spüren bekommen, so sie dann noch etwas spüren sollten…

  2. Machopan meint:

    Da auch Politiker über die Lunge atmen und irgendwo ihre Wohnhöhle haben, werden auch sie dem Schicksal der “Kleinen” nicht entgehen, denn es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich dieser Planet seines größten Problems entledigt.

    Es gibt sicher wesentlich effizientere Maßnahmen zum Klimasschutz als ein gesetzliches Verbot der Glühbirne und die Verpflichtung zur Verwendung von “Energie”sparlampen. Auch vermisse ich persönlich in diesem wirklich idiotischen Ablenkungsmanöver den Hinweis, dass diese Engergiesparlampen zum Sondermüll zählen, während eine normale Glühbirne “wiederverwertet” werden kann.
    Und da 40% der CO2-Emissionen aus der Energiegewinnung stammen, müssten wir nur aufhören Energie zu gewinnen. :-)
    Denn so sicher wie das Amen in der Kirche, werden wir dabei verlieren.

  3. Step Around meint:

    Tja, mit der gespielten Aufregung unserer hohen Herren und Damen um die Glühbirne verhält es sich wie mit einer aufgeregten Schaar von Hühnern, deren letzter Gockel geschlachtet wurde…Deren größte Sorge: es kann halt nicht mehr gevö..lt werden. Und damit kann man sich schon irgendwie arrangieren…Aber das im Sinne der Nachhaltigkeit die Konsequenzen andere sind…naja, egal, ein neuer Gockel muß her. Gibt aber keinen mehr…
    Und bevor der Klimaschutzbericht rauskam hat ja eh niemand was gewußt! JAaa, nee, is klar!! Amen

  4. mitdenker meint:

    Na, wenn ich sowieso “verbrannt” werde, kann ich ja weiter ketzern…
    So nach der Devise, dass Deutschland eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz einnimmt. Wieso? Menschen verbrauchen Energie. Je weniger Menschen…klar. Die Menschen in Deutschland werden ja wohl immer weniger. Hurra - also weniger Energieverbrauch - also besserer Umweltschutz. Wenn also jemand den Bevölkerungsschwund kritisiert kritisiert er damit auch (logischerweise) den Klimaschutz. Oder?
    Ach ja, und was die lungenatmenden Politiker (und diverse Investoren) betrifft - bei deren Wandlungsfähigkeit werden sie mit die ersten Kiemeninhaber sein. Die Evolution machts bestimmt bei dieser Spezies möglich.

  5. Machopan meint:

    Wenn es unserem Umweltminister, dem Pausbackenengelchen Gabriel, nicht gelingt sich in das Ozonloch zu stopfen und damit die Gletscher zum wachsen zu bringen, werden wir wohl als Notmaßnahme die Glühwürmchen ächten und den Verkauf von Teelichtern verbieten müssen.

    Deutschland - das Land der Ideen.

  6. Machopan meint:

    @mitdenker.
    Aus Klimaschutzgründen dürfen Ketzer nicht mehr verbrannt werden, sondern sind lt. EU-Verordnung mit sofortiger Wirkung zu ersäufen. Es steht den Ländern frei, dazu ihr Nationalgetränk zu verwenden.
    In Bayern sollen sich bereits die ersten Freiwilligen gemeldet haben.

  7. mitdenker meint:

    iiiiii
    Ich hab’ was gegen Beck(s) und Konsorten. Weg mit den Flaschen….
    Und wat is det Nationaljetränk der Berliner? Weisse mit Schuß jibts nich mea wejen de terroristische Jefahr, die von Flaschen ausjehen soll.
    Gibt’s denn keinen anderen Weg der Abfallsonderbehandlung? Schon der finanzielle Würgegriff vergangener Zeiten hat zu keinem Finale geführt. Und für einen Einsatz beim Bund (und damit für Krisenregionen) bin ich schon wegen der Plattfüße ungeeignet. Hab’ mich schon immer vor Uniformen gedrückt. Ach, ist das schwierig…

  8. Hab ich vergessen meint:

    Mit ca.45 Milliarden sponsert die BundesReGierung die Umweltzerstörung und steht damit an 7 Stelle weit hinter der USA Regierung mit 700 Milliarden ,und da dein AuTo der schlimmste Umweltzerstörer 200mg pro Kill ometer CO2 viel schlimmer ist, muss es in die Schrotpresse,damit man in Australien neues Bauxit und in USA Eisenerz kaufen kann,damit man die mit in Strahlenden Kraftwerken erzeugter Energie in brauchbare Materialien,wie Eisen und Alu umwandeln kann.

