Verrechnen

13. Juni 2007 05:45

Lieber Freund

Dass Kopf- und Prozentrechnen nicht jedermanns Sache ist und selbst Brutto und Netto von Politikern durcheinander gebracht wird, ist bekannt.

Auch, dass Lothar Matthäus irgendwann mal bei Vertragsverhandlungen mit einem neuen Fußballclub darauf bestanden haben soll nicht die Hälfte, sondern mindestens ein Drittel der Werbeeinnahmen zu bekommen, kann selbst von Fußballfreunden nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Aber erstaunlich ist es doch immer wieder, welch gestörtes Verhältnis manche Menschen zu Zahlen haben.
So war jüngst in der WELT 04.06.2007 zu lesen:
Fast jeder Vierte für öffentliches Rauchverbot
Baierbrunn (dpa) - Die große Mehrheit der Deutschen ist laut einer Umfrage für weit reichende Rauchverbote. So wollen rund 86 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren ein Verbot in öffentlichen Verkehrsmitteln, schreibt die «Apotheken Umschau». Acht von zehn Befragten wollen keinen Qualm mehr in öffentlichen Gebäuden. Der Bundestag hatte am Freitag dafür gestimmt, das Rauchen in allen öffentlichen Bussen, Bahnen, Flugzeugen, Fähren, in Taxis sowie in Bundesbehörden zu verbieten. © Welt

Der Artikel erschien im Newsticker exakt um 11:09 Uhr und war todernst gemeint, denn wenn nicht, dann hätte man ihn sicher erst um 11:11 Uhr veröffentlicht.

Wenn das Rechnen mit „großen Mehrheiten“ zu denen „jeder Vierte“ gezählt wird, schon bei der Berichterstattung über das öffentliche Rauchverbot zum mathematischen Waterloo wird, was soll man dann, um alles in der Welt, als Leser der Welt von der Berichterstattung über die wirklich wichtige Dinge des Lebens halten.
Stellen Sie sich mal eine „überragende Mehrheit“ für die Große Koalition vor, der jeder Vierte seine Zustimmung gibt.
Oder was halten Sie von einer „kleinen Minderheit“, die sich zu 62% gegen den Einsatz deutscher Truppen in Afghanistan ausgesprochen hat?
Nicht schlecht ist auch die „drittgrößte Religionsgemeinschaft“, der nach „Katholiken“, „Protestanten“ und „Konfessionslosen“ gerade mal 3,9% der deutschen Gesamtbevölkerung von 82 Millionen Menschen angehören.

Besonders schön finde ich persönlich ja den Spruch „Für 5 Euro umsonst ins Internet“, bei dem sich der Urheber offensichtlich zu seinen Gunsten verrechnet.
Verrechnen kann man sich offensichtlich also in vielen Fällen und aus den unterschiedlichsten Motiven, mal absichtlich und mal unabsichtlich.

Aber eben nur solange es keiner merkt, denn sonst hat man sich verrechnet.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 13. Juni 2007 um 05:45:27 und abgelegt unter Rauchzeichen, Gesellschaft, Alltag | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

6 Antworten zu “Verrechnen”

  1. mitdenker meint:

