Sorgenfalten

22. Februar 2008 05:45

Lieber Freund

Kaum hatte sich in Hessen und Niedersachsen der Wählerwille in konkreten Zahlen und den betretenen Gesichtern der Politiker niedergeschlagen, da gab es seitens der Wirtschaft und ihrer Lobbyisten auch schon besorgte Kommentare.
„Die Wirtschaft fürchtet, dass die Landtagswahl in Hessen und Niedersachsen jeden wirtschaftlichen Reformwillen in Deutschland erlahmen lässt“ schrieb der Spiegel und zitierte den Präsidenten des BDI, Jürgen Thumann, mit den Worten: „Ich betrachte die aktuelle Entwicklung mit allergrößter Sorge. Die Politik muss aufhören, nur über soziale Gerechtigkeit und Umverteilung zu reden, Sie muss statt dessen dafür sorgen, dass die Wirtschaft Arbeitsplätze schaffen kann“.

Nun hat die Politik dieses (neue) Ziel wohl klar verfehlt und statt dessen der Wirtschaft in den letzten Jahren in blindem Gehorsam geholfen die Arbeitsplätze abzubauen und die Gewinne zu maximieren.
Ausdrücklich warnte daher der BDI-Präsident auch davor, nun die Debatte über einen Mindestlohn zu forcieren, denn das ‚tööörrrööö töörrröö‘ schwäche den Wirtschaftsstandort Deutschland, koste Wachstum und Arbeitsplätze.
Auch der Präsident des Bundesverbandes des Groß- und Außenhandels (BGA), Anton Börner, gab sich skeptisch und machte sich Sorgen um die Motorik der Regierungsparteien, denn „es ist nun zu befürchten, dass in der Großen Koalition in Berlin der verbliebene Reform-Elan gänzlich erlahmt.

Nun ist es erfahrungsgemäß so eine Sache mit den „Reformen“, die man den Bürgern, Arbeitnehmern und Steuerzahlern als unbedingt notwendig verkauft und wie Sauerbier angepriesen hat, um die wirtschaftliche Lage der Nation zum Besseren zu wenden und deren Zukunft zu sichern. Gegenteilige Stimmen dazu, die natürlich nur von ewig Gestrigen und irregeleiteten Minderheiten stammen konnten, verhallten ungehört in den windigen Reformen, die in den oberen Schichten als leichte, lauwarme Brise und in den unteren Schichten als gewaltiger Sturm und eisiger Gegenwind wahrgenommen wurden.
Doch kaum hat nun endlich, nach langen Jahren des Jammerns und Wehklagen, auch den Wähler und seine Stimme der unbändige Wille zur Reform erfasst, schon geht das Heulen und Befürchten bei den bisherigen „Reformbegünstigen“ los.

Sehr schön hat der Chefvolkswirt der Deka-Bank, Ulrich Kater die Katerstimmung nach den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen beschrieben:
Die Wahl hat gezeigt, wie groß die Nachfrage nach Umverteilung ist. Diese Nachfrage werde auch bedient, weil die Parteien politische Wählerstimmen optimieren wollten. Dagegen ist es nicht gelungen, zu vermitteln, wie groß beispielsweise die Erfolge auf dem Arbeitsmarkt waren, die mit Hartz IV erzielt werden konnten.

Vielleicht lässt sich ja bis zur Bundestagswahl im Jahr 2009 dieses Versäumnis nachholen.
Ob das allerdings ausreicht um die bestehende Machtverteilung zu sichern, darf bezweifelt werden.
Nach dem in den letzten Jahren die Themenbereiche „subventionierter Karawanenkapitalismus“, „profitmaximierte Unternehmensführung durch Lohndumping“, „Existenzsicherung und Altersvorsorge inkompetenter Politiker“, „globalisierte Arbeitsplatzverlagerung“, „demographiebedingter Migrationsbedarf“ und im hessischen Wahlkampf dann das Thema der „gewalttätigen Ausländer“ ziemlich ausgelutscht wurden, werden wohl Themen wie „existenzsichernde Arbeit für Alle“ und „Hungerlöhne für Manager“ herhalten müssen, um noch einen Einzug der fünften Partei in den Bundestag verhindern zu können.
Denn schließlich würden dadurch einige der berufsmäßigen Abnicker, Ja-Sager und chronischen Lügner ihren Arbeitsplatz unter der Kuppel des Reichstags verlieren.

