Fauxpas Sarkozy

24. September 2007 05:45

Lieber Freund

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die deutsche Presse permanent etwas am neuen französischen Staatspräsidenten herumzumeckern hat? Fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass da einige Leute in D den Präsidenten in F nicht so sehr mögen, denn es liegt sicher nicht daran, dass Sarkozy nicht so gut küsst und rumschmalzt, wie der „grand charmeur“ Jacques Chirac.

Natürlich sagt man in D das nicht so offen, aber berichtet doch genüsslich über die „Fettnäpfchen“ in denen der neue Herr Präsident Sarkozy so rumtappt.
Natürlich ist der Nicolas körperlich etwas kleiner als die Bundesangela, aber dem Bundesinnenminister Schäuble kann sie doch auch noch im Stehen auf die Schulter klopfen.
Natürlich schleckt der Nicolas der Angela nicht permanent den Handrücken ab, wie sich das sein Amtsvorgänger angewöhnt hatte, weil das offensichtlich die einzige Leistung war, zu der er in seinem Dauerkomazustand noch in der Lage war.
Und natürlich hat der Herr Sarkozy auch eine etwas andere Meinung, die er auf seine eigene Art und Weise auch äußert.
Das wäre ja noch tolerierbar, wenn er nicht immer und immer wieder bereits national fest ausbaldowerte Beschlüsse und europaweite Kungeleien wegen „französischer Interessen“ in Frage stellen würde.
Also der Mann ist als Präsident von Frankreich ein solcher Nationalist, da muss man, schon Interesse Europas, etwas dagegen unternehmen.
Stellen Sie sich mal vor, was der Mann nach seinem gewonnenen Wahlkampf gegen die Sozialistin Ségolène Royal gemacht hat: „Urlaub auf Malta!“
Und den hat er sich auch noch, samt Yacht und Privatjet, von dem französischen Milliardär Vincent Bolloré bezahlen lassen.
Viele Franzosen sind empört über ihren neuen Präsidenten“, wusste der Spiegel zu melden, hatte aber auch keine Erklärung parat, warum ihn nur wenige Tage vorher die Mehrheit der Franzosen zum Präsidenten gewählt hatte.

Und Anfang August ließ er sich schon wieder einen Urlaubstrip bezahlen - diesmal ging es „samt Familie“ in die USA. In einer sündhaft teuren Villa in Wolfeboro im Bundesstaat New Hampshire machte Sarkozy erneut Urlaub auf fremde Kosten, denn „die Crombacks und die Agostinellis, mit denen die Präsidentengattin Cécilia Sarkozy befreundet ist, hatten die Familie Sarkozy eingeladen“. Diesmal wusste der Spiegel zu melden, dass „sich nicht nur Frankreichs Sozialisten erregt hätten“, vergaß aber neben den erregten sozialistischen Wahlverlierern zu erwähnen um welche sonstige wichtige Gruppierung es sich bei „nicht nur“ handeln könnte.

Doch damit war die Reihe der Fettnäpfchen noch lange nicht Ende, denn die Gattin des französischen Präsidenten „brüskierte“ den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, George W. Bush und sagte ein Picknick mit Bush und seiner Ehefrau Laura wegen „Unpässlichkeit“ ab. Schon tags darauf wurde sie jedoch beim Stadtbummel gesehen.
Auch wenn jedem Ehemann diese spontan auftretenden „Unpässlichkeiten“ der Gattin sehr wohl bekannt sind, hielt der Spiegel es wiederum für berichtenswert, wobei er allerdings (lobenswerterweise) auf die Veröffentlichung des Menstruationskalendariums der französischen Präsidentengattin verzichtete.

