Die Regenwurmpartei

18. Oktober 2007 05:45

Lieber Freund

Dass die Scharfmachern und Mitläufern der rot-grünen Chaosregierung unter Gerhard dem Schredder irgendwann mal von ihren Taten eingeholt werden, das haben sich Millionen von Menschen, die heute am unteren Rand unserer Gesellschaft stehen, seit Jahren gewünscht.

Jetzt zeichnet sich ab, dass diese Wünsche in Erfüllung gehen könnten, denn die Umfragewerte der Wahlforschungsinstitute signalisieren ein rasantes Schmelzen der Sympathiewerte, was wiederum auf eine erhöhte Betriebstemperatur der Republik hinweist.

Schauen wir uns die Parteienlandschaft, deren Programme und die handelnden Personen an, so wird rasch klar, dass es für Wähler, die noch über einen Hauch von freiheitlich-demokratischem Grundverständnis und sozialer Kompetenz verfügen, fast unmöglich geworden ist noch guten Gewissens ein Kreuz auf dem Wahlzettel zu machen. Was bleibt, ist nur noch vom Regen unter die Traufe zu wechseln oder durch die Wahl des kleineren Übels den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben.

Eine Partei, die wie die SPD derart gegen ihre eigenen Grundprinzipien verstößt und ihre Wähler in einem einzigartigen Exodus in die wirtschaftliche Armut, soziale Abhängigkeit und gesellschaftliche Ausgrenzung treibt, hat jegliche Existenzberechtigung verloren. Statt “Agenda 2010” wäre „Holocaust made by SPD“ die richtige Bezeichnung für ein derartiges Regierungsprogramm, ergänzt durch den Zusatz „Powered by Deutsche Wirtschaft“.

Die Grünen, einst angetreten um den deutschen Wald zu schützen und für klares Wasser in Deutschlands Bächen zu sorgen, haben sich in sieben Jahren Rot-Grün derart prostituiert und unter der Führung Joschka Fischer’s jeden außenpolitischen, wirtschaftpolitischen und sozialpolitischen Schwachsinn abgenickt, dass sie nur noch für wirklich hartgesottene Ökö-Freaks wählbar sind.

Über die „Freien Demokraten“, die nun schon seit Jahrzehnten brav in der oppositionellen Duckstellung verharren und es weitgehendst ihrem „Guido“ überlassen, vom blau-gelben Narrenwagen aufgewärmte Kamellen in die Republik zu werfen, gibt es nicht wirklich viel zu sagen. Wie auch, wenn die Jungs und Mädels dieses Vereins schon chronisch froh sind, wenn sie knapp über der 5%-Hürde verweilen dürfen, um sich in sporadischen Abständen als möglicher Partner einer „Ampel Koalition“ in Gespräch bringen zu können.

Und die „Rechten“ und die „Linken“ kann man getrost in der Pfeife rauchen, sammeln sich doch in beiden Gruppierungen überwiegend Personen und Ideologien, die bereits bewiesen haben, dass das von ihnen vertretene Gedankengut ins Verderben führt. Das gilt für die rechten Nationalen und Anhänger des 1000-jährigen Reiches genauso wie für die Wende- und Schreihälse, die am liebsten ihren an die Mauer gefahrenen Arbeiter- und Bauernstaat reanimieren möchten.

„Nein danke“, kann man da selbst als Frust- oder Protestwähler nur sagen und sich die Frage stellen, was dann auf der politischen Farbpalette noch bleibt.

Die Schwarzen?
Welche Schwarzen meinen Sie denn?
Meinen Sie die Christlich-Sozialen oder die Christlichen-Demokraten?
Ja gut, die bezeichnen sich beide und jeder für sich als „Union“, aber als Wähler haben Sie damit natürlich das Problem, dass es in Wirklichkeit zwei Parteien sind, die sich nur ihre Claims in Deutschland abgesteckt haben. Das ist, ähnlich wie bei den Energiekonzernen, so eine Art Gebietsabsprache und eigentlich ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Aber das Bundesverfassungsgericht ist ja schließlich nicht das Kartellamt und hat auch bisher kein Interesse gezeigt diese „Absurdität“ zur Sicherung der eigenen Existenzberechtigung zu beenden.
Diese „Gebietsaufteilung“ der Wählerschaft hat zur Konsequenz, dass ein im Freistaat Bayern wohnender deutscher Staatsangehöriger, der aus politischer Überzeugung die „Christlich Demokratische Union (CDU)“ wählen möchte, das gar nicht kann. sondern sich mit der Ersatzdroge CSU, der Christlich Sozialen Union, zufrieden geben muss. Und die Wahlberechtigten außerhalb der Landesgrenzen des zur Bundesrepublik Deutschland gehörenden Freistaats Bayern haben, auch wenn sie es gern möchten, keine Möglichkeit die CSU zu wählen.

