Kinderwahlrecht

7. März 2007 05:45

Lieber Freund

Jeder Mensch muss von Geburt an eine Stimme haben“ sagte die ehemalige Familienministerin Renate Schmidt und jetzt eine von fünf Bundestagsvizepräsidenten, die diese Republik meint sich noch leisten zu können.
Nun wollte sich die Ministerin mit diesem Spruch nicht etwa für Menschen stark machen, die von Geburt an keine Stimme haben, also stumm sind. Vielmehr wollte sie auf die ihr eigene Art zum Ausdruck bringen, dass jeder Bürger dieses Landes mit dem Tag seiner Geburt über ein Stimmrecht verfügen sollte.

Dass dem, zumindest in den ersten Lebensmonaten bereits so ist, davon können frischgebackene Eltern ein Lied singen und von schlaflosen Nächten berichten..
Da es sich aber bei dieser „Stimmabgabe“ primär um die Einforderung menschlicher Grundbedürfnisse handelt, dürfte dieser Schrei für eine Politikerin wie Renate Schmidt eher uninteressant sein, hat sie doch im Laufe ihrer politischen Tätigkeit gelernt, diesen Ruf der Erwachsenen so weit wie möglich und so lange wie möglich zu ignorieren.

Gemeint hat die ehemalige Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auch nicht das Recht die Stimme zu erheben, sondern das Recht die Stimme abgeben zu dürfen um danach, bis zur nächsten Stimmabgabe den Mund halten zu müssen, auch wenn es zwischendurch viel zu sagen gäbe.
Diese, zugegeben etwas abartige System, nennt man souverän „Demokratie“, wobei alle Macht vom stimmabgebenden Volke ausgehen soll, aber dessen Stimme meist wie ein Schrei im Wind der politischen und wirtschaftlichen Interessen verweht.

Jetzt fordert die Frau Schmidt und eine Gruppe von Abgeordneten, dass bei dieser alle paar Jahre stattfindenden Wahlveranstaltung zukünftig auch Kinder mit ihrer Stimme mitmachen dürfen.
Da aber Kinder ihre Stimme statt für CDU, SPD und NPD lieber für LAKRITZ, SMARTIES und NUTELLA erheben, sollen die Eltern dieses Stimmrecht der Kinder wahrnehmen um die richtige Wahl zu treffen, denn so wird von den Politikern befürchtet, dass „in einem Land, in dem es immer mehr ältere Menschen gibt, die Interessen der Jüngeren etwa an guten Schulen und Kindertagesstätten ins Hintertreffen geraten.

So richtig durchdacht erscheint nun aber der Vorschlag zur Änderung des Wahlrechts noch nicht, denn warum sollten Kinder mit ihrer Stimme einen „alten“ Politiker wählen, nur um von diesem ihre „kindlichen“ Interessen an guten Schulen und Kindertagesstätten vertreten zu lassen.
Da macht es doch nur Sinn, wenn man seitens unserer Politiker, mal darüber nachdenkt nicht nur das „aktive Wahlrecht“, sondern auch zeitgleich das „passive Wahlrecht“ zu ändern.

Denn nur dann könnten die „kleinen Hosenscheißer“ zusammen mit den „großen Hosenscheißern“ auf der Regierungsbank herumturnen und das tun was sie am besten können:
„Die Windeln vollkacken!“

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 7. März 2007 um 05:45:00 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

8 Antworten zu “Kinderwahlrecht”

  1. Bollermann meint:

    Moin, moin

    da packst Du ja schon wieder ein ganz heißes Eisen an. Aber Du hast Recht.

    Nachdem endgültig auch dem allerletzten Politiker mit einem vollgeschissenen Hirn klar wird, dass sich die demographische Katastrophe besonders nicht nach Einführung des Elterngeldes mit erheblichen Vorteilen für Reiche und weiterer Verarmung der normalen Familien ändern wird, kommt Panik auf.