Und der nächste Streich folgte gleich, denn der Herr Präsident Sarkozy höchstpersönlich hatte die „Diplomaten“ beleidigt und sie während des Wahlkampfs als „Feiglinge“ bezeichnet. Nach Berichten einer Zeitzeugin hat Sarkozy gesagt, dass es sehr wichtig sei „sich des Quai d’Orsay zu entledigen. Ich verachte diese Typen. Das sind Feiglinge. Wenn man feige ist, denkt man nicht nach.“

Gut, diese Wertschätzung über die Qualitäten des französischen Außenministeriums hätte der für seine kräftige Wortwahl bekannte Sarkozy auch etwas diplomatischer formulieren können. Aber im Gegensatz zur Pariser Vorstadt La Courneuve ((„Le terme ‘nettoyer au Kärcher’ est le terme qui s’impose, parce qu’il faut nettoyer cela.“), wollte er das französische Außenministerium nicht mit dem „Kärcher“ sauber machen.
Und das ist doch schon mal ein guter diplomatischer Ansatz.

Und dann kam die „Bade-Panne“.
Das französische Klatschblatt “Paris Match” zeigte Bilder von Sarkozy in der Badehose - durchaus ansehnlich. Doch dann kam heraus, dass die Fotos aus dem US-Urlaub retuschiert waren. Einige Fettpölsterchen des echten Sarkozy hatte man am Computer entfernt.“, beschreibt der Spiegel diesen medientechnischen Skandal, der um ein Haar die diplomatischen Beziehungen Deutschlands zur „Grand Nation“ nachhaltig geschädigt hätten, denn auf den retuschierten Badefotos in der „Paris Match“ waren weit weniger Speckwürste zu sehen als auf den „Badefotos“ der Bundesangela in der englischen „Sun“.
Aber das Verhältnis der Deutschen zur Geschichtsverfälschung ist auch ein ganz anderes, als das der Franzosen.

Aber es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es zwischen dem kleinwüchsigen Präsidenten der „Grand Nation“ und der größten Kanzlerin aller Zeiten kriseln würde. Auch wenn die Beiden körperlich nur 3 Zentimeter trennen, so sind es doch Welten.
Diesmal ist es allerdings nicht der Spiegel, der die Sensation als Erster für berichtenswert hält, sondern die „Rheinische Post“. Aber die Düsseldorfer liegen ja auch viel näher an der Maginot-Linie als die Hamburger und melden (sinngemäß), dass „Frankreichs Präsident Sarkozy hochgradig verärgert über Finanzminister Steinbrück“ ist und auch Kanzlerin Merkel gehe dem Präsident zunehmend auf die männlichen Weichteile.
Es wird berichtet, dass der französische Staatspräsident sich mit dem bundesdeutschen Finanzpeer, der für sich in Anspruch nimmt ohne eigene haushalterische Leistung zum ersten Mal seit Jahren wieder einen verfassungskonformen Haushalt hinbekommen zu haben, wegen einer wohl etwas oberlehrerhaften Belehrung über die Gestaltung des französischen Steuersystems in die Haare geraten ist und sich einen derartigen Ton verbeten hat.
Dass der Name „Steinbrück“ seitdem in Paris wie ein „rotes Tuch“ wirkt, kann man als deutscher Steuerzahler durchaus nachvollziehen.
Und weil die Kanzlerin Merkel ihren Minister der Finanzen wegen der „rüden Attacke“ nicht öffentlich und unverzüglich gerüffelt hat, hat sie es jetzt im Elysée-Palast verschissen und es wird beim nächsten Staatsbesuch wohl keinen „roten Teppich“ geben unter den man die steinbrückschen Unverschämtheiten kehren könnte.
Jetzt müssen halt die diplomatischen „Feiglinge“ vom Quai d’Orsay mal ran und der Bundesangela verklickern, dass sie vom französischen Staatspräsidenten keine Handküsschen mehr erwarten kann und ihm ihr missionarischer Trippelschrittkurs mit dem sie durch Deutschland und Europa eiert, samt dem Gesabber ihrer Minister Steinbrück und Gabriel wegen den Finanzen und Atomkraftwerken „zunehmend auf die Nerven geht“.

Dabei kann es sicher nur um ein kleines Missverständnis handeln, denn der „kleine Franzose“ hat wohl einfach die geflüsterten Machtworte der größten Kanzlerin aller Zeiten überhört.
Vielleicht sollten die Beiden wirklich mal zusammen in Urlaub fahren.
Irgendein Krösus, der auch die Kosten für die Angela übernimmt, muss sich doch irgendwo auftreiben lassen.

