Steinzeit

12. Oktober 2007 05:45

Lieber Freund

Die Sünder im Glashaus sollten nicht mit dem Stein der Weisen um sich werfen, denn von den getroffenen Hunden wird er meist als Stein des Anstoßes empfunden. So ein Stein des Anstoßes bringt dann den Stein ins Rollen, denn der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum verwechseln ähnlich und der liegt meist zum Werfen nah.

Und in unserem Land fliegen nun wirklich genügend Steine durch die Gegend, werden den Menschen in den Weg gelegt oder in Nachbars Garten geworfen, seit die Erkenntnis um sich griff, dass man von Steinen, die man selber wirft, nicht getroffen werden kann.

Früher war die Steinigung eine anerkannte Todesart mit hohem Unterhaltungswert. Ganze Stadien konnten damit mit Zuschauern gefüllt werden.
Aber diese Art der Volksbelustigung haben wir längst hinter uns gelassen, die Steine wurden durch Bälle ersetzt und immer noch strömen die Massen in die Stadien und jubeln, schreien und kreischen wenn Bälle gefangen, geworfen, getreten und geschlagen werden.
Langjährige Untersuchungen haben ergeben, dass jedoch die meisten Bälle völlig unschuldig sind, auch wenn immer wieder mal behauptet wird, dass der Ball schuld war.

Einen solchen Fall von Schuld hat es jüngst im deutschen Fußball gegeben, weil ein Spieler den Ball nicht treten wollte, wurde er zum Stein des Anstoßes. Nur dass diesmal nicht der Ball schuld war, sondern der Spieler.
Und das kam so ….

Der deutsche Fußballspieler Ashkan Dejagah (nein, das ist kein Schreibfehler), hat den Deutschen Fußballbund (DFB) darum gebeten, ihn als Spieler der deutschen U21-Nationalmannschaft von der Reise ins gelobte Land Israel freizustellen um ihm „aus persönlichen Gründen“ das Balltreten in einem Spiel gegen die israelische Mannschaft zu ersparen.
Zu den persönlichen Gründen des gebürtigen Iraner’s Dejagah zählt dabei vor allem die politische Situation zwischen den Staaten Iran und Israel, denn der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad (auch das ist kein Schreibfehler) möchte den Staat Israel von der Landkarte tilgen und hat Iranern die „Reise nach Jerusalem“ bei Strafe verboten hat.
Damit ist die Beziehung zwischen den Ländern also ungefähr so, wie zwischen den USA und Kuba, oder Nord- und Südkorea oder der ehemaligen DDR und der BRD. Auch wenn einem das nicht gefällt, so muss man sich als kleines Menschlein nicht unbedingt dazwischen legen. Und schon gar nicht, wenn es nur darum geht nach einem Ball zu treten.
So hat das wohl auch der in Teheran geborene Fußballspieler Ashkan Dejagah gesehen und der DFB hat sich (anfangs) dieser Meinung angeschlossen.
Der Spieler kam zu uns und hat uns gebeten, dass er aus persönlichen Gründen nicht mit nach Israel kommen muss. Diese Gründe waren für uns nachvollziehbar“, sagte DFB-Sprecher Jens Grittner der Nachrichtenagentur Reuters.

Es war für die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, jedoch Anlass genug, lauthals den Ausschluss des Spielers aus der Deutschen Fußballnationalmannschaft zu fordern und ihr Stellvertreter, Dieter Graumann, sprach gar von einem „privaten Judenboykott“, worauf der DFB-Präsident Theo Zwanziger die Worte seines Pressesprechers hurtig wie folgt ergänzte: „aber wir werden nicht hinnehmen, dass ein deutscher Nationalspieler aus Gründen der Weltanschauung seine Teilnahme an einem Länderspiel absagt.”