Warum die CDU und die CSU das so machen?
Natürlich weil es Vorteile für sie hat, denn die CSU muss bundesweit nicht die 5%-Hürde überspringen und kann trotzdem in die Bundespolitik mitmischen und sogar Bundesminister stellen, wie derzeit zum Beispiel den für Gammelfleisch zuständigen Herrn Seehofer.
Und die CDU hat den Vorteil, dass sie steif und fest behaupten kann, dass sie die größte Partei Deutschlands ist, wobei eben diese bayerische Besonderheit gerne vergessen wird.
Für beide Parteien hat es einige weitere Vorteile, denn selbstverständlich braucht man zum Beispiel zwei Parteivorsitzende und jede Partei kann im Wahlkampf von den öffentlich-rechtlichen Medienanstalten bundesweite kostenlose Sendezeit für sich beanspruchen. Was im Falle der CSU einer Farce gleichkommt, denn wie schon gesagt, kann diese Partei, der ein gewisser Unterhaltungswert sicher nicht angesprochen werden kann, außerhalb Bayerns gar nicht gewählt werden.

Warum ich so weit aushole und all diese, aus Sicht des Wählers, unverständlichen Selbstverständlichkeiten aufwärme?
Ja, weil der Spiegel jetzt meldet, dass die bundesweit agierenden Sozialen Demokraten Deutschlands (SPD) ein Problem mit der Lokalpartei CSU in Bayern haben, denn - so der Spiegel - nach einer Forsa-Umfrage würden nur noch 17% der Bayern SPD wählen, aber 58% die CSU, was sicher mit dem höheren Unterhaltungswert dieser Partei zusammenhängen könnte
Und in Sachsen ist es noch schlimmer, denn da wurden die Genossen von den Sozialchaotischen Partei Deutschlands bereits rechts und links überholt und laufen Gefahr im Wahlergebnis nur noch im einstelligen Prozentbereich zu liegen.

Da wundert es kaum, dass sich die SPD bundesweit windet und dreht, wie ein Regenwurm auf einer heißen Herdplatte, aber erstaunlich ist schon, dass immer noch darüber diskutiert wo Vorne und wo Hinten, wo der Kopf und wo der Arsch ist.
Dass das bei Regenwürmern nicht so einfach ist, musste der Herr Beck jetzt auch feststellen.

Regenwurm

Als kleiner Junge habe ich das Problem mit meinem Taschenmesser immer diplomatisch gelöst. Ein kurzer Schnitt, ein kurzes Zucken und schon konnte jeder Teil des Wurms hinmarschieren wo er wollte.

Im Falle der SPD müsste man allerdings den Kopf abtrennen und das ist bei einem Regenwurm ein schwieriges Unterfangen, denn der Kopf könnte auch der Arsch sein.

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 18. Oktober 2007 um 05:45:22 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

3 Antworten zu “Die Regenwurmpartei”

  1. tinius meint:

    Nun ja, ich weiß, was ich wählen würde, wenn denn der Wahltag anstünde. Aber in Deiner grundsätzlichen Analyse hast Du - wie nicht selten - recht : wirklich wählbar ist da eigentlich niemand. Ich vermute aber (und fände es aus Abwechselungsgründen vertretbar), daß in der nächsten Bundesregierung die SPD wohl nicht mehr vertreten sein wird, außer die Wähler basteln wieder aus einer unerfindlichen Motivation heraus an einer Großen Koalition. Oder gar nicht so unerfindlich ? Denn es erstaunt mich wirklich, daß die FDP (die ich rein subjektiv für entbehrlich halte), derzeit in der Öffentlichkeit so gut wie überhaupt nicht präsent ist, sieht man von ein paar Niebel - Halbsätzen ab. Guido aber, das (einstige) Zugpferd scheint vollkommen abetaucht. Und das ist bei einer Partei, bei der diwe Lautstärke in der Regel die reale Stimmenanzahl in Wahlen um das Vierfache übertraf, eher ungewöhnlich. Und könnte Merkels Regierungspläne für die nächste Legislaturperiode empfindlich stören….