Währenddessen kann ja auch die erbsenzählerische Berichterstattung über den französischen Staatspräsidenten in den deutschen Medien weiter gehen.
Meldet doch der Spiegel am 12. September 2007, dass die Umfragewerte in Frankreich erstmals seit dem Amtsantritt eine sinkende Popularität Sarkozys anzeigen. Zwar sei die Beliebtheit Sarkozys mit 62 Prozent weiter hoch, doch der Anteil der Unzufriedenen ist um vier Punkte auf 37 Prozent gestiegen. Begründet wird der Popularitätsrückgang mit der geänderten Haltung Sarkozys zum EU-Beitritt der Türkei, weil er im Wahlkampf immer betont hatte strikt gegen den Beitritt zu sein. Als Präsident der Franzosen hat er aber gebilligt, dass die EU die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei fortsetzen darf.
Die Mehrheit der Franzosen ist aber gegen einen Beitritt.

Befragt wurden übrigens am 6. und 7. September per Telefon 1005 Franzosen. Es kann also durchaus davon ausgegangen werden, dass diese Umfrage im Sinne der deutschen Medien als „repräsentativ“ betrachtet werden kann.

Ich wollt ich wär ein Hirsch, dann könnte ich wenigstens röhren!
So bleibt mir nur der Schlachtruf von Benjamin Blümchen um den Sinkflug des französischen Präsidenten in den deutschen Medien zu begleiten:

„Törööö, Törööö, Törööö!“

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 24. September 2007 um 05:45:18 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

Eine Antwort zu “Fauxpas Sarkozy”

  1. Lazarus meint:

    Isch verstäh die französ güd, auch wenn mit die sprach etwas problème bei mich abe. Aber die hELLMUT hat doch gegebe die belle deutsch mark, das uns ad viel gefalle. Aussi die grande netto zahle von die deutsche in die EU c`est très bien. Et aNGELA, la belle, mach für uns die deutsch (a)kraftwerk aus und mir mache die viele, viele wind bei die CO2 für die deutsch windmühles. C’est bon, et toujours les allemandes sont nous amies, et nous sommes la grande nation.

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Fauxpas Sarkozy

24. September 2007 05:45

Lieber Freund

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die deutsche Presse permanent etwas am neuen französischen Staatspräsidenten herumzumeckern hat? Fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass da einige Leute in D den Präsidenten in F nicht so sehr mögen, denn es liegt sicher nicht daran, dass Sarkozy nicht so gut küsst und rumschmalzt, wie der „grand charmeur“ Jacques Chirac.

Natürlich sagt man in D das nicht so offen, aber berichtet doch genüsslich über die „Fettnäpfchen“ in denen der neue Herr Präsident Sarkozy so rumtappt.
Natürlich ist der Nicolas körperlich etwas kleiner als die Bundesangela, aber dem Bundesinnenminister Schäuble kann sie doch auch noch im Stehen auf die Schulter klopfen.
Natürlich schleckt der Nicolas der Angela nicht permanent den Handrücken ab, wie sich das sein Amtsvorgänger angewöhnt hatte, weil das offensichtlich die einzige Leistung war, zu der er in seinem Dauerkomazustand noch in der Lage war.
Und natürlich hat der Herr Sarkozy auch eine etwas andere Meinung, die er auf seine eigene Art und Weise auch äußert.
Das wäre ja noch tolerierbar, wenn er nicht immer und immer wieder bereits national fest ausbaldowerte Beschlüsse und europaweite Kungeleien wegen „französischer Interessen“ in Frage stellen würde.
Also der Mann ist als Präsident von Frankreich ein solcher Nationalist, da muss man, schon Interesse Europas, etwas dagegen unternehmen.
Stellen Sie sich mal vor, was der Mann nach seinem gewonnenen Wahlkampf gegen die Sozialistin Ségolène Royal gemacht hat: „Urlaub auf Malta!“
Und den hat er sich auch noch, samt Yacht und Privatjet, von dem französischen Milliardär Vincent Bolloré bezahlen lassen.
Viele Franzosen sind empört über ihren neuen Präsidenten“, wusste der Spiegel zu melden, hatte aber auch keine Erklärung parat, warum ihn nur wenige Tage vorher die Mehrheit der Franzosen zum Präsidenten gewählt hatte.

