Parteitage

1. November 2007 05:45

Lieber Freund

Dass auch Parteien regelmäßig unregelmäßig ihre Tage bekommen, war, zumindest mir, schon länger bekannt.
Auch schon länger bekannt war mir, dass es dem politischen Niveau in diesem Land nach jahrzehntelangem Sinkflug gelungen ist, sich unterhalb der Marke „Absolut Null“ dauerhaft einzurichten.
Gleiches gilt für die „handelnden Personen“, deren Eigenschaften fachlich nur noch mit mangelhaft bis ungenügend benotet werden kann und genetisch als extrem miserabel bezeichnet werden muss.
Die Namen wechseln ebenso wie die politischen Richtungen, doch die Typen und Charaktere bleiben,

Ich habe mich deshalb, heute am 1. November 2007, dazu entschlossen, parteipolitische, wirtschaftspolitische und sozialpolitische Erklärungen, Reden und Parteiprogramme nicht mehr zu kommentieren und nicht mehr zu diskutieren, sondern nur noch die Taten zu beurteilen.

Es wird eine ruhige Zeit werden, denn ich werde sicher in den nächsten Jahren wenig zu tun haben.
Außer das Ende dieser parteipolitischen Schmierblutungen abzuwarten.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 1. November 2007 um 05:45:55 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

2 Antworten zu “Parteitage”

  1. Fred Sky meint:

    Hallo Machopan,
    für jede Tat gilt das physikalische Gesetz “actio = reactio”, also “des einen Leid, des anderen Freud”, es kommt immer auf den betroffenen Betrachter an.
    Lao Tse stellte fest:

    “Herrscht ein ganz Großer,
    so weiß das Volk kaum, daß er da ist.
    Mindere werden geliebt und gelobt,
    noch Mindere werden gefürchtet,
    noch Mindere werden verachtet.
    Wie überlegt muß man sein in seinen Worten!
    Die Werke sind vollbracht, die Geschäfte gehen ihren Lauf,
    und die Leute denken alle:
    “Wir sind frei.”

    und weiterhin:

    “Wessen Regierung still und unaufdringlich ist,
    dessen Volk ist aufrichtig und ehrlich.
    Wessen Regierung scharfSinnig und stramm ist,
    dessen Volk ist hinterlistig und unzuverlässig.
    Das Unglück ist’s, worauf das Glück beruht;
    das Glück ist es, worauf das Unglück lauert.
    Wer erkennt aber, daß es das Höchste ist,
    wenn nicht geordnet wird?
    Denn sonst verkehrt die Ordnung sich in Wunderlichkeiten,
    und das Gute verkehrt sich in Aberglaube.
    Und die Tage der Verblendung des Volkes
    dauern wahrlich lange.
    Also auch der Berufene:
    Er ist Vorbild, ohne zu beschneiden,
    er ist gewissenhaft, ohne zu verletzen,
    er ist echt, ohne Willkührlichkeiten,
    er ist licht, ohne zu blenden.”

    http://www.thetao.info/english/deutsch.htm

    Da aber unser neuer Gott “Markt” heißt, der alles regelt, sollte man auch seine Wählerstimme vermarkten, d.h., bei ebay anbieten. Das können Einzelpersonen machen, Großfamilien, Vereine, Städte und sonstige “Gemeinschaften”, die so gemein sind, zurückzuschlagen. Wer regieren will, soll dafür zahlen! Dann kann die Finanzelite sich den Umweg über die Politiker sparen.
    MfG

  2. otti meint:

    Nach einer geistig moralischen Wende, die ihr Ende mit einem Ehrenwort eines zurück getretenen Ehrenvorsitzenden gefunden hat, kann von Sittenverfall keine Rede sein, da heute ein beleibter, wenig bekannter Politiker nicht seine eigene Kaste, sondern den Bürger zu “Anstand” glaubt auffordern zu müssen.
    An ihren Taten sollt ihr sie messen!

