Streikt recht!

11. Oktober 2007 05:45

Lieber Freund

Stellen Sie sich mal vor, es würde gestreikt und keiner merkt’s.
Natürlich macht das keinerlei Sinn, denn zumindest der Bestreikte soll es ja merken. Und nicht nur das, es soll ihm auch empfindlich wehtun, denn sonst macht der ganze Streik ja keinen Sinn.

Oder glauben Sie dass sich auch nur irgendjemand für einen Streik der Langzeitarbeitslosen in Deutschland interessieren würde? Auch wenn das ein paar Millionen sind, aber solange die brav zu Hause bleiben und nicht zur Arbeit erscheinen ist das doch eher eine Lachnummer.
Vielleicht hätten sie streiken sollen, als sie ihren Job verloren haben, aber dazu ist es jetzt zu spät.

Da machen die Lokführer es besser, denn die streiken, solange noch jeder Zug eine Lok und jede Lok einen Führer braucht. Das ist ihr gutes Recht und findet auch im Artikel 9, Absatz 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland wortreiche Erwähnung.

Schon beim ersten dokumentierten Streik in der Geschichte der Menschheit ging es im Jahre 1152 vor Christus um schnöden Mammon, weil die Arbeiter beim Bau des Totentempels von Ramses dem Dritten seit zwei Monaten keinen Lohn mehr erhalten hatten.
Ganz so schlecht geht es nun den Lokführern unter Mehrdorn dem Ersten noch nicht, denn immerhin erhalten sie noch Lohn, von dem sich allerdings immer schlechter leben lässt.
Man muss jetzt nicht unbedingt von einer existenziellen Bedrohung sprechen, aber Sorgen über ihre weitere Zukunft in diesem Land, sollten sich sicher nicht nur die Lokführer machen.

Ja und jetzt streiken die Lokführer eben um ihrer Forderung nach mehr Geld Nachdruck zu verleihen und die Züge bleiben eben für ein paar Stunden in den Bahnhöfen stehen.
Wenn man sich im europäischen Umfeld so umsieht, dann ist das alles gar nicht so tragisch, denn während in anderen Ländern viel mehr gestreikt wird als in Deutschland, herrscht hier ja meistens Friede, Freude, Eierkuchen. Solange der Produktionsfaktor Mensch die Schnauze hält, seiner Arbeit nachgeht und auch sonst nicht aufmuckt, ist das bundesrepublikanische Wirtschafts- und Politsystem in Ordnung.
Soll dann doch irgendwann einmal gestreikt werden, dann sind viele juristische Dinge zu beachten und vor allem muss der Streik „verhältnismäßig“ sein. Und genau da wird es problematisch und juristisch. Denn wenn verhältnismäßig wenig Arbeitnehmer, aber verhältnismäßig viele Lokführer, streiken und dadurch nicht nur die Räder der meisten Züge stehen bleiben, sondern auch noch Sand in das Getriebe der deutschen Wirtschaft gestreut wird, dann muss das ein juristisches Vor- und Nachspiel haben.
Im Vorspiel haben bereits einige Arbeitgerichte ihr fundiertes Volkswirtschaftswissen und ihre juristische Kreativität unter Beweis gestellt.
Bisher Letzter in der Kette dieser Leuchten ist nun das Arbeitsgericht in Chemnitz, das die von der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) angekündigten Streiks im Nahverkehr durch das Streikrecht gedeckt sah, im Fernverkehr der Bahn allerdings mit der Begründung des „übergroßen“ Schadens untersagte.
Allerdings ist das Gericht den Beweis dafür schuldig geblieben, wie groß denn die Folgen des verbotenen Streiks im Verhältnis zu dem erlaubten Teil sind.
Hier wird von Juristen eine Behauptung aufgestellt, die bei konsequenter Anwendung zu einer faktischen Aushebelung des Streikrechts führt, denn Streik muss, um zu wirken, wirtschaftlich weh tun. Damit steigt der Zwang der Parteien sich einigen zu müssen.
Sofern dem nächsten Arbeitsgericht nicht wieder eine neue Variante der Rechtsauslegung einfällt, wird nun wohl, zumindest im Nahverkehr, weiter gestreikt werden,
Es ist daher nicht gänzlich auszuschließen, dass das Arbeitsgericht Chemnitz der Deutschen Bundesbahn damit einen Bärendienst erwiesen hat.