    Nur, mein lieber Machopan, sind Renate Schmidt und ihre Partei nicht die richtigen Vertreter von Familieninteressen. Am 11.09.2003 wurde ja bereits ein Antrag auf “Mehr Demokratie wagen durch ein Wahlrecht von Geburt an” durch eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten gestellt (Drucksache 15/1544). Damals versuchten 47 Abgeordnete (SPD: 11, CDU: 7, CSU: 6, FDP: 19, Grüne: 3, Parteilos: 1)den Bundestag von der Notwendigkeit zu überzeugen, dass nur die Familien sich selbst richtig vertreten können.

    Damals landete das Papier in einer der vielen Schubladen.

    Renate Schmidt schrieb zwar in ihrem Buch “S.O.S. Familie” auf Seite 134 sehr ausführlich, dass Eltern pro Kind und Monat zwanzig Jahre lang 1.188 € materiellen Aufwand haben, was einer Summe von 285.000 € entspricht, doch die gängige Praxis der SPD sieht so aus, dass man selbst die geplante Erhöhung des Kindergeldes für 2009 um den satten Betrag von monatlich 7 € aussetzen will.

    Man stelle sich das einmal vor: 7 € pro Kind und Monat. Eine gute Flasche Wein kostet etwa 7 € und die geht bei so manchem Politiker jeden Abend durch die Kehle.

    Mit anderen Worten: die Familien können die verschissene Verlogenheit der Politiker nicht mehr hören.

  2. mitdenker meint:

    @Bollermann
    Wieso sollte Panik aufkommen bei den Politikern? Ich habe den Eindruck, dies geht Ihnen am Ar… vorbei, bis zum endgültigen Wandel verkonsumieren sie schon lange Ihre Pensionen. Und außerdem läßt sich doch damit wundervoll weiter “Panikpolitik” machen wie der bevorstehende Beschluß zum Renteneintrittsalter zeigt. Gleichzeitig werden aber die Steuern für Unternehmen gesenkt, damit die Vorstandsbezüge und natürlich auch die Gewinnausschüttungen sich noch rasanter entwickeln können. Und da kommt so ein Vorschlag bei der sich ausbreitenden Wahlmüdigkeit doch gerade recht. Hurra, Stimmenzuwachs für jeden. Ist doch grandios - weil natürlich auch Geldzuwachs für sie aus dem Parteienfinanzierungsgesetz. Besser kann man doch keine neuen Quellen erschließen. Denn den so genannten Volksparteien läuft ja schon das eigene Volk inzwischen weg (Mitgliederschwund). Also schnell noch zugelangt, solange es keiner merkt.

  3. xy12 meint:

    Na ist doch ganz klar: bei den sogenannten “aufgeklärten” erwachsenen Wählern ist der Frust ausgebrochen. Die haben das System der Wahllüge mehr oder minder geblickt - und lassen sich durch halbgare Versprechungen kaum noch hinter dem Ofen hervorlocken. Da bleibt dann nur noch eine Chance: Man muss das Wahlrecht auf die Kinder erweitern. Die blicken zwar manchmal genauso wenig wie ihre modernen Eltern - aber wenigstens sind sie noch begeisterungsfähig.

    Ach so - ich fordere schon länger, das Wahlrecht am IQ der Wähler zu koppeln. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass die eine oder andere Wahl ungültig wird, weil die per Gesetz vorgeschriebene Wahlbeteiligung von 30% nicht mehr zustande kommt…

  4. mitdenker meint:

    @xy12
    Wieso? Auch hier kommt es doch auf die Höhe des “Mindest-IQ” an.
    Wenn man den Grenzwert bei größer 35 festlegt, schlagen nur noch die Schwerbehindertenvertretungen und die Abgeordneten des Deutsche Bundestages* Alarm…
    *(Nach Wendeler wird der Begriff der geistigen Behinderung durch ein Doppelkriterium definiert. Es liegt schwache soziale Kompetenz in Verbindung mit niedriger Intelligenz vor.)

  5. xy12 meint:

    Wenn man die IQ Grenze für das Wahlrecht bei 35 festsetzt, muss man gar nix ändern. Dann kann man das Wahlrecht auch für Hunde, Katzen und alle anderen Haustiere erweitern.

    Ich habe 32 Fische, zwei Hunde, vier Katzen - da kann ich zukünftig richtig politischen Einfluss geltend machen.

