Gewaltdebatte

8. Juni 2007 05:45

Lieber Freund

Nun debattieren sie wieder!
Nicht nur übers Klima und wie man möglicherweise „gutes Wetter“ machen könnte, sondern über „die Gewalt“, die man in „einer derartigen Brutalität“ in „derartigem Umfang“ und in „dieser Form“ nicht erwartet hatte.

Dabei kam die Randale in Rostock doch nun wirklich nicht überraschend. Zumindest der Innenminister Wolfgang Schäuble weiß genau, dass die wirklich gefährlichen Terroristen die im Inland sind, ihre Zahl fast täglich größer wird und er an diesem Zustand nicht viel ändern kann außer auf deren Festplatten rumschnüffeln.

Denn die breit angelegten Rekrutierung der gewaltbereiten „Autonomen Demonstranten“ wird mit staatlichen Subventionen (Hartz IV) und Zuführungsprogrammen zum Prekariat (Massenarbeitslosigkeit) vorangetrieben und finanziert.

Jeder, der Augen im Kopf hat, noch selbständig und logisch denken kann, weiß dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis dieser Kessel platzt. Dass dieses, von vielen Köchen angerichtete Süppchen aus Globalisierungsgier, Massenarbeitslosigkeit, staatlicher Großmannssucht, Geldverschwendung und Reglementierungswut angesichts maroder Schul- und korrupter Gesundheitssysteme und Altersarmut irgendwann den Siedepunkt erreichen wird, den Deckel sprengt und auf der heißen Herdplatte zu stinken anfängt, müsste auch dem letzten Gehirnamputierten und Lernresistenten in diesem Lande eigentlich klar sein.

Seit Jahren gärt dieser Prozess, seit Jahrzehnten geht die Entwicklung bewusst in diese Richtung und erstaunlicherweise machen dabei nicht nur die Profiteure mit. Die haben den Prozess nur initiiert und dann die Umsetzung ihren Handlangern übertragen. Getrieben vom Kapital, getragen von den Legionären des Geldes, begleitet von den Mitläufern, unterstützt von Sympathisanten, Wichtigmachern, Kriminellen, Schmarotzern und Heuschrecken werden Millionen Menschen in die Armut getrieben und dort dauerhaft festgehalten und ausgebeutet.

Das ist bekannt und wer es zur Kenntnis nehmen will, der kann es wissen.
Keiner kann behaupten, er hätte das nicht gewusst. Er muss nur Augen im Kopf haben und noch selbstständig und logisch denken können.

Doch geschehen ist nichts und es wird auch nichts geschehen, denn das kann das System der Profiteure nicht zulassen, ohne die eigene Existenz zu gefährden..
Selbst hier in Deutschland leben zwölf Millionen Menschen außerhalb unserer Gesellschaft am Rande des im Existenzminimum.
Auch das ist bekannt und da nützt auch der Hinweis, dass es anderen noch schlechter geht auch nicht viel.
Und wir debattieren konträr über 1000 Verletzte durch den Ausbruch von Gewalt bei 2000 Demonstranten, die sich im Kontakthof zwischen Politik und Volk nicht mehr an die Regelwerke einer „friedliche“ Demonstration halten wollen.
Vielleicht aber sind uns diese „gewalttätigen“ Demonstranten bereits einen Schritt voraus und haben erkannt, dass nur mit Reden halten und dem Schwenken von Transparenten keine Systemveränderung erreicht werden kann.

Ein Blick in die Geschichte lehrt uns, dass es (leider) immer Brandrodungen waren, mit denen Raum für wirklich Neues geschaffen haben.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 8. Juni 2007 um 05:45:38 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

3 Antworten zu “Gewaltdebatte”

  1. fenrir meint:

    Du hast ja so recht! Besser könnte ich es auch nicht schreiben.

  2. Machopan meint:

    Nun fehlen in der Presse nur noch Berichte darüber, um welche Bevölkerungsgruppe es sich denn bei den “Autonomen” wohl handeln könnte und wie man diese Personen mit Hang zur spontanen Pyromanie in der Hackordnung des Parteienstaates einordnen kann. Momentan geschieht dies, wie bei den Rechtsradikalen, nach Bedarfslage. Von “nicht existent” bis “scheißgefährlich staatsgefährdend” ist da alles dabei.

  3. JFK meint:

    Am besten ziehen wir doch direkt einen ganz großen Zaun um unsere vereinte BRDDR. Ein Teil von uns ist das doch schon gewohnt und da kann wenigstens niemand weglaufen von denen die unsere Staatsoberhäupter noch nicht genügend ausgepresst haben. Dann braucht unser Miss Super Angi doch gar nicht mit all unsere Oberdeppen mehr überlegen wie man das Volk mit weiteren Beschlüssen verarscht. Mit all den tollen Lügen wie toll es unserer Wirtschaft geht und den Menschen der BRDDR ist es nur noch eine Frage der Zeit bis hier mal jemand ordentlich auspackt was den unser Herr Schäuble und Konsorten so bisher und in deren Vergangenheit getrieben haben. Der Kessel kocht und es ist angerrichtet…Machopan wie Recht Sie haben. Aus diesem Grund lade ich heute schon einmal Herrn Kinkel zu der Suppe ein die er in den 80 zigern angerührt hat. Na wenn das kein Spaß wird!
    Einer für alle und alle für einen…….es ist an der Zeit.