    Und weil “wir” zuviel Dreck machen holt man noch 15 Millionen Tonnen Müll nach Bananistan um hier den Feinstaub in Spitzenhöhen zu treiben.

    In den nächsten Wochen kommen noch 20Td.Tonnen hochgiftigen Mülls aus Australien !!! nach BRDDR,damit die Verbrennungsanlagen,da haben wir Erfahrung mit,auch ja ausgelastet sind.

  9. Machopan meint:

    Hochgiftiger Sondermüll aus Australien?
    Ja müssen wir denn jetzt den Aussis auch noch die Energiesparlampen beseitigen weil wir in Umwelttechnolgie so gut sind, aber trotzdem keine umweltverträglichen Autos bauen können.
    Ich schlage jetzt vor, dass wir endlich einen Kleinwagen bauen, der mit einer Minimüllverbrennungsanlage betrieben werden kann. Und dann holen wir uns den gesamten Sondermüll aus dem Ausland und rasen mit 250 km/h über die Autobahn um den bestmöglichen Wirkungsgrad zu erreichen.
    Einmal mit Vollgas von Hamburg nach München und der Müll einer 4-köpfigen Familie ist umweltverträglich beseitigt und hat sich in saubere Luft aufgelöst.
    Und wenn wir das alles geschafft haben, dann besteuern wir die Minimüllverbrennungsanlagen wegen dem überhöhten Sauerstoffausstoß.
    :-)

  10. pathologe meint:

    Na, das ist doch mal eine gute Nachrict. Für die deutsche Wirtschaft. Wenn Australien Glühlampen verbietet, dann gibt es bestimmt einen Ersatzbedarf an Lampen dort. Denn all die Halogenstrahler, die dann ausgetauscht werden müssen. Und die Deckenfluter…
    Mit Sicherheit werden aber auch immer mehr elektrische Gimmicks entwickelt, die in keinem Haushalt fehlen dürfen. Mikrowelle, Brotbackautomat, Doppel-DVD-Festplattenrekorder plus Satellitenreceiver, Plasmafernseher = Idiotenleuchte, elektrische Messerschärfer, Markisen, Rolläden und Garagentore sind da nur die Spitze des Eisbergs. Und dann steht man in Australien, ein wenig später auch in Deutschland, mit großen Augen da und wundert sich, dass die Kraftwerke immer noch so viel Dreck in die Luft pusten. Wo man doch die GlühBirne erfolgreich ausgeMerzt hat. (Ich sehe gerade, dieser Satz ist doch recht CDU-feindlich) Also erfindet man schnell eine Ökozwosteuer, denn die erste Ökosteuer läuft ja noch. Und Steuererhöhungen macht man ja nicht, aus Rücksicht auf die ausgemerkelten Bürger. Aber von einer neuen Steuer sagte man ja noch nichts. Und fleißig geht das Sparen an der Basisi weiter.

  11. hab ich vergessen meint:

    Hier wird ein Teil des AusieMülls zu Aschpirin verarbeitet

    http://www.cbgnetwork.org/images/img001798.jpg

  12. Lazarus meint:

    Es ist natürlich nicht populär, nicht medienwirksam, aber ein gewisser Beitrag zur Selbstehrlichkeit, wenn die Politiker(sog. “Volksvertreter”) z.B. den sog. “Motorsport” in allen Klassen einfach verbieten würden…. so ganz überraschend, wie uns die sonstigen Segnungen ja auch ganz unerwartet ereilen. Oder den Kriegseinsatz, z.B. unserer, auf Kosten der Steuerzahler, also dem Volsvermögen entzogenem Werte, realisierten Hardware und ausgebildeten Personals, dessen letztendlichen “Resultate” in keiner Modellrechnung kalkulierbar sind. Unser Merkel, als promovierter Physiker, sollte eigentlich wissen, was “Entropie” ist und alle Anstrengungen auf wissenschaftlicher Basis zur Verständigung der Völker unternehmen !!!!!! ( So wie Deutschland immer noch (!!!) ein großes Ansehen als Hoffnungsträger (bei den sog. “Schurkenstaaten”) genießt ! ) Der Weiterführung dieses Gedankens kann sich die denkende Minderheit dieses Landes ja selbst annehmen.
    Für ge”Bild”ete Leser (sind die auch in diesem Forum ???)erläutere ich diesen Sachverhalt jetzt populärwissenschaftlich: Wer schon im Sumpf steckt, sollte nicht noch strampeln !
    Oder, z.B. wenn die Feuerwehr Super-plus in den Löschtank und stattdessen Wasser in den Fahrzeugtank füllt … Ach, das wird schon praktiziert ?! Stimmt, von den sog. V… . Sch…e ! Ich schmeiß’ mich hinter die nächste Stra-Ba !