  2. otti meint:

    Die Zellteilung bei der Regenwurmpartei ist bereits erfolgt: Die Linke. Wer hier allerdings der Wurmfortsatz von wem ist, lässt sich wegen anatomischer Gründe augenblicklich nicht feststellen.
    Ausdrücklich und unmissverständlich - ein Ausdruck eines Anwalts zur Bekräftigung seines suggestiven Vorbringens - lässt sich feststellen, dass in unserer so genannten Demokratie der Schwanz mit dem Hund wedelt und deshalb gewisse chirurgische Eingriffe, wie oben beschrieben, geboten sein könnten.

  3. Fred Sky meint:

    Die Parteien sind jeweils ein Haufen schlecht erzogener Kleinkinder, geltungsbedürftig, egoistisch, besserwisserisch, intolerant. Sie würden zur Erziehung eine gute Kindergärtnerin benötigen, aber Merkel hat keine eigenen Kinder, also praxisuntauglich. Im Farbspektrum fehlt das entscheidende Blau, so kann kein Weiß entstehen.
    http://www.prismaprint.ch/farben/farbkreis.htm
    Der Papst stellt die andere Seite der Medaille dar und ergreift endlich die Initiative:
    “Papst trifft Vertreter mehrerer Weltreligionen
    Neapel: Papst Benedikt trifft sich erstmals in seiner Amtszeit mit hochrangigen Vertretern mehrerer Weltreligionen. An dem Gespräch nehmen der Erzbischof von Canterbury, der orthodoxe Patriarch von Konstantinopel, der israelische Großrabbiner und der Imam der Vereinigten Arabischen Emirate teil. Das Treffen findet am Rande einer Konferenz statt, bei der über 200 Religionsvertreter über Gewalt, Konflikte und Armut beraten. Bei einem Gottesdienst mit tausenden Gläubigen sagte Benedikt, er hoffe, dass das Treffen den Frieden in der Welt stärken könne.”
    (MDR-Nachrichten vom 21.10.07)

    Obwohl ich Atheist bin, begrüße ich das sehr. Die Masse der Menschen läßt sich nur über den Glauben beeinflussen, und es wird Zeit, das zum Nutzen aller anzuwenden.

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Die Regenwurmpartei

18. Oktober 2007 05:45

Lieber Freund

Dass die Scharfmachern und Mitläufern der rot-grünen Chaosregierung unter Gerhard dem Schredder irgendwann mal von ihren Taten eingeholt werden, das haben sich Millionen von Menschen, die heute am unteren Rand unserer Gesellschaft stehen, seit Jahren gewünscht.

Jetzt zeichnet sich ab, dass diese Wünsche in Erfüllung gehen könnten, denn die Umfragewerte der Wahlforschungsinstitute signalisieren ein rasantes Schmelzen der Sympathiewerte, was wiederum auf eine erhöhte Betriebstemperatur der Republik hinweist.

Schauen wir uns die Parteienlandschaft, deren Programme und die handelnden Personen an, so wird rasch klar, dass es für Wähler, die noch über einen Hauch von freiheitlich-demokratischem Grundverständnis und sozialer Kompetenz verfügen, fast unmöglich geworden ist noch guten Gewissens ein Kreuz auf dem Wahlzettel zu machen. Was bleibt, ist nur noch vom Regen unter die Traufe zu wechseln oder durch die Wahl des kleineren Übels den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben.

Eine Partei, die wie die SPD derart gegen ihre eigenen Grundprinzipien verstößt und ihre Wähler in einem einzigartigen Exodus in die wirtschaftliche Armut, soziale Abhängigkeit und gesellschaftliche Ausgrenzung treibt, hat jegliche Existenzberechtigung verloren. Statt “Agenda 2010” wäre „Holocaust made by SPD“ die richtige Bezeichnung für ein derartiges Regierungsprogramm, ergänzt durch den Zusatz „Powered by Deutsche Wirtschaft“.

Die Grünen, einst angetreten um den deutschen Wald zu schützen und für klares Wasser in Deutschlands Bächen zu sorgen, haben sich in sieben Jahren Rot-Grün derart prostituiert und unter der Führung Joschka Fischer’s jeden außenpolitischen, wirtschaftpolitischen und sozialpolitischen Schwachsinn abgenickt, dass sie nur noch für wirklich hartgesottene Ökö-Freaks wählbar sind.

