Zuschauerdemokratie

2. Mai 2007 05:45

Lieber Freund

Die niedrige Wahlbeteiligung von nur 36,5% bei den Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt führt der Bundestagsvizepräsident (einer von Fünfen, die sich die Republik noch zu leisten glaubt) Wolfgang Thierse, der Vater Abraham unter den Schlümpfen auf das „Desinteresse, die Faulheit und den fehlenden Glauben, dass man mit seiner Wählerstimme etwas ereichen kann“ zurück, denn „nicht nur Enttäuschung über die Politik halte die Bürger von der Wahl ab“.

Weiter meinte Thierse, dass besonders im Osten mangelndes Vertrauen in die Demokratie zu beobachten sei und „da mögen DDR-Prägungen nachwirken“.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die Lernresistenz weltfremder abgehobener Politiker nicht mehr zu kommentieren, sondern bei nächstmöglicher Gelegenheit durch körperliche Züchtigung zu ahnden. Aber gerade bei Vater Abraham Thierse handelt es sich um einen ganz besonderen Fall von Vereinigungsgewinnler, der mit der Wende und dem Fall der Mauer in Amt und Würden gespült wurde. Die Gunst der Stunde nutzend hat er es innerhalb von 12 Monaten vom Parteilosen zum stellvertretenden Parteivorsitzenden der SPD gebracht um acht Jahre später zum Präsidenten des Deutschen Bundestages gewählt zu werden. Dass er sich fast sieben Jahre auf diesem Posten halten konnte, lag wohl im Wesentlichen daran, dass die Rot-Grünen nach der Abwahl der durch Spendenaffären mediengeschwächten CDU unter Helmut dem Verkohler keinen anderen Vorzeige-Ossi mit einer einigermaßen weißen Weste hatten.

Ähnlich liest sich übrigens auch der Lebenslauf unsere Bundesangie, die bis 1989 mit Politik wenig am Hut hatte und 1990 in die CDU eintrat um als Bundesministerin für Frauen und Jugend und Bundesumweltministerin dem Lande zu dienen, bis auch das Mädchen aus dem Osten mit dem Ruf nach weißen Westen ihre Chance bekam und Vorsitzende der CDU wurde. Die rot-grünen „Years of Desaster“ von 1998 bis 2005 saß sie als Führerin der Opposition ab.
Der Rest ist bekannt.

Die Pfarrerstochter Angie, das Mädchen aus der Uckermark, stieg zur ersten Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland auf und Wolfgang, einst wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Literaturgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der DDR, tauschte den Platz mit Norbert Lammert.
Thierse geht es gut, er hat die Wende geschafft. Aber offensichtlich hat er den Bezug zu den Wurzeln verloren, denn wie sonst sind solche Sätze von den „desinteressierten Faulen und politischen Ungläubigen“ erklärbar?
Oder sollten bei dem, zwischenzeitlich von der Philosophischen Fakultät der Universität in Münster für seine „besonderen Verdienste um die Verständigung zwischen Ost- und Westdeutschland, die Stärkung des demokratischen Bewusstseins in den neuen Bundesländern und die Zurückweisung radikaler Strömungen in der Gesellschaft“ zum „Dr. honoris causa“ ausgezeichneten ehemaligen Mitarbeiter für Literaturgeschichte der DDR da möglicherweise noch „DDR-Prägungen“ der „Arbeiter und Bauernklasse“ nachwirken?

Ich meine, dass bei weiteren derartigen Sprüchen des Dr. h.c. Thierse die Universität in Münster über die Aberkennung der Ehrendoktorwürde nachdenken müsste, denn offensichtlich ist es bei dem Herrn Thierse mit den „besonderen Verdiensten zur Stärkung des demokratischen Bewusstseins in den neuen Bundesländern“ nicht allzu weit her, denn da sollen ja wohl die meisten Leute nicht mehr zum Wählen gehen.

Machopan
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7 Antworten zu “Zuschauerdemokratie”

  1. Bollermann meint:

    Das die Politiker selbst erwiesene Tatsachen auf den Kopf stellen, muss ich als Saupreiß in Niederbayern ständig erfahren. Halte ich den völlig verbohrten “Spezialisten” der CSU ihr absolut krankes Schulsystem unter die Nase und belege dies mit den Erkenntnissen durch FISS, TIMMS, LAU, IGLU, PISA, der OECD, UNICEF oder der Menschenrechtskommission der UN, dann schreibt mir z. B. der Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag, Herr Joachim Herrmann mit Schreiben vom 31.08.2006:

    “Unser dreigliedriges Schulsystem hat sich bewährt.”