Und Anfang August ließ er sich schon wieder einen Urlaubstrip bezahlen - diesmal ging es „samt Familie“ in die USA. In einer sündhaft teuren Villa in Wolfeboro im Bundesstaat New Hampshire machte Sarkozy erneut Urlaub auf fremde Kosten, denn „die Crombacks und die Agostinellis, mit denen die Präsidentengattin Cécilia Sarkozy befreundet ist, hatten die Familie Sarkozy eingeladen“. Diesmal wusste der Spiegel zu melden, dass „sich nicht nur Frankreichs Sozialisten erregt hätten“, vergaß aber neben den erregten sozialistischen Wahlverlierern zu erwähnen um welche sonstige wichtige Gruppierung es sich bei „nicht nur“ handeln könnte.

Doch damit war die Reihe der Fettnäpfchen noch lange nicht Ende, denn die Gattin des französischen Präsidenten „brüskierte“ den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, George W. Bush und sagte ein Picknick mit Bush und seiner Ehefrau Laura wegen „Unpässlichkeit“ ab. Schon tags darauf wurde sie jedoch beim Stadtbummel gesehen.
Auch wenn jedem Ehemann diese spontan auftretenden „Unpässlichkeiten“ der Gattin sehr wohl bekannt sind, hielt der Spiegel es wiederum für berichtenswert, wobei er allerdings (lobenswerterweise) auf die Veröffentlichung des Menstruationskalendariums der französischen Präsidentengattin verzichtete.

Und der nächste Streich folgte gleich, denn der Herr Präsident Sarkozy höchstpersönlich hatte die „Diplomaten“ beleidigt und sie während des Wahlkampfs als „Feiglinge“ bezeichnet. Nach Berichten einer Zeitzeugin hat Sarkozy gesagt, dass es sehr wichtig sei „sich des Quai d’Orsay zu entledigen. Ich verachte diese Typen. Das sind Feiglinge. Wenn man feige ist, denkt man nicht nach.“

Gut, diese Wertschätzung über die Qualitäten des französischen Außenministeriums hätte der für seine kräftige Wortwahl bekannte Sarkozy auch etwas diplomatischer formulieren können. Aber im Gegensatz zur Pariser Vorstadt La Courneuve ((„Le terme ‘nettoyer au Kärcher’ est le terme qui s’impose, parce qu’il faut nettoyer cela.“), wollte er das französische Außenministerium nicht mit dem „Kärcher“ sauber machen.
Und das ist doch schon mal ein guter diplomatischer Ansatz.

Und dann kam die „Bade-Panne“.
Das französische Klatschblatt “Paris Match” zeigte Bilder von Sarkozy in der Badehose - durchaus ansehnlich. Doch dann kam heraus, dass die Fotos aus dem US-Urlaub retuschiert waren. Einige Fettpölsterchen des echten Sarkozy hatte man am Computer entfernt.“, beschreibt der Spiegel diesen medientechnischen Skandal, der um ein Haar die diplomatischen Beziehungen Deutschlands zur „Grand Nation“ nachhaltig geschädigt hätten, denn auf den retuschierten Badefotos in der „Paris Match“ waren weit weniger Speckwürste zu sehen als auf den „Badefotos“ der Bundesangela in der englischen „Sun“.
Aber das Verhältnis der Deutschen zur Geschichtsverfälschung ist auch ein ganz anderes, als das der Franzosen.