Denn es wird sicher weiter gestreikt werden, sofern sich nicht doch noch ein Gericht finden lässt, das den volkswirtschaftlichen Schaden über das Streikrecht stellt.
Und wenn die Streiks andauern und sich ausweiten, dann ist das sicher nicht nur schlecht für die Statistik und das Image Deutschlands als weitgehendst streikfreie Zone, sondern könnte auch zu politischen Veränderungen führen.
Es muss ja nicht gleich so ausarten, wie anno 1980 in Polen, als die Werftarbeiter der Lenin-Werft in Danzig die Arbeit niederlegten, denn das würde in letzter Konsequenz ja bedeuten, dass wir in 10 Jahren einen Lokführer als Bundeskanzler unseres Landes haben würden.

Es ist sicher nur ein Laune der Geschichte, dass Lech Walesa, der damalige Führer der Gewerkschaft „Solidarność“ und Manfred Schell, der Führer der „Gewerkschaft der Deutscher Lokführer“ beide Jahrgang 1943 sind.
Der eine ist gelernter Elektriker und der andere gelernter Lokführer, was den Vorteil haben würde, dass wir endlich mal wieder einen Kanzler hätten, der sein Handwerk auch gelernt hat.

Es wird sicher noch spannend werden, denn Auslöser für die Streiks in Polen anno 1980 sollen die ernormen Preiserhöhungen für Lebensmittel gewesen sein.

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 11. Oktober 2007 um 05:45:08 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

4 Antworten zu “Streikt recht!”

  1. Bernd meint:

    Es wäre zu schön um wahr zu sein ,wenn der deutsche Michel mal aufwachen würde.Es muss den Leuten scheinbar viel dreckiger gehen damit sich
    in dieser B löden R affgierigen D uckmäuser D eutschen R epublik
    kurz BRDDR mal etwas tut.

  2. Fred Sky meint:

    Hallo Machopan,
    das “Streikrecht” ist wirkungslos, wann hat es je geholfen. Alles Show, Brot und Spiele, wie Kerner. Die “Verarschung” der Massen ist das wirksamste Mittel der Vordenker zur Machtergreifung und -sicherung. Ob Politik, Wissenschaft oder Geschichte, viel Manipulation zum eigenen Vorteil weniger. Du hast Ramses III erwähnt, glaubst das, was die Ägyptologie so anbietet? Lies mal hier die genannten Bücher:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter_im_Chaos
    Leider ist die Vergangenheit, also die Geschichte, immer das, was die Mehrheit glaubt oder zu glauben hat, egal ob es stimmt. Zur eigenen Beurteilung fehlt oft die Zeit zum Lesen, meistens aber dafür der Verstand (Anwesende ausgeschlossen). “Die Seevölker” lautete eine Sendung des ZDF, so wird “Wahrheit” gemacht.
    Aber zurück zu den Lokführern, was haben alle anderen davon, die Preise steigen für alle. Welches Grüppchen wird demnächst streiken, ein endloses Spiel!
    MfG

  3. Machopan meint:

    @fred sky
    Recht hast du!
    Nur ein Recht, das man auch permanent einfordert und ggf. auch in Anspruch nimmt, hilft.
    Sonst wäre ja die ganze Mühe dieses Recht zu bekommen umsonst gewesen.
    Wirtschaft und Politik haben das längst begriffen, nur “dieses” Volk nicht.
    Das macht es sich lieber zu Hause vor dem Fernseher recht gemütlich.

  4. Minotaurus meint:

    WIR sind das Volk!
    Wir sind EIN Volk!
    Wir sind vielleicht ein Volk!
    Hahahahaha!!
    Auf kein Volk der Welt könnte man diese Steigerungsform besser anwenden als auf die Bewohner unserer wiedervereinigten BRDDR Täuschland!
    Wann bitteschön gab es in der Geschichte der BRD/DDR einen Streik, der sein Ziel erreichte? Ich kann mich nicht daran erinnern.
    Vielleicht sollten wir viel mehr “Kulturreisen” nach Frankreich, Italien oder Polen unternehmen, um uns auch in der Streik-Kultur ein wenig weiterzubilden?
    Zuhause im heimischen Pupssessel wird das vermutlich kaum passieren.
    Das Beispiel dieser Minigewerkschaft zeigt uns deutlich, daß die großen Arbeitnehmervertretungen nicht die Eier dazu haben, die Rechte ihrer (Noch)Mitglieder zu vertreten.
    Vermutlich deshalb, weil sie selbst in den Sumpf von Korruption und Bestechung involviert sind. Frei nach dem Motto: “Mir das meiste und nach mir die Sintflut!”