  13. Machopan meint:

    Die Debatte um den Umweltschutz ist genauso krank wie die Diskussion um die Krippenplätze.
    Dabei ist alles ganz einfach - nur wollen muss man es.
    Und bei sich selbst anfangen.

    Wir diskutieren über die Motorabschaltung vor einer roten Ampel, statt uns die Frage zu stellen warum a. die Ampel rot ist und
    b. warum da überhaupt eine Ampel steht.
    Wir rechnen akribisch aus, wieviel Megawatt Elektrizität wir durch die Stand-By-Funktion verbrauchen, statt derartige Geräte einfach zu verbieten.
    Wir jammern über den CO2-Ausstoß und die Raser auf der Autobahn und sind nicht willens eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen oder gar die Fahrzeuge schon bei 130 km/h elektronisch abzuregeln, statt erst bei 250 km/h.
    Wir klagen über zuwenig Kinder und machen uns auf die Suche nach Dummen die sie bekommen, statt die Lebensbedingungen in unserer Gesellschaft umfassend und grundlegend zu verbessern.
    Wir sprechen von Politikverdrossenheit und Demokratiemüdigkeit und werden nicht müde den “gemeinen Wähler” permanent für dumm zu verkaufen.
    Wir fordern Mit- und Mehrarbeit, Engagement und Verantwortung und werfen ohne mit der Wimper zu zucken die Mitarbeiter auf die Straße um die Unternehmensprofite zu erhöhen.

    Soll ich noch weitermachen?
    Irgendwie habe ich keine Lust mehr und außerdem ist alles schon tausendmal und mehr gesagt worden.
    Dieses Land hat seinen Bürgern schon vor Jahren den Krieg erklärt. Jetzt wird es bekommen, was es wollte.

  14. Lazarus meint:

    Wieso “dieses Land” ? Es sind die “Ländigen”, dieser Moloch, der sich in beständiger Selbstähnlichkeit immer und immer und immer … wieder gebiert (gebärt?) . Und es funktioniert - immer wieder, egal in welchen Konstellationen …..

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Heiße Luft und Zwiebackstaub

27. Februar 2007 05:45

Lieber Freund

„Manche mögen’s heiß“ auch wenn augenscheinlich ist, dass sie schon als Kleinkind zu heiß gebadet wurden.
Die heiße Diskussion um den „von den Menschen“ verursachten Klimawandel ist nun wirklich für jeden besserwissenden Hosenscheißer zur Pflichtübung geworden, mit der er seinen unverdauten Zwiebackstaub ungefiltert an die Umwelt abgeben darf.

Man muss nun wirklich keine Namen nennen, denn es sind die üblichen Übeltäter, die auch zu diesem Thema ihre inhaltsleeren und nichtssagenden Phrasen abgeben müssen, ohne dazu jemals auch nur den Funken einer eigenen Meinung besessen oder gar das Problem zumindest in seinen Grundzügen intellektuell erfasst zu haben.

Somit sind von diesen Personen auch keine Lösungen zu erwarten.
Zumindest keine vernünftigen Lösungen und schon gar keine machbare Vorschläge zu deren Umsetzung.

Statt dessen werden sie einen weiteren Berg von Gesetzen, Vorschriften, Regelwerken, Gutachten, Auslegungen und Expertisen erzeugen, in denen sich keine Sau (Entschuldigung) ohne kostenpflichtige Assistenz eines Berater mehr zurecht finden kann.

