Windkunde

9. September 2004 05:45

Lieber Freund

Nach dem (erwarteten) Wahldebakel für die Genossen an der Saar, war es diesmal SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter, der den seit der letzten Bundestagswahl achten Stimmenverlust in Folge kommentieren durfte.
Honorig räumte Benneter ein: “Der Rückenwind, den wir immer gerne vermitteln aus Berlin, hat dort noch nicht so gewirkt, wie wir uns das vorstellen. Aber ich bin mir sicher, dass sich der Wind wieder dreht“.Jetzt war mir nicht ganz klar, “welchen” Wind der Herr SPD-Generalsekretär damit wohl gemeint hat und ich habe mich daher mal im Internet umgesehen, was da so über Winde steht:
Als Wind wird in der Meteorologie eine gerichtete Luftbewegung in der Atmosphäre bezeichnet.
Winde mit Windstärken zwischen 2 und 5 haben die Bezeichnung Brise.
Winde mit Windstärken zwischen 6 und 8 bezeichnet man als Wind mit den Abstufungen starker, steifer und stürmischer Wind.
Bei Windstärken ab 9 spricht man von Sturm.
Winde mit der Windstärke 12 bezeichnet man als Orkan.
Eine heftige Luftbewegung von kurzer Dauer bezeichnet man als .
Berühmte Winde sind zum Beispiel der Passat, der Scirocco, den Monsun, der Föhn, der Mistral. Eine komplette Liste der Winde gibt es bei Wikipedia.

Erwähnenswert wäre auch noch die Windhose, ein kleinräumiger Luftwirbel, der eine mehr oder weniger senkrechte Drehachse aufweist und im Zusammenhang mit konvektiver Bewölkung auftritt.

Einen sehr häufigen Wind habe ich allerdings in der Liste bei Wikipedia nicht gefunden.
Vielleicht hat der Herr SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter aber gerade diesen Wind in der Hose gemeint.
Kann er eigentlich nur, denn bei diesem Wind spielt es nun wirklich keine Rolle aus welcher Richtung er weht – die Wirkung ist immer gleich.
Dazu passt auch der Kommentar von Schandmännchen:
«Die Wahlbeteiligung lag bei 55,5 %. Soll heißen: 44,5% aller Wahlberechtigten haben den politischen Parteien höflich aber unmissverständlich klar gemacht, dass sie ihnen am Arsch vorbei gehen»

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 9. September 2004 um 05:45:43 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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Nach dem (erwarteten) Wahldebakel für die Genossen an der Saar, war es diesmal SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter, der den seit der letzten Bundestagswahl achten Stimmenverlust in Folge kommentieren durfte.
Honorig räumte Benneter ein: “Der Rückenwind, den wir immer gerne vermitteln aus Berlin, hat dort noch nicht so gewirkt, wie wir uns das vorstellen. Aber ich bin mir sicher, dass sich der Wind wieder dreht“.Jetzt war mir nicht ganz klar, “welchen” Wind der Herr SPD-Generalsekretär damit wohl gemeint hat und ich habe mich daher mal im Internet umgesehen, was da so über Winde steht:
Als Wind wird in der Meteorologie eine gerichtete Luftbewegung in der Atmosphäre bezeichnet.
Winde mit Windstärken zwischen 2 und 5 haben die Bezeichnung Brise.
Winde mit Windstärken zwischen 6 und 8 bezeichnet man als Wind mit den Abstufungen starker, steifer und stürmischer Wind.
Bei Windstärken ab 9 spricht man von Sturm.
Winde mit der Windstärke 12 bezeichnet man als Orkan.
Eine heftige Luftbewegung von kurzer Dauer bezeichnet man als .
Berühmte Winde sind zum Beispiel der Passat, der Scirocco, den Monsun, der Föhn, der Mistral. Eine komplette Liste der Winde gibt es bei Wikipedia.

Erwähnenswert wäre auch noch die Windhose, ein kleinräumiger Luftwirbel, der eine mehr oder weniger senkrechte Drehachse aufweist und im Zusammenhang mit konvektiver Bewölkung auftritt.

Einen sehr häufigen Wind habe ich allerdings in der Liste bei Wikipedia nicht gefunden.
Vielleicht hat der Herr SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter aber gerade diesen Wind in der Hose gemeint.
Kann er eigentlich nur, denn bei diesem Wind spielt es nun wirklich keine Rolle aus welcher Richtung er weht – die Wirkung ist immer gleich.
Dazu passt auch der Kommentar von Schandmännchen:
«Die Wahlbeteiligung lag bei 55,5 %. Soll heißen: 44,5% aller Wahlberechtigten haben den politischen Parteien höflich aber unmissverständlich klar gemacht, dass sie ihnen am Arsch vorbei gehen»

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