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Streikt recht!

11. Oktober 2007 05:45

Lieber Freund

Stellen Sie sich mal vor, es würde gestreikt und keiner merkt’s.
Natürlich macht das keinerlei Sinn, denn zumindest der Bestreikte soll es ja merken. Und nicht nur das, es soll ihm auch empfindlich wehtun, denn sonst macht der ganze Streik ja keinen Sinn.

Oder glauben Sie dass sich auch nur irgendjemand für einen Streik der Langzeitarbeitslosen in Deutschland interessieren würde? Auch wenn das ein paar Millionen sind, aber solange die brav zu Hause bleiben und nicht zur Arbeit erscheinen ist das doch eher eine Lachnummer.
Vielleicht hätten sie streiken sollen, als sie ihren Job verloren haben, aber dazu ist es jetzt zu spät.

Da machen die Lokführer es besser, denn die streiken, solange noch jeder Zug eine Lok und jede Lok einen Führer braucht. Das ist ihr gutes Recht und findet auch im Artikel 9, Absatz 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland wortreiche Erwähnung.

Schon beim ersten dokumentierten Streik in der Geschichte der Menschheit ging es im Jahre 1152 vor Christus um schnöden Mammon, weil die Arbeiter beim Bau des Totentempels von Ramses dem Dritten seit zwei Monaten keinen Lohn mehr erhalten hatten.
Ganz so schlecht geht es nun den Lokführern unter Mehrdorn dem Ersten noch nicht, denn immerhin erhalten sie noch Lohn, von dem sich allerdings immer schlechter leben lässt.
Man muss jetzt nicht unbedingt von einer existenziellen Bedrohung sprechen, aber Sorgen über ihre weitere Zukunft in diesem Land, sollten sich sicher nicht nur die Lokführer machen.

Ja und jetzt streiken die Lokführer eben um ihrer Forderung nach mehr Geld Nachdruck zu verleihen und die Züge bleiben eben für ein paar Stunden in den Bahnhöfen stehen.
Wenn man sich im europäischen Umfeld so umsieht, dann ist das alles gar nicht so tragisch, denn während in anderen Ländern viel mehr gestreikt wird als in Deutschland, herrscht hier ja meistens Friede, Freude, Eierkuchen. Solange der Produktionsfaktor Mensch die Schnauze hält, seiner Arbeit nachgeht und auch sonst nicht aufmuckt, ist das bundesrepublikanische Wirtschafts- und Politsystem in Ordnung.
Soll dann doch irgendwann einmal gestreikt werden, dann sind viele juristische Dinge zu beachten und vor allem muss der Streik „verhältnismäßig“ sein. Und genau da wird es problematisch und juristisch. Denn wenn verhältnismäßig wenig Arbeitnehmer, aber verhältnismäßig viele Lokführer, streiken und dadurch nicht nur die Räder der meisten Züge stehen bleiben, sondern auch noch Sand in das Getriebe der deutschen Wirtschaft gestreut wird, dann muss das ein juristisches Vor- und Nachspiel haben.
Im Vorspiel haben bereits einige Arbeitgerichte ihr fundiertes Volkswirtschaftswissen und ihre juristische Kreativität unter Beweis gestellt.
Bisher Letzter in der Kette dieser Leuchten ist nun das Arbeitsgericht in Chemnitz, das die von der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) angekündigten Streiks im Nahverkehr durch das Streikrecht gedeckt sah, im Fernverkehr der Bahn allerdings mit der Begründung des „übergroßen“ Schadens untersagte.
Allerdings ist das Gericht den Beweis dafür schuldig geblieben, wie groß denn die Folgen des verbotenen Streiks im Verhältnis zu dem erlaubten Teil sind.
Hier wird von Juristen eine Behauptung aufgestellt, die bei konsequenter Anwendung zu einer faktischen Aushebelung des Streikrechts führt, denn Streik muss, um zu wirken, wirtschaftlich weh tun. Damit steigt der Zwang der Parteien sich einigen zu müssen.
Sofern dem nächsten Arbeitsgericht nicht wieder eine neue Variante der Rechtsauslegung einfällt, wird nun wohl, zumindest im Nahverkehr, weiter gestreikt werden,
Es ist daher nicht gänzlich auszuschließen, dass das Arbeitsgericht Chemnitz der Deutschen Bundesbahn damit einen Bärendienst erwiesen hat.