Wir werden also weiter nach einer Reise ins Ausland unseren Plastikmüll und pfandpflichtiges Leergut reimportieren um für eine sachgerechte Beseitigung Sorge zu tragen, für die wir bereits beim Erwerb der Ware zur Kasse gebeten wurden.

Wir werden den „Autofahrern“ schon beim kostenpflichtigen Erwerb des Führerscheins beibringen, wie durch Abschalten des Motors und „energiesparendes Rollen“ wichtige fossile Brennstoffe „gespart“ und die Umwelt geschont werden kann.

Wir werden den „Energieverbrauchern“ in den privaten Haushalten einhämmern, dass durch die optimale Befüllungsstrategie der Waschmaschine, der Herabsetzung der Vorlauftemperatur der Zentralheizung und einem auf den persönlichen Verschmutzungsgrad abgestimmten Waschverhalten je bundesdeutschem Durchschnittshaushalt per anno mindestens 96,79 Euro, exklusive Mehrwert- und Ökosteuer, eingespart werden könnten.

Gleichzeitig werden wir nicht müde zu wiederholen, dass mit dem Abschalten der „Stand-By-Funktion“ an elektronischen Geräten volkswirtschaftliche Folgekosten in Milliardenhöhe vermieden werden können, sind aber wundersamerweise natürlich nicht in der Lage den Verkauf derartiger Geräte per Gesetz einfach zu verbieten.

Wir werden weiter unserer immer kleiner werdenden Kinderschar die Geschichte von der „globalen“ Erwärmung, den Gesetzen der Natur und der unerbittlichen Konsequenz mit der sie immer über die kleinen Leute herfällt, erzählen und ihnen dann beibringen, wie man den Laich des letzten Urmelmolchs einzeln über eine 6-spurige Autobahn oder ICE-Trasse zu den angestammten Laichplätzen hinter dem Kohlekraftwerk am Großflughafen trägt, ohne dass dabei das genetische Urmaterial des Einzellers zu Schaden kommt.

Um den Rahmen der Umweltschutzmaßnahmen voll auszuschöpfen, sollten wir auch noch die Nestwärme für unseren Nachwuchs und die uns Menschen körpereigene Temperatur um einige Grad absenken, um die Welt vor einer weiteren globalen Erwärmung und ihren Folgen zu schützen.

Und wenn wir dann noch die heißen Miezen aus Funk und Fernsehen verbannen, dann dürfte eigentlich nichts mehr die Gletscher dieser Erde am Wachsen hindern.

Ich hoffe darauf, dass unser Bericht die Menschen und Regierungen so aufrütteln wird, dass sie entschlossen handeln“, hatte der Chef der internationalen Forschergruppe, R. K. Pachauri, bei der Vorstellung des Weltklimaberichts der Vereinten Nationen, in Paris gesagt.

Statt dessen wird nur die „geistige Windstille“ durch „operative Hektik“ in Verbindung mit „geistiger Flatulenz“ ersetzt, denn „manche mögen’s heiß“ auch wenn es augenscheinlich ist, dass sie schon als Kleinkind zu heiß gebadet wurden.

So kämpft Merkel für die CO2-Werte der deutschen Autobauer, die Industrie bekommt die Verschmutzungsrechte weiterhin kostenlos, während die Energieversorger diese kostenlosen Rechte längst in ihre Produkte eingepreist haben und die Rückversicherer sich um den Klimawandel und ihre Profite sorgen.
Und Australien ächtet die Glühbirne!
Na, das ist doch schon mal ein Anfang für ein Land, das nach den USA weltweit zu den größten Dreckschleudern und Heißlufterzeugern zählt, da ist die Ächtung der Glühbirne wohl gleichbedeutend mit öffentlichem Onanieren und einem mühsamst hervorgequälten Lusttropfen auf dem heißen Stein.

Derweil denken in Deutschland die „Experten“ über mehr „Benzinspartechnik“ bei Autos nach und befruchten uns schon mal mit der Erkenntnis, dass dadurch das Enderzeugnis so um die 1500 Euro teurer werden wird.
Ist das nicht schön?
Man hat zwar noch keine brauchbare Lösung, weiß aber schon mal was sie kostet!