Und wenn bei denen dann auch noch die Erkenntnis um sich greift, dass die Profiteure dieser “Reformen” mit ihrem Kapital auch noch im Ausland stiften gehen, dann werden nicht nur die Gesichter länger, sondern auch der Ton wohl insgesamt etwas rauher werden.

Ich freu mich drauf …

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 22. Februar 2008 um 05:45:26 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Wirtschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

4 Antworten zu “Sorgenfalten”

  1. otti meint:

    Ich freu mich drauf, wenn die hier angesprochenen Herrschaften ordentlich Fracksausen bekommen.
    Der Kapitalismus mit seinen willfährigen Erfüllungsgehilfen aus der Politikerkaste krepiert an seiner maßlosen Gier. Daür hat die sogenannte Finanzelite mit ihren “weappons of mass distruction” (Massenvernichtungswaffen, Warren Buffett) den Boden bereitet. Wer 20 Prozent Rendite fordert (s.z.B. Geier-Fonds, Immobilienkredite) vernichtet das Gemeinwesen.
    Unser Land ist eine “Basar-Ökonomie” (Sinn) geworden, aber nicht nur in dessen Sinn, sondern im Sinn von Unredlichkeit und letztlich Betrug.
    Aus Deutschland wurde von den Machthabern Teuschland gemacht.

  2. otti meint:

    Staatsfernseherische Bügelfalten
    Dazu eine Geschichte aus dem schwäbisch-korrupten Musterland Baden-Württemberg:
    Der Minischdrpräsident Oettinger soll kürzlich der SPD einen “verräterischen Kurs” und dem SPD-Fraktionschef “Die Linke hoffähig” zu machen vorgeworfen haben, womit der SPD-Mann den “Virus” versuchsweise nach Baden-Württemberg trage.
    In einer Plenardebatte warf der SPDler daraufhin Oettinger vor, sprachlich “verdammt nahe bei den Nationalsozialisten” zu sein, worauf die Oettinger-Fraktion geschlossen den Saal des Hohen Hauses unter Protest verlassen hat.
    In einem Kommentar des öffentlich-rechtlichen Hofberichterstattungsfernsehens wurde der SPDler, “Herr Schmiedel”, folgerichtig harsch - Mann oh Mann - in die Schranken verwiesen. Von einem “Virus” war natürlich dabei keine Rede. Schließlich hat Oettinger ausdrücklich klargestellt, also gell, seinen politischen Gegner keine “Bazille” genannt zu haben! Ha noo!
    Wer in unserem Land in die politische Ecke gestellt gehört, das entscheidet der Wähler! Und wenn Die Linke und ihre Wähler von einem bekannt-berüchtigten baden-württembergischen Trauerredener mit einem “Virus” in Verbindung gebracht wird, so sagt das nur etwas über das antidemokratische Verständnis dieser Person aus.