Denn es wird sicher weiter gestreikt werden, sofern sich nicht doch noch ein Gericht finden lässt, das den volkswirtschaftlichen Schaden über das Streikrecht stellt.
Und wenn die Streiks andauern und sich ausweiten, dann ist das sicher nicht nur schlecht für die Statistik und das Image Deutschlands als weitgehendst streikfreie Zone, sondern könnte auch zu politischen Veränderungen führen.
Es muss ja nicht gleich so ausarten, wie anno 1980 in Polen, als die Werftarbeiter der Lenin-Werft in Danzig die Arbeit niederlegten, denn das würde in letzter Konsequenz ja bedeuten, dass wir in 10 Jahren einen Lokführer als Bundeskanzler unseres Landes haben würden.

Es ist sicher nur ein Laune der Geschichte, dass Lech Walesa, der damalige Führer der Gewerkschaft „Solidarność“ und Manfred Schell, der Führer der „Gewerkschaft der Deutscher Lokführer“ beide Jahrgang 1943 sind.
Der eine ist gelernter Elektriker und der andere gelernter Lokführer, was den Vorteil haben würde, dass wir endlich mal wieder einen Kanzler hätten, der sein Handwerk auch gelernt hat.

Es wird sicher noch spannend werden, denn Auslöser für die Streiks in Polen anno 1980 sollen die ernormen Preiserhöhungen für Lebensmittel gewesen sein.

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 11. Oktober 2007 um 05:45:08 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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  1. Bernd meint:

    Es wäre zu schön um wahr zu sein ,wenn der deutsche Michel mal aufwachen würde.Es muss den Leuten scheinbar viel dreckiger gehen damit sich
    in dieser B löden R affgierigen D uckmäuser D eutschen R epublik
    kurz BRDDR mal etwas tut.

  2. Fred Sky meint:

    Hallo Machopan,
    das “Streikrecht” ist wirkungslos, wann hat es je geholfen. Alles Show, Brot und Spiele, wie Kerner. Die “Verarschung” der Massen ist das wirksamste Mittel der Vordenker zur Machtergreifung und -sicherung. Ob Politik, Wissenschaft oder Geschichte, viel Manipulation zum eigenen Vorteil weniger. Du hast Ramses III erwähnt, glaubst das, was die Ägyptologie so anbietet? Lies mal hier die genannten Bücher:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter_im_Chaos
    Leider ist die Vergangenheit, also die Geschichte, immer das, was die Mehrheit glaubt oder zu glauben hat, egal ob es stimmt. Zur eigenen Beurteilung fehlt oft die Zeit zum Lesen, meistens aber dafür der Verstand (Anwesende ausgeschlossen). “Die Seevölker” lautete eine Sendung des ZDF, so wird “Wahrheit” gemacht.
    Aber zurück zu den Lokführern, was haben alle anderen davon, die Preise steigen für alle. Welches Grüppchen wird demnächst streiken, ein endloses Spiel!
    MfG

  3. Machopan meint:

    @fred sky
    Recht hast du!
    Nur ein Recht, das man auch permanent einfordert und ggf. auch in Anspruch nimmt, hilft.
    Sonst wäre ja die ganze Mühe dieses Recht zu bekommen umsonst gewesen.
    Wirtschaft und Politik haben das längst begriffen, nur “dieses” Volk nicht.
    Das macht es sich lieber zu Hause vor dem Fernseher recht gemütlich.

  4. Minotaurus meint:

    WIR sind das Volk!
    Wir sind EIN Volk!
    Wir sind vielleicht ein Volk!
    Hahahahaha!!
    Auf kein Volk der Welt könnte man diese Steigerungsform besser anwenden als auf die Bewohner unserer wiedervereinigten BRDDR Täuschland!
    Wann bitteschön gab es in der Geschichte der BRD/DDR einen Streik, der sein Ziel erreichte? Ich kann mich nicht daran erinnern.
    Vielleicht sollten wir viel mehr “Kulturreisen” nach Frankreich, Italien oder Polen unternehmen, um uns auch in der Streik-Kultur ein wenig weiterzubilden?
    Zuhause im heimischen Pupssessel wird das vermutlich kaum passieren.
    Das Beispiel dieser Minigewerkschaft zeigt uns deutlich, daß die großen Arbeitnehmervertretungen nicht die Eier dazu haben, die Rechte ihrer (Noch)Mitglieder zu vertreten.
    Vermutlich deshalb, weil sie selbst in den Sumpf von Korruption und Bestechung involviert sind. Frei nach dem Motto: “Mir das meiste und nach mir die Sintflut!”

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