Daraufhin schaltete sich die hohe Politik mit den üblichen, zur Sache beitragenden, Kommentaren und Forderungen ein.
Der Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, Peter Danckert vertrat die Ansicht: „Wer in der Nationalmannschaft spielen will, muss sich an Spielregeln halten und kann nicht einfach sein eigenes inakzeptables Süppchen kochen

Die sportpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Dagmar Freitag, forderte von Dejagah, er müsse sich nun entscheiden, ob er Deutscher oder Iraner sein wolle: „Ist er Mitglied einer Nationalmannschaft, muss er sich auch an deren Regeln halten. Gerade Deutschland hat eine Verantwortung für Israel. Dieser Verantwortung muss er sich bewusst sein“.
CDU-Generalsekretär Pofalla machte deutlich: „Die deutschen Nationalmannschaften, egal in welcher Sportart, sind immer auch Repräsentanten unseres Landes. Wer Deutschland im Nationaldress vertritt, ob gebürtiger Deutscher oder Zugewanderter, muss sich zu unserer durch Geschichte und Kultur geprägten Gemeinschaft bekennen. Wer dies aus persönlichen politischen Gründen nicht will, muss das Trikot der Nationalmannschaft abgeben.

Da wäre es doch, zumindest politisch, geschickter gewesen, der Fußballspieler Ashkan Dejagah hätte seine Teilnahme „verletzungsbedingt“ wegen Schmerzen am Knie oder Rückenproblemen einfach abgesagt.
Doch weil es dazu nun zu spät ist, wurde als erste Sanktion von seinem Heimatverein VFL Wolfsburg schon mal ein sein Ausschluß vom Training beschlossen.

Das passt zwar alles nicht so ganz zu den Integrationsbemühungen, die der DFB auf seiner Webseite mit dem von Mercedes-Benz gesponserten „Integrationspreis des Deutschen Fussball-Bundes“ mit den Worten anpreist: „Egal wo man herkommt, welche Sprache man spricht oder welcher Religion man angehört – auf dem Platz ziehen alle an einem Strang und wollen gewinnen. Die integrative Kraft des Fußballs ist einzigartig und hilft insbesondere Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, in der Gemeinschaft Fuß zu fassen.“

Außer man äußert eben die Bitte, nicht auf israelischem Boden nach einem Ball treten zu müssen.
Fussball in der politischen Steinzeit

Nach der ganzen Aufregung darf man jetzt gespannt darauf sein, was geschehen wird, wenn die deutsche U21-Nationalmannschaft sich derart ersatzgeschwächt auch noch (zu)traut das Spiel gegen Israel zu gewinnen.
Sami Khedira (nein, auch das ist kein Schreibfehler), der auf seiner Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen wird, natürlich nur sofern die Frau Knobloch nicht noch kurzfristig Einwände erhebt, hat schon mal verlauten lassen, „dass die DFB-Auswahl im heiligen Land ihre weiße Weste wahren wolle“.

Das könnte man doch glatt als antisemitisch einstufen!
Und wehe, es wagt jemand bei den Toren der deutschen Mannschaft oder nach dem gewonnenen Spiel zu jubeln oder gar Freude zu zeigen!
Da werden die Steine (siehe oben) aber wieder fliegen, die Hunde im Glashaus aufheulen und die Medien sich die Finger wund schreiben.

Im Talmud, der Sammlung der Gesetze und religiösen Überlieferungen des Judentums nach der Babylonischen Gefangenschaft steht übrigens geschrieben, dass man „in den Brunnen, aus dem man trinken will, keinen Stein werfen sollte“.
Das gilt auch dann, wenn man von den Steinen, die man selber wirft, nicht getroffen wird.
Außer es handelt sich um Bumerang-Steine!

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 12. Oktober 2007 um 05:45:17 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft, Sport | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

3 Antworten zu “Steinzeit”

  1. Minotaurus meint:

    Steine zu werfen, hat in bestimmten Ländern dieser Erde eine lange Tradition, auch wenn deren Bewohner noch nichts von Schreibfehlern gehört haben.
    So macht sich auch niemand Gedanken darüber, ob diese Steine jemals zurückkommen könnten. Auch diese Einstellung hat eine lange Tradition.
    Glücklicherweise ist es heute so, daß in Deutschland kein Fahrrad mehr umfallen kann, ohne daß der Zentralrat der deutschen Juden seinen Senf dazu abläßt.
    Früher wäre so etwas vermutlich gar nicht bemerkt worden. Wir sollten also froh sein, daß uns jemand darauf aufmerksam macht und nicht immer nur darüber lamentieren, daß die gesamte Medienwelt in Deutschland und in den USA unter jüdischer Kontrolle steht.