    Nur sagt er nicht, was er unter Bewährung versteht und er verschweigt, dass Deutschland gerade wegen dieses Schulsystems am internationalen Pranger steht.

  2. mitdenker meint:

    Das Thema mit dem dringlichsten Wunsch nach körperlicher Züchtigung hatten wir doch schon einmal?
    Ich bin dabei - solange, bis sie tatsächlich den äußeren Schein von Schlümpfen angenommen haben.
    Und was die angeblich weiße Weste dieses Wendehalses Thierse angeht, so können Ossis sicherlich besser beurteilen, welche charakterlichen Eigenschaften Menschen haben, die an der Humboltd-Uni Assistenten waren und dann an der Vorzeigeforschungsinstitution Akademie der Wissenschaften gearbeitet haben (wie z.B. die Chefin der Buntesminister).
    Parallelen zu Öttinger und seiner Filbinger-Trauerrede gibt es da schon. Auch ohne Parteibuch. Mir sind derartige Menschen, die ihre Überzeugung nach außen nach dem jeweiligen politisch wehenden Wind halten, einfach widerwärtig. Charakterlose Gesellen, die nichts und wirklich nichts mit den Menschen gemein haben, die damals aus innerer
    Überzeugung auf die Straße gingen.
    Und was das mangelnde Vertrauen in die (so genannte) “Demokratie” betrifft - wen sollte es wundern. Gegenüber den Erscheinungen in der Ex-DDR hat sich doch für die Menschen nichts geändert - die Bonzen und Bosse haben eben immer recht und behalten auch immer recht, egal welchen coleurs.

  3. mitdenker meint:

    PS: Tippfehler!
    Ich weiß, wie man Humboldt schreibt. Egal ob Wilhelm oder Alexander.

  4. karl-heinz meint:

    Die gebürtige Hamburgerin (A.M.)und der gebürtige Breslauer (W.T.)wissen evt. noch aus ihrem DDR-Praktikum, dass damals Nicht-Wählen beinahe schon Widerstand war und Mut erforderte. Wenn auch das Zuhause-Bleiben heute keinen Mut erfordert, eine (durch Faulheit) verdeckte Zustimmung zum System ist es gleich gar nicht - eher die aktulle Erfahrung, dass man mit seiner demokratischen Wählerstimme so nichts erreichen kann.

  5. pathologe meint:

    Oha, hier kommt wohl wieder die an anderer Stelle diskutierte Sockentaktik zum Einsatz? Rote und schwarze Socken werden Sie ja zu Hause haben, ein paar grüne Socken lassen sich bestimmt auch auftreiben, nur gelb-blau-geringelte konnte ich noch keine entdecken. Diese dann mit dem Sand gefüllt, der sich nicht mehr im Bundesgetriebe durch Nichtwählen verteilen lässt, und Politik mit schlagenden Argumenten gemacht. Manchmal muss die Intelligenz eben bis direkt ins Hirn transportiert werden, auch wenn eine dickköpfige Schale dazwischen liegt. Und Faulheit treibt dies auch aus.

  6. mitdenker meint:

    @karl-heinz
    Das Thema hatten wir hier schon einmal in ähnlicher Form.
    Meine Meinung: Nichtwähler tun den etablierten Parteien nicht
    weh - im Gegenteil, jeder Wähler bekommt damit vom Nichtwähler doppeltes Gewicht. Schließlich ergeben die Wahlergebnisse doch immer 100 Prozent (relativ). Selbst wenn eine Partei 99,8% erreichte, würde das bei der genannten Wahlbeteiligung moralisch eine Niederlage sein.
    Aber die echten Reaktionen wären doch nicht auszuhalten…
    Deshalb kann die logische Schlussfolgerung nur sein, tatsächlich
    wählen zu gehen. Bei den über 60 zugelassenen Parteien in dieser
    bunten Rebblubik Täuschland findet man schon etwas, dessen Programm man teilweise vertreten kann und wo man weiß, dass sie keinen “Schaden” anrichten können (Deutsche Biertrinkerpartei z.B.). Aber weh tut es den etablierten Parteien viel mehr, wäre wesentlich spürbarer.
    Aber wozu schreib’ ich….

  7. karl-heinz meint:

    Jaja, Wählen an sich schadet nicht und Nichtwählen nützt auch nicht.
    Wer den etabl. Parteien “wehtun” will, nimmt das braune Angebot war?
    Auch WT beurteilt das Wählerverhalten eben aus seiner Sicht; der Trainer, der gewinnen will, sollte sich in die Lage der anderen hineinversetzen können. (Nicht Wahl ja/nein, sondern abgehobene Begründungsversuche sah ich als Thema.)