  6. Bollermann meint:

    @ xy12
    Im Prinzip machen Fische, Hunde und Katzen keinen Unterschied zu den vielen Debilen denen irgendwelche Wahlhelfer ein Kreuzchen auf den Briefwahlzettel machen, oder die vielen vernebelten Alkis, Fixer, Tablettensüchtigen usw. usw.
    Die machen ja alle ihr Kreuzchen für …… für was eigentlich ? Verstehe die Politik wer will aber ein Normalbegabter oder mit höheren IQ hat mit dem Verstehen eh seine Probleme.

  7. xy12 meint:

    @bollermann:

    Das “Verstehen” der Politik ist - so leid es mir tut - ganz einfach. Das “Gegensteuern” ist das Schwierige.

    Beim Verstehen muss man nur Attribute wie Macht, Lobby, Geld, Weltverbesserungsträume zugrunde legen - dann wird eine Fr. van der Leiden genauso verständlich wie eine Merkelanerin oder Schröders. Der Grundgedanke der Demokratie ist bestechend überzeugend: Man nehme Leute aus der Mitte des Volkes, die haben zwar keine fundierte Bildung, wie sie etwas verändern können - aber sie wissen wo der Schuh drückt. Die Praxis zeigt leider, dass diese Leute sich schnell einen Elfenbeinturm bauen und mit der Mitte des eigentlich zu repräsentierenden Volkes nicht mehr viel gemeinsam haben. Weder ihre Sorgen noch Nöte noch sonst irgend was.

    Anders: Im Prinzip ist zwischen dem Casting für Deutschland sucht den Superstar und der Politik kein Unterschied. Leider fehlt bei Letzterem ein Hr. Bohlen: schon die Kandidaten hier haben mehr Macht als die Jury…

  8. Lazarus meint:

    Schon Goethe, der alte geheime Rath, (und Visionär(?!)) schwärmte : “… es würd’ der Aff’ sich glücklich schätzen, könnt’ er nur auch auf’s Lotto setzen…”

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Kinderwahlrecht

7. März 2007 05:45

Lieber Freund

Jeder Mensch muss von Geburt an eine Stimme haben“ sagte die ehemalige Familienministerin Renate Schmidt und jetzt eine von fünf Bundestagsvizepräsidenten, die diese Republik meint sich noch leisten zu können.
Nun wollte sich die Ministerin mit diesem Spruch nicht etwa für Menschen stark machen, die von Geburt an keine Stimme haben, also stumm sind. Vielmehr wollte sie auf die ihr eigene Art zum Ausdruck bringen, dass jeder Bürger dieses Landes mit dem Tag seiner Geburt über ein Stimmrecht verfügen sollte.

Dass dem, zumindest in den ersten Lebensmonaten bereits so ist, davon können frischgebackene Eltern ein Lied singen und von schlaflosen Nächten berichten..
Da es sich aber bei dieser „Stimmabgabe“ primär um die Einforderung menschlicher Grundbedürfnisse handelt, dürfte dieser Schrei für eine Politikerin wie Renate Schmidt eher uninteressant sein, hat sie doch im Laufe ihrer politischen Tätigkeit gelernt, diesen Ruf der Erwachsenen so weit wie möglich und so lange wie möglich zu ignorieren.

Gemeint hat die ehemalige Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auch nicht das Recht die Stimme zu erheben, sondern das Recht die Stimme abgeben zu dürfen um danach, bis zur nächsten Stimmabgabe den Mund halten zu müssen, auch wenn es zwischendurch viel zu sagen gäbe.
Diese, zugegeben etwas abartige System, nennt man souverän „Demokratie“, wobei alle Macht vom stimmabgebenden Volke ausgehen soll, aber dessen Stimme meist wie ein Schrei im Wind der politischen und wirtschaftlichen Interessen verweht.