    Die Sache mit Ashkan Dejagah dürfte allerdings kein politisches Problem sein, sondern eine Angelegenheit des Vertragsrechtes.
    Es ist nur schwer vorstellbar, daß besagter Spieler keinen VBertrag unterschrieben hat, in dem ganz genau festgelegt ist, was er zu tun hat und was er verweigern darf.
    Sollte er sich aus irgendwelchen Gründen nicht in der Lage sehen, diesen Vertrag zu erfüllen, so steht ihm jederzeit die Möglichkeit offen, sich einen NOCH besser bezahlten Job zu suchen.
    Cirka vier Millionen Deutsche machen das zur Zeit. Die meisten von ihnen sind schon über 40, also sollte es für einen jungen, dynamischen Mann ebenfalls kein allzu größeres Problem darstellen.

    Merke: Vieles ist viel einfacher als es scheint!

  2. Lazarus meint:

    Was nutzt denn die ganze Erleuchtung, wenn doch der Prophet im eigenen Lande nichts gilt ?
    Frage: Kommt die Berufung in eine Nationalmannschaft einer Einberufung und Ableistung eines Eides als Leibeigener gleich, oder gibt es da noch menschliche Ermessensspielräume ?!
    P.S. etwas abschweifend, aber o.g. bzgl. der Beziehungen zwischen der ehemaligen DDR und der BRD kann ich nur auf Herrn Schalk(Golodkowski) verweisen, der dem Talk-Master seinerzeit die Show stahl und recht einsilbig machte, mit der Bemerkung : “Wir haben mit ALLEN Regierungen dieser Bundesrepublik Deutschland SEHR GUT zusammengearbeitet”. Schade eben nur, daß seine ehemaligen (Geschäfts-)Partner aus der BRD alle unter mangelnder Gedächtnisleistung leiden, wenn sie, zu unserem verfassungsmäßigen Anspruch auf gute Unterhaltung, vor Gerichten (falls sich unvermeidlicherweise welche gefunden haben)aus ihrem schweren Leben plaudern sollen.

  3. Machopan meint:

    Der zweite Eklat wird ja jetzt wohl ausbleiben, nachdem man sich in Israel auf ein salomonisches 2:2 einigen konnte.
    Somit wird uns die Schelte des Zentralrats diesmal erspart bleiben.

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Steinzeit

12. Oktober 2007 05:45

Lieber Freund

Die Sünder im Glashaus sollten nicht mit dem Stein der Weisen um sich werfen, denn von den getroffenen Hunden wird er meist als Stein des Anstoßes empfunden. So ein Stein des Anstoßes bringt dann den Stein ins Rollen, denn der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum verwechseln ähnlich und der liegt meist zum Werfen nah.

Und in unserem Land fliegen nun wirklich genügend Steine durch die Gegend, werden den Menschen in den Weg gelegt oder in Nachbars Garten geworfen, seit die Erkenntnis um sich griff, dass man von Steinen, die man selber wirft, nicht getroffen werden kann.

Früher war die Steinigung eine anerkannte Todesart mit hohem Unterhaltungswert. Ganze Stadien konnten damit mit Zuschauern gefüllt werden.
Aber diese Art der Volksbelustigung haben wir längst hinter uns gelassen, die Steine wurden durch Bälle ersetzt und immer noch strömen die Massen in die Stadien und jubeln, schreien und kreischen wenn Bälle gefangen, geworfen, getreten und geschlagen werden.
Langjährige Untersuchungen haben ergeben, dass jedoch die meisten Bälle völlig unschuldig sind, auch wenn immer wieder mal behauptet wird, dass der Ball schuld war.

Einen solchen Fall von Schuld hat es jüngst im deutschen Fußball gegeben, weil ein Spieler den Ball nicht treten wollte, wurde er zum Stein des Anstoßes. Nur dass diesmal nicht der Ball schuld war, sondern der Spieler.
Und das kam so ….

