Halbkugeln

9. Mai 2006 05:45

Äußerst medienwirksam kümmert sich mal wieder T-Online (Sprich: Tee minus Onlein) durch ihr Vorstandsmitglied Andreas Kindt um Spam im Internet. Kindlich naiv meinte Kindt:
Mit dem Erwachsenwerden des Mediums Internet wird dort die ganze wirkliche Welt abgebildet, zu der leider auch Sicherheitsrisiken gehören. Wenn wir im realen Leben die Haustür sperrangelweit offen stehen lassen, haben wir ein Gespür dafür, welches Risiko wir eingehen. Im Netz ist das noch nicht überall der Fall“.

Täglich wehre T-Online rund eine Milliarde (1.000.000.000) unerwünschter E-Mails ab. Nur ein Bruchteil davon, rund 30 Millionen (30.000.000) „normale“ E-Mails werden an die Postfächer der Kunden weitergegeben.
Dass das, rein rechnerisch, nur 3% des E-Mails Aufkommens entspricht, lässt die Tatsache unberücksichtigt, dass darunter immer noch jede Menge SPAM ist, um das Postfach des Endnutzer mit Unerwünschtem zu fluten und für Unmut und Ärger zu sorgen.
Doch nun zeigt sich Licht am Ende es T-Onels, denn das Tee minus Onlein vorstehende mit Glied Kindt verwies in Berlin am Rande des 2. Gipfels zur Sicherheit in der Informationstechnik in einem Gespräch mit der dpa darauf, dass „seine Firma in Kooperation mit Microsoft ein „Sicherheitsbarometer“ entwickelt, das den Internet-Nutzer auf einen Blick über die aktuelle Sicherheitslage im Netz informiere“.

„Yeeeeeaaaaaaaaah und Boaoooaoooaaaaaaaaah, jetzt geeehhhheeeets loooooos !!!!!!!!“.
„Mit Microsoft – gegen Spam – mit Sicherheitsbarometer – von Microsoft – mit Tee minus Onlein – für Sicherheit im Netz.

ECHT, DASS ICH DAS NOCH ERLEBEN DARF !!!
Nachdem ich JAHRE meines Lebens (erfolglos) damit verbringen durfte, die von mir (dummerweise) käufliche erworbene Weichware aus der Firma des reichsten Mannes dieser Welt, durch unzählige Updates, Upgrades, Bugfixes und Patches in Richtung Funktions- und Marktreife zu bewegen, kommt nun ein Barometer das mir mit Sicherheit anzeigen wird, dass „The system has detected that your system is infected – Press ANYKEY or OK“.

Das ist genau das, was sich Millionen von Anwendern ein Leben lang gewünscht haben: SICHERHEIT!
Die Sicherheit, dass diese Bananensoftware endlich mal richtig funktioniert.

Nun ist ein „Barometer“ seit 1663 ein Gerät zur Messung des Druckes der Luft. Mit einem solchen Gerät könnte man auch die viele heiße Luft messen, die in der angekündigten Sicherheitskooperation zwischen Microsoft und Tee minus Onlein enthalten ist.
Mich erinnert diese „Kooperation“ an die „Magdeburger Halbkugeln“.
Dazu ist bei Wikipedia zu lesen:
«Otto von Guericke konnte 1663 den Luftdruck mit den Magdeburger Halbkugeln nachweisen und erlangte damit vor allem in Deutschland Bekanntheit. Es handelt sich dabei um zwei dicht aneinanderliegende halbe Hohlkugeln, die auch durch entgegen gesetzt ziehende Pferdegespanne, sobald die Luft zwischen den Hohlkugeln evakuiert worden war, nicht mehr voneinander getrennt werden konnten. Nach diesem Prinzip arbeiten auch heute noch Unterdruckkabinen.»