Jetzt fordert die Frau Schmidt und eine Gruppe von Abgeordneten, dass bei dieser alle paar Jahre stattfindenden Wahlveranstaltung zukünftig auch Kinder mit ihrer Stimme mitmachen dürfen.
Da aber Kinder ihre Stimme statt für CDU, SPD und NPD lieber für LAKRITZ, SMARTIES und NUTELLA erheben, sollen die Eltern dieses Stimmrecht der Kinder wahrnehmen um die richtige Wahl zu treffen, denn so wird von den Politikern befürchtet, dass „in einem Land, in dem es immer mehr ältere Menschen gibt, die Interessen der Jüngeren etwa an guten Schulen und Kindertagesstätten ins Hintertreffen geraten.

So richtig durchdacht erscheint nun aber der Vorschlag zur Änderung des Wahlrechts noch nicht, denn warum sollten Kinder mit ihrer Stimme einen „alten“ Politiker wählen, nur um von diesem ihre „kindlichen“ Interessen an guten Schulen und Kindertagesstätten vertreten zu lassen.
Da macht es doch nur Sinn, wenn man seitens unserer Politiker, mal darüber nachdenkt nicht nur das „aktive Wahlrecht“, sondern auch zeitgleich das „passive Wahlrecht“ zu ändern.

Denn nur dann könnten die „kleinen Hosenscheißer“ zusammen mit den „großen Hosenscheißern“ auf der Regierungsbank herumturnen und das tun was sie am besten können:
„Die Windeln vollkacken!“

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 7. März 2007 um 05:45:00 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

8 Antworten zu “Kinderwahlrecht”

  1. Bollermann meint:

    Moin, moin

    da packst Du ja schon wieder ein ganz heißes Eisen an. Aber Du hast Recht.

    Nachdem endgültig auch dem allerletzten Politiker mit einem vollgeschissenen Hirn klar wird, dass sich die demographische Katastrophe besonders nicht nach Einführung des Elterngeldes mit erheblichen Vorteilen für Reiche und weiterer Verarmung der normalen Familien ändern wird, kommt Panik auf.

    Nur, mein lieber Machopan, sind Renate Schmidt und ihre Partei nicht die richtigen Vertreter von Familieninteressen. Am 11.09.2003 wurde ja bereits ein Antrag auf “Mehr Demokratie wagen durch ein Wahlrecht von Geburt an” durch eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten gestellt (Drucksache 15/1544). Damals versuchten 47 Abgeordnete (SPD: 11, CDU: 7, CSU: 6, FDP: 19, Grüne: 3, Parteilos: 1)den Bundestag von der Notwendigkeit zu überzeugen, dass nur die Familien sich selbst richtig vertreten können.

    Damals landete das Papier in einer der vielen Schubladen.

    Renate Schmidt schrieb zwar in ihrem Buch “S.O.S. Familie” auf Seite 134 sehr ausführlich, dass Eltern pro Kind und Monat zwanzig Jahre lang 1.188 € materiellen Aufwand haben, was einer Summe von 285.000 € entspricht, doch die gängige Praxis der SPD sieht so aus, dass man selbst die geplante Erhöhung des Kindergeldes für 2009 um den satten Betrag von monatlich 7 € aussetzen will.

    Man stelle sich das einmal vor: 7 € pro Kind und Monat. Eine gute Flasche Wein kostet etwa 7 € und die geht bei so manchem Politiker jeden Abend durch die Kehle.

    Mit anderen Worten: die Familien können die verschissene Verlogenheit der Politiker nicht mehr hören.

  2. mitdenker meint:

    @Bollermann
    Wieso sollte Panik aufkommen bei den Politikern? Ich habe den Eindruck, dies geht Ihnen am Ar… vorbei, bis zum endgültigen Wandel verkonsumieren sie schon lange Ihre Pensionen. Und außerdem läßt sich doch damit wundervoll weiter “Panikpolitik” machen wie der bevorstehende Beschluß zum Renteneintrittsalter zeigt. Gleichzeitig werden aber die Steuern für Unternehmen gesenkt, damit die Vorstandsbezüge und natürlich auch die Gewinnausschüttungen sich noch rasanter entwickeln können. Und da kommt so ein Vorschlag bei der sich ausbreitenden Wahlmüdigkeit doch gerade recht. Hurra, Stimmenzuwachs für jeden. Ist doch grandios - weil natürlich auch Geldzuwachs für sie aus dem Parteienfinanzierungsgesetz. Besser kann man doch keine neuen Quellen erschließen. Denn den so genannten Volksparteien läuft ja schon das eigene Volk inzwischen weg (Mitgliederschwund). Also schnell noch zugelangt, solange es keiner merkt.