Der deutsche Fußballspieler Ashkan Dejagah (nein, das ist kein Schreibfehler), hat den Deutschen Fußballbund (DFB) darum gebeten, ihn als Spieler der deutschen U21-Nationalmannschaft von der Reise ins gelobte Land Israel freizustellen um ihm „aus persönlichen Gründen“ das Balltreten in einem Spiel gegen die israelische Mannschaft zu ersparen.
Zu den persönlichen Gründen des gebürtigen Iraner’s Dejagah zählt dabei vor allem die politische Situation zwischen den Staaten Iran und Israel, denn der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad (auch das ist kein Schreibfehler) möchte den Staat Israel von der Landkarte tilgen und hat Iranern die „Reise nach Jerusalem“ bei Strafe verboten hat.
Damit ist die Beziehung zwischen den Ländern also ungefähr so, wie zwischen den USA und Kuba, oder Nord- und Südkorea oder der ehemaligen DDR und der BRD. Auch wenn einem das nicht gefällt, so muss man sich als kleines Menschlein nicht unbedingt dazwischen legen. Und schon gar nicht, wenn es nur darum geht nach einem Ball zu treten.
So hat das wohl auch der in Teheran geborene Fußballspieler Ashkan Dejagah gesehen und der DFB hat sich (anfangs) dieser Meinung angeschlossen.
Der Spieler kam zu uns und hat uns gebeten, dass er aus persönlichen Gründen nicht mit nach Israel kommen muss. Diese Gründe waren für uns nachvollziehbar“, sagte DFB-Sprecher Jens Grittner der Nachrichtenagentur Reuters.

Es war für die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, jedoch Anlass genug, lauthals den Ausschluss des Spielers aus der Deutschen Fußballnationalmannschaft zu fordern und ihr Stellvertreter, Dieter Graumann, sprach gar von einem „privaten Judenboykott“, worauf der DFB-Präsident Theo Zwanziger die Worte seines Pressesprechers hurtig wie folgt ergänzte: „aber wir werden nicht hinnehmen, dass ein deutscher Nationalspieler aus Gründen der Weltanschauung seine Teilnahme an einem Länderspiel absagt.”

Daraufhin schaltete sich die hohe Politik mit den üblichen, zur Sache beitragenden, Kommentaren und Forderungen ein.
Der Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, Peter Danckert vertrat die Ansicht: „Wer in der Nationalmannschaft spielen will, muss sich an Spielregeln halten und kann nicht einfach sein eigenes inakzeptables Süppchen kochen

Die sportpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Dagmar Freitag, forderte von Dejagah, er müsse sich nun entscheiden, ob er Deutscher oder Iraner sein wolle: „Ist er Mitglied einer Nationalmannschaft, muss er sich auch an deren Regeln halten. Gerade Deutschland hat eine Verantwortung für Israel. Dieser Verantwortung muss er sich bewusst sein“.
CDU-Generalsekretär Pofalla machte deutlich: „Die deutschen Nationalmannschaften, egal in welcher Sportart, sind immer auch Repräsentanten unseres Landes. Wer Deutschland im Nationaldress vertritt, ob gebürtiger Deutscher oder Zugewanderter, muss sich zu unserer durch Geschichte und Kultur geprägten Gemeinschaft bekennen. Wer dies aus persönlichen politischen Gründen nicht will, muss das Trikot der Nationalmannschaft abgeben.

Da wäre es doch, zumindest politisch, geschickter gewesen, der Fußballspieler Ashkan Dejagah hätte seine Teilnahme „verletzungsbedingt“ wegen Schmerzen am Knie oder Rückenproblemen einfach abgesagt.
Doch weil es dazu nun zu spät ist, wurde als erste Sanktion von seinem Heimatverein VFL Wolfsburg schon mal ein sein Ausschluß vom Training beschlossen.

Das passt zwar alles nicht so ganz zu den Integrationsbemühungen, die der DFB auf seiner Webseite mit dem von Mercedes-Benz gesponserten „Integrationspreis des Deutschen Fussball-Bundes“ mit den Worten anpreist: „Egal wo man herkommt, welche Sprache man spricht oder welcher Religion man angehört – auf dem Platz ziehen alle an einem Strang und wollen gewinnen. Die integrative Kraft des Fußballs ist einzigartig und hilft insbesondere Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, in der Gemeinschaft Fuß zu fassen.“

Außer man äußert eben die Bitte, nicht auf israelischem Boden nach einem Ball treten zu müssen.
Fussball in der politischen Steinzeit

Nach der ganzen Aufregung darf man jetzt gespannt darauf sein, was geschehen wird, wenn die deutsche U21-Nationalmannschaft sich derart ersatzgeschwächt auch noch (zu)traut das Spiel gegen Israel zu gewinnen.
Sami Khedira (nein, auch das ist kein Schreibfehler), der auf seiner Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen wird, natürlich nur sofern die Frau Knobloch nicht noch kurzfristig Einwände erhebt, hat schon mal verlauten lassen, „dass die DFB-Auswahl im heiligen Land ihre weiße Weste wahren wolle“.