Über die „Freien Demokraten“, die nun schon seit Jahrzehnten brav in der oppositionellen Duckstellung verharren und es weitgehendst ihrem „Guido“ überlassen, vom blau-gelben Narrenwagen aufgewärmte Kamellen in die Republik zu werfen, gibt es nicht wirklich viel zu sagen. Wie auch, wenn die Jungs und Mädels dieses Vereins schon chronisch froh sind, wenn sie knapp über der 5%-Hürde verweilen dürfen, um sich in sporadischen Abständen als möglicher Partner einer „Ampel Koalition“ in Gespräch bringen zu können.

Und die „Rechten“ und die „Linken“ kann man getrost in der Pfeife rauchen, sammeln sich doch in beiden Gruppierungen überwiegend Personen und Ideologien, die bereits bewiesen haben, dass das von ihnen vertretene Gedankengut ins Verderben führt. Das gilt für die rechten Nationalen und Anhänger des 1000-jährigen Reiches genauso wie für die Wende- und Schreihälse, die am liebsten ihren an die Mauer gefahrenen Arbeiter- und Bauernstaat reanimieren möchten.

„Nein danke“, kann man da selbst als Frust- oder Protestwähler nur sagen und sich die Frage stellen, was dann auf der politischen Farbpalette noch bleibt.

Die Schwarzen?
Welche Schwarzen meinen Sie denn?
Meinen Sie die Christlich-Sozialen oder die Christlichen-Demokraten?
Ja gut, die bezeichnen sich beide und jeder für sich als „Union“, aber als Wähler haben Sie damit natürlich das Problem, dass es in Wirklichkeit zwei Parteien sind, die sich nur ihre Claims in Deutschland abgesteckt haben. Das ist, ähnlich wie bei den Energiekonzernen, so eine Art Gebietsabsprache und eigentlich ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Aber das Bundesverfassungsgericht ist ja schließlich nicht das Kartellamt und hat auch bisher kein Interesse gezeigt diese „Absurdität“ zur Sicherung der eigenen Existenzberechtigung zu beenden.
Diese „Gebietsaufteilung“ der Wählerschaft hat zur Konsequenz, dass ein im Freistaat Bayern wohnender deutscher Staatsangehöriger, der aus politischer Überzeugung die „Christlich Demokratische Union (CDU)“ wählen möchte, das gar nicht kann. sondern sich mit der Ersatzdroge CSU, der Christlich Sozialen Union, zufrieden geben muss. Und die Wahlberechtigten außerhalb der Landesgrenzen des zur Bundesrepublik Deutschland gehörenden Freistaats Bayern haben, auch wenn sie es gern möchten, keine Möglichkeit die CSU zu wählen.

Warum die CDU und die CSU das so machen?
Natürlich weil es Vorteile für sie hat, denn die CSU muss bundesweit nicht die 5%-Hürde überspringen und kann trotzdem in die Bundespolitik mitmischen und sogar Bundesminister stellen, wie derzeit zum Beispiel den für Gammelfleisch zuständigen Herrn Seehofer.
Und die CDU hat den Vorteil, dass sie steif und fest behaupten kann, dass sie die größte Partei Deutschlands ist, wobei eben diese bayerische Besonderheit gerne vergessen wird.
Für beide Parteien hat es einige weitere Vorteile, denn selbstverständlich braucht man zum Beispiel zwei Parteivorsitzende und jede Partei kann im Wahlkampf von den öffentlich-rechtlichen Medienanstalten bundesweite kostenlose Sendezeit für sich beanspruchen. Was im Falle der CSU einer Farce gleichkommt, denn wie schon gesagt, kann diese Partei, der ein gewisser Unterhaltungswert sicher nicht angesprochen werden kann, außerhalb Bayerns gar nicht gewählt werden.

Warum ich so weit aushole und all diese, aus Sicht des Wählers, unverständlichen Selbstverständlichkeiten aufwärme?
Ja, weil der Spiegel jetzt meldet, dass die bundesweit agierenden Sozialen Demokraten Deutschlands (SPD) ein Problem mit der Lokalpartei CSU in Bayern haben, denn - so der Spiegel - nach einer Forsa-Umfrage würden nur noch 17% der Bayern SPD wählen, aber 58% die CSU, was sicher mit dem höheren Unterhaltungswert dieser Partei zusammenhängen könnte
Und in Sachsen ist es noch schlimmer, denn da wurden die Genossen von den Sozialchaotischen Partei Deutschlands bereits rechts und links überholt und laufen Gefahr im Wahlergebnis nur noch im einstelligen Prozentbereich zu liegen.