  3. Machopan meint:

    Es ist leider so, dass die “etablierten” Parteien schon immer ein Problem mit den “Neuen” am linken und/oder rechten Rand hatten. Erst wird verdammt und verunglimpft und wenn der Wähler nicht darauf hört, wird versucht an der Wahlmathematik zu drehen, denn die Summe aller abgegebenen Wählerstimmen ist immer noch 100%.
    Und (leider) nur auf deren Verteilung kommt es.
    Nichtwähler interessieren keinen Politiker.
    Und den immer kleiner werdenden Rest muss man eben soweit bringen, dass er am Wahltag die “Richtigen” wählt. So schafft man “Mehrheiten” und sichert die eigenen Pfründe. Das nennt man dann “Wahlauftrag” und “Regierungsbildung”.
    Gibt es dummerweise keine eigene Mehrheit, muss man sich eben mit einem der anderen Ganoven arrangieren und die Beute teilen. Das nennt man dann “Koalition”.
    Danach wird es meist etwas komplizierter und reicht von der “tolerierten Minderheitenregierung” bis zu “buntfarbigen Bandenbildung” mit steigender Tendenz zu Revierkämpfen, denn der eigene Anteil an der Beute schwindet natürlicherweise.
    Also ist das Hauen und Stechen, das in BW, Hessen, HH und in Berlin stattfindet die logische Folge einer Parteiendiktatur, die seit Jahrzehnten ihre eigenen Interessen und die ihrer Lobbyisten über die Interessen des Volkes gestellt hat.
    Darum wird auch die zunehmende Ein- und Ausmarschtendenz der “intrazellulären Parasiten” wegen “linker” Bazillen” und “rechten” Viren” in den Land- und Bundestagen nicht wirklich etwas an dem “Demokratieverständis der Parteien” ändern.

    Das sind alles nur Verteilungskämpfe uns namentlich bekannter Bestandteile einer Volksseuche.
    Egal ob die nun Virus Öttinger oder Spaltpilz Beck heißen.

  4. Lazarus meint:

    Ja lb. Machopan, ganz sauber analysiert. Und es ist immer wieder “faszinierend”, wie eine im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung eher kleine Menge von Mitgliedern sog. “etablierter Parteien” jeglicher Couleur solch eine Macht über ein Volk erlangen kann. Man könnte es fast schon als monarchiche Relationen bezeichnen - mit dem krassen Unterschied, daß die Parteien den späteren Generationen absolut nichts Positives mehr hinterlassen werden - wozu auch, ihnen gehört das Land nicht, das sie im “Wählerauftrag” den “Haien” (die echten sind gar nicht so gefräßig, können sogar über längere Zeiträume hungern !) preisgeben .

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Sorgenfalten

22. Februar 2008 05:45

Lieber Freund

Kaum hatte sich in Hessen und Niedersachsen der Wählerwille in konkreten Zahlen und den betretenen Gesichtern der Politiker niedergeschlagen, da gab es seitens der Wirtschaft und ihrer Lobbyisten auch schon besorgte Kommentare.
„Die Wirtschaft fürchtet, dass die Landtagswahl in Hessen und Niedersachsen jeden wirtschaftlichen Reformwillen in Deutschland erlahmen lässt“ schrieb der Spiegel und zitierte den Präsidenten des BDI, Jürgen Thumann, mit den Worten: „Ich betrachte die aktuelle Entwicklung mit allergrößter Sorge. Die Politik muss aufhören, nur über soziale Gerechtigkeit und Umverteilung zu reden, Sie muss statt dessen dafür sorgen, dass die Wirtschaft Arbeitsplätze schaffen kann“.

Nun hat die Politik dieses (neue) Ziel wohl klar verfehlt und statt dessen der Wirtschaft in den letzten Jahren in blindem Gehorsam geholfen die Arbeitsplätze abzubauen und die Gewinne zu maximieren.
Ausdrücklich warnte daher der BDI-Präsident auch davor, nun die Debatte über einen Mindestlohn zu forcieren, denn das ‚tööörrrööö töörrröö‘ schwäche den Wirtschaftsstandort Deutschland, koste Wachstum und Arbeitsplätze.
Auch der Präsident des Bundesverbandes des Groß- und Außenhandels (BGA), Anton Börner, gab sich skeptisch und machte sich Sorgen um die Motorik der Regierungsparteien, denn „es ist nun zu befürchten, dass in der Großen Koalition in Berlin der verbliebene Reform-Elan gänzlich erlahmt.