Dass der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) in der BLÖD-Zeitung davor warnte, dass „die Deutschen nicht zu einem Volk von Kleinwagenfahrern degradiert werden dürften“, kann für Fahrer von Opel Coma, Ford Fiasko, Fiat Bravo und Smart nur ein schwacher Trost sein.
Und Otto Ebnet von der CDU gab sicherheitshalber schon mal zu Protokoll, dass „ein viel gefahrener Kleinwagen in seiner Schadstoffbilanz schlechter abschneide als ein kaum gefahrener Wagen der Oberklasse“.

Aber wer weiß, was den „Experten“ für Klimaschutz in ihrem missio“narrischen“ Eifer zur Rettung der Erde noch alles einfallen wird. Wir können als Alleinschuldige für den hohen CO2-Ausstoß ja schon mal damit beginnen flacher zu atmen oder jeden zweiten Atemzug ausfallen zu lassen.
Auf jeden Fall mal bis zum letzten Schnaufer.

Denn für deutsche Politiker fängt Klimaschutz noch immer bei den Kleinen an und es ist was Kleines, was Kinder freut.
Auch wenn der Zwiebackstaub die Sicht vernebelt.

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 27. Februar 2007 um 05:45:44 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

14 Antworten zu “Heiße Luft und Zwiebackstaub”

  1. mitdenker meint:

    “Denn für deutsche Politiker fängt Klimaschutz noch immer bei den Kleinen an und es ist was Kleines, was Kinder freut.”
    Mag sein. Ist so. Und so kann man getrost und mit der Gewissheit, das es mich nicht mehr (be)trifft, die Prognose wagen: es werden auch “die Kleinen” sein, die die Auswirkungen als Erstes zu spüren bekommen, so sie dann noch etwas spüren sollten…

  2. Machopan meint:

    Da auch Politiker über die Lunge atmen und irgendwo ihre Wohnhöhle haben, werden auch sie dem Schicksal der “Kleinen” nicht entgehen, denn es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich dieser Planet seines größten Problems entledigt.

    Es gibt sicher wesentlich effizientere Maßnahmen zum Klimasschutz als ein gesetzliches Verbot der Glühbirne und die Verpflichtung zur Verwendung von “Energie”sparlampen. Auch vermisse ich persönlich in diesem wirklich idiotischen Ablenkungsmanöver den Hinweis, dass diese Engergiesparlampen zum Sondermüll zählen, während eine normale Glühbirne “wiederverwertet” werden kann.
    Und da 40% der CO2-Emissionen aus der Energiegewinnung stammen, müssten wir nur aufhören Energie zu gewinnen. :-)
    Denn so sicher wie das Amen in der Kirche, werden wir dabei verlieren.

  3. Step Around meint:

    Tja, mit der gespielten Aufregung unserer hohen Herren und Damen um die Glühbirne verhält es sich wie mit einer aufgeregten Schaar von Hühnern, deren letzter Gockel geschlachtet wurde…Deren größte Sorge: es kann halt nicht mehr gevö..lt werden. Und damit kann man sich schon irgendwie arrangieren…Aber das im Sinne der Nachhaltigkeit die Konsequenzen andere sind…naja, egal, ein neuer Gockel muß her. Gibt aber keinen mehr…
    Und bevor der Klimaschutzbericht rauskam hat ja eh niemand was gewußt! JAaa, nee, is klar!! Amen

  4. mitdenker meint:

    Na, wenn ich sowieso “verbrannt” werde, kann ich ja weiter ketzern…
    So nach der Devise, dass Deutschland eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz einnimmt. Wieso? Menschen verbrauchen Energie. Je weniger Menschen…klar. Die Menschen in Deutschland werden ja wohl immer weniger. Hurra - also weniger Energieverbrauch - also besserer Umweltschutz. Wenn also jemand den Bevölkerungsschwund kritisiert kritisiert er damit auch (logischerweise) den Klimaschutz. Oder?
    Ach ja, und was die lungenatmenden Politiker (und diverse Investoren) betrifft - bei deren Wandlungsfähigkeit werden sie mit die ersten Kiemeninhaber sein. Die Evolution machts bestimmt bei dieser Spezies möglich.

  5. Machopan meint:

    Wenn es unserem Umweltminister, dem Pausbackenengelchen Gabriel, nicht gelingt sich in das Ozonloch zu stopfen und damit die Gletscher zum wachsen zu bringen, werden wir wohl als Notmaßnahme die Glühwürmchen ächten und den Verkauf von Teelichtern verbieten müssen.