Aber es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es zwischen dem kleinwüchsigen Präsidenten der „Grand Nation“ und der größten Kanzlerin aller Zeiten kriseln würde. Auch wenn die Beiden körperlich nur 3 Zentimeter trennen, so sind es doch Welten.
Diesmal ist es allerdings nicht der Spiegel, der die Sensation als Erster für berichtenswert hält, sondern die „Rheinische Post“. Aber die Düsseldorfer liegen ja auch viel näher an der Maginot-Linie als die Hamburger und melden (sinngemäß), dass „Frankreichs Präsident Sarkozy hochgradig verärgert über Finanzminister Steinbrück“ ist und auch Kanzlerin Merkel gehe dem Präsident zunehmend auf die männlichen Weichteile.
Es wird berichtet, dass der französische Staatspräsident sich mit dem bundesdeutschen Finanzpeer, der für sich in Anspruch nimmt ohne eigene haushalterische Leistung zum ersten Mal seit Jahren wieder einen verfassungskonformen Haushalt hinbekommen zu haben, wegen einer wohl etwas oberlehrerhaften Belehrung über die Gestaltung des französischen Steuersystems in die Haare geraten ist und sich einen derartigen Ton verbeten hat.
Dass der Name „Steinbrück“ seitdem in Paris wie ein „rotes Tuch“ wirkt, kann man als deutscher Steuerzahler durchaus nachvollziehen.
Und weil die Kanzlerin Merkel ihren Minister der Finanzen wegen der „rüden Attacke“ nicht öffentlich und unverzüglich gerüffelt hat, hat sie es jetzt im Elysée-Palast verschissen und es wird beim nächsten Staatsbesuch wohl keinen „roten Teppich“ geben unter den man die steinbrückschen Unverschämtheiten kehren könnte.
Jetzt müssen halt die diplomatischen „Feiglinge“ vom Quai d’Orsay mal ran und der Bundesangela verklickern, dass sie vom französischen Staatspräsidenten keine Handküsschen mehr erwarten kann und ihm ihr missionarischer Trippelschrittkurs mit dem sie durch Deutschland und Europa eiert, samt dem Gesabber ihrer Minister Steinbrück und Gabriel wegen den Finanzen und Atomkraftwerken „zunehmend auf die Nerven geht“.

Dabei kann es sicher nur um ein kleines Missverständnis handeln, denn der „kleine Franzose“ hat wohl einfach die geflüsterten Machtworte der größten Kanzlerin aller Zeiten überhört.
Vielleicht sollten die Beiden wirklich mal zusammen in Urlaub fahren.
Irgendein Krösus, der auch die Kosten für die Angela übernimmt, muss sich doch irgendwo auftreiben lassen.

Währenddessen kann ja auch die erbsenzählerische Berichterstattung über den französischen Staatspräsidenten in den deutschen Medien weiter gehen.
Meldet doch der Spiegel am 12. September 2007, dass die Umfragewerte in Frankreich erstmals seit dem Amtsantritt eine sinkende Popularität Sarkozys anzeigen. Zwar sei die Beliebtheit Sarkozys mit 62 Prozent weiter hoch, doch der Anteil der Unzufriedenen ist um vier Punkte auf 37 Prozent gestiegen. Begründet wird der Popularitätsrückgang mit der geänderten Haltung Sarkozys zum EU-Beitritt der Türkei, weil er im Wahlkampf immer betont hatte strikt gegen den Beitritt zu sein. Als Präsident der Franzosen hat er aber gebilligt, dass die EU die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei fortsetzen darf.
Die Mehrheit der Franzosen ist aber gegen einen Beitritt.

Befragt wurden übrigens am 6. und 7. September per Telefon 1005 Franzosen. Es kann also durchaus davon ausgegangen werden, dass diese Umfrage im Sinne der deutschen Medien als „repräsentativ“ betrachtet werden kann.

Ich wollt ich wär ein Hirsch, dann könnte ich wenigstens röhren!
So bleibt mir nur der Schlachtruf von Benjamin Blümchen um den Sinkflug des französischen Präsidenten in den deutschen Medien zu begleiten:

„Törööö, Törööö, Törööö!“

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 24. September 2007 um 05:45:18 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

Eine Antwort zu “Fauxpas Sarkozy”

  1. Lazarus meint:

    Isch verstäh die französ güd, auch wenn mit die sprach etwas problème bei mich abe. Aber die hELLMUT hat doch gegebe die belle deutsch mark, das uns ad viel gefalle. Aussi die grande netto zahle von die deutsche in die EU c`est très bien. Et aNGELA, la belle, mach für uns die deutsch (a)kraftwerk aus und mir mache die viele, viele wind bei die CO2 für die deutsch windmühles. C’est bon, et toujours les allemandes sont nous amies, et nous sommes la grande nation.

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