    Ich verstehe die Aufregung nicht.
    Diese Art des “rechnens” ist doch gewollt. Was will man denn mit mehr klügeren Menschen in dieser Besten, Demokratischsten, Humansten aller Gesellschaften. Wozu hat man Eliten, Leistungsträger?
    Wenn mit ständiger Regelmäßigkeit den Menschen vorgebetet wird, dass die knapp 10% der Bevölkerung selbst schuld sind an ihrer Arbeitslosigkeit, weil zu dumm, so passt es genau in das Bild der
    notwendigen Volksverdummung, damit die Eliten, die Leistungsträger diese ihre gewonnene (und ich meine gewonnene und nicht erarbeitete) Pfründe erhalten und ausbauen können.
    Alle knapp 4 Millionen Arbeitslosen wirklich unterqualifiziert? Wie viele hochqualifizierte Menschen gibt es unter diesen 4 Millionen wirklich? Weshalb hält man an diesem grottenschechten dreigliedrigen Bildungssystem fest? Damit man der Gefahr entgeht, dass viele Menschen die Widersprüche dieser Gesellschaft erkennen. Da passt es doch wunderbar ins Bild, wenn diese Menschen sich ausgiebigst mit anderen Dingen viel lieber beschäftigen, z.B. Ballerspiele oder Flatratepartys. “Fun haben” ist das höchste Ziel.
    Weshalb wird das Hochschulwesen gegenwärtig derart massiv umgebaut? Wozu Eliteuniversitäten? Damit man einer kleinen Minderheit den Weg ebnet und die Mehrheit entsprechend den Vorstellungen dieser
    Minderheit aufoktruieren kann, was sie zu machen haben, wie sie zu funktionieren haben. Und wehe nicht. Dann gehören sie eben zu den “Verlierern”, zu denen, die nutzlos sind; einem “Kostenfaktor”, dessen man sich entledigen muss. Und wer nichts weiß, wird auch weniger aufmüpfig gegen jene, die die Ursache dieser Unwissenheit sind.
    Ein einzelnes aber klassisches Beispiel, wie man Menschen verdummt und gleich noch den wunderbaren Nebeneffekt hat, es nicht zu einer Solidarisierung kommen zu lassen: der so genannte Solidaritätsaufschlag. Inzwischen eine verdeckte (na eigentlich offene) Steuererhöhung. Ziel ist die gezielte Subventionierung von Unternehmensansiedlungen oder anders ausgedrückt, die offene Geldzuwendung(=Schenkung) des Staates an Unternehmen aus Steuermitteln. Die Menschen in den alten Bundesländern sind jedoch aufgebracht, weil sie meinen, den Menschen in den neuen Bundesländern wird dieses Geld in den Hintern geschoben.
    Alles gewollt. Und ich behaupte: ganz bewußt.
    Und die Verursacher können damit “rechnen”, dass diese ihre “Rechnung”, die eindeutig eine Ungleichung ist, noch sehr lange Zeit aufgehen wird.
    Denn die “Nicht PISA-geschädigten” und damit des “rechnens” noch fähigen werden auf natürlichem Wege immer weniger - auch wenn es in letzter Zeit etwas länger dauern soll - so wurde es ja “errechnet”.

  2. Pathologe meint:

    Wundert es da einen, wenn wir jetzt gerade den Aufschwung herbeirechnen? Wohl eher nicht.
    Außerdem werden ja, und da muss ich den mitdenker korrigieren, die Arbeitslosenzahlen ja auch immer schön gerechnet. Ich bin mir sicher, dass die reale Anzahl der nicht mehr am Konsum Beteiligten weit höher ist als die uns vorgerechneten “unter 4 Millionen”. Allein schon die statistische Löschung derer, die keine Leistungen nach H-IV beziehen und aus diesem Grund auch nicht als “arbeitslos”, sondern “arbeitssuchend” geführt werden. Denn arbeitssuchend kann man auch aus einer festen Anstellung heraus sein, arbeitslos hingegen nur bei Bezug von entsprechenden Geldern.

    Und dann die Rechenkünste der Finanzminister, die sich immer ganz knapp am Rand der Insolvenz vorbeikalkulieren. Mit großspurigen “Erwartungsrechnungen”. Da frage ich mich, wie lange es noch dauern muss, bis endlich mal abgerechnet wird. Kann mir das mal jemand ausrechnen?

    Damit rechnen die da oben nämlich nicht.

  3. Lazarus meint:

    Was passiert eigentlich mit dem Staat (und seinen Bürgern), wenn der Finanzminister, trotz aller “Reformen” , Rechenkünsten und Transformationen in eine unkalkulierbare Zukunft, dennoch einmal Insolvenz anmelden müßte ?
    P.S.: (Wahlbeteiligung = 60% ) x (Stimmanteil = 30%) = repräsentative Mehrheit innerhalb der Gesamtbevölkerung von immerhin 18% !!!

  4. mitdenker meint:

    @Lazarus
    Ich nehme an, für die Bürger nichts Neues - sie werden verkauft…
    Die Frage ist nur, an wen…und ob es für uns überhaupt Interessenten gibt.

  5. Machopan meint:

    Interessenten gibt es genug, es ist nur eine Frage des Preises. Je dümmer das Volk desto höher der Preis, aber diese Investitionskosten kann man später mit den Steuereinnahmen verrechnen.
    Kostengünstiger ist es natürlich, wenn man sich vom Volk wählen lässt (Rechenbeispiel siehe weiter oben, spezieller Dank an Lazarus), denn dann bekommt man die Kosten des Wahlkampfes auch noch vom Volk erstattet. Noch optimaler ist es allerdings, wenn sich jeder der “Investoren” die Kosten der Wahl erstatten läßt und danach dann, “weil das Volk das so wollte” eine “Große Koalition” gebildet wird, um das Volk so richtig auszurauben.
    Schließlich hat man ja nur vier Jahre Zeit, bevor die Karten wieder zur nächsten Investorenrunde gemischt werden, denn das Volk hat an der Rechtsform der Parteiendemokratie einen Narren gefressen.
    Das ist vielleicht ein Volk!