    Deutschland - das Land der Ideen.

  6. Machopan meint:

    @mitdenker.
    Aus Klimaschutzgründen dürfen Ketzer nicht mehr verbrannt werden, sondern sind lt. EU-Verordnung mit sofortiger Wirkung zu ersäufen. Es steht den Ländern frei, dazu ihr Nationalgetränk zu verwenden.
    In Bayern sollen sich bereits die ersten Freiwilligen gemeldet haben.

  7. mitdenker meint:

    iiiiii
    Ich hab’ was gegen Beck(s) und Konsorten. Weg mit den Flaschen….
    Und wat is det Nationaljetränk der Berliner? Weisse mit Schuß jibts nich mea wejen de terroristische Jefahr, die von Flaschen ausjehen soll.
    Gibt’s denn keinen anderen Weg der Abfallsonderbehandlung? Schon der finanzielle Würgegriff vergangener Zeiten hat zu keinem Finale geführt. Und für einen Einsatz beim Bund (und damit für Krisenregionen) bin ich schon wegen der Plattfüße ungeeignet. Hab’ mich schon immer vor Uniformen gedrückt. Ach, ist das schwierig…

  8. Hab ich vergessen meint:

    Mit ca.45 Milliarden sponsert die BundesReGierung die Umweltzerstörung und steht damit an 7 Stelle weit hinter der USA Regierung mit 700 Milliarden ,und da dein AuTo der schlimmste Umweltzerstörer 200mg pro Kill ometer CO2 viel schlimmer ist, muss es in die Schrotpresse,damit man in Australien neues Bauxit und in USA Eisenerz kaufen kann,damit man die mit in Strahlenden Kraftwerken erzeugter Energie in brauchbare Materialien,wie Eisen und Alu umwandeln kann.

    Und weil “wir” zuviel Dreck machen holt man noch 15 Millionen Tonnen Müll nach Bananistan um hier den Feinstaub in Spitzenhöhen zu treiben.

    In den nächsten Wochen kommen noch 20Td.Tonnen hochgiftigen Mülls aus Australien !!! nach BRDDR,damit die Verbrennungsanlagen,da haben wir Erfahrung mit,auch ja ausgelastet sind.

  9. Machopan meint:

    Hochgiftiger Sondermüll aus Australien?
    Ja müssen wir denn jetzt den Aussis auch noch die Energiesparlampen beseitigen weil wir in Umwelttechnolgie so gut sind, aber trotzdem keine umweltverträglichen Autos bauen können.
    Ich schlage jetzt vor, dass wir endlich einen Kleinwagen bauen, der mit einer Minimüllverbrennungsanlage betrieben werden kann. Und dann holen wir uns den gesamten Sondermüll aus dem Ausland und rasen mit 250 km/h über die Autobahn um den bestmöglichen Wirkungsgrad zu erreichen.
    Einmal mit Vollgas von Hamburg nach München und der Müll einer 4-köpfigen Familie ist umweltverträglich beseitigt und hat sich in saubere Luft aufgelöst.
    Und wenn wir das alles geschafft haben, dann besteuern wir die Minimüllverbrennungsanlagen wegen dem überhöhten Sauerstoffausstoß.
    :-)

  10. pathologe meint:

    Na, das ist doch mal eine gute Nachrict. Für die deutsche Wirtschaft. Wenn Australien Glühlampen verbietet, dann gibt es bestimmt einen Ersatzbedarf an Lampen dort. Denn all die Halogenstrahler, die dann ausgetauscht werden müssen. Und die Deckenfluter…
    Mit Sicherheit werden aber auch immer mehr elektrische Gimmicks entwickelt, die in keinem Haushalt fehlen dürfen. Mikrowelle, Brotbackautomat, Doppel-DVD-Festplattenrekorder plus Satellitenreceiver, Plasmafernseher = Idiotenleuchte, elektrische Messerschärfer, Markisen, Rolläden und Garagentore sind da nur die Spitze des Eisbergs. Und dann steht man in Australien, ein wenig später auch in Deutschland, mit großen Augen da und wundert sich, dass die Kraftwerke immer noch so viel Dreck in die Luft pusten. Wo man doch die GlühBirne erfolgreich ausgeMerzt hat. (Ich sehe gerade, dieser Satz ist doch recht CDU-feindlich) Also erfindet man schnell eine Ökozwosteuer, denn die erste Ökosteuer läuft ja noch. Und Steuererhöhungen macht man ja nicht, aus Rücksicht auf die ausgemerkelten Bürger. Aber von einer neuen Steuer sagte man ja noch nichts. Und fleißig geht das Sparen an der Basisi weiter.