Und Kooperationen!
Nicht nur halb voll mit Rumkugeln könnt ich mich voll rumkugeln.
LOL

(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 9. Mai 2006 um 05:45:07 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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Halbkugeln

9. Mai 2006 05:45

Äußerst medienwirksam kümmert sich mal wieder T-Online (Sprich: Tee minus Onlein) durch ihr Vorstandsmitglied Andreas Kindt um Spam im Internet. Kindlich naiv meinte Kindt:
Mit dem Erwachsenwerden des Mediums Internet wird dort die ganze wirkliche Welt abgebildet, zu der leider auch Sicherheitsrisiken gehören. Wenn wir im realen Leben die Haustür sperrangelweit offen stehen lassen, haben wir ein Gespür dafür, welches Risiko wir eingehen. Im Netz ist das noch nicht überall der Fall“.

Täglich wehre T-Online rund eine Milliarde (1.000.000.000) unerwünschter E-Mails ab. Nur ein Bruchteil davon, rund 30 Millionen (30.000.000) „normale“ E-Mails werden an die Postfächer der Kunden weitergegeben.
Dass das, rein rechnerisch, nur 3% des E-Mails Aufkommens entspricht, lässt die Tatsache unberücksichtigt, dass darunter immer noch jede Menge SPAM ist, um das Postfach des Endnutzer mit Unerwünschtem zu fluten und für Unmut und Ärger zu sorgen.
Doch nun zeigt sich Licht am Ende es T-Onels, denn das Tee minus Onlein vorstehende mit Glied Kindt verwies in Berlin am Rande des 2. Gipfels zur Sicherheit in der Informationstechnik in einem Gespräch mit der dpa darauf, dass „seine Firma in Kooperation mit Microsoft ein „Sicherheitsbarometer“ entwickelt, das den Internet-Nutzer auf einen Blick über die aktuelle Sicherheitslage im Netz informiere“.

„Yeeeeeaaaaaaaaah und Boaoooaoooaaaaaaaaah, jetzt geeehhhheeeets loooooos !!!!!!!!“.
„Mit Microsoft – gegen Spam – mit Sicherheitsbarometer – von Microsoft – mit Tee minus Onlein – für Sicherheit im Netz.

ECHT, DASS ICH DAS NOCH ERLEBEN DARF !!!
Nachdem ich JAHRE meines Lebens (erfolglos) damit verbringen durfte, die von mir (dummerweise) käufliche erworbene Weichware aus der Firma des reichsten Mannes dieser Welt, durch unzählige Updates, Upgrades, Bugfixes und Patches in Richtung Funktions- und Marktreife zu bewegen, kommt nun ein Barometer das mir mit Sicherheit anzeigen wird, dass „The system has detected that your system is infected – Press ANYKEY or OK“.

Das ist genau das, was sich Millionen von Anwendern ein Leben lang gewünscht haben: SICHERHEIT!
Die Sicherheit, dass diese Bananensoftware endlich mal richtig funktioniert.

Nun ist ein „Barometer“ seit 1663 ein Gerät zur Messung des Druckes der Luft. Mit einem solchen Gerät könnte man auch die viele heiße Luft messen, die in der angekündigten Sicherheitskooperation zwischen Microsoft und Tee minus Onlein enthalten ist.
Mich erinnert diese „Kooperation“ an die „Magdeburger Halbkugeln“.
Dazu ist bei Wikipedia zu lesen:
«Otto von Guericke konnte 1663 den Luftdruck mit den Magdeburger Halbkugeln nachweisen und erlangte damit vor allem in Deutschland Bekanntheit. Es handelt sich dabei um zwei dicht aneinanderliegende halbe Hohlkugeln, die auch durch entgegen gesetzt ziehende Pferdegespanne, sobald die Luft zwischen den Hohlkugeln evakuiert worden war, nicht mehr voneinander getrennt werden konnten. Nach diesem Prinzip arbeiten auch heute noch Unterdruckkabinen.»

Und Kooperationen!
Nicht nur halb voll mit Rumkugeln könnt ich mich voll rumkugeln.
LOL

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 9. Mai 2006 um 05:45:07 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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