  3. xy12 meint:

    Na ist doch ganz klar: bei den sogenannten “aufgeklärten” erwachsenen Wählern ist der Frust ausgebrochen. Die haben das System der Wahllüge mehr oder minder geblickt - und lassen sich durch halbgare Versprechungen kaum noch hinter dem Ofen hervorlocken. Da bleibt dann nur noch eine Chance: Man muss das Wahlrecht auf die Kinder erweitern. Die blicken zwar manchmal genauso wenig wie ihre modernen Eltern - aber wenigstens sind sie noch begeisterungsfähig.

    Ach so - ich fordere schon länger, das Wahlrecht am IQ der Wähler zu koppeln. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass die eine oder andere Wahl ungültig wird, weil die per Gesetz vorgeschriebene Wahlbeteiligung von 30% nicht mehr zustande kommt…

  4. mitdenker meint:

    @xy12
    Wieso? Auch hier kommt es doch auf die Höhe des “Mindest-IQ” an.
    Wenn man den Grenzwert bei größer 35 festlegt, schlagen nur noch die Schwerbehindertenvertretungen und die Abgeordneten des Deutsche Bundestages* Alarm…
    *(Nach Wendeler wird der Begriff der geistigen Behinderung durch ein Doppelkriterium definiert. Es liegt schwache soziale Kompetenz in Verbindung mit niedriger Intelligenz vor.)

  5. xy12 meint:

    Wenn man die IQ Grenze für das Wahlrecht bei 35 festsetzt, muss man gar nix ändern. Dann kann man das Wahlrecht auch für Hunde, Katzen und alle anderen Haustiere erweitern.

    Ich habe 32 Fische, zwei Hunde, vier Katzen - da kann ich zukünftig richtig politischen Einfluss geltend machen.

  6. Bollermann meint:

    @ xy12
    Im Prinzip machen Fische, Hunde und Katzen keinen Unterschied zu den vielen Debilen denen irgendwelche Wahlhelfer ein Kreuzchen auf den Briefwahlzettel machen, oder die vielen vernebelten Alkis, Fixer, Tablettensüchtigen usw. usw.
    Die machen ja alle ihr Kreuzchen für …… für was eigentlich ? Verstehe die Politik wer will aber ein Normalbegabter oder mit höheren IQ hat mit dem Verstehen eh seine Probleme.

  7. xy12 meint:

    @bollermann:

    Das “Verstehen” der Politik ist - so leid es mir tut - ganz einfach. Das “Gegensteuern” ist das Schwierige.

    Beim Verstehen muss man nur Attribute wie Macht, Lobby, Geld, Weltverbesserungsträume zugrunde legen - dann wird eine Fr. van der Leiden genauso verständlich wie eine Merkelanerin oder Schröders. Der Grundgedanke der Demokratie ist bestechend überzeugend: Man nehme Leute aus der Mitte des Volkes, die haben zwar keine fundierte Bildung, wie sie etwas verändern können - aber sie wissen wo der Schuh drückt. Die Praxis zeigt leider, dass diese Leute sich schnell einen Elfenbeinturm bauen und mit der Mitte des eigentlich zu repräsentierenden Volkes nicht mehr viel gemeinsam haben. Weder ihre Sorgen noch Nöte noch sonst irgend was.

    Anders: Im Prinzip ist zwischen dem Casting für Deutschland sucht den Superstar und der Politik kein Unterschied. Leider fehlt bei Letzterem ein Hr. Bohlen: schon die Kandidaten hier haben mehr Macht als die Jury…

  8. Lazarus meint:

    Schon Goethe, der alte geheime Rath, (und Visionär(?!)) schwärmte : “… es würd’ der Aff’ sich glücklich schätzen, könnt’ er nur auch auf’s Lotto setzen…”

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