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Gewaltdebatte

8. Juni 2007 05:45

Lieber Freund

Nun debattieren sie wieder!
Nicht nur übers Klima und wie man möglicherweise „gutes Wetter“ machen könnte, sondern über „die Gewalt“, die man in „einer derartigen Brutalität“ in „derartigem Umfang“ und in „dieser Form“ nicht erwartet hatte.

Dabei kam die Randale in Rostock doch nun wirklich nicht überraschend. Zumindest der Innenminister Wolfgang Schäuble weiß genau, dass die wirklich gefährlichen Terroristen die im Inland sind, ihre Zahl fast täglich größer wird und er an diesem Zustand nicht viel ändern kann außer auf deren Festplatten rumschnüffeln.

Denn die breit angelegten Rekrutierung der gewaltbereiten „Autonomen Demonstranten“ wird mit staatlichen Subventionen (Hartz IV) und Zuführungsprogrammen zum Prekariat (Massenarbeitslosigkeit) vorangetrieben und finanziert.

Jeder, der Augen im Kopf hat, noch selbständig und logisch denken kann, weiß dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis dieser Kessel platzt. Dass dieses, von vielen Köchen angerichtete Süppchen aus Globalisierungsgier, Massenarbeitslosigkeit, staatlicher Großmannssucht, Geldverschwendung und Reglementierungswut angesichts maroder Schul- und korrupter Gesundheitssysteme und Altersarmut irgendwann den Siedepunkt erreichen wird, den Deckel sprengt und auf der heißen Herdplatte zu stinken anfängt, müsste auch dem letzten Gehirnamputierten und Lernresistenten in diesem Lande eigentlich klar sein.

Seit Jahren gärt dieser Prozess, seit Jahrzehnten geht die Entwicklung bewusst in diese Richtung und erstaunlicherweise machen dabei nicht nur die Profiteure mit. Die haben den Prozess nur initiiert und dann die Umsetzung ihren Handlangern übertragen. Getrieben vom Kapital, getragen von den Legionären des Geldes, begleitet von den Mitläufern, unterstützt von Sympathisanten, Wichtigmachern, Kriminellen, Schmarotzern und Heuschrecken werden Millionen Menschen in die Armut getrieben und dort dauerhaft festgehalten und ausgebeutet.

Das ist bekannt und wer es zur Kenntnis nehmen will, der kann es wissen.
Keiner kann behaupten, er hätte das nicht gewusst. Er muss nur Augen im Kopf haben und noch selbstständig und logisch denken können.

Doch geschehen ist nichts und es wird auch nichts geschehen, denn das kann das System der Profiteure nicht zulassen, ohne die eigene Existenz zu gefährden..
Selbst hier in Deutschland leben zwölf Millionen Menschen außerhalb unserer Gesellschaft am Rande des im Existenzminimum.
Auch das ist bekannt und da nützt auch der Hinweis, dass es anderen noch schlechter geht auch nicht viel.
Und wir debattieren konträr über 1000 Verletzte durch den Ausbruch von Gewalt bei 2000 Demonstranten, die sich im Kontakthof zwischen Politik und Volk nicht mehr an die Regelwerke einer „friedliche“ Demonstration halten wollen.
Vielleicht aber sind uns diese „gewalttätigen“ Demonstranten bereits einen Schritt voraus und haben erkannt, dass nur mit Reden halten und dem Schwenken von Transparenten keine Systemveränderung erreicht werden kann.

Ein Blick in die Geschichte lehrt uns, dass es (leider) immer Brandrodungen waren, mit denen Raum für wirklich Neues geschaffen haben.

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 8. Juni 2007 um 05:45:38 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

3 Antworten zu “Gewaltdebatte”

  1. fenrir meint:

    Du hast ja so recht! Besser könnte ich es auch nicht schreiben.

  2. Machopan meint:

    Nun fehlen in der Presse nur noch Berichte darüber, um welche Bevölkerungsgruppe es sich denn bei den “Autonomen” wohl handeln könnte und wie man diese Personen mit Hang zur spontanen Pyromanie in der Hackordnung des Parteienstaates einordnen kann. Momentan geschieht dies, wie bei den Rechtsradikalen, nach Bedarfslage. Von “nicht existent” bis “scheißgefährlich staatsgefährdend” ist da alles dabei.

  3. JFK meint:

    Am besten ziehen wir doch direkt einen ganz großen Zaun um unsere vereinte BRDDR. Ein Teil von uns ist das doch schon gewohnt und da kann wenigstens niemand weglaufen von denen die unsere Staatsoberhäupter noch nicht genügend ausgepresst haben. Dann braucht unser Miss Super Angi doch gar nicht mit all unsere Oberdeppen mehr überlegen wie man das Volk mit weiteren Beschlüssen verarscht. Mit all den tollen Lügen wie toll es unserer Wirtschaft geht und den Menschen der BRDDR ist es nur noch eine Frage der Zeit bis hier mal jemand ordentlich auspackt was den unser Herr Schäuble und Konsorten so bisher und in deren Vergangenheit getrieben haben. Der Kessel kocht und es ist angerrichtet…Machopan wie Recht Sie haben. Aus diesem Grund lade ich heute schon einmal Herrn Kinkel zu der Suppe ein die er in den 80 zigern angerührt hat. Na wenn das kein Spaß wird!
    Einer für alle und alle für einen…….es ist an der Zeit.

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