  6. erphschwester meint:

    @pathologe: auf die sache mit den “falsch” gezählten arbeitslosen sind andere auch schon gekommen:
    http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_signatures.asp?PetitionID=455

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13. Juni 2007 05:45

Lieber Freund

Dass Kopf- und Prozentrechnen nicht jedermanns Sache ist und selbst Brutto und Netto von Politikern durcheinander gebracht wird, ist bekannt.

Auch, dass Lothar Matthäus irgendwann mal bei Vertragsverhandlungen mit einem neuen Fußballclub darauf bestanden haben soll nicht die Hälfte, sondern mindestens ein Drittel der Werbeeinnahmen zu bekommen, kann selbst von Fußballfreunden nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Aber erstaunlich ist es doch immer wieder, welch gestörtes Verhältnis manche Menschen zu Zahlen haben.
So war jüngst in der WELT 04.06.2007 zu lesen:
Fast jeder Vierte für öffentliches Rauchverbot
Baierbrunn (dpa) - Die große Mehrheit der Deutschen ist laut einer Umfrage für weit reichende Rauchverbote. So wollen rund 86 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren ein Verbot in öffentlichen Verkehrsmitteln, schreibt die «Apotheken Umschau». Acht von zehn Befragten wollen keinen Qualm mehr in öffentlichen Gebäuden. Der Bundestag hatte am Freitag dafür gestimmt, das Rauchen in allen öffentlichen Bussen, Bahnen, Flugzeugen, Fähren, in Taxis sowie in Bundesbehörden zu verbieten. © Welt

Der Artikel erschien im Newsticker exakt um 11:09 Uhr und war todernst gemeint, denn wenn nicht, dann hätte man ihn sicher erst um 11:11 Uhr veröffentlicht.

Wenn das Rechnen mit „großen Mehrheiten“ zu denen „jeder Vierte“ gezählt wird, schon bei der Berichterstattung über das öffentliche Rauchverbot zum mathematischen Waterloo wird, was soll man dann, um alles in der Welt, als Leser der Welt von der Berichterstattung über die wirklich wichtige Dinge des Lebens halten.
Stellen Sie sich mal eine „überragende Mehrheit“ für die Große Koalition vor, der jeder Vierte seine Zustimmung gibt.
Oder was halten Sie von einer „kleinen Minderheit“, die sich zu 62% gegen den Einsatz deutscher Truppen in Afghanistan ausgesprochen hat?
Nicht schlecht ist auch die „drittgrößte Religionsgemeinschaft“, der nach „Katholiken“, „Protestanten“ und „Konfessionslosen“ gerade mal 3,9% der deutschen Gesamtbevölkerung von 82 Millionen Menschen angehören.

Besonders schön finde ich persönlich ja den Spruch „Für 5 Euro umsonst ins Internet“, bei dem sich der Urheber offensichtlich zu seinen Gunsten verrechnet.
Verrechnen kann man sich offensichtlich also in vielen Fällen und aus den unterschiedlichsten Motiven, mal absichtlich und mal unabsichtlich.

Aber eben nur solange es keiner merkt, denn sonst hat man sich verrechnet.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 13. Juni 2007 um 05:45:27 und abgelegt unter Rauchzeichen, Gesellschaft, Alltag | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

6 Antworten zu “Verrechnen”

  1. mitdenker meint:

    Ich verstehe die Aufregung nicht.
    Diese Art des “rechnens” ist doch gewollt. Was will man denn mit mehr klügeren Menschen in dieser Besten, Demokratischsten, Humansten aller Gesellschaften. Wozu hat man Eliten, Leistungsträger?
    Wenn mit ständiger Regelmäßigkeit den Menschen vorgebetet wird, dass die knapp 10% der Bevölkerung selbst schuld sind an ihrer Arbeitslosigkeit, weil zu dumm, so passt es genau in das Bild der
    notwendigen Volksverdummung, damit die Eliten, die Leistungsträger diese ihre gewonnene (und ich meine gewonnene und nicht erarbeitete) Pfründe erhalten und ausbauen können.
    Alle knapp 4 Millionen Arbeitslosen wirklich unterqualifiziert? Wie viele hochqualifizierte Menschen gibt es unter diesen 4 Millionen wirklich? Weshalb hält man an diesem grottenschechten dreigliedrigen Bildungssystem fest? Damit man der Gefahr entgeht, dass viele Menschen die Widersprüche dieser Gesellschaft erkennen. Da passt es doch wunderbar ins Bild, wenn diese Menschen sich ausgiebigst mit anderen Dingen viel lieber beschäftigen, z.B. Ballerspiele oder Flatratepartys. “Fun haben” ist das höchste Ziel.
    Weshalb wird das Hochschulwesen gegenwärtig derart massiv umgebaut? Wozu Eliteuniversitäten? Damit man einer kleinen Minderheit den Weg ebnet und die Mehrheit entsprechend den Vorstellungen dieser
    Minderheit aufoktruieren kann, was sie zu machen haben, wie sie zu funktionieren haben. Und wehe nicht. Dann gehören sie eben zu den “Verlierern”, zu denen, die nutzlos sind; einem “Kostenfaktor”, dessen man sich entledigen muss. Und wer nichts weiß, wird auch weniger aufmüpfig gegen jene, die die Ursache dieser Unwissenheit sind.
    Ein einzelnes aber klassisches Beispiel, wie man Menschen verdummt und gleich noch den wunderbaren Nebeneffekt hat, es nicht zu einer Solidarisierung kommen zu lassen: der so genannte Solidaritätsaufschlag. Inzwischen eine verdeckte (na eigentlich offene) Steuererhöhung. Ziel ist die gezielte Subventionierung von Unternehmensansiedlungen oder anders ausgedrückt, die offene Geldzuwendung(=Schenkung) des Staates an Unternehmen aus Steuermitteln. Die Menschen in den alten Bundesländern sind jedoch aufgebracht, weil sie meinen, den Menschen in den neuen Bundesländern wird dieses Geld in den Hintern geschoben.
    Alles gewollt. Und ich behaupte: ganz bewußt.
    Und die Verursacher können damit “rechnen”, dass diese ihre “Rechnung”, die eindeutig eine Ungleichung ist, noch sehr lange Zeit aufgehen wird.
    Denn die “Nicht PISA-geschädigten” und damit des “rechnens” noch fähigen werden auf natürlichem Wege immer weniger - auch wenn es in letzter Zeit etwas länger dauern soll - so wurde es ja “errechnet”.

  2. Pathologe meint:

    Wundert es da einen, wenn wir jetzt gerade den Aufschwung herbeirechnen? Wohl eher nicht.
    Außerdem werden ja, und da muss ich den mitdenker korrigieren, die Arbeitslosenzahlen ja auch immer schön gerechnet. Ich bin mir sicher, dass die reale Anzahl der nicht mehr am Konsum Beteiligten weit höher ist als die uns vorgerechneten “unter 4 Millionen”. Allein schon die statistische Löschung derer, die keine Leistungen nach H-IV beziehen und aus diesem Grund auch nicht als “arbeitslos”, sondern “arbeitssuchend” geführt werden. Denn arbeitssuchend kann man auch aus einer festen Anstellung heraus sein, arbeitslos hingegen nur bei Bezug von entsprechenden Geldern.

    Und dann die Rechenkünste der Finanzminister, die sich immer ganz knapp am Rand der Insolvenz vorbeikalkulieren. Mit großspurigen “Erwartungsrechnungen”. Da frage ich mich, wie lange es noch dauern muss, bis endlich mal abgerechnet wird. Kann mir das mal jemand ausrechnen?

    Damit rechnen die da oben nämlich nicht.

  3. Lazarus meint:

    Was passiert eigentlich mit dem Staat (und seinen Bürgern), wenn der Finanzminister, trotz aller “Reformen” , Rechenkünsten und Transformationen in eine unkalkulierbare Zukunft, dennoch einmal Insolvenz anmelden müßte ?
    P.S.: (Wahlbeteiligung = 60% ) x (Stimmanteil = 30%) = repräsentative Mehrheit innerhalb der Gesamtbevölkerung von immerhin 18% !!!

  4. mitdenker meint:

    @Lazarus
    Ich nehme an, für die Bürger nichts Neues - sie werden verkauft…
    Die Frage ist nur, an wen…und ob es für uns überhaupt Interessenten gibt.

  5. Machopan meint:

    Interessenten gibt es genug, es ist nur eine Frage des Preises. Je dümmer das Volk desto höher der Preis, aber diese Investitionskosten kann man später mit den Steuereinnahmen verrechnen.
    Kostengünstiger ist es natürlich, wenn man sich vom Volk wählen lässt (Rechenbeispiel siehe weiter oben, spezieller Dank an Lazarus), denn dann bekommt man die Kosten des Wahlkampfes auch noch vom Volk erstattet. Noch optimaler ist es allerdings, wenn sich jeder der “Investoren” die Kosten der Wahl erstatten läßt und danach dann, “weil das Volk das so wollte” eine “Große Koalition” gebildet wird, um das Volk so richtig auszurauben.
    Schließlich hat man ja nur vier Jahre Zeit, bevor die Karten wieder zur nächsten Investorenrunde gemischt werden, denn das Volk hat an der Rechtsform der Parteiendemokratie einen Narren gefressen.
    Das ist vielleicht ein Volk!

  6. erphschwester meint:

    @pathologe: auf die sache mit den “falsch” gezählten arbeitslosen sind andere auch schon gekommen:
    http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_signatures.asp?PetitionID=455

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