Nun ist es erfahrungsgemäß so eine Sache mit den „Reformen“, die man den Bürgern, Arbeitnehmern und Steuerzahlern als unbedingt notwendig verkauft und wie Sauerbier angepriesen hat, um die wirtschaftliche Lage der Nation zum Besseren zu wenden und deren Zukunft zu sichern. Gegenteilige Stimmen dazu, die natürlich nur von ewig Gestrigen und irregeleiteten Minderheiten stammen konnten, verhallten ungehört in den windigen Reformen, die in den oberen Schichten als leichte, lauwarme Brise und in den unteren Schichten als gewaltiger Sturm und eisiger Gegenwind wahrgenommen wurden.
Doch kaum hat nun endlich, nach langen Jahren des Jammerns und Wehklagen, auch den Wähler und seine Stimme der unbändige Wille zur Reform erfasst, schon geht das Heulen und Befürchten bei den bisherigen „Reformbegünstigen“ los.

Sehr schön hat der Chefvolkswirt der Deka-Bank, Ulrich Kater die Katerstimmung nach den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen beschrieben:
Die Wahl hat gezeigt, wie groß die Nachfrage nach Umverteilung ist. Diese Nachfrage werde auch bedient, weil die Parteien politische Wählerstimmen optimieren wollten. Dagegen ist es nicht gelungen, zu vermitteln, wie groß beispielsweise die Erfolge auf dem Arbeitsmarkt waren, die mit Hartz IV erzielt werden konnten.

Vielleicht lässt sich ja bis zur Bundestagswahl im Jahr 2009 dieses Versäumnis nachholen.
Ob das allerdings ausreicht um die bestehende Machtverteilung zu sichern, darf bezweifelt werden.
Nach dem in den letzten Jahren die Themenbereiche „subventionierter Karawanenkapitalismus“, „profitmaximierte Unternehmensführung durch Lohndumping“, „Existenzsicherung und Altersvorsorge inkompetenter Politiker“, „globalisierte Arbeitsplatzverlagerung“, „demographiebedingter Migrationsbedarf“ und im hessischen Wahlkampf dann das Thema der „gewalttätigen Ausländer“ ziemlich ausgelutscht wurden, werden wohl Themen wie „existenzsichernde Arbeit für Alle“ und „Hungerlöhne für Manager“ herhalten müssen, um noch einen Einzug der fünften Partei in den Bundestag verhindern zu können.
Denn schließlich würden dadurch einige der berufsmäßigen Abnicker, Ja-Sager und chronischen Lügner ihren Arbeitsplatz unter der Kuppel des Reichstags verlieren.

Und wenn bei denen dann auch noch die Erkenntnis um sich greift, dass die Profiteure dieser “Reformen” mit ihrem Kapital auch noch im Ausland stiften gehen, dann werden nicht nur die Gesichter länger, sondern auch der Ton wohl insgesamt etwas rauher werden.

Ich freu mich drauf …

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 22. Februar 2008 um 05:45:26 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Wirtschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

4 Antworten zu “Sorgenfalten”

  1. otti meint:

    Ich freu mich drauf, wenn die hier angesprochenen Herrschaften ordentlich Fracksausen bekommen.
    Der Kapitalismus mit seinen willfährigen Erfüllungsgehilfen aus der Politikerkaste krepiert an seiner maßlosen Gier. Daür hat die sogenannte Finanzelite mit ihren “weappons of mass distruction” (Massenvernichtungswaffen, Warren Buffett) den Boden bereitet. Wer 20 Prozent Rendite fordert (s.z.B. Geier-Fonds, Immobilienkredite) vernichtet das Gemeinwesen.
    Unser Land ist eine “Basar-Ökonomie” (Sinn) geworden, aber nicht nur in dessen Sinn, sondern im Sinn von Unredlichkeit und letztlich Betrug.
    Aus Deutschland wurde von den Machthabern Teuschland gemacht.