Da wundert es kaum, dass sich die SPD bundesweit windet und dreht, wie ein Regenwurm auf einer heißen Herdplatte, aber erstaunlich ist schon, dass immer noch darüber diskutiert wo Vorne und wo Hinten, wo der Kopf und wo der Arsch ist.
Dass das bei Regenwürmern nicht so einfach ist, musste der Herr Beck jetzt auch feststellen.

Regenwurm

Als kleiner Junge habe ich das Problem mit meinem Taschenmesser immer diplomatisch gelöst. Ein kurzer Schnitt, ein kurzes Zucken und schon konnte jeder Teil des Wurms hinmarschieren wo er wollte.

Im Falle der SPD müsste man allerdings den Kopf abtrennen und das ist bei einem Regenwurm ein schwieriges Unterfangen, denn der Kopf könnte auch der Arsch sein.

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 18. Oktober 2007 um 05:45:22 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

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  1. tinius meint:

    Nun ja, ich weiß, was ich wählen würde, wenn denn der Wahltag anstünde. Aber in Deiner grundsätzlichen Analyse hast Du - wie nicht selten - recht : wirklich wählbar ist da eigentlich niemand. Ich vermute aber (und fände es aus Abwechselungsgründen vertretbar), daß in der nächsten Bundesregierung die SPD wohl nicht mehr vertreten sein wird, außer die Wähler basteln wieder aus einer unerfindlichen Motivation heraus an einer Großen Koalition. Oder gar nicht so unerfindlich ? Denn es erstaunt mich wirklich, daß die FDP (die ich rein subjektiv für entbehrlich halte), derzeit in der Öffentlichkeit so gut wie überhaupt nicht präsent ist, sieht man von ein paar Niebel - Halbsätzen ab. Guido aber, das (einstige) Zugpferd scheint vollkommen abetaucht. Und das ist bei einer Partei, bei der diwe Lautstärke in der Regel die reale Stimmenanzahl in Wahlen um das Vierfache übertraf, eher ungewöhnlich. Und könnte Merkels Regierungspläne für die nächste Legislaturperiode empfindlich stören….

  2. otti meint:

    Die Zellteilung bei der Regenwurmpartei ist bereits erfolgt: Die Linke. Wer hier allerdings der Wurmfortsatz von wem ist, lässt sich wegen anatomischer Gründe augenblicklich nicht feststellen.
    Ausdrücklich und unmissverständlich - ein Ausdruck eines Anwalts zur Bekräftigung seines suggestiven Vorbringens - lässt sich feststellen, dass in unserer so genannten Demokratie der Schwanz mit dem Hund wedelt und deshalb gewisse chirurgische Eingriffe, wie oben beschrieben, geboten sein könnten.

  3. Fred Sky meint:

    Die Parteien sind jeweils ein Haufen schlecht erzogener Kleinkinder, geltungsbedürftig, egoistisch, besserwisserisch, intolerant. Sie würden zur Erziehung eine gute Kindergärtnerin benötigen, aber Merkel hat keine eigenen Kinder, also praxisuntauglich. Im Farbspektrum fehlt das entscheidende Blau, so kann kein Weiß entstehen.
    http://www.prismaprint.ch/farben/farbkreis.htm
    Der Papst stellt die andere Seite der Medaille dar und ergreift endlich die Initiative:
    “Papst trifft Vertreter mehrerer Weltreligionen
    Neapel: Papst Benedikt trifft sich erstmals in seiner Amtszeit mit hochrangigen Vertretern mehrerer Weltreligionen. An dem Gespräch nehmen der Erzbischof von Canterbury, der orthodoxe Patriarch von Konstantinopel, der israelische Großrabbiner und der Imam der Vereinigten Arabischen Emirate teil. Das Treffen findet am Rande einer Konferenz statt, bei der über 200 Religionsvertreter über Gewalt, Konflikte und Armut beraten. Bei einem Gottesdienst mit tausenden Gläubigen sagte Benedikt, er hoffe, dass das Treffen den Frieden in der Welt stärken könne.”
    (MDR-Nachrichten vom 21.10.07)

    Obwohl ich Atheist bin, begrüße ich das sehr. Die Masse der Menschen läßt sich nur über den Glauben beeinflussen, und es wird Zeit, das zum Nutzen aller anzuwenden.

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