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Zuschauerdemokratie

2. Mai 2007 05:45

Lieber Freund

Die niedrige Wahlbeteiligung von nur 36,5% bei den Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt führt der Bundestagsvizepräsident (einer von Fünfen, die sich die Republik noch zu leisten glaubt) Wolfgang Thierse, der Vater Abraham unter den Schlümpfen auf das „Desinteresse, die Faulheit und den fehlenden Glauben, dass man mit seiner Wählerstimme etwas ereichen kann“ zurück, denn „nicht nur Enttäuschung über die Politik halte die Bürger von der Wahl ab“.

Weiter meinte Thierse, dass besonders im Osten mangelndes Vertrauen in die Demokratie zu beobachten sei und „da mögen DDR-Prägungen nachwirken“.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die Lernresistenz weltfremder abgehobener Politiker nicht mehr zu kommentieren, sondern bei nächstmöglicher Gelegenheit durch körperliche Züchtigung zu ahnden. Aber gerade bei Vater Abraham Thierse handelt es sich um einen ganz besonderen Fall von Vereinigungsgewinnler, der mit der Wende und dem Fall der Mauer in Amt und Würden gespült wurde. Die Gunst der Stunde nutzend hat er es innerhalb von 12 Monaten vom Parteilosen zum stellvertretenden Parteivorsitzenden der SPD gebracht um acht Jahre später zum Präsidenten des Deutschen Bundestages gewählt zu werden. Dass er sich fast sieben Jahre auf diesem Posten halten konnte, lag wohl im Wesentlichen daran, dass die Rot-Grünen nach der Abwahl der durch Spendenaffären mediengeschwächten CDU unter Helmut dem Verkohler keinen anderen Vorzeige-Ossi mit einer einigermaßen weißen Weste hatten.

Ähnlich liest sich übrigens auch der Lebenslauf unsere Bundesangie, die bis 1989 mit Politik wenig am Hut hatte und 1990 in die CDU eintrat um als Bundesministerin für Frauen und Jugend und Bundesumweltministerin dem Lande zu dienen, bis auch das Mädchen aus dem Osten mit dem Ruf nach weißen Westen ihre Chance bekam und Vorsitzende der CDU wurde. Die rot-grünen „Years of Desaster“ von 1998 bis 2005 saß sie als Führerin der Opposition ab.
Der Rest ist bekannt.

Die Pfarrerstochter Angie, das Mädchen aus der Uckermark, stieg zur ersten Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland auf und Wolfgang, einst wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Literaturgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der DDR, tauschte den Platz mit Norbert Lammert.
Thierse geht es gut, er hat die Wende geschafft. Aber offensichtlich hat er den Bezug zu den Wurzeln verloren, denn wie sonst sind solche Sätze von den „desinteressierten Faulen und politischen Ungläubigen“ erklärbar?
Oder sollten bei dem, zwischenzeitlich von der Philosophischen Fakultät der Universität in Münster für seine „besonderen Verdienste um die Verständigung zwischen Ost- und Westdeutschland, die Stärkung des demokratischen Bewusstseins in den neuen Bundesländern und die Zurückweisung radikaler Strömungen in der Gesellschaft“ zum „Dr. honoris causa“ ausgezeichneten ehemaligen Mitarbeiter für Literaturgeschichte der DDR da möglicherweise noch „DDR-Prägungen“ der „Arbeiter und Bauernklasse“ nachwirken?

Ich meine, dass bei weiteren derartigen Sprüchen des Dr. h.c. Thierse die Universität in Münster über die Aberkennung der Ehrendoktorwürde nachdenken müsste, denn offensichtlich ist es bei dem Herrn Thierse mit den „besonderen Verdiensten zur Stärkung des demokratischen Bewusstseins in den neuen Bundesländern“ nicht allzu weit her, denn da sollen ja wohl die meisten Leute nicht mehr zum Wählen gehen.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 2. Mai 2007 um 05:45:24 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

7 Antworten zu “Zuschauerdemokratie”

  1. Bollermann meint:

    Das die Politiker selbst erwiesene Tatsachen auf den Kopf stellen, muss ich als Saupreiß in Niederbayern ständig erfahren. Halte ich den völlig verbohrten “Spezialisten” der CSU ihr absolut krankes Schulsystem unter die Nase und belege dies mit den Erkenntnissen durch FISS, TIMMS, LAU, IGLU, PISA, der OECD, UNICEF oder der Menschenrechtskommission der UN, dann schreibt mir z. B. der Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag, Herr Joachim Herrmann mit Schreiben vom 31.08.2006:

    “Unser dreigliedriges Schulsystem hat sich bewährt.”