  2. otti meint:

    Staatsfernseherische Bügelfalten
    Dazu eine Geschichte aus dem schwäbisch-korrupten Musterland Baden-Württemberg:
    Der Minischdrpräsident Oettinger soll kürzlich der SPD einen “verräterischen Kurs” und dem SPD-Fraktionschef “Die Linke hoffähig” zu machen vorgeworfen haben, womit der SPD-Mann den “Virus” versuchsweise nach Baden-Württemberg trage.
    In einer Plenardebatte warf der SPDler daraufhin Oettinger vor, sprachlich “verdammt nahe bei den Nationalsozialisten” zu sein, worauf die Oettinger-Fraktion geschlossen den Saal des Hohen Hauses unter Protest verlassen hat.
    In einem Kommentar des öffentlich-rechtlichen Hofberichterstattungsfernsehens wurde der SPDler, “Herr Schmiedel”, folgerichtig harsch - Mann oh Mann - in die Schranken verwiesen. Von einem “Virus” war natürlich dabei keine Rede. Schließlich hat Oettinger ausdrücklich klargestellt, also gell, seinen politischen Gegner keine “Bazille” genannt zu haben! Ha noo!
    Wer in unserem Land in die politische Ecke gestellt gehört, das entscheidet der Wähler! Und wenn Die Linke und ihre Wähler von einem bekannt-berüchtigten baden-württembergischen Trauerredener mit einem “Virus” in Verbindung gebracht wird, so sagt das nur etwas über das antidemokratische Verständnis dieser Person aus.

  3. Machopan meint:

    Es ist leider so, dass die “etablierten” Parteien schon immer ein Problem mit den “Neuen” am linken und/oder rechten Rand hatten. Erst wird verdammt und verunglimpft und wenn der Wähler nicht darauf hört, wird versucht an der Wahlmathematik zu drehen, denn die Summe aller abgegebenen Wählerstimmen ist immer noch 100%.
    Und (leider) nur auf deren Verteilung kommt es.
    Nichtwähler interessieren keinen Politiker.
    Und den immer kleiner werdenden Rest muss man eben soweit bringen, dass er am Wahltag die “Richtigen” wählt. So schafft man “Mehrheiten” und sichert die eigenen Pfründe. Das nennt man dann “Wahlauftrag” und “Regierungsbildung”.
    Gibt es dummerweise keine eigene Mehrheit, muss man sich eben mit einem der anderen Ganoven arrangieren und die Beute teilen. Das nennt man dann “Koalition”.
    Danach wird es meist etwas komplizierter und reicht von der “tolerierten Minderheitenregierung” bis zu “buntfarbigen Bandenbildung” mit steigender Tendenz zu Revierkämpfen, denn der eigene Anteil an der Beute schwindet natürlicherweise.
    Also ist das Hauen und Stechen, das in BW, Hessen, HH und in Berlin stattfindet die logische Folge einer Parteiendiktatur, die seit Jahrzehnten ihre eigenen Interessen und die ihrer Lobbyisten über die Interessen des Volkes gestellt hat.
    Darum wird auch die zunehmende Ein- und Ausmarschtendenz der “intrazellulären Parasiten” wegen “linker” Bazillen” und “rechten” Viren” in den Land- und Bundestagen nicht wirklich etwas an dem “Demokratieverständis der Parteien” ändern.

    Das sind alles nur Verteilungskämpfe uns namentlich bekannter Bestandteile einer Volksseuche.
    Egal ob die nun Virus Öttinger oder Spaltpilz Beck heißen.

  4. Lazarus meint:

    Ja lb. Machopan, ganz sauber analysiert. Und es ist immer wieder “faszinierend”, wie eine im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung eher kleine Menge von Mitgliedern sog. “etablierter Parteien” jeglicher Couleur solch eine Macht über ein Volk erlangen kann. Man könnte es fast schon als monarchiche Relationen bezeichnen - mit dem krassen Unterschied, daß die Parteien den späteren Generationen absolut nichts Positives mehr hinterlassen werden - wozu auch, ihnen gehört das Land nicht, das sie im “Wählerauftrag” den “Haien” (die echten sind gar nicht so gefräßig, können sogar über längere Zeiträume hungern !) preisgeben .

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