Das könnte man doch glatt als antisemitisch einstufen!
Und wehe, es wagt jemand bei den Toren der deutschen Mannschaft oder nach dem gewonnenen Spiel zu jubeln oder gar Freude zu zeigen!
Da werden die Steine (siehe oben) aber wieder fliegen, die Hunde im Glashaus aufheulen und die Medien sich die Finger wund schreiben.

Im Talmud, der Sammlung der Gesetze und religiösen Überlieferungen des Judentums nach der Babylonischen Gefangenschaft steht übrigens geschrieben, dass man „in den Brunnen, aus dem man trinken will, keinen Stein werfen sollte“.
Das gilt auch dann, wenn man von den Steinen, die man selber wirft, nicht getroffen wird.
Außer es handelt sich um Bumerang-Steine!

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 12. Oktober 2007 um 05:45:17 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft, Sport | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

3 Antworten zu “Steinzeit”

  1. Minotaurus meint:

    Steine zu werfen, hat in bestimmten Ländern dieser Erde eine lange Tradition, auch wenn deren Bewohner noch nichts von Schreibfehlern gehört haben.
    So macht sich auch niemand Gedanken darüber, ob diese Steine jemals zurückkommen könnten. Auch diese Einstellung hat eine lange Tradition.
    Glücklicherweise ist es heute so, daß in Deutschland kein Fahrrad mehr umfallen kann, ohne daß der Zentralrat der deutschen Juden seinen Senf dazu abläßt.
    Früher wäre so etwas vermutlich gar nicht bemerkt worden. Wir sollten also froh sein, daß uns jemand darauf aufmerksam macht und nicht immer nur darüber lamentieren, daß die gesamte Medienwelt in Deutschland und in den USA unter jüdischer Kontrolle steht.

    Die Sache mit Ashkan Dejagah dürfte allerdings kein politisches Problem sein, sondern eine Angelegenheit des Vertragsrechtes.
    Es ist nur schwer vorstellbar, daß besagter Spieler keinen VBertrag unterschrieben hat, in dem ganz genau festgelegt ist, was er zu tun hat und was er verweigern darf.
    Sollte er sich aus irgendwelchen Gründen nicht in der Lage sehen, diesen Vertrag zu erfüllen, so steht ihm jederzeit die Möglichkeit offen, sich einen NOCH besser bezahlten Job zu suchen.
    Cirka vier Millionen Deutsche machen das zur Zeit. Die meisten von ihnen sind schon über 40, also sollte es für einen jungen, dynamischen Mann ebenfalls kein allzu größeres Problem darstellen.

    Merke: Vieles ist viel einfacher als es scheint!

  2. Lazarus meint:

    Was nutzt denn die ganze Erleuchtung, wenn doch der Prophet im eigenen Lande nichts gilt ?
    Frage: Kommt die Berufung in eine Nationalmannschaft einer Einberufung und Ableistung eines Eides als Leibeigener gleich, oder gibt es da noch menschliche Ermessensspielräume ?!
    P.S. etwas abschweifend, aber o.g. bzgl. der Beziehungen zwischen der ehemaligen DDR und der BRD kann ich nur auf Herrn Schalk(Golodkowski) verweisen, der dem Talk-Master seinerzeit die Show stahl und recht einsilbig machte, mit der Bemerkung : “Wir haben mit ALLEN Regierungen dieser Bundesrepublik Deutschland SEHR GUT zusammengearbeitet”. Schade eben nur, daß seine ehemaligen (Geschäfts-)Partner aus der BRD alle unter mangelnder Gedächtnisleistung leiden, wenn sie, zu unserem verfassungsmäßigen Anspruch auf gute Unterhaltung, vor Gerichten (falls sich unvermeidlicherweise welche gefunden haben)aus ihrem schweren Leben plaudern sollen.

  3. Machopan meint:

    Der zweite Eklat wird ja jetzt wohl ausbleiben, nachdem man sich in Israel auf ein salomonisches 2:2 einigen konnte.
    Somit wird uns die Schelte des Zentralrats diesmal erspart bleiben.

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