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1. November 2007 05:45

Lieber Freund

Dass auch Parteien regelmäßig unregelmäßig ihre Tage bekommen, war, zumindest mir, schon länger bekannt.
Auch schon länger bekannt war mir, dass es dem politischen Niveau in diesem Land nach jahrzehntelangem Sinkflug gelungen ist, sich unterhalb der Marke „Absolut Null“ dauerhaft einzurichten.
Gleiches gilt für die „handelnden Personen“, deren Eigenschaften fachlich nur noch mit mangelhaft bis ungenügend benotet werden kann und genetisch als extrem miserabel bezeichnet werden muss.
Die Namen wechseln ebenso wie die politischen Richtungen, doch die Typen und Charaktere bleiben,

Ich habe mich deshalb, heute am 1. November 2007, dazu entschlossen, parteipolitische, wirtschaftspolitische und sozialpolitische Erklärungen, Reden und Parteiprogramme nicht mehr zu kommentieren und nicht mehr zu diskutieren, sondern nur noch die Taten zu beurteilen.

Es wird eine ruhige Zeit werden, denn ich werde sicher in den nächsten Jahren wenig zu tun haben.
Außer das Ende dieser parteipolitischen Schmierblutungen abzuwarten.

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2 Antworten zu “Parteitage”

  1. Fred Sky meint:

    Hallo Machopan,
    für jede Tat gilt das physikalische Gesetz “actio = reactio”, also “des einen Leid, des anderen Freud”, es kommt immer auf den betroffenen Betrachter an.
    Lao Tse stellte fest:

    “Herrscht ein ganz Großer,
    so weiß das Volk kaum, daß er da ist.
    Mindere werden geliebt und gelobt,
    noch Mindere werden gefürchtet,
    noch Mindere werden verachtet.
    Wie überlegt muß man sein in seinen Worten!
    Die Werke sind vollbracht, die Geschäfte gehen ihren Lauf,
    und die Leute denken alle:
    “Wir sind frei.”

    und weiterhin:

    “Wessen Regierung still und unaufdringlich ist,
    dessen Volk ist aufrichtig und ehrlich.
    Wessen Regierung scharfSinnig und stramm ist,
    dessen Volk ist hinterlistig und unzuverlässig.
    Das Unglück ist’s, worauf das Glück beruht;
    das Glück ist es, worauf das Unglück lauert.
    Wer erkennt aber, daß es das Höchste ist,
    wenn nicht geordnet wird?
    Denn sonst verkehrt die Ordnung sich in Wunderlichkeiten,
    und das Gute verkehrt sich in Aberglaube.
    Und die Tage der Verblendung des Volkes
    dauern wahrlich lange.
    Also auch der Berufene:
    Er ist Vorbild, ohne zu beschneiden,
    er ist gewissenhaft, ohne zu verletzen,
    er ist echt, ohne Willkührlichkeiten,
    er ist licht, ohne zu blenden.”

    http://www.thetao.info/english/deutsch.htm

    Da aber unser neuer Gott “Markt” heißt, der alles regelt, sollte man auch seine Wählerstimme vermarkten, d.h., bei ebay anbieten. Das können Einzelpersonen machen, Großfamilien, Vereine, Städte und sonstige “Gemeinschaften”, die so gemein sind, zurückzuschlagen. Wer regieren will, soll dafür zahlen! Dann kann die Finanzelite sich den Umweg über die Politiker sparen.
    MfG

  2. otti meint:

    Nach einer geistig moralischen Wende, die ihr Ende mit einem Ehrenwort eines zurück getretenen Ehrenvorsitzenden gefunden hat, kann von Sittenverfall keine Rede sein, da heute ein beleibter, wenig bekannter Politiker nicht seine eigene Kaste, sondern den Bürger zu “Anstand” glaubt auffordern zu müssen.
    An ihren Taten sollt ihr sie messen!

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