    Nur sagt er nicht, was er unter Bewährung versteht und er verschweigt, dass Deutschland gerade wegen dieses Schulsystems am internationalen Pranger steht.

  2. mitdenker meint:

    Das Thema mit dem dringlichsten Wunsch nach körperlicher Züchtigung hatten wir doch schon einmal?
    Ich bin dabei - solange, bis sie tatsächlich den äußeren Schein von Schlümpfen angenommen haben.
    Und was die angeblich weiße Weste dieses Wendehalses Thierse angeht, so können Ossis sicherlich besser beurteilen, welche charakterlichen Eigenschaften Menschen haben, die an der Humboltd-Uni Assistenten waren und dann an der Vorzeigeforschungsinstitution Akademie der Wissenschaften gearbeitet haben (wie z.B. die Chefin der Buntesminister).
    Parallelen zu Öttinger und seiner Filbinger-Trauerrede gibt es da schon. Auch ohne Parteibuch. Mir sind derartige Menschen, die ihre Überzeugung nach außen nach dem jeweiligen politisch wehenden Wind halten, einfach widerwärtig. Charakterlose Gesellen, die nichts und wirklich nichts mit den Menschen gemein haben, die damals aus innerer
    Überzeugung auf die Straße gingen.
    Und was das mangelnde Vertrauen in die (so genannte) “Demokratie” betrifft - wen sollte es wundern. Gegenüber den Erscheinungen in der Ex-DDR hat sich doch für die Menschen nichts geändert - die Bonzen und Bosse haben eben immer recht und behalten auch immer recht, egal welchen coleurs.

  3. mitdenker meint:

    PS: Tippfehler!
    Ich weiß, wie man Humboldt schreibt. Egal ob Wilhelm oder Alexander.

  4. karl-heinz meint:

    Die gebürtige Hamburgerin (A.M.)und der gebürtige Breslauer (W.T.)wissen evt. noch aus ihrem DDR-Praktikum, dass damals Nicht-Wählen beinahe schon Widerstand war und Mut erforderte. Wenn auch das Zuhause-Bleiben heute keinen Mut erfordert, eine (durch Faulheit) verdeckte Zustimmung zum System ist es gleich gar nicht - eher die aktulle Erfahrung, dass man mit seiner demokratischen Wählerstimme so nichts erreichen kann.

  5. pathologe meint:

    Oha, hier kommt wohl wieder die an anderer Stelle diskutierte Sockentaktik zum Einsatz? Rote und schwarze Socken werden Sie ja zu Hause haben, ein paar grüne Socken lassen sich bestimmt auch auftreiben, nur gelb-blau-geringelte konnte ich noch keine entdecken. Diese dann mit dem Sand gefüllt, der sich nicht mehr im Bundesgetriebe durch Nichtwählen verteilen lässt, und Politik mit schlagenden Argumenten gemacht. Manchmal muss die Intelligenz eben bis direkt ins Hirn transportiert werden, auch wenn eine dickköpfige Schale dazwischen liegt. Und Faulheit treibt dies auch aus.

  6. mitdenker meint:

    @karl-heinz
    Das Thema hatten wir hier schon einmal in ähnlicher Form.
    Meine Meinung: Nichtwähler tun den etablierten Parteien nicht
    weh - im Gegenteil, jeder Wähler bekommt damit vom Nichtwähler doppeltes Gewicht. Schließlich ergeben die Wahlergebnisse doch immer 100 Prozent (relativ). Selbst wenn eine Partei 99,8% erreichte, würde das bei der genannten Wahlbeteiligung moralisch eine Niederlage sein.
    Aber die echten Reaktionen wären doch nicht auszuhalten…
    Deshalb kann die logische Schlussfolgerung nur sein, tatsächlich
    wählen zu gehen. Bei den über 60 zugelassenen Parteien in dieser
    bunten Rebblubik Täuschland findet man schon etwas, dessen Programm man teilweise vertreten kann und wo man weiß, dass sie keinen “Schaden” anrichten können (Deutsche Biertrinkerpartei z.B.). Aber weh tut es den etablierten Parteien viel mehr, wäre wesentlich spürbarer.
    Aber wozu schreib’ ich….

  7. karl-heinz meint:

    Jaja, Wählen an sich schadet nicht und Nichtwählen nützt auch nicht.
    Wer den etabl. Parteien “wehtun” will, nimmt das braune Angebot war?
    Auch WT beurteilt das Wählerverhalten eben aus seiner Sicht; der Trainer, der gewinnen will, sollte sich in die Lage der anderen hineinversetzen können. (Nicht Wahl ja/nein, sondern abgehobene Begründungsversuche sah ich als Thema.)

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