  11. hab ich vergessen meint:

    Hier wird ein Teil des AusieMülls zu Aschpirin verarbeitet

    http://www.cbgnetwork.org/images/img001798.jpg

  12. Lazarus meint:

    Es ist natürlich nicht populär, nicht medienwirksam, aber ein gewisser Beitrag zur Selbstehrlichkeit, wenn die Politiker(sog. “Volksvertreter”) z.B. den sog. “Motorsport” in allen Klassen einfach verbieten würden…. so ganz überraschend, wie uns die sonstigen Segnungen ja auch ganz unerwartet ereilen. Oder den Kriegseinsatz, z.B. unserer, auf Kosten der Steuerzahler, also dem Volsvermögen entzogenem Werte, realisierten Hardware und ausgebildeten Personals, dessen letztendlichen “Resultate” in keiner Modellrechnung kalkulierbar sind. Unser Merkel, als promovierter Physiker, sollte eigentlich wissen, was “Entropie” ist und alle Anstrengungen auf wissenschaftlicher Basis zur Verständigung der Völker unternehmen !!!!!! ( So wie Deutschland immer noch (!!!) ein großes Ansehen als Hoffnungsträger (bei den sog. “Schurkenstaaten”) genießt ! ) Der Weiterführung dieses Gedankens kann sich die denkende Minderheit dieses Landes ja selbst annehmen.
    Für ge”Bild”ete Leser (sind die auch in diesem Forum ???)erläutere ich diesen Sachverhalt jetzt populärwissenschaftlich: Wer schon im Sumpf steckt, sollte nicht noch strampeln !
    Oder, z.B. wenn die Feuerwehr Super-plus in den Löschtank und stattdessen Wasser in den Fahrzeugtank füllt … Ach, das wird schon praktiziert ?! Stimmt, von den sog. V… . Sch…e ! Ich schmeiß’ mich hinter die nächste Stra-Ba !

  13. Machopan meint:

    Die Debatte um den Umweltschutz ist genauso krank wie die Diskussion um die Krippenplätze.
    Dabei ist alles ganz einfach - nur wollen muss man es.
    Und bei sich selbst anfangen.

    Wir diskutieren über die Motorabschaltung vor einer roten Ampel, statt uns die Frage zu stellen warum a. die Ampel rot ist und
    b. warum da überhaupt eine Ampel steht.
    Wir rechnen akribisch aus, wieviel Megawatt Elektrizität wir durch die Stand-By-Funktion verbrauchen, statt derartige Geräte einfach zu verbieten.
    Wir jammern über den CO2-Ausstoß und die Raser auf der Autobahn und sind nicht willens eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen oder gar die Fahrzeuge schon bei 130 km/h elektronisch abzuregeln, statt erst bei 250 km/h.
    Wir klagen über zuwenig Kinder und machen uns auf die Suche nach Dummen die sie bekommen, statt die Lebensbedingungen in unserer Gesellschaft umfassend und grundlegend zu verbessern.
    Wir sprechen von Politikverdrossenheit und Demokratiemüdigkeit und werden nicht müde den “gemeinen Wähler” permanent für dumm zu verkaufen.
    Wir fordern Mit- und Mehrarbeit, Engagement und Verantwortung und werfen ohne mit der Wimper zu zucken die Mitarbeiter auf die Straße um die Unternehmensprofite zu erhöhen.

    Soll ich noch weitermachen?
    Irgendwie habe ich keine Lust mehr und außerdem ist alles schon tausendmal und mehr gesagt worden.
    Dieses Land hat seinen Bürgern schon vor Jahren den Krieg erklärt. Jetzt wird es bekommen, was es wollte.

  14. Lazarus meint:

    Wieso “dieses Land” ? Es sind die “Ländigen”, dieser Moloch, der sich in beständiger Selbstähnlichkeit immer und immer und immer … wieder gebiert (gebärt?) . Und es funktioniert - immer wieder, egal in welchen Konstellationen …..

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