Cup AA

9. Juni 2006 05:45

Nicht nur so kurz vor der Fußballweltmeisterschaft im eigenen Lande assoziieren Männer mit dem Wort „Cup“ meist ein sportliches Ereignis im Bereich der Ballspiele und halten „75B“ für die werksseitige Bezeichnung eines neuen Ferrari.
Dabei ist Cup 75B nichts Besonderes, sondern normal. Zumindest in Europa ist das so. Und beherbergt etwas, das Männer fast mehr interessiert als Ballspiele und mehr auf Touren bringt als Michael Schuhmachers neuer Bolide.

Denn 75B ist die bei Mitteleuropäerinnen am weitesten verbreitete Büstenhaltergröße, wobei „75“ das Unterbrustmaß (Körperumfang am unteren Brustansatz) in Zentimeter und „B“ die Cup-Größe bezeichnet. Besonders an diesem Thema Interessierte können ihren Wissensdurst bei Wikipedia stillen. Dort gibt es auch Informationen zum Still-BH, der sich sicher nicht dadurch auszeichnet, dass man(n) ihn still und heimlich öffnen kann.

Jetzt durfte ich auf meine alten Tage durch einen Artikel in der Netzeitung erfahren, dass „AA“ keine neue Infektionskrankheit ist und selbst bei Vorliegen psychischer Störungen der Betroffenen keine finanzielle Hilfe durch die gesetzlichen kranken Kassen geleistet werden muss.

Denn“, so das Gericht, „eine Krankheit liege nur dann vor, wenn entweder Körperfunktionen beeinträchtigt sind oder eine anatomische Abweichung von der Norm entstellend wirkt. Für eine Entstellung sei aber nicht das subjektive Empfinden maßgebend, sondern die Rechtsprechung“.

Wie sagt doch der schwäbische Volksmund: „Wenn a Mugg auf’s Brettle gschischa hoat, dann hat der Herrgott des so welle“, was ins Hochdeutsche übersetzt soviel bedeutet wie “wenn ein Mücke auf ein Brettchen gekotet hat, dann war es der Wille des Herrn”.

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 9. Juni 2006 um 05:45:15 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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Nicht nur so kurz vor der Fußballweltmeisterschaft im eigenen Lande assoziieren Männer mit dem Wort „Cup“ meist ein sportliches Ereignis im Bereich der Ballspiele und halten „75B“ für die werksseitige Bezeichnung eines neuen Ferrari.
Dabei ist Cup 75B nichts Besonderes, sondern normal. Zumindest in Europa ist das so. Und beherbergt etwas, das Männer fast mehr interessiert als Ballspiele und mehr auf Touren bringt als Michael Schuhmachers neuer Bolide.

Denn 75B ist die bei Mitteleuropäerinnen am weitesten verbreitete Büstenhaltergröße, wobei „75“ das Unterbrustmaß (Körperumfang am unteren Brustansatz) in Zentimeter und „B“ die Cup-Größe bezeichnet. Besonders an diesem Thema Interessierte können ihren Wissensdurst bei Wikipedia stillen. Dort gibt es auch Informationen zum Still-BH, der sich sicher nicht dadurch auszeichnet, dass man(n) ihn still und heimlich öffnen kann.

Jetzt durfte ich auf meine alten Tage durch einen Artikel in der Netzeitung erfahren, dass „AA“ keine neue Infektionskrankheit ist und selbst bei Vorliegen psychischer Störungen der Betroffenen keine finanzielle Hilfe durch die gesetzlichen kranken Kassen geleistet werden muss.

Denn“, so das Gericht, „eine Krankheit liege nur dann vor, wenn entweder Körperfunktionen beeinträchtigt sind oder eine anatomische Abweichung von der Norm entstellend wirkt. Für eine Entstellung sei aber nicht das subjektive Empfinden maßgebend, sondern die Rechtsprechung“.

Wie sagt doch der schwäbische Volksmund: „Wenn a Mugg auf’s Brettle gschischa hoat, dann hat der Herrgott des so welle“, was ins Hochdeutsche übersetzt soviel bedeutet wie “wenn ein Mücke auf ein Brettchen gekotet hat, dann war es der Wille des Herrn”.

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